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Hamburger Architektur Sommer 2019

Bildende Kunst
NordArt 2018 – Zum 20. Geburtstag eine spektakuläre Kunstausstellung

Wer die „NordArt 2018“ – die Internationale Kunstausstellung im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf – noch nicht gesehen hat, sollte sich beeilen. Nur noch bis zum 7. Oktober 2018 präsentiert die Ausstellung im „Kunstwerk Carlshütte“ Bilder und Skulpturen, Fotografien und Installationen von zweihundert Künstlern aus über einhundert Ländern.
Das bunte Panoptikum zeitgenössischer Kunst harmonisiert wunderbar mit der Industriearchitektur der ehemaligen Eisengießerei, der Wagenremise und dem weitläufigen Skulpturenpark. Länderschwerpunkt ist die Tschechische Republik. Fokuskünstler ist der kürzlich verstorbene Bildhauer Jan Koblasa.

 
Bildende Kunst
Carte Blache in der Galerie Hengevoss-Dürkop

Wann bekommt man schon mal eine Carte Blanche – zumal von einer Galeristin? Doch Kerstin Hengevoss-Dürkop hatte volles Vertrauen zu dem belgischen Künstler Valentin van der Meulen und wie sich zeigt, zu Recht: Die von ihm kuratierte Gruppenausstellung in der Galerie am Klosterwall in Hamburg ist ebenso hochkarätig wie facettenreich, befasst sie sich doch mit dem Stellenwert der Medien und ihrer Entwicklung in der zeitgenössischen Kunst.

 
Bildende Kunst
Almost Alive – Hyperrealistische Skulptur in der Kunst. Ist das real oder fake?

Die Kunsthalle in Tübingen präsentiert bis zum 21. Oktober 2018 eine irritierende Ausstellung mit rund dreißig Exponaten hyperrealistischer Skulpturen. Im Focus der Schau stehen der Mensch und seine Individualität.
Täuschend echte, wie lebendig wirkende Arbeiten geben einen Einblick in diese Skulpturengattung der späten 1950er Jahre bis zur Gegenwart. Ziel war und ist es, den menschlichen Körper mittels unterschiedlicher Materialien und Techniken so realistisch wie möglich darzustellen. Die Ausstellung zeigt auch, dass die differenzierten Darstellungen menschlicher Körperlichkeit dem jeweiligen Zeitgeist entsprechen.

 
Bildende Kunst
Ólafur Elíasson: Multiple Shadow House Kopenhagen

Das erste was die Besucher im Ausstellungsbereich des neuen Dänischen Architekturzentrums (Dansk Arkitektur Center, DAC) in Kopenhagen zu sehen bekommen, ist eine große interaktive Installation namens „Multiple Shadow House“ des dänisch-isländischen Künstlers Ólafur Elíasson.
Die „Goldene Galerie“ (Guldgalleriet) – so wird der Wechselausstellungsraum im ersten Obergeschoss genannt – ist mit schweren Vorhängen leicht abgedunkelt und nur eingeschränktes Licht führt das Publikum durch das begehbare Werk.

 
Bildende Kunst
Friedrich Einhoff WWK Gartow

Manchmal liegen zwischen Elysium und Inferno nur ein paar Pigmente und die Schreibung einer Zahl.
„Figuren im Wasser": Diesen Titel tragen zwei Bilder des Hamburger Malers Friedrich Einhoff, die im Zehntspeicher Quarnstedt zu sehen sind. Eines trägt die Ergänzungszahl „2", das andere „II". Der Hintergrund ist in einem Fall einer von Grauschattierungen, im anderen ein Aquamarinblau.

 
Bildende Kunst
„Entfesselte Natur – das Bilder der Katastrophe seit 1600“. Ein Plädoyer für die Menschlichkeit

Die Ausstellung kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. In den 1970er-, 1980er-Jahren, ja noch zur Jahrtausendwende, hätte man diese Bilder wohl mit einem Achselzucken abgetan. Heute wirken selbst antike Szenen beklemmend aktuell: „Entfesselte Natur – das Bilder der Katastrophe seit 1600“ in der Hamburger Kunsthalle ist eine exzellent inszenierte Schau, die zu Herzen geht.

 
Bildende Kunst
Ludwig Meidner – Im Nacken das Sternemeer

Der Titel der Ausstellung „Im Nacken das Sternemeer“ verweist auf das Buch mit Texten von Ludwig Meidner, das 1918 in Leipzig erschien. Meidner (1884-1966), Maler, Grafiker und Dichter gehörte damals zu den bekannten Künstlerpersönlichkeiten in Deutschland. Er erfasste in seinen literarischen Werken und malerischen Bildschöpfungen die atmosphärischen Stimmungen seiner Zeit.
Die Schau im Jüdischen Museum Rendsburg thematisiert seine Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg und der Weimarer Republik, dem Judentum und den Repressalien im nationalsozialistischen Deutschland, der Flucht ins englische Exil und die Nachkriegsjahre. Ludwig Meidner, ein Künstler, der fast in Vergessenheit geraten wäre, erlebt heute ein Comeback.

