Bildende Kunst in und um Hamburg
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- Geschrieben von: Marc Peschke -
Heilbronn, die Stadt am Neckar, umgeben von Weinbergen und geprägt von einer reichen Geschichte als Reichs- und Handelsstadt, hat sich in den vergangenen Jahren mit spannender Dynamik neu erfunden.
Neben Theater und Museen prägt heute ein wachsender Bildungscampus mit international renommierten Hochschulen und Forschungsinstituten, internationalen Studierenden und ja, einer ausgeprägten Innovationskultur die Stadt. Mit besonderem Fokus auf Zukunftstechnologien hat sich Heilbronn zu einem der spannendsten Bildungs- und Wissensstandorte Deutschlands entwickelt.
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- Geschrieben von: Redaktion -
In ihrer Einzelausstellung „Waters call me home“ verwandelt die litauische Emilija Škarnulytė den Space01 des Kunsthauses Graz in eine poetisch-immersive Unterwasserwelt aus Video, Licht, Klang und Skulptur.
Wasser steht hier für Transformation und ein fluides Archiv und wird zugleich zur Metapher eines inklusiven Weltbildes. Škarnulytė verschränkt Wissenschaft und Mythologie, Realität und Fiktion und schafft im „Cosmic Belly“ mit „Waters call me home“ ein sinnliches Plädoyer dafür, unsere Beziehungen zu Erde und Kosmos neu zu denken.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Mit „Manga, Tout un art!“ (dt.: „Manga, eine Kunst für sich!“) strömen die weltweit gefeierten Helden der japanischen Comics auf die Place d'Iéna in Paris.
Die dreiteilige Ausstellung, die Mangas in den kulturellen Kontext ihrer Entstehung bis ins 13. Jahrhundert zurückversetzt und in Gegenüberstellung mit den Werken der Museumssammlung präsentiert, gehört zu den umfangreichsten jemals gezeigten und erstreckt sich über die drei Ausstellungsgalerien des Musée Guimet.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Der gebürtige Saalfeldner Peter Tschulnigg kombiniert in seinen aktuellen Werken, die in der Kunsthalle im Kunsthaus Nexus gezeigt werden, unterschiedliche Stilmittel der abstrakten Malerei und Zeichnung.
Auffallend sind gleich auf den ersten Blick die Auflösung der festen Form, die weder geometrischer noch gegenständlicher Natur ist, sowie die Leichtigkeit der Bilder. In dem wunderschönen, luftigen Raum der Kunsthalle scheinen die Werke zu schweben, geben ihre poetische Kraft an das Publikum weiter.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Im Stadtmuseum der oberbayerischen Stadt Weilheim stellt der portugiesische Künstler Paulo de Brito ein Gesamtkunstwerk aus, das sich mit dem Widerstand gegen die einstige Diktatur in seinem Heimatland im Speziellen, aber auch grundsätzlich als gemeinsames globales Handeln auseinandersetzt.
Die sogenannte „Nelkenrevolution“ vor über 51 Jahren, am 25. April 1974, bereitete den Weg Portugals in die Demokratie und ins europäische Haus der Nachkriegszeit – nach Jahrzehnten der Unterdrückung und Verfolgung nach einem Militärputsch in den 1920ern und dem Salazar-Regime, das ab den frühen 1930er Jahren das Land knechtete.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die in Landshut ansässige Galerie Wolfgang Jahn präsentiert Werke des in der Nähe von Salzburg lebenden Künstlers Alfred Haberpointner.
Haberpointner arbeitet skulptural mit Holz und verschiedenen Metallen sowie bildhaft auf Papier und Jute.
In Landshut sind viele seiner bis zu dreiteiligen Wandobjekte aus Holz zu sehen; gleich im unteren Eingangsraum empfangen die Besucher fünf davon.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Das Musée de Montmartre präsentiert eine neue Ausstellung, die der sogenannten „L‘École de Paris“ der Moderne gewidmet ist. Sie zeigt eine Auswahl emblematischer Werke aus einer bedeutenden Privatsammlung.
