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Hamburger Architektur Sommer 2019

Bildende Kunst
Jorge Rando – Passion. Neuer Expressionismus aus Spanien

Das Ernst Barlach Museum Wedel präsentiert den spanischen Künstler Jorge Rando, einen bedeutenden Vertreter des Neoexpressionismus in Spanien. Das Haus zeigt Blumen- und Landschaftsbilder, Darstellungen der Prostitution und der Passion, der Leidensgeschichte Christi. Themen, die den Künstler seit Jahren beschäftigen. Die farbintensiven, ausdrucksstarken Arbeiten spiegeln seine eigene bildkünstlerische Realität wider: „Die Kunst zu malen ist für mich die Kunst zu lieben. Ohne die Liebe können keine erhabenen Gefühle existieren, die es sind, die am Ende das Meisterwerk formen, von dem jeder Künstler träumt."

 
Bildende Kunst
Für Augen & Ohren – Kunst und Vinyl

Vinyl is back! Vor Jahren bereits totgesagt, erlebt die Vinylplatte eine Renaissance. Nicht nur Nostalgiker, sondern auch Hipster und Liebhaber künstlerischer Plattencover freuen sich über das Comeback der Langspielplatte. Schallplatte und Kunst? Kein Problem, wie die aktuelle Ausstellung in der Herbert Gerisch-Stiftung Neumünster zeigt.
Der künstlerische Leiter der Stiftung, Claus Friede wählte gemeinsam mit Rainer Haarmann aus der Sammlung Schlüsselwerke mit künstlerischen und biographischen Bezügen, exklusiv gestaltete Schallplatten-Cover dessen Edition Longplay sowie originale Entwürfe und Skizzen von Künstlern, die im Dialog mit den Musikern entstanden sind. Mit Haarmanns Edition vereint der ehemalige Festivalleiter von JazzBaltica zwei Leidenschaften: seine Liebe zum Jazz und zur Kunst.

 
Bildende Kunst
Picasso. Fenster zur Welt

Mit Picasso fing ihre Zeit am Bucerius Kunst Forum an und mit Picasso verabschiedet sie sich nun aus Hamburg: Rund 10 Jahre verantwortete Ortrud Westheider den Ausstellungsbetrieb im Haus am Rathausmarkt, davor stand sie schon vier Jahre dem Gründungsdirektor Heinz Spielmann zur Seite. Jetzt wechselt Westheider nach Potsdam – als Direktorin des neuen Museums Barberini. Damit öffnet sich auch für die Museumsfrau ein neues „Fenster zur Welt“, wie die bis 16. Mai laufenden Picasso-Schau überschrieben ist.

 
Bildende Kunst
Gerhard Richter. Birkenau

Das Museum Frieder Burda in Baden-Baden präsentiert den vierteiligen Bilderzyklus „Birkenau" von Gerhard Richter. Das monumentale Werk von 2014 entstand nach Fotografien aus Auschwitz-Birkenau, dem größten Konzentrations- und Vernichtungslager der Nationalsozialisten.
1944 von jüdischen Häftlingen heimlich aufgenommen und als Negative aus dem KZ geschmuggelt, zeigen die Schwarz-Weiß-Aufnahmen Frauen auf dem Weg in die Gaskammern, Berge von Toten und rauchende Scheiterhaufen mit brennenden Leichen. Kann, darf ein Künstler Dokumente des Holocaust im Kontext der Malerei nutzen? Wie verarbeitet Gerhard Richter, immerhin der teuerste zeitgenössische Künstler, diese unfassbaren Grausamkeiten bildkünstlerisch in seinen Werken?

