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Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2019

Literatur

Die Geschichte mit den „Würstchen“ machte Igiaba Scego – eine 1974 in Rom (Italien) geborene Schriftstellerin, Journalistin und Aktivistin für die Kultur der Schwarzen in Europa, selbst afro-somalischer Herkunft – auf einen Schlag berühmt. Mit dieser Kurzgeschichte gewann sie bereits 2003 den italienischen Literaturpreis für Migrationsautoren Eks&Tra und veröffentlichte noch im gleichen Jahr ihren Erstlingsroman über „Die Nomadin die Alfred Hitchcock liebte“ („La nomade che amava Alfred

 
Literatur
Dana von Suffrin Foto © Gerald von Foris

Die Gewinnerin des Debütpreises des Buddenbrookhauses und des Lions Clubs Lübeck-Hanse für 2019 steht fest: Dana von Suffrin erhielt den mit 2.000 Euro dotieren Preis für ihren ersten Roman „Otto“.
Die promovierte Historikerin und Komparatistin nahm den Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, im Audienzsaal des Lübecker Rathauses entgegen.

 
Literatur
„Es ist alles eitel“ – eine Luebecker Ausstellung ueber Literatur im Zeichen des Krieges

„Gestern wird sein, was morgen gewesen ist“: so beginnt der Roman „Das Treffen in Telgte“, mit dem Günter Grass 1979 an die Gründung der Gruppe 47 erinnert hat.
Wie es dieser erste Satz ausdrückt, geht es in der Erzählung um die Geschichte, und zwar in einem doppelten Sinne. Gemeint ist eigentlich die Geschichte der deutschen Literatur nach 1945, die von Hans Werner Richter und seiner Gruppe 47 stark beeinflusst wurde, aber erzählt wird ein fiktives Dichtertreffen am Ende des Dreißigjährigen

 
Literatur
Intellektuelle Inkarnation der Neuen Italienerin Igiaba Scego

Igiaba Scego ist die afro-italienische Antwort auf Joseph Conrad („Heart of Darkness“, 1899), weibliche Variante Italiens eines Uwe Timm („Morenga“, 1978) und Schwester im Geiste der US-Autorin und Nobelpreisträgerin (1993) Toni Morrison mit ihrem Schlüsselroman „Beloved“ (1987), der sich gegen die Sklaverei richtet – nur viel jünger. Geboren wurde die postkoloniale Schriftstellerin 1974 in „Zweiter Generation“ in Rom von Eltern, die aus dem ehemaligen Italienisch-Somaliland – eine der

 
Literatur
Literaturnobelpreisverkuendung 2008 Foto: Holger

Zehn Jahre nach dem Tod des italienischen Schriftsteller-Arztes Giuseppe Bonaviri (1924-2009) wissen wir: Ihm hätte nur noch eine einzige Ja-Stimme gefehlt. Seit seinem Erstlingsroman, der 1954 seinem Vater – einem mittellosen Dorfschneider auf Sizilien – ein literarisches Denkmal setzt, hat er in Italien sein feinfühliges Erzähler- und Dichtertalent in über dreißig Büchern bewiesen. Im Ausland wurde er so gefeiert, dass er 2004 die prestigeträchtige Auszeichnung aus Schweden um ein Haar

 
Literatur
Foto Mauro Raffini

Sie sagt Dinge, die keiner hören will, und Männer und Frauen lieben sie dafür. Denn die Art, wie Dacia Maraini ihren Lesern etwa beibringt, dass weltweit jedes Jahr geschätzte 50.000 Frauen durch die Hand eines Mannes – sehr oft der eigene – umkommen und wie vielen Kindern rund um den Globus täglich Gewalt angetan wird, ist poetisch. Und ja, kaum zu glauben, sehr schön zu lesen und anzuhören. Das beweist nicht nur Marainis deutschsprachige Neuerscheinung “Drei Frauen”. Vielmehr hat die

 
Literatur
Thomas Mann Preis 2018 für Mircea Cartarescu

Mit dem Thomas Mann Preis 2018 wurde am 17. November der rumänische Schriftsteller Mircea Cărtărescu ausgezeichnet. Den Akt der Preisverleihung in den Kammerspielen des Lübecker Theaters nahmen Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau und Michael Krüger, Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, gemeinsam vor.
Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird seit 2010 im jährlichen Wechsel in Lübeck und München verliehen. Wie goldrichtig die Entscheidung der diesjährigen Jury war, das