Die Sammlung von Marek Roefler, des polnischen Kernphysikers und Geschäftsmanns, ist eine der interessantesten Kunstsammlungen, die sich auf das Verhältnis der Kunst von Migranten aus Mittel- und Osteuropa – insbesondere jüdischer Herkunft und aus Polen – und dem kulturellen Erbe der Zeit zwischen 1900 und 1939 zu Frankreich konzentriert und dieses bewahren möchte.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Zum dritten Mal findet in diesem Herbst der Galerienrundgang „Kunst am Rothenbaum“ im gleichnamigen Hamburger Stadtteil statt.
Siebzehn Galerien, Auktionshäuser und Museen nehmen daran teil und laden auf einem fußläufigen Gebiet Kulturinteressierte, Kunstliebhaber und Sammler ein, in die vielfältige Welt der Bilder, Fotografien, Grafiken und Objekte aus unterschiedlichen Epochen einzutauchen.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Artenvielfalt ist ein internationales Thema: Die Staatengemeinschaft hat auf der 15. Weltbiodiversitätskonferenz beschlossen, bis zum Jahr 2030 30 Prozent der Landes- und Meeresfläche unter Schutz zu stellen.
Möglicherweise müssen jedoch andere Maßnahmen greifen, denn nicht die Flächen sind primär im Fokus der Biodiversitätskrise, sondern die Arten selbst.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Die Stadtgalerie Kiel präsentiert in ihrer neuen Ausstellung vom 13. September bis 23. November Werke der renommierten und international agierenden Künstler*innen Hans Peter Kuhn und Junko Wada.
Die Ausstellung Hans Peter Kuhn & Junko Wada. „s/he loves me … s/he loves me not …“ vereint Hans Peter Kuhns Klang- und Lichtinstallationen mit Malerei und Tanzperformances von Junko Wada. Das Paar lebt und arbeitet in Berlin und Amino, Kyoto (Japan).
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Das Forum für Künstlernachlässe hat endlich seinen Neubau!
So voll hat man die Straßen um das Künstlerhaus Sootbörn in Niendorf selten gesehen. Eine einzige Blechlawine zog sich durch den Sootbörn, kein Parkplatz weit und breit. Die gesamte hanseatische Kulturszene, so schien es, war angereist, die Eröffnung des Neubaus zu feiern, zu dem der gemeinnützige Verein, „Forum für Künstlernachlässe“ in Hamburg, am Freitag, den 5. September 2025 eingeladen hatte.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die bei Hamburg lebende Künstlerin Dagmar Schuldt untersucht in ihren Werken die Konstruktion und Wirkung von Wahrnehmung unserer Geschichte. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit Phänomenen der Erinnerungskultur, mit Fragen zur Archäologie und Geschichte sowie mit der Spurensuche und -sammlung.
Was passiert, wenn wir den Blick auf die kanonische Geschichte verändern und die Narrative aus anderen Sichtwinkeln formulieren? Aus welchen Fragmenten der Wahrnehmung ist unsere Erzählung von Geschichte entstanden? Wie wird unsere Erinnerung die Zukunft prägen? Dies sind nur einige wenige Fragen, denen die Künstlerin nachgeht.
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- Geschrieben von: Marc Peschke -
Die Künstlerin Lucja Radwan, geboren 1951 im polnischen Tuchów und in Gols im Burgenland in Österreich lebend, wurde bekannt für ihre „Speleo-Art“, für ihre zum Teil sehr großformatigen Ölbilder.
Inspiriert ist die Malerei durch die mannigfaltige Morphologie von Kavernen und Tropfsteinhöhlen mit geformten Bodenzapfen und Stalaktiten. Seit Jahren sind Höhlen und Dolinen ihr Hauptthema.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Mit rund 200 Künstlern und Künstlerinnen gehört die NordArt in Büdelsdorf bei Rendsburg längst zu den größten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst im europäischen Raum.
Auch die 26. Ausgabe kann sich sehen lassen. Die Werke sprechen für sich, beeindrucken auf vielfältige Weise. Zu erleben sind die vielfältigen Kunstwerke, angefangen von Gemälden über Skulptur, Installation bis hin zu neuartigen, spannenden Videos im Bilderrahmen noch bis zum 5. Oktober auf dem Gelände der ehemaligen Eisengießerei im „Kunstwerk Carlshütte“.