 
Bildende Kunst
Poesie kontra Politik: „Now and Than“ kontra „Streamlines“

Die Deichtorhallen Hamburg punkten derzeit mit zwei außerordentlich sehenswerten Ausstellungen: Während die Französin Sarah Moon in ihren faszinierenden, seltsam nostalgisch anmutenden Fotografien und Filmen archaische Ängste und das unterschwellig lauernde Grauen in der Ausstellung „Now and Then“ beschwört, tritt in der gegenüberliegenden Halle das reale Grauen in der aufklärerischen Schau „Streamlines – Ozeane, Welthandel und Migration“ offenkundig zu Tage. Poesie kontra Politik.

Ex-Model fotografiert Mode. Keine Ahnung, warum die Sarah-Moon-Schau auf diesen simplen Nenner gebracht wurde. Denn Mode ist in der ersten Retrospektive dieser großartigen Künstlerin nur ein Teilaspekt.

 
Bildende Kunst
Cindy Sherman – Works from the Olbricht Collection

Ein junges Mädchen in orangefarbener Kleidung räkelt sich lasziv auf dem Steinfußboden. Eine Tramperin steht verloren an einer einsamen nächtlichen Straße. Damen der Upperclass kaschieren ihr Alter mit dickem Make-Up, Schmuck und jugendlichem Outfit.
Seit über drei Jahrzehnten gehören Cindy Shermans fotografische Selbstinszenierungen zu den Meisterwerken zeitgenössischer Fotokunst, der inszenierten Fotografie. Die Amerikanerin gilt als fotografisches Chamäleon mit den 1000 Gesichtern, als Meisterin der Kostümierung und Maskerade. Bis zum 10. April 2016 sind Fotografien aus der privaten Sammlung von Thomas Olbricht im „me Collectors Room“ in Berlin zu sehen.

 
Bildende Kunst
Hamburg ins Gesicht geschaut

Bilder ohne Beschriftung, so etwas gab es wahrscheinlich noch nie in einem Hamburger Museum. Dafür Porträts über Porträts, bis unter die Decke. Die Wände sind regelrecht gepflastert mit Gemälden, Zeichnungen und Fotografien.
In der Ausstellung „Hamburg ins Gesicht geschaut“ hat das Hamburg Museum eine ganz neue Form der Präsentation gewagt. Doch um hier inhaltlich ein- und durchzusteigen, verlangt diese Bilder-Installation vom Publikum ungewöhnlich viel Mitarbeit. Im Vorübereilen werden sich die vielen Konterfeis kaum erschließen.

 
Bildende Kunst
Nolde in Hamburg

Emil Nolde und Hamburg – das war keine ganz einfache Beziehung, zumindest nicht anfangs. „Nolde in Hamburg“ dagegen ist eine berückend schöne und aufklärerische Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle, die den expressiven Aquarellisten und farbenstarken Blumenmaler als überragenden Beobachter und Interpreten des Hamburger Hafens vorstellt.

 
Bildende Kunst
Die Botticelli Renaissance. Eine Ausstellung der Gemäldegalerie in Berlin

Der Florentiner Maler Sandro Botticelli inspiriert noch fünfhundert Jahre nach seinem Tod die Alltags- und Populärkultur. Maler und Fotografen, Couturiers, Designer, Video- und Filmemacher adaptieren seine Werke, inszenieren sie zu neuen Bilderfindungen. Vor allen Dingen seine bekanntesten Werke „Die Geburt der Venus" und „Primavera" haben Kultstatus und sind Ikonen der Werbebranche. Warum werden Botticellis Frauengestalten bis heute reproduziert? Sind sie untrennbar mit bestimmten Attributen verknüpft? Sinnbilder weiblicher Schönheit oder der Idealtypus einer Frau?

 
Bildende Kunst
Günther Förg – Wandmalerei

Blau gegen Orange, Rot gegen Grün, Ocker gegen Rosé, Schwarz gegen Weiß. In den Hamburger Deichtorhallen sind derzeit riesige monochrome Farbflächen zu bestaunen, die mit geradezu körperlicher Wucht auf den Besucher einwirken: Die geometrischen Wandmalereien von Günther Förg (1952-2013) verwandeln die Nordhalle in energetisch aufgeladene Kraftfelder, die an Größe und Intensität bislang wohl einmalig sind.

