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Außergewöhnlich, transkulturell und verbindend – auf eine Weise, die man in dieser Kombination äußerst selten findet: Die in Tschechien geborene Musikerin Barbora Xu studierte in Taiwan und Finnland. Alle drei – vermeintlich exotische – allgemein kulturelle und speziell musikalische Einflüsse hat sie miteinander verwoben und diese auf eine Art, die wie natürlich, gelernt und selbstverständlich miteinander bei ihr harmonieren.

Diese Brücke zwischen Ost und West schlägt Barbora Xu auf ihrem Debütalbum „Olin Ennen“ (finnisch; zu deutsch: „Ich war früher einmal“).

 
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Auf dem Solo-Debütalbum des französischen Cellisten Gaspar Claus hört man fast ausschließlich sein Cello. Es wird gestrichen, gezupft, liebkost, geschlagen und manchmal mit der Hilfe von Effektpedalen verändert.

Es vermittelt auf innovative und suggestive Weise die Illusion, eine Vielzahl an Streichinstrumenten voll von harmonischem, rhythmischem und melodischem Potential zu hören.

 
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Das russische Trio Vedan Kolod aus dem sibirischen Krasnojarsk widmet sich mit einem neuen Album, namens „The Tale of Igor’s Campaign“, ganz dem Mittelalter und dem Epos der Kiewer Rus.

Wörtlich aus dem alt-ost-slawischen übersetzt heißt die Dichtung: „Lied von der Heerfahrt Igors“, heute schlicht als das „Igorlied“ bekannt.

 
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Nils Petter Molvær gehört zu den prominentesten Vertretern inmitten eines elektroakustischen Jazz- Hybriden, der seit den 1990ern zu einem eigenen Genre gewachsen ist.

Innerhalb dieses Feldes, das zuweilen auch als „Future Jazz" oder "Nu Jazz“ bezeichnet wird, ist der norwegische Komponist sowohl Pionier als auch Veteran, war er doch einer der ersten Jazzmusiker, der die aufkommenden digitalen und elektronischen Tendenzen um das Jahr 2000 herum in sein Schaffen einbezog.

 
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Die vier weiblichen Mitglieder der schwedische Vokalgruppe „Kongero“, gegründet 2005, kennen sich seit dem Studium. Vier Studioalben in der Tradition der skandinavischen A-capella-Vokal- und Folk-Musik wurden bislang produziert. Den Neologismus „Folk-apella“ haben die Musikerinnen dafür entwickelt und tragen diesen und ihre Gesänge auf einschlägigen Konzerten und Festivals vor. Tourneen führten sie bislang durch Europa, Asien und Nordamerika.

 

Lotta Andersson, Emma Björling, Anna Larsson und Anna Wikénius – die vier „Spinnen“ –­ so die Übersetzung des Gruppennamens aus dem jämtländischen Regionaldialekt Zentral-Nordschwedens – reisten im März 2019 in die kanadische Provinz Québec, wo sie ihren Live-Auftritt im Théâtre de la Ville von Longueuil, zu einem neuen Album aufnehmen ließen. Quasi als Geschenk zu ihrem 15-jährigen Gruppen-Bestehen.

 
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Lemmy Kilmister von Motörhead war zwar kein Jazzer, sagte aber mal einen Satz, der auch im Funk Gültigkeit hat: „Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“

Diese zentrale Ansage setzt der Posaunist Nils Landgren auf dem elften Album seiner Fusion-Formation Funk Unit immer wieder um. Trotzdem legt die sechsköpfige Band um den schwedischen Ausnahmemusiker mit „Funk is my Religion“ einen in vieler Hinsicht abwechslungsreichen Longplayer vor.

 
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Was für ein Gefühl, was für eine Stimme, was für ein musikalisches Highlight! Eigentlich weiß man bei diesem Album nie, welche Zauberkräfte die Zuhörer gerade in die Songs hineinziehen! Es beginnt mit flüchtig hingeklimperten Akkorden, die Stimme schleicht sich fast unbemerkt in die Harmonien – und irgendwann ist man mittendrin. Plötzlich fangen die Songs an zu leuchten, funkeln immer stärker, werden zu rotierenden Musik-Leuchttürmen die ihre Klangkaskaden verschwenderisch durch die Atmosphäre schleudern.

