Bildende Kunst

Noch bis zum 8. Januar 2023 kann man im Normannenpalast von Palermo – Kulturhauptstadt Italiens 2018 – in bestechendem historischem Ambiente eine wirkungsvoll inszenierte Ausstellung zeitgenössischer Kunst auf Sizilien besichtigen.

Sechzehn große Namen locken in die ehemalige königliche Residenz von Roger II. im Herzen der Inselhauptstadt. Dieser exklusive „Who-is-who“-Mix der Gegenwartskunst steht für sechzehn Wege, die zur Reflexion über die postpandemische Realität führen: Alberto Burri, Saint Clair Cemin, Tony Cragg, Zhang Hong Mei, Anselm Kiefer, Jeff Koons, Sol LeWitt, Emil Lukas, Mimmo Paladino, Claudio Parmiggiani, Giuseppe Penone, Michelangelo Pistoletto, Tania Pistone, Andres Serrano, Ai Weiwei und Gilberto Zorio.

 
Bildende Kunst

Die Frage, ob Kunst im öffentlichen Raum kulturelle Identität bilden kann, ist eine, die seit Jahrzehnten gestellt werden muss. Sie zu beantworten ist oft nicht ganz einfach.

Insbesondere dann nicht, wenn zwar beispielsweise urbane, gesellschaftliche, gedenkörtliche oder architektonische Zusammenhänge erkennbar sind oder wenn Partizipation vorgesehen ist, aber dennoch sich eine Identität von Einzelnen oder Gruppen einfach nicht bilden kann, im Sinne einer Wahrnehmung und eines Verständnisses aus sich selbst heraus und in einer ständigen Auseinandersetzung mit der jeweiligen sozialen Umwelt. Leichter ist es zu entscheiden, wenn es sich um Kunstwerke als Stadtmöblierung handelt, die oft nicht auf-, sondern abgestellt wurden.

 
Bildende Kunst

„I can‘t breathe“. Nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd 2020 gingen seine letzten Worte um die Welt. In Jenny Holzers Lichtprojektion „In Memoriam“ war dieser Satz am 19. November 2022 auf der Fassade der Galerie der Gegenwart zu lesen.

Als flächenmäßig größter Beitrag einer ungewöhnlich umfangreichen und ungewöhnlich aufklärerischen Ausstellung, die sich einem existenziellen Thema widmet – dem „Atmen“.

 
Bildende Kunst

Die Giraffentoast Gallery wird betrieben von der gleichnamigen Design Agentur, sitzt in Hamburgs Schanzenviertel, mit einem Ableger in Berlin-Kreuzberg. Sie nimmt erstmalig an der „add art“ teil.

Zu Gast ist die Künstlerin Andrea Ziegler, die wiederum 2015 bereits teilnahm, zusammen mit drei weiteren Künstlerinnen, damals in einer Kommunikationsagentur.

 
Bildende Kunst

Der Blick vom 5. Stockwerk am Sandtorpark ist einer zwischen Himmel und Erde. Die Architektur um das gradlinig gebaute Hafenbecken zieht von den Magellan-Terrassen in die Tiefe eines südwestlich gerichteten Blicks auf die Elbphilharmonie. Danach kommt nur noch Werft und Abendhimmel.

 

Diese Aussicht hat die Anwaltskanzlei „Lebuhn & Puchta“, Spezialisten in Sachen maritimes Wirtschafts-, See- und Schifffahrtsrecht.

Diesen Blick können bald auch jene genießen, die die „add art“ in Hamburg besuchen!

 
Bildende Kunst

Zum zweiten Mal wurde in diesem Herbst der mit 25.000 € dotierte Internationale Kunstpreis der Lübecker Possehl-Stiftung vergeben.

Diesen erhielt der US-Amerikaner Matt Mullican, der mit zwei Ausstellungen und noch anderen Aktivitäten unter dem Titel „Mapping the World“ gefeiert wird.

 
Bildende Kunst

Die produktivste Epoche der vielseitigen Künstlerin Mary Bauermeister präsentiert noch bis zum März 2023 die Kunsthalle Kiel.

