Jazz Musik – wissen was zu hören lohnt
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- Geschrieben von: Claus Friede -
„Praise“ (dt.: „Lob“) heißt das neue und dritte Album des Quartetts um die aus Ludwigsburg stammende Sängerin, Pianistin und Komponistin Sophia Oster.
Nach „Jubilation“ (2021) und „All Smiles“ (2023) ist „Praise“ gepägt von einigen Eigenkompositionen und/oder Texten aus der Feder der in Hamburg lebenden Musikerin. Wer oder was Lob verdient hat, bleibt offen. Vielleicht ist es das Lob an die lyrische Intimität, an rhythmische Raffinesse und künstlerische Reife.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Warum ein Debütalbum mit einem Jazz-Standard beginnen, wenn es doch eine Reihe eigener Stücke zu entdecken gibt? Wer Thomas Quendlers Version des Duke Ellington-Gassenhauers „It Don’t Mean a Thing“ hört, versteht schnell, was den Pianisten, Komponisten und Arrangeur aus Graz auf diese Idee gebracht hat.
In seiner unkonventionellen, dabei zutiefst respektvollen Fassung kommt viel von dem zusammen, was den Österreicher ausmacht: eine Freude an Jazz-Traditionen, ein origineller, ganz eigener Zugriff, spieltechnische Klasse, ein packendes Energielevel und die perfekte Verzahnung einer exzellenten, gerade auch rhythmisch findigen Gruppe.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Ein Debüt und eine Suite, die für sich selbst spricht. Es ist ein Versprechen in die Zukunft eines Musikers, der gerade erst Witterung aufgenommen hat. Vom ersten bis zum letzten Ton lebt Max Treutners Album von einer beispiellosen inneren und äußeren Gelassenheit
Braucht Musik einen Ort, an dem sie entstehen und sich ausbreiten kann, oder entwirft sie selbst die Topografie, innerhalb derer sie sich verortet? Der junge deutsche Saxofonist Max Treutner tendiert eindeutig zur zweiten Annahme, denn auf seinem Debütalbum führt er uns in Zen Garden, der nur durch seine musikalische Vision existiert. Mit einem hingebungsvollen Sinn für Bewegung und Detail entführt er seine Hörerschaft aus ihrem jeweiligen Alltag an diesen besonderen Schauplatz, um den immerwährenden Trott mit all seinen Sorgen und Konflikte abzuwerfen, durch eine Luke zu schlüpfen und sich einfach im Sog der Musik fallenzulassen. Vom ersten bis zum letzten Ton lebt Treutners Album von einer beispiellosen inneren und äußeren Gelassenheit. „Zen Garden“ ist eine Einladung, den vier Musikern auf dem Album so viel Vertrauen entgegenzubringen, um aus einem passiven Hörvergnügen ein aktives Moment der Sensibilisierung und Fokussierung zu machen.
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- Geschrieben von: Redaktion -
John McLaughlin feiert sein Comeback mit „Live at Montreux Jazz Festival 2022“. Dieses „The 4th Dimension“ in Musik und Film wieder.
Am 11. Juli 2022 kehrten John McLaughlin und „The 4th Dimension“ gemeinsam mit der kubanischen Künstlerin Jany McPherson, die den Auftritt mit ihrem Gesang und ihrem Klavierspiel bereicherte, zum Montreux Jazz Festival zurück. Zusammen boten sie dem Publikum im Stravinski Auditorium ein beeindruckendes Konzert und spielten Lieblingsstücke wie „New Blues Old Bruise“, „El Hombre Que Sabia“ und Pharoah Sanders' „The Creator Has a Master Plan“, die das Publikum begeisterten.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Am 07. August 2025 wird der aus Mannheim stammende Musiker, Arrangeur, Produzent, Komponist und Buchautor Adax Dörsam 70 Jahre alt. Zum Geburtstag schenkt er sich und seinem Publikum ein neues Buch und ein ganz besonderes Album namens „25“.
Mit seinem wahren Kaleidoskop an Zupfinstrumenten wie Saz, Baglama, Oud, Saturn 63, einer bislang nur drei Mal überhaupt gebauten Harfencister, einer Rickenbacher Lap Steel, Streichpsalter, Mandoline, Klassik- und Steelstring sowie E-Gitarre und Maultrommel gibt Adax einen Einblick in seine von vielen Reisen und Klängen inspirierte Musikwelt von Hawaii über Bhutan bis nach Liverpool und den heimischen Odenwald.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Musik und Poesie sind seit jeher die Brücken zwischen den Kulturen – eine universelle Sprache, die Grenzen überwindet und Herzen verbindet. „Looking for New Horizons” ist eine weltmusikalische Reise, die von den zerklüfteten Fjorden Norwegens bis zu den mystischen Ländern des Osmanischen Reiches reicht – eine Reise durch Zeit und Klang, die an die Schritte mittelalterlicher Reisender, Pilger, Dichter und Minnesänger erinnert, die einst auf diesen Pfaden wandelten.
Im Mittelpunkt dieser Odyssee stehen Arianna Savall mit ihrer himmlischen Sopranstimme, der Harfe und Lyra, Petter Udland Johansen mit seiner Tenorstimme, Hardangerfiedel, Guiterne und der Lyra, die den Geist der Nordmänner verkörpert.