 
Bildende Kunst
„Together // Zusammen“ – Internationales Flair im K 70 in Lübeck

Was verbindet die Künstlerin Janine Gerber aus dem schleswig-holsteinischen Barnitz mit der Künstlerin Merav Shinn Ben-Alon aus der Weltstadt Tel Aviv? Abgesehen von menschlicher Sympathie und Freundschaft – sehr viel.
Es sind das kreative Schaffen, die Experimentierfreudigkeit, die künstlerische Inspiration und Kreativität, welche die beiden Kunstschaffenden aus Deutschland und Israel verbindet. Mit viel Neugier und Elan tasten sie sich an die unterschiedlichen Positionen der Partnerin heran: Hier Gerbers zerschnittene Installation, dort Merav Shinn Ben-Alons reduzierte Zeichnungen. Wo ist der kulturelle Unterschied? Wo die Berührungspunkte? Trotz aller optischen Divergenz gibt es viele Gemeinsamkeiten zu entdecken. Das Ergebnis dieses ungewöhnlichen Dialogs ist bis zum 23. Juni 2018 im Kunstraum K 70 in der Lübecker Altstadt zu entdecken.

 
Bildende Kunst
Jonathan Meese, Daniel Richter, Tal R: Bavid Dowie  Foto Hanna Putz

Drei Superstars der zeitgenössischen Kunst in Stade an der Elbe.
Muss Kunst immer bierernst sein? Bis 23. September 2018 beweisen drei Herren im fortgeschrittenen Alter der staunenden Kunstwelt das Gegenteil: Jonathan Meese, Daniel Richter und Tal R, der in Israel geborene dänische Künstler Tal Rosenzweig. Mal humorvoll, mal flapsig und tiefgründig, veräppeln die drei der wichtigsten und teuersten Superstars der Gegenwartkunst das geheiligte Metier der Malerei. Selbst der Ausstellungstitel ist nicht allzu ernst gemeint. "Diese Ausstellung hat nichts mit David Bowie zu tun", so die Protagonisten Meese, Richter und Tal R unisono. Nur die Anfangsbuchstaben sind vertauscht: „Bavid Dowie“.

 
Bildende Kunst
Kang Mu-xiang: „Unlimited Life“ – Monumentale Plastik auf Hamburgs Rathausmarkt

Wenn die Hansestadt Hamburg ihr Allerheiligstes für die bildende Kunst hergibt, dann nur für ein Werk der Superlative: Am 23. Mai enthüllen der taiwanische Bildhauer Kang Mu-xiang und der Deutsch-Taiwanische Freundeskreis, die Bambusrunde, auf dem Rathausmarkt „Unlimited Life“ (Nicht endendes Leben) – eine monumentale Plastik in Form eines menschlichen Embryos.
Rund 1.500 Kilo schwer und über zwei Meter groß, hat sie der Künstler aus den ausrangierten Stahlseilen geformt, die jahrelang die Fahrstühle des Taipeh 101 zogen – des einstmals höchsten Gebäudes der Welt. Als Inbegriff neuen Lebens stehen sie nun für die weltumspannende Freundschaft zwischen Deutschland und Taiwan.

 
Bildende Kunst
„High Society“ im Rijksmuseum Amsterdam – Die Reichen und Schönen geben sich die Ehre

Die exzentrische Marchesa Luisa Casati, gehüllt in ein Ensemble aus flirrendem Schwarz, war einst die Stilikone der italienischen Gesellschaft, bevor sie verarmt in London starb. James Hamilton, 1. Duke of Hamilton, englischer Heerführer in schwedischen Diensten, wurde auf Befehl von Oliver Cromwell enthauptet, der Arzt und Lebemann Dr. Samuel Jean Pozzy von einem Patienten ermordet.
Rund vierzig, überaus opulente Porträts von Fürsten, Aristokraten und reichen Bürgern sind in der Ausstellung zu bewundern. In voller Lebensgröße! Kostbar und prächtig herausgeputzt, präsentieren sie sich dem staunenden Besucher. Hinter der glänzenden Fassade sah es allerdings anders aus, wie Zeichnungen und Drucke in weiteren Ausstellungsräumen belegen.

 
Bildende Kunst
Siegward Sprotte. Sylt – Hamburg – Shanghai

Die Handelskammer Hamburg widmet sich in einer Ausstellung dem in Potsdam geborenen und auf Sylt verstorbenen Künstler Siegward Sprotte (1913-2004).
„Sylt – Hamburg – Shanghai“, so der Titel der Ausstellung, markiert dann auch Lebens- und Orientierungsorte im Werk jenes Malers und Zeichners, der „im Spannungsfeld zwischen ‚gegenständlich – abstrakt – gegenstandslos‘ arbeitet“ (1). Die Entwicklungsgeschichte des Künstlers lässt sich anhand der mehr als einhundert präsentierten Werke des Künstlers und eines eigens publizierten Kataloges gut nachvollziehen.

 
Bildende Kunst
Thomas Gainsborough – die moderne Landschaft

Die Hamburger Kunsthalle zeigt die erste Ausstellung des englischen Malers Thomas Gainsborough (1727-1788) in Deutschland – nicht etwa seine berühmten Porträts, sondern Landschaften.
„Thomas Gainsborough gilt als einer der wichtigsten Porträtmaler des 18. Jahrhunderts. Als Landschaftsmaler ist er außerhalb Großbritanniens weit weniger bekannt“, schreibt Direktor Christoph Martin Vogtherr über „Thomas Gainsborough – die moderne Landschaft“, der ersten großen, von ihm selbst kuratierten Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle.

 
Bildende Kunst
Rubens Städel Frankfurt

Der Maler aus dem flämischen Antwerpen beherrscht alle Gattungen der Malerei, vom Altarbild über Landschaften bis zum Portrait. Er bedient dabei den Geschmack seiner Zeit: mythologische Themen von antiken Göttern und Heroen, biblische Sujets aus dem Alten und Neuen Testament, Frauen mit üppig, sinnlichen Körperformen, vor Kraft strotzende, muskulöse Männer. Aber, welche sind die künstlerischen Bildquellen, die Rubens fünfzigjähriges Schaffen prägen?

 

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