Kultur Management Magazin
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- Geschrieben von: Ulla und Heinz Lohmann -
Sie, eine Institution der hanseatischen Kulturgesellschaft, hat alles, was ihr wichtig war, in ihren Bildern festgehalten, unaufgeregt, fast nüchtern, jedoch immer mit äußerster Sorgfalt. Und sie bekam sie alle vor die Kamera: Mäzene, Museumsleiter, Galeristen, Ausstellungsmacher, Künstler, Sammler. Die Fotografin Isabel Mahns-Techau machte klar, dass diese Menschen für ihr Engagement stehen, Triebfedern der kulturellen Entwicklung in der Stadt sind und die enorme Vielfalt der Aktivitäten widerspiegeln. 2012 hat sie mit dem Buch „Kunstszene Hamburg“ eine Auswahl ihrer Fotografien und Porträts vorgelegt.
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- Geschrieben von: Dagmar Reichardt und Laura Spinelli -
In Sizilien gibt es ein Brot, das die Herzen nicht nur deutscher Brotliebhaber – und auch nicht nur zu Ostern – höherschlagen lassen dürfte. Wie kaum eine andere präsentiert und serviert die postmoderne sizilianische Küche unserem Auge, Verstand und Gaumen einen transkulturellen Mix aus traditionellem Kunst- und Kulturverständnis, regional ausgewiesener Kulinarik und einem mediterran ebenso weltoffenen wie bodenständigen Way-of-Life.
Und das liegt nicht nur daran, dass „Brot“ seit Anbeginn unserer Zivilisation als „das“ Grundnahrungsmittel des Menschen schlechthin gilt und dass fremdländische Essgewohnheiten seit jeher beständig in andere lokal verankerte Gastronomien ein- und überfließen. Das Brot miteinander zu teilen, prägt seit den ersten zivilisatorischen Errungenschaften unsere Kulturen: ob in Afrika, Europa, Asien, Australien, Nord- oder Südamerika.
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
In den Räumen des Lübecker St. Annen-Museums wird in den nächsten Monaten eine farbige und perspektivenreiche Schau über die Seidenstraße ausgestellt.
Von der Seidenstraße wird nicht allein in historischen Zusammenhängen gesprochen, sondern seit einigen Jahren auch in der aktuellen Politik, denn die Bemühungen der chinesischen Regierung um die Verkehrswege in westliche wie auch in südliche Länder werden als „Neue Seidenstraße“ zusammengefasst.
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- Geschrieben von: Marc Peschke -
Nach Rothenburg ob der Tauber: Mal wieder, jetzt vor Ostern, einen Gang durch diese Gassen, einen Gang durch Raum und Zeit. Jetzt ist hier noch alles recht ruhig – der Blick hat Zeit, zu verweilen. Von der Stadtmauer aus betrachtet, öffnet sich die Sicht auf das Taubertal wie auf eine gemalte Landschaft der Romantik.
Diesmal entdecken wir insbesondere die jüdische Geschichte der Stadt. „Die Stadt als Ganzes ist Denkmal“, hat der Kunsthistoriker Georg Dehio bereits 1908 über Rothenburg geschrieben. Rothenburg sei schlichtweg die „Lieblingsstadt der Welt‘“, so drückte es Herbert Schindler in seinem Buch über die Romantische Straße aus, an der Rothenburg liegt.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Im Jahr 1901 als „Volksbibliothek“ gegründet und mit gerade einmal 300 Bänden im Bestand, gehört die Pirmasenser Stadtbücherei zu den ältesten in Rheinland-Pfalz.
Nach mehreren Standortwechseln wurde die Bücherei im Zweiten Weltkrieg durch Fliegerangriffe völlig zerstört und 1948 wiedereröffnet. 1949 umfasste die Bücherei bereits wieder 1700 Bände. 1953 wurde erstmals eine „Jugend-Freihandbücherei“, zunächst noch räumlich getrennt von der Bücherei, eingerichtet (die erste in Rheinland-Pfalz). Beide Abteilungen wurden in den Jahren 1957/58 im Messehochhaus in der Dankelsbachstraße – dem heutigen Domizil – zusammengeführt.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Was für ein Ereignis: Die GEDOK, das europaweit größte Netzwerk von Künstlerinnen aller Sparten und Kunstfördernden, feiert ihren 100. Geburtstag. Das Jubiläumsjahr steht unter der Schirmherrschaft von Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Das ganze Jahr wird dieses Ereignis in den 23 Regionalgruppen mit den verschiedensten öffentlichen Veranstaltungen und Projekten gefeiert. Hierfür wurde sogar ein spezieller Kalender entwickelt, der ständig aktualisiert wird. Ein Video zur Geschichte der GEDOK ist online anzuschauen. Briefmarken mit dem „100 Jahre GEDOK - Künste · Frauen · Netzwerk“-Motto zieren als Motiv jetzt so manche Postsendung. Der Bundesverband, mit Präsidentin Béatrice Portoff, hat zudem eine Festschrift und ein Buchprojekt initiiert und realisiert.
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- Geschrieben von: Julia Landgrebe und Claus Friede -
Die Archäologische Staatssammlung in München widmet sich in einer Sonderausstellung den Gladiatoren des römischen Imperiums.
