Jazz Musik – wissen was zu hören lohnt
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- Geschrieben von: Redaktion -
Der Bassist und Komponist Jakob Dreyer präsentiert auf seinem dritten Album als Bandleader, „Roots and Things“, einen neuen Sound, eine neue Band und eine unbändige Lust am Swing.
Der vielseitige, in Deutschland geborene und in New York lebende Bassist Jakob Dreyer hatte sich bereits auf zwei früheren Alben seiner Reihe Songs, Hymns and Ballads als äußerst produktiver Komponist erwiesen, doch auf „Roots and Things“ legt er noch einmal eine Schippe drauf.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Mit „Sumu“ legt das Afro-Soul-, Jazz- und Hip-Hop-Quartett Tribeqa aus Nantes in Frankreich sein viertes Album vor. In diesen Zeiten wirkt es mit seinem mitreißenden optimistischen Groove, der großen Mischung aus unterschiedlichen Kulturen und überbordender Energie wie eine sehr willkommene frische Brise.
Im besten Picasso’schen Sinne findet Tribeqa immer den richtigen Groove, ohne ihn zu suchen – oder künstlich zu erzwingen.
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- Geschrieben von: Simon Broughton (deutsche Fassung: Uta Bretsch) -
Paradoxerweise ist der „Garten der Stille“ voller Klänge: multikultureller Klänge von heute, aber im Dialog mit den Stimmen der Vergangenheit. Geleitet vom schwedischen Bassisten Björn Meyer mit Wohnsitz in der Schweiz, treffen sich hier neun Musikpersönlichkeiten mit einer ihnen sehr eigenen Vision.
Die Entwicklung des Albums „Neither You Nor I“ reicht mehr als ein Jahrzehnt ins Jahr 2011 zurück, als sich aus dem von der iranischen Sängerin und Harfenistin Asita Hamidi geleiteten multikulturellen Quartett „Bazaar“ der „Garden of Silence“ entwickelte. Die Aufnahmen zum Album begannen 2012, aber kamen noch im selben Jahr zum Erliegen, als Björn Meyers Partnerin Asita Hamidi im Dezember an Krebs verstarb.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Die ungarische Folk-Sängerin und Kontrabassistin Veronika Varga präsentiert ihr lang erwartetes Debütalbum „True Picture“ als CD, das die Essenz ihrer musikalischen Identität einfängt.
Das Album ist eine persönliche Sammlung traditioneller Lieder aus Ungarn und Griechenland, arrangiert für Gesang und Kontrabass, und öffnet ein Fenster auf eine Welt voller Träume, Natur, Liebe und Klangfarben.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Das Schweizer Trio Duboule | Tavelli | Oester (D | T | O) gehört zu den eigenwilligsten und innovativsten Ensembles der aktuellen Jazzszene.
Geleitet von Gitarrist Théo Duboule und Schlagzeuger Noé Tavelli und geprägt von ihrer tiefen Verbundenheit mit afro-diasporischen Traditionen, kühner experimenteller Improvisation und einem radikal-künstlerischen Geist, kreiert das Trio einen rohen und dringlichen Sound.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Mit tiefer Verwurzelung im fruchtbaren Boden der afro-amerikanischen Musik begibt sich die französische Band „The Buttshakers“ auch auf dem neuen Album „Lessons In Love“ tief ins Herz ihrer von Nostalgie durchwirkten Soulmusik.
Ihre Botschaft ist zuversichtlicher geworden und hat der Musik eine tiefgehende, von Liebe umhüllte und vom Blues getränkte Ausgeglichenheit und Harmonie verliehen. Angeführt von Sängerin Ciara Thompson, die es 2008 aus ihrer Heimat USA nach Lyon zog, wirkt der neue musikalische Ansatz intimer, so, als ob sein Kompass inmitten des Chaos in der Welt nur eine Richtung kennt: zum Licht.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Es ist eine Reise ins Innere – nicht nur geografisch, sondern auch musikalisch und seelisch. „Inside the Island“, das neue Album von Quadro Nuevo, ist mehr als eine Sammlung von Stücken: Es ist ein klingender Reisebericht, geboren auf der griechischen Insel Samos.
Dort, wo Wellen, Licht und Sonne die Landschaft formen, wo alte Dörfer in den Hügeln schlummern und ein Kafenion der Treffpunkt für Einheimische bleibt, haben sich die vier Musiker zurückgezogen, um Musik zu schreiben, die nach Zitronen, wildem Rosmarin und der heiteren Melancholie des Südens duftet.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Mit ihrem zweiten Album „Circles“ legt die Schweizer Akkordeonistin Lea Gasser ein Werk vor, das intime Klangmalereien und rhythmische Vielschichtigkeit in den Mittelpunkt stellt.