 
Literatur
„Im Westen nichts Neues“ – Remarques Roman in Text und Bild

Das Buddenbrookhaus in Lübeck wird politisch! Im November dieses Jahres jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Aus diesem Anlass zeigt das Haus eine Sonderausstellung unter dem Titel ,,Im Westen nichts Neues“.
Remarques Roman erscheint 1929, elf Jahre nach Kriegsende und vier Jahre vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Angesichts der heutigen politischen Lage ist sein Plädoyer gegen den Krieg aktueller denn je. Die Lübecker Schau präsentiert über fünfzig

 
Literatur
Deborah Feldman – Befreiung von der „Falle der Vergangenheit“

Wer sich in Brooklyn in jene Gegend von Williamsburg verirrt, in der schwarz gekleidete Männer mit Schläfenlocken das Bild prägen, fühlt sich in ein osteuropäisches Schtetl zurückversetzt.
Die Gemeinde der Satmarer zählt zu den Hardlinern unter den ultraorthodoxen Gruppierungen der jüdischen Welt. Wer sich von ihnen lossagt, gilt als Verräter an Volk und Glauben. Bekommt man mit, in welcher Weise die Aussteigerin Deborah Feldman angegriffen und diffamiert wurde, könnte man meinen, ihr Debüt

 
Literatur
Jhumpa Lahiri sagt:

Als die Pulitzer-Preisträgerin des Millenniumjahrs 2000 Jhumpa Lahiri vor zwei Jahren vom amerikanischen Ex-Präsidenten Barack Obama die "National Humanities Medal" – eine Medaille für kulturelle Meriten in den USA – vor den Augen der Weltöffentlichkeit feierlich überreicht bekam, "betrog" sie ihre Herkunftssprachen Englisch und Bengalisch schon mit einer neuen Liebe. Frucht dieser obsessiven schriftstellerischen, intellektuellen und intimen Liaison ist Lahiris pünktlich vor Weihnachten auf

 
Literatur
Dacia Maraini – Das Maedchen und der Traeumer Foto Yoi Maraini

Dacia Maraini (geb. 1936 in Fiesole bei Florenz), die bedeutendste, meist übersetzte und wiederholt für den Literaturnobelpreis nominierte italienische Schriftstellerin, gilt schlicht und ergreifend – so die „Neue Zürcher Zeitung“ (25.10.2013) – als „Italiens weibliche Stimme“. Zum ersten Mal spricht „die Großfeministin der italienischen Literatur“ („Die Welt“, 22.2.2017) in ihrem über 100 Buchtitel – darunter allein 22 Romane – umfassenden Gesamtwerk jetzt mit einer männlichen Stimme. In dem

 
Literatur
„Theater hassen“: eine Popkulturelle Polemik auf die deutsche Theaterlandschaft

Darf man das Theater hassen? Ja, sagt Jan Küveler, weil es zugleich arrogant und feige ist, weil es langweilt oder nervt, weil es selbstgefällig und verlogen ist. Der Theaterfeuilletonist von „Welt“ und „Welt am Sonntag“ rechnet ab, mit der Institution und ihren Mechanismen, mit lauwarmen Inszenierungen, größenwahnsinnigen Intendanten, schlechten Schauspielern und einem spießbürgerlichen Publikum.

 
Literatur
Michael Göring: „Spiegelberg“

Es war einmal eine Bande von Freunden in einer trostlosen Nachkriegssiedlung im fiktiven Langenheim. Mit 60 Jahren kehren Martin und seine Freundin Nina für ein Begräbnis an den Ort ihrer Kindheit zurück – als einzige Überlebende der ehemals sieben „Furies“. Während sie über den Friedhof schlendern und die Gräber der Verstorbenen besuchen, kommen Martin und Nina die Erinnerungen hoch.

 
Literatur
Umberto Eco, 2011 Buchmesse Frankfurt, Heike Huslage-Koch

Ein norditalienischer Schriftsteller und Sprachwissenschaftler, Bestseller- und Kinderbuchautor, Verfasser der in Deutschland als „Streichholzbriefe“ bekannten Zeitschriftenkolumnen, von Berufs wegen Semiotiker, Literaturkritiker, Universitätsprofessor, Medienjongleur, -wissenschaftler und -theoretiker, aus der katholischen Kirche ausgetretener, mehrfach erklärter Berlusconi-Gegner, vor allem aber ein großer Kopf: Ein wahrhaft weltoffener, europäischer, (selbst-) kritisch- und

 

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