 

Mary Bauermeister, geboren 1934, ist eine über die Jahrzehnte hinweg immer wieder neu aufbrechende, neue Konzepte entwickelnde Künstlerin. In Kiel wird die erste und immens produktive Phase von der Mitte der Fünfziger Jahre bis zum Anfang der Siebziger gezeigt.

 
Bildende Kunst

Die Freiluftmalerei oder Pleinairmalerei (fr.: „en plein air“, dt.: „im Freien“) war zum Ende des 18. und Beginn des 19. Jahrhunderts geradezu revolutionär. Generationen von Ateliermalern hatten Landschaft, Seestücke, Natur und deren Topografie aus dem Gedächtnis, nach Skizzen oder als Fantasie auf Leinwand gebannt.

 
Bildende Kunst

Er war ein Universalkünstler, Wenzel Hablik, im westböhmischen Brüx 1881 geboren, agierte als Architekt, Gestalter, Zeichner, Grafiker, Maler und Objektkünstler. Der viel zu jung mit 52 Jahren Verstorbene, reiste gerne und viel und auch mal „wohin man mich so oft gewünscht hat, nämlich da, wo der Pfeffer wächst“ (Hablik, 1925).

Das Zitat stammt aus einem Brief, den der Südamerika-Reisende an seine Frau, die Kunsthandwerkerin Elisabeth Hablik-Lindemann sandte.

 
Bildende Kunst

Auf der Themenführung „Kunst im öffentlichen Raum“ lassen sich spektakuläre Werke namhafter Künstler entdecken.

Unter Kennern und Fans ist Bayreuth ein Geheimtipp, was Streetart und Urban Art betrifft. Rund 35 Objekte, Skulpturen, Plastiken und Streetart-Malereien gehören zur Open-Air Galerie der Stadt, darunter Arbeiten bedeutender Künstler des 20. Jahrhunderts wie Alfred Hrdlicka, Horst Antes oder Carl Fredrik Reuterswärd.

 
Bildende Kunst

Wohl in jedem Museum finden sich in den Magazinen wahre Schätze, also Bilder oder andere Kunstwerke, die selten gezeigt werden, vielleicht sogar seit vielen Jahren nicht mehr.

 

Die Kunsthalle St. Annen, die gerade ein Interregnum durchlebt – die vorige Direktorin ist gegangen, auf die neue wartet man noch – nutzt freie Zeit, um auf das Magazin zurückzugreifen. Es war eine sehr gute Idee, für die Konzeption der Ausstellung auf eine eben frisch graduierte Volontärin zurückzugreifen, auf Emma-Louise Arcade, die als junge Außenstehende vielleicht einen anderen Blick auf die Arbeiten wirft.

 
Bildende Kunst

Im Schloss Schwerin können Interessierte eine Ausstellung besuchen, in der die wichtigsten Bilder der umfangreichen Sammlung niederländischer Gemälde zusammen mit kunsthandwerklichen Preziosen präsentiert werden.

Das Staatliche Museum in Schwerin soll in den folgenden Jahren generalüberholt werden und wurde deshalb schon im vergangenen Spätsommer geschlossen. Jetzt sind die schönsten Gemälde der niederländischen Kunst des 16. bis 18. Jahrhunderts, für die das Museum in ganz Deutschland bekannt ist, hinüber in das nur wenige Meter entfernte Schloss gezogen, wo in den nächsten anderthalb Jahren insgesamt 70 Werke zusammen mit Kunsthandwerk ausgestellt werden.

 
Bildende Kunst

Die Galerie Alte Schule, im Herzen des Ortes Ahrenshoop, an der Ostsee gelegen, dort wo das Fischland auf den Darß trifft, widmet sich mit einer Ausstellung dem Künstler Gerhard Marcks und dessen Freunden, die eine direkte Beziehung zu der Künstlerkolonie Ahrenshoop hatten.

Der Bildhauer und Grafiker Marcks kaufte im Ortsteil Niehagen vor 90 Jahren ein Atelierhaus.

 
Bildende Kunst

Der Schuppen 29 auf dem Baakenhöft im ehemaligen Hamburger Freihafen ist bis zum 4. September 2022 Schauplatz einer zweiteiligen Sound- und Videoinstallation, die akustische und visuelle Erinnerungen beschwört: „How To Live In The Echo Of Other Places“ von Annika Kahrs.

 

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