Die Kompositionen entstanden während einer mehrwöchigen Residenz in Island. Ein erster Aufenthalt auf der Insel hatte bereits tiefe Eindrücke hinterlassen, die sie nun hörbar gemacht hat. In den Stücken spiegeln sich raue Landschaften, melancholische Weite und die Bewegung von Natur und Zeit wider.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Ausdrucksstarke Musik für Kopf und Seele mit Cello, Stimme und Akkordeon. Elegant und songorientiert zwischen den Genres entstehen instrumentaler und gesanglicher Farbenreichtum, tiefgründige Stimmungen und strahlende Momente.
Mit dieser Reduktion auf natürliche Klänge hat das virtuose Duo aus Wien erstmals vor fünf Jahren Publikum und Medien verblüfft und begeistert. „Metamorphosis“, das Debütalbum von Marie Spaemann und Christian Bakanic, wurde 2020 weithin gelobt.
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- Geschrieben von: Redaktion -
triosence malen Musik aus Geschichten, die das Leben schreiben. Eine Reise in Klangbildern mit Strukturen, die immer wieder in Stil, Tempo und Stimmung variieren, mal laut oder leise, verträumt oder kraftvoll.
Das Album „Stories of Life“ des Genregrenzen neu definierenden Pianotrios triosence, ist ein musikalisches Porträt von Momentaufnahmen aus dem Leben. In jedem Titel erkundet triosence-Bandleader und Komponist Bernhard Schüler die Tragik und Schönheit von Geschichten aus dem Alltag und malt diese Erlebnisse in betörend melodiöse, mitreißende Instrumentalkompositionen. Große Freude und tiefer Schmerz, scheinbar Banales und wahrhaft Lebensveränderndes liegen oft überraschend nah beieinander.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Wir alle leben in einer eigenen Blase, heißt es. Aufgrund der Macht von sozialen Medien und Algorithmen sind wir in einer Welt gefangen, in der wir immer nur das Gleiche hören wollen. Aber stimmt das wirklich?
Matti Klein und sein Soul Trio beweisen mit ihrem dritten erscheinenden Album „Soul Trio Bouncin’ In Bubbleverse“: Es kann unglaublich viel Spaß machen, mit den verschiedensten Blasen aus den Bereichen des Jazz, des Funk, des HipHop oder des Space-Rock zu jonglieren, ihre Grenzen auszuloten und sie lustvoll zum schillernden Zerplatzen zu bringen. Um so den Blick auf Neues freizumachen.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Nach Norden ausgerichtet, europäisch, offen, persönlich und melancholisch – das sind alles Begriffe, die sich mit Kari Bremnes‘ Musik verbinden lassen.
Und immer mit einer großen Nähe zu den Menschen und ihren Schicksalen. Die vielfach preisgekrönte Singer-Songwriterin, für die einzelne Genre-Schubladen immer zu eng waren und sind, schreibt seit fast vierzig Jahren Songs, die auf neunzehn Soloalben veröffentlicht sind. Derzeit hat sie ein größeres Publikum als je zuvor, in ihrem Heimatland und weit darüber hinaus.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Seit mehr als 15 Jahren zählt Frederik Köster zu den prägnanten Figuren der deutschen Jazzszene. Der Kölner Trompeter und Komponist wurde unter anderem in Trilok Gurtus Band auch international bekannt und als Bandleader und Instrumentalist mehrfach ausgezeichnet.
Beispielsweise erhielt Köster den WDR- und den Westfahlen-Jazzpreis sowie zwei Jazz-Echos, einen davon für das intime Duo-Album Canada mit Pianist Sebastian Sternal, der auch zu Kösters Quartett „Die Verwandlung“ gehört.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Als Ben Barritt sein bislang letztes Album Everybody’s Welcome im Frühjahr 2019 veröffentlichte, sah die Welt noch anders aus. Damals war der Sänger, Songschreiber und Musiker erst einige Jahre in Berlin zuhause, trotzdem schon gut in die Hauptstadtszene eingebunden.
Zuvor hatte der 1984 in London geborene Barritt in seiner alten Heimat mit Persönlichkeiten wie Bobby McFerrin und Kenny Wheeler gearbeitet, auf der Bühne der ehrwürdigen Royal Albert Hall geglänzt, Tourneen durch Europa und Asien unternommen.
Nach seinem Umzug in die deutsche Hauptstadt erhielt er auch hierzulande gute Resonanz.
