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Hamburger Architektur Sommer 2019

Bildende Kunst
Haegue Yang Quasi-Pagan Serial

Kunsthandwerk, Volkskunst, Freie Kunst – für Haegue Yang sind das nur bürgerliche Kategorien. Die südkoreanische Künstlerin, die seit 1999 in Deutschland lebt, präsentiert derzeit in der Galerie der Gegenwart ihre erste Einzelausstellung: Atemberaubend schöne Installationen zwischen Design, Voodoo und Do-It-Yourself-Charme.

 
Bildende Kunst
Ermüdende Dauerdestruktion. Malerei von Justine Otto im Zehntspeicher in Gartow

Heimelig ist sie nicht, die Welt der Justine Otto. Das springt den Betrachter förmlich an, wenn er die Ausstellung im Zehntspeicher Quarnstedt in Gartow im Osten des Landkreises Lüchow-Dannenberg betritt.

 
Bildende Kunst
Japanomania in the North 1875-1918. The Influence of Japan on Nordic Art and Design

Gleich zwei Nationalmuseen in der norwegischen Hauptstadt Oslo widmen sich einem Phänomen in den Künsten, das vor knapp 150 Jahren ganz Europa und die Geschichte der Kunst der Moderne nachhaltig beeinflusste: die japanischen Kunst.
Auch wenn sich die Ausstellung „Japanomania i Norden“ auf die nordischen Länder und Frankreich bezieht, so ist in der Zeit zwischen 1875 und 1918 der Einfluss auch auf die mitteleuropäischen Länder und England ebenso stark gewesen und kann hier stellvertretend angesehen werden. Ohne den japanischen Einfluss könnte man sich heute den Impressionismus, die Art Nouveau-Bewegung, Victorianische Mode, die Wiener Secession und den deutschen Expressionismus kaum vorstellen.

 
Bildende Kunst
Reiner Seliger  beyond Ausstellung

Die Galerie Borchardt in Hamburg zeigt bis zum 10. September 2016 Skulpturen, Tafelbilder und Installationen von Reiner Seliger.
Als bildkünstlerisches Material verwendet Seliger weiße oder farbige Kreide, Bruchstücke von Plexiglas und Glas, roten Backstein- und Terrakotta-Ziegel, Aluminium, Betonsteine. Aus diesen zerbrochenen Abfallprodukten formt der Künstler architektonisch anmutende Raumkörper und reliefartige Wandobjekte: Objekte von ungewöhnlicher Ästhetik und farbintensiver Präsenz.

 
Bildende Kunst
Harald Duwe. Heile Welt

Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte auf Schloss Gottorf in Schleswig-Holstein würdigt mit einer Retrospektive einen der bekanntesten norddeutschen realistischen Maler und Grafiker: Harald Duwe.
Die Ausstellung präsentiert rund einhundert Gemälde – thematisch geordnet nach Portraits, Landschaften, Körperstücke, Gewalt und Gesellschaft sowie Strand als soziale Bühne. Hinzu kommen Zeichnungen, Lithografien und Holzdrucke. „Heile Welt", wie es der Untertitel suggeriert, sucht der Betrachter in Duwes gesellschaftskritischen, provokanten und oftmals brutalen Bilderwelten allerdings vergeblich.
„Meine Bilder sind Produkte einer sowohl emotionalen wie rationalen Auseinandersetzung mit den Konflikten und Widersprüchen unserer Zeit. Sie bieten keine Lösungen, keine Botschaften an. Ich weiß nur, dass sie meine Einsichten, Abneigungen und Reaktionen, meine Zweifel, Ängste und Hoffnungen enthalten." (Duwe 1983)

 
Bildende Kunst
Regionale 3 – News From Nowhere

Nach zwei Jahren ist es wieder soweit: Die Overbeck Gesellschaft in Lübeck stellt in ihrer Ausstellung die aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein vor.
Von der Kulturstiftung werden jährlich acht Stipendien aus den Sparten Bildende Kunst, Theater, Literatur und Musik vergeben. Das Ergebnis dieser Förderung wird seit dem Jahr 2012 im zweijährigen Turnus als „Regionale" im Garten und Pavillon des Lübecker Kunstvereins vorgestellt. Die dritte Regionale präsentiert jetzt die Jahrgänge 2014 und 2015 und deren Positionen zur zeitgenössischen Kunst. Der Untertitel „News From Nowhere " klingt rätselhaft. Neues aus dem Nirgendwo? Welches Nirgendwo?