Der Gladiator ist die populärste Figur der römischen Welt. Er verkörpert den Kampf auf Leben und Tod, die extreme Unterhaltung, das maximale Risiko, aber auch die Aussicht auf größten Ruhm. Gladiatorenkämpfe lieferten spezifisch römische Antworten auf Fragen zum Leben und zum Tod. Sie führten exemplarisch und vor der größtmöglichen Öffentlichkeit vor Augen, wie man dem Tod entgegentreten solle: nämlich mit Tapferkeit und Todesmut!
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- Geschrieben von: Claus Friede und Cornelia Stegner -
Mehr als 135 Jahre nach seiner Erfindung kehrt ein Stück deutscher Industriekultur und Innovationsgeist an seinen Ursprungsort zurück: Auf der Veste Coburg wird die originalgetreue Rekonstruktion des „Coburger Elektrowagens von 1888 nach Andreas Flocken“ öffentlich vorgestellt.
Das Projekt würdigt den Coburger Maschinenbauer Andreas Flocken, der 1888 mit seinem elektrisch angetriebenen Fahrzeug Pionierarbeit leistete – lange bevor das Automobil mit Verbrennungsmotor seinen Siegeszug begann.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Für China waren die 1920er Jahre eine Zeit des Aufbruches. Rasanter Wandel, technische Neuerungen und eine regelrechte Bilder- und Medienflut förderten während der späten Qing-Dynastie (1611–1912) und der darauffolgenden Republikzeit (1912–1949) neue Vorstellungen von Nation, Fortschritt und Identität.
Das Museum an der Rothenbaum Chaussee (MARKK) in Hamburg widmet sich mit der Ausstellung „Druckfrisch aus den Zwanzigern. Einblicke in Chinas Moderne“ in sechs Themenbereichen den politischen, kulturellen, kommerziellen und wissenschaftlichen Aspekten, die die chinesische Moderne maßgeblich prägten: Drucke, Mode, Populärkultur.
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- Geschrieben von: Maria Schade und Claus Friede -
Schloss Augustusburg, gelegen östlich von Chemnitz im sächsischen Erzgebirge, beherbergt in seinen Mauern gleich mehrere Museen: ein Motorradmuseum, ein Schlossmuseum, die Schlosskirche mit einem wundervollen Sakralbild aus der Werkstatt von Lucas Cranach dem Jüngeren (1515–1586) über dem Altar und die Renkewitz-Orgel, die zu den bedeutendsten Werken des deutschen Orgelbaus zählt. Und schließlich das Kutschenmuseum.
Letztgenanntes wird Ende September 2025 wiedereröffnet –, renoviert, neu konzipiert und gestaltet.
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- Geschrieben von: Geschrieben von: Dāvis Sīmanis, Dagmar Reichardt -
Dāvis Sīmanis ist einer der international bekanntesten Regisseure und Drehbuchautoren aus Lettland. Derzeit noch als Newcomer gehandelt und ein brancheninterner Geheimtipp, erfüllt er bereits alle künstlerischen und intellektuellen Voraussetzungen für eine genuin tradierte, innovative europäische Qualität im Bereich anspruchsvolles Kino.
Hervorgetreten mit Filmproduktionen in den Sparten Spielfilm, Cross-Genre und poetischer Dokumentarfilm, ist Sīmanis 2024 zum Rektor der Lettischen Kulturakademie in Riga berufen worden, nachdem er zuvor an der Universität Helsinki Filmtheorie und Regie unterrichtet hat.
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Im Lübecker Museum für Natur und Umwelt wird noch bis in das nächste Jahr hinein die Vielfalt der nordamerikanischen Kulturen vorgestellt.
Früher gab es in Lübeck ein Völkerkundemuseum, das bereits 2007 aus Kostengründen geschlossen und dessen sehr reichhaltige Sammlung in das ehrwürdige Zeughaus eingeschlossen wurde. Seit einigen Jahren werden dank eines engagierten Kurators, des Ethnologen Lars Frühsorge, aus diesem Fundos Sonderausstellungen zu den verschiedensten Themen veranstaltet. Jetzt sind es die Indianer Nordamerikas, deren unterschiedliche Kulturen mit der Hilfe einer Vielzahl von Objekten vorgestellt und mit dem leicht romantisch angehauchten Indianerbild der Deutschen konfrontiert wird.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Les Très Riches Heures (dt.: Das Sehr Reiche Stundenbuch) des Jean de Valois, duc de Berry (Herzog von Berry, 1340–1416), ein bahnbrechendes Werk der spätmittelalterlichen Kunst, gehört zu den wertvollsten Besitztümern des Musée Condé im Château de Chantilly, nördlich von Paris.
Auf Wunsch ihres Stifters, Henri d’Orléans, duc d’Aumale (Herzog von Aumale, 1822–1897), darf diese empfindliche und unschätzbare Handschrift nicht außerhalb des Schlosses von Chantilly ausgestellt werden, wo sie in einer sicheren Umgebung vor den Augen der Öffentlichkeit aufbewahrt wird.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die leidenschaftliche Begeisterung für die ästhetische Gestaltung von Landschaftsparks und Gärten führte im 18. Jahrhundert in Europa zu einer „Parkomanie“.
Der Jenischpark gilt bis heute als eine der schönsten und beliebtesten norddeutschen Parkanlagen und als ein bedeutendes nationales Gartenbaudenkmal.
