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Hamburger Architektur Sommer 2019

Bildende Kunst
Naia Arruda. Fadenspiel

Die brasilianische Künstlerin Naia Arruda verbindet Malerei und Sticken, Performance und Fadenspiel, Körperkunst und Video-Miniaturen zu einem unwiderstehlichen Oeuvre.
Sie inszeniert sich selbst als Grenzgängerin zwischen zwei Welten: dem amazonischen Manaus, der Stadt ihrer Geburt, und der österreichischen Provinz, wo sie zur Zeit lebt. Ihre Ausstellung dort im oberösterreichischen Enzenkirchen läuft noch bis zum 14. August 2015.

 
Bildende Kunst
bild.Balance - Herrbert Ziegler

Künstler mit Behinderung aus Österreich zu Gast beim Westwendischen Kunstverein in Gartow.

Afrikanische Masken und Tierschnitzerein sind längst im Original oder als Plagiate auf jedem Flohmarkt zu haben, Buddha-Figuren dito – zur Deko in Techno-Tempeln und Wohnzimmern geworden, orientalisches Design in jedem Ambientemagazin und in jkedem Möbelladen zu sehen. Es ist angesichts dieser Allgegenwärtigkeit des einst Fremden kaum noch nachvollziehbar, welchen Schock die Begegnung mit diesem für die Kunst der Moderne vor über 100 Jahren bedeutete.

 
Bildende Kunst
Impressionismus – Expressionismus. Kunstwende

Die Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel in Berlin präsentiert mit „Impressionismus – Expressionismus. Kunstwende" eine spektakuläre Ausstellung, welche sich den Gemeinsamkeiten und Unterschieden beider Stilrichtungen widmet.
Impressionistische Meisterwerke, darunter Arbeiten von Claude Monet, Edgar Degas oder Pierre-Auguste Renoir und Max Liebermann korrespondieren mit Malereien der Expressionisten, wie Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein oder Franz Marc. Aber, gibt es überhaupt Parallelen zwischen diesen so konträr erscheinenden künstlerischen Positionen? Gibt es gar eine Kunstwende, wie es der Untertitel der Ausstellung andeutet?

 
Bildende Kunst
Über Wasser. Malerei und Photographie von William Turner bis Olafur Eliasson

Nordeuropa hat es im Überfluss, doch in anderen Teilen der Welt wird jetzt schon darum gekämpft: Wasser – Segen und Fluch, vielfach konnotiert als unerschöpfliches Inspirationsquell, Spiegel der Seele, mitreißende Kraft.
Welche Faszination das kühle Nass auf Maler und Fotografen über die Jahrhunderte ausübte, wie viele Aspekte und Facetten mit dem Thema verbunden sind, das zeigt nun das Bucerius Kunstforum mit einer großangelegten Schau zur 6. Triennale der Photographie: „Über Wasser. Malerei und Photographie von William Turner bis Olafur Eliasson“.

 
Bildende Kunst
Wim Bosch: Un-Real Estate

Im schleswig-holsteinischen Barmstedt werden Niederländische Kulturwochen gefeiert. Aus diesem Anlass werden zwischen dem 20. Juni und 9. August an verschiedenen Orten der idyllisch gelegenen Stadt am Rantzauer See Veranstaltungen stattfinden, die das westliche Nachbarland ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt.
Traditionell wird das Partnerlandereignis in der Städtischen Galerie Atelier III mit einer Kunstausstellung eröffnet. In diesem Jahr zeigt der in Groningen lebende und arbeitende Künstler Wim Bosch Werke aus den Jahren 2008 bis 2015.

 
Bildende Kunst
Picasso in der Kunst der Gegenwart

Er war ein Gigant. Einzigartig, überragend, stilprägend.
Eine Ausnahmeerscheinung, allein schon durch seine Schaffenskraft von rund 50.000 Artefakten. Ohne Picasso (1881-1973), den genialen Spanier, wäre die Kunst des 20. Jahrhunderts einfach undenkbar. Ihren 25-jährigen Geburtstag feiern die Hamburger Deichtorhallen nun mit einer außerordentlichen Hommage an den Übervater der klassischen Moderne: „Picasso in der Kunst der Gegenwart“.

