Jazz Musik – wissen was zu hören lohnt
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Wir alle leben in einer eigenen Blase, heißt es. Aufgrund der Macht von sozialen Medien und Algorithmen sind wir in einer Welt gefangen, in der wir immer nur das Gleiche hören wollen. Aber stimmt das wirklich?
Matti Klein und sein Soul Trio beweisen mit ihrem dritten erscheinenden Album „Soul Trio Bouncin’ In Bubbleverse“: Es kann unglaublich viel Spaß machen, mit den verschiedensten Blasen aus den Bereichen des Jazz, des Funk, des HipHop oder des Space-Rock zu jonglieren, ihre Grenzen auszuloten und sie lustvoll zum schillernden Zerplatzen zu bringen. Um so den Blick auf Neues freizumachen.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Nach Norden ausgerichtet, europäisch, offen, persönlich und melancholisch – das sind alles Begriffe, die sich mit Kari Bremnes‘ Musik verbinden lassen.
Und immer mit einer großen Nähe zu den Menschen und ihren Schicksalen. Die vielfach preisgekrönte Singer-Songwriterin, für die einzelne Genre-Schubladen immer zu eng waren und sind, schreibt seit fast vierzig Jahren Songs, die auf neunzehn Soloalben veröffentlicht sind. Derzeit hat sie ein größeres Publikum als je zuvor, in ihrem Heimatland und weit darüber hinaus.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Seit mehr als 15 Jahren zählt Frederik Köster zu den prägnanten Figuren der deutschen Jazzszene. Der Kölner Trompeter und Komponist wurde unter anderem in Trilok Gurtus Band auch international bekannt und als Bandleader und Instrumentalist mehrfach ausgezeichnet.
Beispielsweise erhielt Köster den WDR- und den Westfahlen-Jazzpreis sowie zwei Jazz-Echos, einen davon für das intime Duo-Album Canada mit Pianist Sebastian Sternal, der auch zu Kösters Quartett „Die Verwandlung“ gehört.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Als Ben Barritt sein bislang letztes Album Everybody’s Welcome im Frühjahr 2019 veröffentlichte, sah die Welt noch anders aus. Damals war der Sänger, Songschreiber und Musiker erst einige Jahre in Berlin zuhause, trotzdem schon gut in die Hauptstadtszene eingebunden.
Zuvor hatte der 1984 in London geborene Barritt in seiner alten Heimat mit Persönlichkeiten wie Bobby McFerrin und Kenny Wheeler gearbeitet, auf der Bühne der ehrwürdigen Royal Albert Hall geglänzt, Tourneen durch Europa und Asien unternommen.
Nach seinem Umzug in die deutsche Hauptstadt erhielt er auch hierzulande gute Resonanz.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Mit voller Kraft in die Zukunft des Jazz. Vollbrechts lyrischer Ton, getragen vom virtuosen Ensemble, macht jede Note zum Ereignis. Eingespielt live im legendären Bremer Sendesaal, entfaltet das neue Album „Bremen New York“ eine poetische Klangreise zwischen Ostküsten-Energie und norddeutscher Klangmagie.
Dem Saxofonisten Timo Vollbrecht ist es gelungen, sich unter dem denkbar passendsten Titel seine internationale Dream-Band zusammenzustellen.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
„Praise“ (dt.: „Lob“) heißt das neue und dritte Album des Quartetts um die aus Ludwigsburg stammende Sängerin, Pianistin und Komponistin Sophia Oster.
Nach „Jubilation“ (2021) und „All Smiles“ (2023) ist „Praise“ gepägt von einigen Eigenkompositionen und/oder Texten aus der Feder der in Hamburg lebenden Musikerin. Wer oder was Lob verdient hat, bleibt offen. Vielleicht ist es das Lob an die lyrische Intimität, an rhythmische Raffinesse und künstlerische Reife.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Warum ein Debütalbum mit einem Jazz-Standard beginnen, wenn es doch eine Reihe eigener Stücke zu entdecken gibt? Wer Thomas Quendlers Version des Duke Ellington-Gassenhauers „It Don’t Mean a Thing“ hört, versteht schnell, was den Pianisten, Komponisten und Arrangeur aus Graz auf diese Idee gebracht hat.
In seiner unkonventionellen, dabei zutiefst respektvollen Fassung kommt viel von dem zusammen, was den Österreicher ausmacht: eine Freude an Jazz-Traditionen, ein origineller, ganz eigener Zugriff, spieltechnische Klasse, ein packendes Energielevel und die perfekte Verzahnung einer exzellenten, gerade auch rhythmisch findigen Gruppe.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Ein Debüt und eine Suite, die für sich selbst spricht. Es ist ein Versprechen in die Zukunft eines Musikers, der gerade erst Witterung aufgenommen hat. Vom ersten bis zum letzten Ton lebt Max Treutners Album von einer beispiellosen inneren und äußeren Gelassenheit
Braucht Musik einen Ort, an dem sie entstehen und sich ausbreiten kann, oder entwirft sie selbst die Topografie, innerhalb derer sie sich verortet? Der junge deutsche Saxofonist Max Treutner tendiert eindeutig zur zweiten Annahme, denn auf seinem Debütalbum führt er uns in Zen Garden, der nur durch seine musikalische Vision existiert. Mit einem hingebungsvollen Sinn für Bewegung und Detail entführt er seine Hörerschaft aus ihrem jeweiligen Alltag an diesen besonderen Schauplatz, um den immerwährenden Trott mit all seinen Sorgen und Konflikte abzuwerfen, durch eine Luke zu schlüpfen und sich einfach im Sog der Musik fallenzulassen. Vom ersten bis zum letzten Ton lebt Treutners Album von einer beispiellosen inneren und äußeren Gelassenheit. „Zen Garden“ ist eine Einladung, den vier Musikern auf dem Album so viel Vertrauen entgegenzubringen, um aus einem passiven Hörvergnügen ein aktives Moment der Sensibilisierung und Fokussierung zu machen.