 
Bildende Kunst
Christo am Lago d Iseo The Floating Piers

Christo, schwimmende Seebrücken, Materialien aus Deutschland und Italien, die Familie Beretta und eine Insel im See: Ausgerechnet der Familie vom traditionsreichen, in der Provinz von Brescia ansässigen Hersteller einer der bekanntesten Schusswaffen der Welt – der „Beretta M9“, eine der offiziellen Dienstpistolen der US-Armee – gehört die Insel San Paolo inmitten des norditalienischen Iseo-Sees.
Auf sie hatte der amerikanische Ver- und Enthüllungskünstler bulgarischer Herkunft Christo (*1935) zusammen mit seiner französisch-maghrebinischen Ehefrau und Dauerprojektpartnerin Jeanne-Claude (1935-2009) schon länger ein Auge geworfen. Und genau hier in der pittoresken, sanften lombardischen Seen- und Gebirgslandschaft war bis Sonntag 3. Juli 2016 Christos neueste Kunstinstallation „The Floating Piers“ zu besehen, zu begehen und zu bewundern. Seit dem 30. Juni ist sie auch für die Nachwelt auf Google Street View festgehalten. Und bis zum 18. September läuft in der analogen Welt noch die Begleitausstellung „Christo and Jeanne-Claude: Water Projects“ im Museo di Santa Giulia in Brescia, eine gute Autostunde von Mailand entfernt.

 
Bildende Kunst
Die Kunst als Beruf. In welcher Liga kann ich mitspielen?

Alles schon gemacht, der Bilderberg unermesslich und die Aussicht auf Ruhm und Reichtum äußerst gering. Warum also noch Kunst studieren? Für die Studierenden an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfbK) ist die Antwort klar wie groß: um sich und die Gesellschaft weiterzubringen.

 
Bildende Kunst
Auf Entdeckungstour über die NordArt 2016

Die kleine Stadt Büdelsdorf im nördlichen Schleswig-Holstein lockt mit einer neuen Ausstellung der NordArt. 250 Künstler aus fünfzig Nationen präsentieren in den historischen Hallen der ehemaligen Eisengießerei Carlshütte, der Wagenremise und im Skulpturenpark internationale Kunst. Gezeigt werden rund eintausend Exponate: Installationen, Fotografien und Videos, Malereien und Skulpturen.

 
Bildende Kunst
Riimfaxe - Meerwärts

Die dänisch-deutsche Künstlergruppe „Riimfaxe" stellt im Westwendischen Kunstverein in Gartow aus.
Dass er bis St. Pauli weht, der Wind, der von Süd' aufs Meer zieht, das ist nicht erst seit Hans Albers Schlagerklassiker eine Binsenweisheit. Doch manchmal weht er noch viel weiter landeinwärts, und dann zieht es auch Menschen aus dem weit elbauf von Altona gelegenen Gartow im Wendland „Meerwärts“. Die dänisch-deutsche Künstlergruppe „Riimfaxe“ zum Beispiel, die im Programm des Westwendischen Kunstvereins (WWK) unter diesem Titel im dortigen Zehntspeicher ausstellt.

 
Bildende Kunst
Andreas Slominski: „Das Ü des Türhüters“ in den Deichtorhallen

Normalerweise stehen sie auf Baustellen oder Großveranstaltungen wie Open-Air-Festivals. In jedem Fall sucht man sie nur auf, wenn der Druck übermächtig wird und weit und breit keine Alternative in Sicht. Wer benutzt schon gerne Dixi-Klos?! Nun stehen dutzende mobiler Plastik-Klohäuschen in den Hamburger Deichtorhallen.
Nicht davor, wohlgemerkt, sondern drinnen, im heiligen Tempel der Kunst. Aufgebaut vom Hamburger Bildhauer und Hochschulprofessor Andreas Slominski zu einer raumfüllenden Installation, die unter dem Titel „Das Ü des Türhüters“ mit den unterschiedlichsten Assoziationen spielt.

 
Bildende Kunst
Friendly Footage – Kunst und Spielfilm

Die Ausstellung „Friendly Footage – Kunst und Spielfilm" in der Herbert Gerisch-Stiftung Neumünster geht anhand ausgesuchter Positionen den zahlreichen Bezügen nach, die zeitgenössische Kunst heute mit dem Genre Spielfilm verbindet. Sie fragt nach den Realitäts- und Fiktionsvorstellungen in Spielfilmen, die in der Kunst ihr Weiterleben führen: welche Zitate, welche Metaphern oder Konstruktionen finden in der bildenden Kunst ihre Fortsetzung oder ihren Widerhall? Und welche konkreten und realitätsnahen Verweise finden dort ihren Niederschlag?

 
Bildende Kunst
Wie Werner Büttner von Marlborough Contemporary wachgeküsst wurde

„Ich habe immer an ihm festgehalten!“ Dem renommierten Hamburger Sammler Harald Falckenberg geht es da nicht anders, als der Frankfurter Galeristin Bärbel Grässlin. Sie vertritt Werner Büttner seit seinen Anfängen und bezeichnet ihn als „verborgenen Schatz“, den es noch zu geben gilt.

 
Bildende Kunst
„Der Horst Janssen Archipel“

Kein bildender Künstler, das ist wohl sicher, hat die Tatsache, dass er „nicht mehr kann“, so genüsslich in aller Öffentlichkeit verkündet, wie er. Zu seinem 50. Geburtstag, so Horst Janssen (1921-1995), habe er sich eine „impotentia totalis“ geschenkt. Dass dieses zweifelhafte Glück seine künstlerische Omnipotenz keineswegs schmälerte, zeigt das Altonaer Museum nun in der großangelegten Ausstellung „Der Horst Janssen Archipel“.

 

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