 
Bildende Kunst
Feministische Avantgarde der 70er Jahre

Es war die Zeit der Studentenunruhen, der Anti-Kriegs-Demos und der Kommunen. Und es war die Zeit der zweiten Frauenbewegung, der Lila-Latzhosen und der Forderung nach sexueller Lust und Selbstbestimmung. Unter dem Slogan "Das Private ist politisch" formierten sich in den 70er-Jahren immer mehr Frauen zu einer kollektiven Kraft - in der Literatur, auf der Bühne und insbesondere auch in der bildenden Kunst.
Einen Überblick über die „Feministische Avantgarde der 70er Jahre“ gibt nun die Wiener Sammlung Verbund in der Hamburger Kunsthalle.

 
Bildende Kunst
ZERO – Die internationale Kunstbewegung der 50er und 60er Jahre

ZERO ist zurück! Wie Phönix aus der Asche taucht die internationale Kunstbewegung der Nachkriegsjahre wieder auf.
1957 gegründet, neun Jahre später aufgelöst, verschwindet sie für Jahrzehnte im Niemandsland der Kunstgeschichte. Dann die Wiederentdeckung: Nach erfolgreichen Ausstellungen im Ausland folgt jetzt eine spektakuläre Schau im Martin-Gropius-Bau in Berlin. Präsentiert werden rund 200 Werke von 43 Künstlern aus elf Ländern. Neben ZERO-Künstlern und den Gründungsvätern Heinz Mack, Otto Piene, Günther Uecker widmet sich die Schau den ZERO nahestehenden Akteuren Yves Klein, Jean Tinguely, Piero Manzoni, Lucio Fontana und anderen. Objektkunst, Licht-Installationen, kinetische Kunst, monochrome Malereien, Performances, Filme und Publikationen: der Rundgang durch die Ausstellung wird zu einem vibrierenden, akustischen und visuellen Erlebnis.

 
Bildende Kunst
Der späte Rembrandt

Das Rijksmuseum in Amsterdam ehrt mit der spektakulären Ausstellung „Der späte Rembrandt" das Alterstwerk von Rembrandt Harmenszoon van Rijn, dem berühmtesten Maler des Goldenen Zeitalters in den Niederlanden.
Aus seiner letzten Schaffensperiode – datiert von 1652 bis zum Tod im Oktober 1669 – präsentiert das Haus rund neunzig Exponate, darunter Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken. Die in Kooperation mit der National Gallery of London entstandene Schau wird in Amsterdam ergänzt mit Leihgaben von internationalen Museen und Privatsammlungen, welche erstmals zu sehen sind.
Doch was macht den Spätstil, den sogenannten Altersstil dieses großen Niederländers aus? Ist doch das Alter vom Abbau der Körperfunktionen und kognitiver Fähigkeiten geprägt, von Senilität, vom Nachlassen der Sehkraft. Gilt das auch für ein Malergenie wie Rembrandt?

 
Bildende Kunst
Hamburger Kunsthalle. Verzauberte Zeiten

Bonnard, Cezanne, van Gogh. Manet, Matisse, Rodin. Säulenheilige der Kunstgeschichte. Dazu die Schweizer: Hodler, Giacometti und Vallotton. Auch sie Wegbereiter der Moderne.
In Hamburg geben sie sich nun ein Stelldichein. Möglich macht’s ein trauriger Umstand: Die legendäre Sammlung von Hedy und Arthur Hahnloser-Bühler wird an ihrem angestammten Platz, der Villa Flora in Winterthur, nicht mehr gezeigt. Bis auf weiteres ist das schöne Privatmuseum im Kanton Zürich geschlossen – Sparmaßnahmen. Was die Eidgenossen aufs Spiel setzen, führt nun die Hamburger Kunsthalle eindrucksvoll vor Augen: „Verzauberte Zeiten“ zeigt einen Schatz, der seinesgleichen sucht.

