Werbung

Neue Kommentare

Hamburger Architektur Sommer 2019

CDs JazzMe
Johanna Elina: Belonging

Vier Jahre ist es her, da machte die finnische Sängerin mit Wohnsitz in Dänemark durch ihr Debütalbum auf sich aufmerksam. „Belonging“ ist nun das zweite Album und erscheint heute in Deutschland.

Sie hat einen nordisch melancholischen Klang, einen schamanischen Unterton und die Eigenwilligkeit isländischer Musiker. Ihre Altstimme unterstützt diese Attribute, und ihre Inhalte der Texte über Leben und Tod, Geburt, Entfremdung und Zugehörigkeit tun dies ebenfalls. Johanna Elina schafft eine Grundstimmung, die sie dann variiert. Mal stimmt sie sich klagend ein, mal gelöst, mal gepresst und mal dezidiert.

 
CDs JazzMe
John Scofield Country For Old Men

Ein Holzhaus irgendwo im Osten der USA aus starrer Adlerperspektive. Das Nachtlicht ist noch an. Tonspur: „Gute Nacht, John-Boy!“ – „Gute Nacht, Steve!“ – „Gute Nacht, Larry!“ – „Gute Nacht, John-Boy!“ – „Gute Nacht, Mama!“ Dolly Parton deckt Bill Stewart liebevoll zu. „Gute Nacht, John-Boy!“ – „Gute Nacht, Bill!“ Der Rezensent wacht schweißgebadet auf. John Scofield spielt Country. Muss das sein?

 
CDs JazzMe
Sarah Chaksad Orchestra Windmond - Bauer Studios

Es ist ein satter Sound, der da auf dem Album „Windmond“ zu hören ist. Das 15-köpfige Sarah Chaksad Orchestra spielt als Jazz-Ensemble und steht ganz und gar in jener musikalisch-orchestralen Tradition, die genau den aller ersten Eindruck des Albums ausmacht: voller Klang.

 
CDs JazzMe
Torun Eriksen F Kjetil Rostad

Gelassen und gleichzeitig funky – so wünscht man sich die Tagesstimmung öfter mal. Mit Torun Eriksen ist das möglich: Ihr neues Album „Grand White Silk“ bietet eine tolle Mischung aus Relaxtem und Anregendem.
Mal kommt sie frisch und jung daher, mal herbstlich-melancholisch, mit ganz viel Pop, Funk, auch Gospels und Balladen auf Jazz-Basis – und jeder Menge prickelndem Esprit.

 
CDs JazzMe
Macy Gray: Stripped

Endlich! Ein Fan von R&B-Sternchen Macy Gray und ihrer wunderbar rauchigen Stimme bin ich seit dem ersten Album. Leider präsentierte die Ex-Backup-Sängerin der Black Eyed Peas meistens Songs, die ihr großes Können widerspiegelten – mich aber emotional nie wirklich überzeugten.
Parallel spielte sie in TV-Serien, in Filmen – zeigte dass sie auch auf mehreren Hochzeiten tanzen kann. Das war ebenfalls gediegenes Kunsthandwerk, aber immer noch nichts was einen vom Hocker haut.

 
CDs JazzMe
OKRA

Die Okra, auch Gemüse-Eibisch, ist eine Gewächsart aus der Familie der Malvengewächse. Sie ist eine aus dem Hochland Ostafrikas stammende Pflanze, die eine heilende Wirkung, insbesondere auf den Darm und unser Immunsystem besitzt – davon war schon der antike Mediziner Hippokrates überzeugt.
OKRA ist aber auch die Initial-Abkürzung zweier in der Schweiz lebender Künstler: Oli Kuster und Robert Aaberhard.

 
CDs JazzMe
Till Brönner

Baba-bäää, baba-bo-bääääbää – die Trompete ist unverkennbar, der smoothe und doch intensive Sound auch. Till Brönner legt mit „The Good Life“ sein neues Album vor.
Songklassiker hat er in Kalifornien aufgenommen, in denen er Leichtigkeit und starke Gefühle gleichzeitig fand. Keiner davon wirkt aufgewärmt, von Tradition oder musikalischem Zierrat belastet. Sie klingen einfach super-entspannt und gut.

 
CDs JazzMe
Neil Cowley Trio Spacebound Apes

„Dies ist ein Projekt, an dem ich lange gearbeitet habe. Es beinhaltet Themen wie Schuld, Angst, Verlust und Sehnsucht – mit ein paar überraschenden Wendungen auf dem Weg. Es war absolut überwältigend und gleichzeitig unglaublich aufregend. Und ja, ich schäme mich nicht, es als Konzeptablum zu präsentieren“, sagt Pianist und Komponist Neil Cowley.

