Bildende Kunst in und um Hamburg
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- Geschrieben von: Gerd Lindner -
Neben dem Monumentalgemälde von Werner Tübke im Bildsaal und dem Skulpturenensemble von Lotta Blokker auf dem Vorplatz verfügt das Panorama Museum über eine erlesene Sammlung bedeutender Werke gegenständlich-figurativer Kunst der Gegenwart von internationalem Rang, die über bald ein halbes Jahrhundert zusammengetragen wurde, ihr unikales Profil aber wesentlich seit den 1990er Jahren gewann.
Ziel der Sammlung ist, analog zum Museums- und Ausstellungskonzept des Hauses, eine künstlerische wie kunsthistorische Kontextualisierung des Werks von Werner Tübke.
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- Geschrieben von: Annette Krumpholz -
Zwischen den klaren Linien des brutalistischen Kirchenraums von St. Mauritius im nördlichen Wiesbaden öffnet sich ein unerwarteter Erfahrungsraum: Mit ihrer Ausstellung „passaggi“ verwandelt die Münchner Künstlerin Elisabeth Heindl den sakralen Ort in eine Choreografie aus Farbe, Licht und Bewegung.
Was hier geschieht, ist mehr als eine Ausstellung: Es ist ein Angebot, sich selbst in der Bewegung durch den Raum neu zu begegnen.
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
In Lübeck hat eine Galerie neu eröffnet: geleitet von der promovierten Kunstphilosophin Azalia Shahnazari und vom Galeristen Michael Frautz getragen. Das Programm fokussiert aktuelle internationale Kunst.
Unter dem Titel „What Is Expected Is Not There“ (dt.: Was man erwartet, ist nicht da) stellt die Galerie seit dem 21. Februar bis zur Finissage am 17. April die Arbeiten dreier Künstler aus.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die Kunstsammlung Cserni legt ihren Fokus auf österreichische Kunst seit den 1960er-Jahren mit Schwerpunkt auf Malerei und Skulptur.
In der Kunsthalle des Kunsthauses Nexus in Saalfelden am nördlichen Zipfel des Pinzgaus ist noch bis Ende Mai eine Auswahl aus der Sammlung zu sehen.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Dabei spielen internationale Positionen aus dem Ostseeraum eine große Rolle. Die Formensprache bewegt sich zwischen Figuration und Abstraktion.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Eine neue Wechselausstellung im Pirmasenser Kulturzentrum Forum ALTE POST präsentiert zeitgenössische Grafiken des in Stuttgart lebenden Künstlers Abi Shek. „Tierlegenden. Grafiken von Abi Shek“ – so der Titel der Einzelausstellung – präsentiert auf zwei Stockwerken des Kulturzentrums über vierzig, teils durch Addition blauer Tusche erweiterte Holzschnitte des israelischen Künstlers.
Bei den Motiven handelt es sich um Vögel, Säugetiere und Reptilien als Wesen der Naturbeobachtung sowie Träger symbolischer Bedeutungen.
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- Geschrieben von: Christine Landfried -
Wer im Sommer 2025 in den Deichtorhallen in Hamburg die Ausstellung von Katharina Grosse „Wunderbild“ besuchte, tauchte in eine andere Zeit ein, als wir sie täglich erleben. Das Bild ist ein Gegenentwurf zu unserem tatsächlichen Umgang mit dem beschleunigten sozialen Wandel.
Unser Zeitgefühl ist gekennzeichnet durch die Fragmentierung aller Lebensbereiche, einen immer rascheren sozio-ökonomischen Wandel und den Eindruck, dass wir unsere Zeit in ihren Zusammenhängen kaum noch verstehen. Die Vielfalt der Perspektiven für die Gesellschaft als Ganzes, die sich erst im Austausch über kulturelle, soziale und politische Unterschiede hinweg bilden kann, bleibt zunehmend auf der Strecke.
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- Geschrieben von: Marc Peschke -
Im März 2026 wird Bad Soden am Taunus zum Ort einer außergewöhnlichen Begegnung mit dem Werk von Günther Uecker (1930–2025).