 
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Das Klavier perlt meist spielerisch durch die Songs, stürzt sich aber auch ansatzlos in dunkel schwärende Staccato-Akkorde. Der Schlagzeuger versucht sich anscheinend auf einer komplett anderen Party – und der Bass hält trotzdem alles zusammen.

 
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Saucējas ist der Name einer weiblichen, mehrstimmigen Gesangsgruppe der Lettischen Kulturakademie in Riga. Im Jahr 2003 gegründet stellt die Gruppe alte, polyphone, lettische Gesangstraditionen in den Mittelpunkt ihres künstlerischen Wirkens.

 

Die geistigen und gesanglichen Traditionen der kleinen baltischen Republik wurden sehr lange vernachlässigt. Fremdherrschaft, Okkupation auch mit dem Versuch, Lettland zu germanisieren, russifizieren und sowjetisieren, rückten das eigene Erbe so mancher Epoche an den Rand der Aufarbeitungsmöglichkeiten, auch wenn es nie vergessen wurde und als selbstbewusstes Zeichen und wichtige Erinnerung an Selbstständigkeit fungierte – egal ob die eigene Sprache, das Liedgut (dainas), Geschichten und Geschichte.

 

 
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Die 2010 gegründete portugiesische Worldfusion-Band Albaluna Ende April ein neues Album mit dem Titel „Heptad“ auf den deutschen Markt, das viel Freude bereitet.

„Heptad“ bezeichnet in der Wissenschaft ein sich wiederholendes Sequenzmotiv – in der Kultur findet man diese in der Ornamentik des Islams wieder, insbesondere im arabischen und persischen Raum und entlang der historischen Seidenstraßen.

 
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Das Album „Kôrôlén“ stellt eine ganz besondere Zusammenarbeit zweier musikalischer Weltgrößen dar: dem in Bamako/Mali 1963 geborenen Grammy-ausgezeichneten Kora-Virtuosen Toumani Diabaté und dem renommierten London Symphony Orchestra, das durch seine klassischen Darbietungen auf unzähligen Alben, Filmen und Bühnen zu großer Bekanntheit gelangte.

 

Diabaté gehört der traditionellen Griot-Familie der Sänger, Dichter und Instrumentalisten an; seine musikalische Verwurzelung lässt sich über Generationen zurückverfolgen. Heute ist er als einer der kreativsten Musiker auf dem gesamten afrikanischen Kontinent bekannt, der den ikonischen Klang der Kora fast im Alleingang einem weltweiten Publikum näherbrachte. Als großer Freund von genreübergreifenden Kollaborationen hat er bisher zwei Grammy-ausgezeichnete Alben mit dem Wüsten-Blues-Pionier Ali Farka Tourè aufgenommen, sowie in verschiedenen Projekten mit internationalen Größen wie Taj Mahl, Björk, Béla Fleck, Damon Albarn oder Afrocubism gearbeitet.

 
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Das neue Album des norwegisch-amerikanischen Klangtüftlers Tortusa fasziniert mit Ambient, Dub, Noise und experimentellem Jazz. Drei der bekanntesten norwegischen Jazzmusiker haben Gastauftritte.

„Meine Titel sollen offen für Interpretationen bleiben“, sagt John Derek Bishop alias Tortusa. „Bre kann Gletscher bedeuten, aber auch ‚sich ausbreiten‘.“

 
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Die israelische Indie-Folk- und Pop-Band MARBL um Sängerin und Komponistin Moria Or veröffentlicht heute ihre neue Single „It ‘s Always Our O’clock Somewhere”!

 
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Das Ethno-Projekt ShooDJa-ChooDJa gehört zu den bekanntesten Weltmusik-Gruppen.

Mehrmals wurde es bereits mit dem russischen Weltmusik Preis ausgezeichnet.

 

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