 
Bildende Kunst
Von Hockney bis Holbein. Die Sammlung Würth in Berlin

Orangefarbene Wolken glühen am dunkelblauen Himmel. Eine grüne Marschlandschaft erstreckt sich am Horizont. Landschaft und Wolken spiegeln sich im Dunkelblau des Wassers: Reinhold Würth kauft Emil Noldes Aquarell „Wolkenspiegelung in der Marsch" Anfang der Siebzigerjahre in einer Galerie am Luganer See. Nicht ahnend, dass das Bild der Beginn einer Sammlerleidenschaft werden soll, die den schwäbischen Unternehmer bis heute nicht mehr losgelassen hat. Er sammelt Malereien, Grafiken, Skulpturen von der zeitgenössischen Moderne über Preziosen des 17. und 18. Jahrhunderts bis hin zu den Alten Meistern. Aus seiner Sammlung präsentiert jetzt die Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau rund vierhundert hochkarätige Meisterwerke aller Stilepochen.

 
Bildende Kunst
Ernst-Hermann Ruth: „Helmut Schmidt meets Barack Obama“

Die Homepage des Photodesigners Ernst-Hermann Ruth ist zweigeteilt, so als ob eine Leben über dem Bruchstrich existiert und eines darunter: Enter Ruth-Photodesign steht oben, Enter Ruth-Painting steht unten.

Der Mann muss ein aufregendes und rasantes Leben haben, denn er fotografiert seit Jahrzehnten formschöne Superkarossen der großen Automobilhersteller vor formschöner Baukultur und in atemberaubend schöner Landschaft und Stadtschaft. Der in Gauting bei München lebende Ruth, der viel in der Welt herumgekommen ist und an sehenswerten Bildbänden über Australien und Bali mitwirkte, beschäftigt sich neben seiner fotografischen Arbeit seit vielen Jahren mit besonderen Druck- und Malereitechniken. Einen Ausschnitt seines künstlerischen Schaffens zeigt er in der Galerie des Levantehauses an der Hamburger Mönckebergstraße.

 
Bildende Kunst
Die 80er Figurative Malerei in der BRD

„Wir fühlten uns wie Rock’n’Roller innerhalb der Malerei! Es wurde so mit dem Pinsel gefuchtelt, als stünde man auf der Bühne und spielte Gitarre." (Bernd Zimmer)

„Wir", das sind junge Künstlerinnen und Künstler aus den Metropolen Berlin, Hamburg und Köln. Sie rebellieren gegen das Establishment, gegen Minimal und Concept Art, gegen die akademischen Positionen eines Markus Lüpertz, Georg Baselitz oder Gerhard Richter. Im Fokus ihrer neuartigen, figurativen Malerei steht das individuelle Lebensgefühl. Die wilde Lust am Malen. Die Lust an der Provokation, am Brechen gesellschaftlicher Tabus. Gefeiert als die "Neuen Wilden" oder "Jungen Wilden" sind sie die Stars der damaligen Kunstszene. Allerdings nur vorübergehend. Wie Strohfeuer verpufft ihre Strahlkraft nach wenigen Jahren; die einstigen jungen Wilden verschwinden für Jahrzehnte aus dem Blickfeld der Kunstgeschichte.

 
Bildende Kunst
„The World of Tim Burton“

„Edward mit den Scherenhänden“, „Beetlejuice“ oder „Frankenweenie“: Regisseur und Produzent Tim Burton fängt seine charmant-morbiden Geschichten in ebenso surreal-grotesken Bildwelten ein. Die Ausstellung „The World of Tim Burton“ im Max-Ernst-Museum Brühl gibt bis Januar 2016 Einblicke in den Schaffensprozess des eigenwilligen, amerikanischen Filmemachers.

 

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