Nur wenige Monate nach dem Tod des Künstlers, der am 10. Juni 2025 im Alter von 95 Jahren in Düsseldorf verstarb, zeigt die Stadtgalerie Bad Soden eine hochkarätige Ausstellung mit druckgrafischen Arbeiten, Bronzen und ausgewählten kleinformatigen Unikaten. Eine Ausstellung von stiller Intensität – und großer Aktualität.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Gleich mehrere Ausstellungen in Norddeutschland sind der am 8. Februar 1876 in Dresden geborenen Paula Becker (1876–1907) gewidmet. In Bremen, Worpswede und Fischerhude.
In Bremen verlebte Paula Becker ihre Jugend; im kreativen Umfeld der benachbarten Künstlerkolonie Worpswede sowie durch ihre Paris-Aufenthalte fand sie ihre Motivwelt und ihren ganz eigenen malerischen Ausdruck. Bereits 1927 wurde in der Böttcherstraße im Herzen Bremens das heutige Paula Modersohn-Becker Museum eröffnet, das erste einer Malerin gewidmete Museum weltweit! Zu Lebzeiten als professionelle Künstlerin kaum wahrgenommen, ist Paula Modersohn-Becker heute international anerkannt und wurde 2024 in New York und Chicago in Einzelausstellungen gefeiert. Ende November 2025 erzielte ihr Selbstbildnis nach halblinks bei einer Auktion 1,27 Millionen Euro – Weltrekord für eine deutsche Malerin!
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- Geschrieben von: Cornelia Schiller und Jürg Lützelschwab -
Es gab einen Punkt im Leben von Yayoi Kusama, an dem die Welt um sie herum anfing, auseinanderzufallen, sich regelrecht in Punkte aufzulösen.
Die Realität verpixelte sich, ja, die sie umgebende Realität wurde für Yayoi zu einer vollständig verpixelten Wirklichkeit.
Weil sie nicht sie selbst sein durfte und weil sie sich nicht gesehen sah, sah sie ab einem gewissen Punkt umso intensiver ihre Aussenwelt in deren realer atomarer Struktur, in die sie sich selbst mit ihrer eigenen atomaren Struktur hineinwerfen, sich darin auflösen und geborgen fühlen konnte.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
2026 präsentiert das Taipei Fine Arts Museum in Taiwans Hauptstadt Taipeh zwei internationale Kooperationsausstellungen, die sich der Erweiterung des Spektrums künstlerischer Wahrnehmung widmen sowie weiteren Themenausstellungen.
Ryuichi Sakamoto: „seeing sound, hearing time“ untersucht die bahnbrechende künstlerische Praxis des verstorbenen Komponisten und Künstlers Ryuichi Sakamoto (1952–2023) seit den 2000er Jahren.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Wenn vom Impressionismus die Rede ist, denkt man an Frankreich, an Claude Monet, an Lichtreflexe auf dem Wasser und vielleicht an die berühmten Seerosen. Doch die Bewegung hatte viele Gesichter – auch jenseits der bekannten Zentren.
Die neue Sonderausstellung „Wege des Impressionismus – Die Slowenische Moderne und Dachau“ in der Gemäldegalerie Dachau widmet sich erstmals in Deutschland dem slowenischen Impressionismus und seinen engen Verbindungen zu Dachau und München.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Das Leben und Werk von Joseph Beuys (1921–1986) sind eng mit der Kunsthalle Tübingen verbunden. Der Künstler war von Anfang der 1970er-Jahre bis zur Jahrtausendwende nicht nur mehrmals in Ausstellungen in der Universitätsstadt – Werke von ihm befinden sich auch in der hauseigenen Sammlung.
Der Blick auf das Werk und die Person Joseph Beuys hat sich in den letzten Jahren in Wissenschaft und Öffentlichkeit stark verändert.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Mit „Anders Zorn – Schwedens Superstar“ zeigt die Hamburger Kunsthalle rund 150 Werke eines schillernden und überaus wandlungsfähigen Jahrhunderttalentes, das in Deutschland jahrzehntelang in Vergessenheit geriet.
Wer das TV-Historiendrama „Martha Liebermann – Ein gestohlenes Leben“ von Stefan Bühling gesehen hat, dem ist auch der Name Anders Zorn nicht entgangen.