 
Bildende Kunst
Jan Fišar – My View of Life

Vergessen sie alles, was sie über Glas wissen! Vergessen sie all die Trinkbehältnisse, Fensterscheiben, Aquarien und Kronleuchter, vergessen sie Vasen und Schüsseln und all die kitschigen Figürchen auf dem Regal oder auf Weihnachtsmärkten. Denken sie einfach nur an Kunst und Skulptur! Wenn sie das geschafft haben, dann wird dieser Ausflug in die Welt der Glaskunst, sie ebenso faszinieren wie mich.

Die Glasgalerie Stölting in der Hamburger HafenCity stellt unter dem Titel „Jan Fišar: My View of Life – Retrospective“ gut fünfzig Werke des tschechischen Künstlers Jan Fišar aus. Das sind quasi alle verfügbaren Werke, die sich noch im Handel befinden, aus seinem gesamten Oeuvre von ungefähr 350 Exponaten. Sammlungen und Museen weltweit – darunter auch das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg – haben Glaskunst von Jan Fišar (wird 'Fischar' gesprochen) in ihrem Besitz.

 
Bildende Kunst
Selbstjustiz durch Fehleinkäufe. Sammlung Falckenberg

Ziemlich blöd guckt sie aus der Wäsche. Nein, falsch, vielmehr aus der Schärpe.
Die Frau mit dem dunkel angelaufenen Kopf und ihren zwei Einkaufstaschen steht ja völlig nackt vor gelbem Grund – bis auf die rote Schärpe, die sich leuchtend von dem gelbgrünlichen Leib abhebt. „Selbstjustiz durch Fehleinkäufe“ hat Martin Kippenberger (1953-1997) diese 1984 auf die Leinwand gebannte Abrechnung mit einer Liebschaft genannt. „Aber Kippenberger wäre nicht Kippenberger, wenn seine Arbeit nicht zugleich allgemein ein gekonnter Seitenhieb auf das Kunstsammeln wäre“, schreibt Harald Falckenberg in seiner Einführung.

 
Bildende Kunst
Bucerius Kunst Forum: Miró. Malerei als Poesie

Jeder kennt ihn, jeder liebt ihn: Joan Miró (1893-1983), der Sonne-Mond-und Sterne-Maler, gehört zweifellos zu den populärsten Künstler des 20. Jahrhundert.
Auf Mallorca und in seiner Geburtsstadt Barcelona hegen und pflegen zwei kapitale Stiftungen den umfangreichen Nachlass, Poster und Kalenderblätter in Millionenauflage zeugen von seinem Ruhm. Umso erstaunlicher, dass einer derartigen Lichtgestalt der Moderne heute noch neue Perspektiven abzuringen sind. Und doch, es gibt sie: In der Ausstellung „Miró. Malerei als Poesie“ beleuchtet das Bucerius Kunstforum zum ersten Mal die enge Beziehung des Katalanen zur zeitgenössischen Literatur und zeigt auf, wie stark der Meister magischer Symbole in die Welt surrealistischer Dichter eingebunden war. Ohne das Wort, das wird hier klar, wäre sein Werk undenkbar gewesen.

 
Bildende Kunst
Erasmus Zipfel: Innen-Außen-Bilder

Die Kunsthalle St. Annen Lübeck widmet dem Lübecker Künstler Erasmus Zipfel eine große Sonderausstellung.
Aus seiner jüngsten Schaffensphase zeigt das Haus rund fünfzig großformatige, Werke von geradezu explodierender Farbigkeit. Die Bilder belegen, dass Zipfel seine Malweise beharrlich und konsequent weiter entwickelt hat: Er malt abstrakt, keine Figurationen, keine erdfarbenen Töne mehr. Stattdessen dominieren intensive, teils reine Komplementärfarben in gelb, grün, blau bis hin zu einem kräftigen rot. Seinen Abstraktionen liegen digital bearbeitete, stark verfremdete Fotografien zugrunde.

 

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