 
CDs JazzMe
Melt Trio Stroy

Die beiden Brüder Peter (Gitarre) und Bernhard Meyer (Bass) sowie Moritz Baumgärtner (Drums) bringen ihr drittes Album heraus: Stroy.
Die archaische Variante des englischen Wortes destroy (zerstören) erklärt nicht unbedingt dieses melodische und oft harmonisch klingende, elfteilige Kunstwerk. Dann schon eher der Begriff „melt“, denn die Verflüssigung oder Einweichung der Gefühle funktioniert.

 
CDs JazzMe
Olivier Le Goas Reciprocity

Eine ganz starke Besetzung.
Mit Kevin Hays am Piano, Nir Felder an der Gitarre und Phil Donkin am Kontrabass spielt sich Schlagzeuger Olivier Le Goas in die Wechselseitigkeit der Musikeinflüsse und seiner Musiker.

 
CDs JazzMe
Downbeat-Jazz  Das Trio Elf und die MusicBoxMusic

Vielseitigkeit ist nur einer von vielen Begriffen, den man für die neue Silberscheibe des Trio Elf zur näheren Bestimmung heranziehen kann. Weitere sind Experimentierfreude, Dynamikkreativität und Musiklyriker.
„MusicBoxMusic“, so der Titel des neuen Albums, das Ende August erscheint, wird nicht nur die Fans des Trios erfreuen. Es ist ein außerordentliches und warmherziges Substrat einer über zehnjährigen Geschichte. Zugegeben, es gibt einen Abgang (Sven Fuller) und einen Neuzugang in der Person von Peter Cudek am Bass, was wohltuend produktiv für das Trio gewirkt hat, ist das Repertoire nun nicht nur gehörig verändert, sondern auch qualitativ noch gesteigert worden. „Für uns ist es immens wertvoll, die Ruhe und gleichzeitig Kraft, die Peter Cudek einbringt, musikalisch umzusetzen“, sagt Walter Lang.

 
CDs JazzMe
Kenny Garrett Do Your Dance by Jimmy Katz

Volltreffer: Der Titel „Do Your Dance“ passt perfekt! Konventionelle Tanzschritte eignen sich zu Kenny Garretts neuem Album selten! Hier hagelt es Synkopen und wechselnde Akzentuierungen – doch die Songs klingen niemals willkürlich! Meistens sind sie eine wilde Hatz durch oft sperrige Harmonien, die das sechsköpfige Ensemble mit modalen Tonleitern und sogar free-jazzigen Einlagen zu energiegeladenen Kunststücken aufpimpt. Eine Reise durch die Mucki-Bude der Jazzgeschichte!

 
CDs JazzMe
Beady Belle On my own

Eine soulig, kehlig-dunkle Stimme, helle Trompetenklänge, dazu Songs, die zwischen prickelnd-modern und sehnsuchtsvoll-schmelzend changieren – das ist die neue Veröffentlichung von Beady Belle. Nur leider: Den Jazz hat die norwegische Sängerin ein bisschen ausgespart. Dafür lockt sie mit Soul, Blues, Gospel.

 
CDs JazzMe
Susanne Alt Saxify

Bei diesem norddeutschen Sommer braucht man – zumal wenn man seine Steuererklärung noch zu erledigen hat – ein starkes Gegengift. Ich kann mich nur bei Susanne Alt bedanken, dass ich heiter durch die Wochen komme. Denn ihr neues Album „Saxify“ ist ein frisch-fröhliches Funk-Feuerwerk, dessen Herkunft aus Nordeuropa man nicht vermuten würde.

 

Mehr auf KulturPort.De

„Global Warning. Aus gegebenem Anlass. COVID-19. Pandemie. In diesen Zeiten. Das Land auf Notbetrieb herunterfahren. Shutdown. Lockdown. Lockdown Light. Leere....

Eine Autobiographie in der Form eines Interviewbuches: so etwas darf man nur vorlegen, wenn man schon sehr alt ist und dazu einigermaßen prominent. Dieter...

Das Museum der Arbeit in Hamburg stellt sich der Vergangenheit des eigenen Hauses. Seit Eröffnung des Berliner Humboldtforums steht die koloniale Vergangenheit...

Die 2010 gegründete portugiesische Worldfusion-Band Albaluna Ende April ein neues Album mit dem Titel „Heptad“ auf den deutschen Markt, das viel Freude bereitet....

In einer vielseitigen Ausstellung stellt das Staatliche Museum Schwerin bis in den Herbst hinein mit künstlichem Licht arbeitende Kunstwerke vor. Fünfzehn...

„In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb“. Mit diesem Satz, der das Schönste und Schlimmste enthält, was einem jungen Menschen passieren kann,...


Home     Blog     Kolumne     Reisen     NewsPort     Live

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.