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- Geschrieben von: Redaktion -
In Fabia Mantwill‘s Musikverständnis gibt es nichts, das nicht geht. Ihr steht ein Farbspektrum zur Verfügung, das seinesgleichen sucht. Bei aller Komplexität bleibt IN.SIGHT immer leicht und zugänglich, es ist das bedingungslose Bekenntnis zu einer absoluten Musik.
Es gibt Musik, angesichts derer die Transportwege vom Ohr über das Hirn ins Sprachkontrollzentrum komplett versagen. Wie also etwas beschreiben, das sich nicht oder zumindest nur schwerlich beschreiben lässt? Versuchen wir es trotzdem.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Elegant-energetischer Jazz trifft hier auf ‚Latin‘ mit arabesker Verzierung und feingliedrigen Balladen. Auch wird z. B. Miles Davis‘ Nardis als subtil orientalisch groovende Nocturne interpretiert.
Mulo Francel ist Saxophonist und Weltenbummler, kreativer Wirbelwind von Quadro Nuevo. Seit vielen Jahren bereist er mit seiner Musik die Länder dieser Erde - von den Alpen über das indische Bangalore bis Buenos Aires.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die Sängerin von „Baklava“, die mit Geburtsnamen Elena Hristova heißt, aus Skopje stammt und mittlerweile in Istanbul lebt, hat ihre Solokarriere gestartet und ihr erstes Album mit dem Titel „Yorukluk“ (dt.: „nomadische Wanderer“) vorgestellt.
Elena, die jetzt unter dem Namen Elena Baklava auftritt, beschreibt dieses Projekt als eine tief persönliche und innovative musikalische Reise. Das Album wurde von ihrer Interaktion mit den Nachfahren der Yörüks inspiriert – Nomaden turkmenischer Herkunft, die sich im 14. Jahrhundert u.a. in Mazedonien niederließen. So ist ihre Musik eine Mischung aus Elementen aus Mazedonien, Turkmenistan und der Türkei.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Der in Berlin lebende Kontrabassist und Komponist Haggai Cohen-Milo, bekannt für seine genre-übergreifenden und interdisziplinären Werke, veröffentlichte soeben sein neuen Albums „Gravitations“.
Das Auftragswerk der Symphoniker Hamburg, – eine mutige Neukomposition, wurde live in der ikonischen und klangfeinen Laeiszhalle Hamburg aufgenommen.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Mozes Rosenberg, ein niederländischer Sinti und Verwandter von Django Reinhardt, ist ein virtuoser Gitarrist, der mit unglaublicher Seele und Nervenstärke spielt. Sein rhythmischer Drive und seine lyrischen Interpretationen von Melodien sind einfach atemberaubend.
Giacomo Smith wurde in Italien geboren, wuchs aber im Hinterland von New York auf. Seine frühe Begegnung mit dem Jazz war vor allem auf die große Begeisterung seiner Mutter für Dave Brubeck zurückzuführen, und er begann im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierspiel. Im Alter von 10 Jahren folgte die Klarinette und bald auch das Saxophon. Im Laufe der Zeit vertiefte er sein Interesse an Jazz und klassischer Musik.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Vor gut einem Jahr machte der Pianist Sandro Sáez zum ersten Mal mit einer Trio-CD auf sich aufmerksam. No Perspective erschien ohne viel Getöse auf einem kleinen Label und erhielt trotzdem einige bemerkenswerte Reaktionen.
Inzwischen hat sich einiges getan. Nach mehreren Wechseln fand Sáez im Lauf des vergangenen Jahres mit Jonas Westergaard endgültig den aus seiner Sicht richtigen Bassisten. Entsprechend versteht er sein Trio nun als eine echte Band, die den Namen OVERSÁEZ trägt. Die weiteren, durchweg musikalischen Entwicklungen der letzten Zeit sind mindestens ebenso markant, sie verleihen dem ersten Werk in der neuen Besetzung ein beeindruckendes und herausragendes Format.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Das neue Album „Still Shakin'“ der North Mississippi Allstars folgt auf ihr hochgelobtes Album „Set Sail“ aus dem Jahr 2022.
Die North Mississippi Allstars sind ein Musikerkollektiv und hatten nie ein festes Line-up. Stattdessen haben sie, wie ihr Name schon sagt, immer jeden willkommen geheißen, der die Musik in neue Richtungen treiben konnte.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Der Sound der Kontrabassklarinette – manchmal charmant ergänzt von retromodern klingenden Synthesizern als klangliche Anker in einer vordigitalen Zeit. Musik im Flow: trockene Beats, wuchtig, präzise im Groove und zugleich allzeit bereit, rhythmische Frakturen zuzulassen und eine Form von Durchlässigkeit, wie das Auftauchen aus dem Wasser, das einem den Kopf freimacht.
Da spricht jemand. Er braucht das und man hört den Nachdruck. Mehrfach durfte oder konnte Christoph Pepe Auer während der vergangenen Jahre nicht spielen. Erst war es ein Bergunfall, dann eine Operation, die ihn daran hinderten, seine Instrumente zur Hand zu nehmen. Für einen Musiker ist das eine Strafe, unverschuldet und daher umso unverständlicher. Es ist aber auch eine Aufgabe.