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- Geschrieben von: Redaktion -
John McLaughlin feiert sein Comeback mit „Live at Montreux Jazz Festival 2022“. Dieses „The 4th Dimension“ in Musik und Film wieder.
Am 11. Juli 2022 kehrten John McLaughlin und „The 4th Dimension“ gemeinsam mit der kubanischen Künstlerin Jany McPherson, die den Auftritt mit ihrem Gesang und ihrem Klavierspiel bereicherte, zum Montreux Jazz Festival zurück. Zusammen boten sie dem Publikum im Stravinski Auditorium ein beeindruckendes Konzert und spielten Lieblingsstücke wie „New Blues Old Bruise“, „El Hombre Que Sabia“ und Pharoah Sanders' „The Creator Has a Master Plan“, die das Publikum begeisterten.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Am 07. August 2025 wird der aus Mannheim stammende Musiker, Arrangeur, Produzent, Komponist und Buchautor Adax Dörsam 70 Jahre alt. Zum Geburtstag schenkt er sich und seinem Publikum ein neues Buch und ein ganz besonderes Album namens „25“.
Mit seinem wahren Kaleidoskop an Zupfinstrumenten wie Saz, Baglama, Oud, Saturn 63, einer bislang nur drei Mal überhaupt gebauten Harfencister, einer Rickenbacher Lap Steel, Streichpsalter, Mandoline, Klassik- und Steelstring sowie E-Gitarre und Maultrommel gibt Adax einen Einblick in seine von vielen Reisen und Klängen inspirierte Musikwelt von Hawaii über Bhutan bis nach Liverpool und den heimischen Odenwald.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Musik und Poesie sind seit jeher die Brücken zwischen den Kulturen – eine universelle Sprache, die Grenzen überwindet und Herzen verbindet. „Looking for New Horizons” ist eine weltmusikalische Reise, die von den zerklüfteten Fjorden Norwegens bis zu den mystischen Ländern des Osmanischen Reiches reicht – eine Reise durch Zeit und Klang, die an die Schritte mittelalterlicher Reisender, Pilger, Dichter und Minnesänger erinnert, die einst auf diesen Pfaden wandelten.
Im Mittelpunkt dieser Odyssee stehen Arianna Savall mit ihrer himmlischen Sopranstimme, der Harfe und Lyra, Petter Udland Johansen mit seiner Tenorstimme, Hardangerfiedel, Guiterne und der Lyra, die den Geist der Nordmänner verkörpert.
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- Geschrieben von: Redaktion -
In Fabia Mantwill‘s Musikverständnis gibt es nichts, das nicht geht. Ihr steht ein Farbspektrum zur Verfügung, das seinesgleichen sucht. Bei aller Komplexität bleibt IN.SIGHT immer leicht und zugänglich, es ist das bedingungslose Bekenntnis zu einer absoluten Musik.
Es gibt Musik, angesichts derer die Transportwege vom Ohr über das Hirn ins Sprachkontrollzentrum komplett versagen. Wie also etwas beschreiben, das sich nicht oder zumindest nur schwerlich beschreiben lässt? Versuchen wir es trotzdem.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Elegant-energetischer Jazz trifft hier auf ‚Latin‘ mit arabesker Verzierung und feingliedrigen Balladen. Auch wird z. B. Miles Davis‘ Nardis als subtil orientalisch groovende Nocturne interpretiert.
Mulo Francel ist Saxophonist und Weltenbummler, kreativer Wirbelwind von Quadro Nuevo. Seit vielen Jahren bereist er mit seiner Musik die Länder dieser Erde - von den Alpen über das indische Bangalore bis Buenos Aires.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die Sängerin von „Baklava“, die mit Geburtsnamen Elena Hristova heißt, aus Skopje stammt und mittlerweile in Istanbul lebt, hat ihre Solokarriere gestartet und ihr erstes Album mit dem Titel „Yorukluk“ (dt.: „nomadische Wanderer“) vorgestellt.
Elena, die jetzt unter dem Namen Elena Baklava auftritt, beschreibt dieses Projekt als eine tief persönliche und innovative musikalische Reise. Das Album wurde von ihrer Interaktion mit den Nachfahren der Yörüks inspiriert – Nomaden turkmenischer Herkunft, die sich im 14. Jahrhundert u.a. in Mazedonien niederließen. So ist ihre Musik eine Mischung aus Elementen aus Mazedonien, Turkmenistan und der Türkei.
