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Hamburger Architektur Sommer 2019

CDs JazzMe

Kurz bevor das Reisen Corona-bedingt nicht mehr möglich war, legte die dänische Musikerin Mette Juul eine weitere Aufnahme vor, die schon Monate zuvor zeitgleich zu „Change“ (09/2019) recorded wurde. Das Album New York – Copenhagen zeigt sich als willkommene Erinnerung, die Konzertbesuche, Ferienausflüge und Städtetouren gedanklich zurückruft. Es erinnert an Abende, die beim Plaudern mit Herzensfreunden ausklangen und an denen das Lachen kein Ende nahm – warm und herzlich. Essenziell in diesen Zeiten, so scheint es.

 
CDs JazzMe

 

Jeder, der regelmäßig und aufmerksam ins Kino geht, um sich von Filmen in eine andere Realität entführen zu lassen weiß, wie wichtig Filmmusik ist. Sie schafft Spannung, Stimmung, Vorstellungen und Erinnerungen.
Schauspieler und Sprecher Jens Wawrczeck geht es offensichtlich nicht anders. Sein erstes Album ist keines der vielen Hörbücher, die man sonst von ihm so wundervoll besprochen kennt, sondern eine Musik-CD, auf der die Liebe zum Film, zur Filmmusik, zu deren Songs und zu seinem Beruf zum Tragen kommt.

 
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The Henry Girls Shout, Sister Shout

Sie sind Irish, sie sind Geschwister, sie sind gut!
In dem Dreihundert-Seelen-Nest Malin (Irish: Málainn), in der Grafschaft Donegal, ganz im äußersten Norden der irischen Insel sind die drei Musikerinnen zuhause. Karen, Lorna und Joleen McLaughlin nennen sich „The Henry Girls“, haben alle Musik studiert und sind Multiinstrumentalistinnen.

 
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Horst Hansen Trio Live in Japan

Nix da Japan – Krefeld (クレーフェルト). In solchen pandemischen Zeiten reist man nicht und wenn, dann nur virtuell. Spielerisch, alles ist spielerisch beim Horst Hansen Trio und stimmt nicht so wirklich oder etwa doch?
Das Trio besteht aus fünf Musikern, der Name der Gruppe ist irgendwie schräg, weil dieser sich auf einen vermeintlichen tingelnden Krefelder Trompeter beruft und uns mit einer Geschichte kolportiert, die so banal wie lokal ist und doch einen glokalen Anspruch erhebt.

 
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Jan Bang & Eivind Aarset

Klangforschen, so könnte man die gemeinsame Arbeit der Norweger Jan Bang und Eivind Aarset bezeichnen und die Ergebnisse sind außergewöhnlich.
Und obwohl beide Musiker – Live-Sampler, Programmierer und DJ Bang und Gitarrist Aarset – viele gemeinsame Kooperationen in ihrer Historie haben, ist dies ihr erstes wahres Duo-Album: „Snow catches on her Eyelashes“!

 
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Matthias Bublath: Eight Cylinder Bigband Foto Zac Smith

Ein Achtzylinder macht was her – so, wie die Bigband von Matthias Bublath.
Und schon das Intro zeigt: Der Mann für die Tasteninstrumente will was auf die Bühne bringen – zunächst potenziert er den Sound mit einer Hammond-Orgel. Bläser, Gitarre, Bass und Drums arrangieren sich energetisch drum herum. Das gibt Schwung, das gibt Dynamik und klingt eben nach Achtzylinder.

 
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Nils Landgren Jan Lundgren Kristallen

Gerade wurde Nils Landgren für „4WheelDrive“ (zusammen mit Michael Wollny, Lars Daniellson, Wolfgang Haffner) als erfolgreichstes Jazzalbum des Jahres 2019 ausgezeichnet, schon legt er nach.
„Kristallen“ ist eine musikalische Kooperation mit dem Pianisten Jan Lundgren – und feiert das beglückende Gefühl, dass alles passt. „Duo-Art“ als „reduzierteste Form des miteinander Musizierens“ benennt das Label ACT diese Form der Zusammenarbeit.

 
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Welten Akureyri

Akureyri ist eine Stadt im äußersten Norden Islands. In dem idyllisch, an einem Fjord gelegenen Zwanzigtausend-Seelen-Ort sind mehrere Kulturzentren, dort leben Musiker, Schriftsteller und bildende Künstler.
Und wie kommt nun eine vierköpfige Band aus Leipzig dazu, das neuste und dritte eigene Album (VÖ 31.1.2020) dieser Stadt zu widmen?

 
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Silvan Joray Trio: cluster

Als Student der Gitarristen Wolfgang Muthspiel und Lionel Loueke hat sich Silvan Joray zwei Schwergewichte als Musiker und Lehrer ausgesucht. Seinen Bachelor hat er in der Tasche, nun wird am Master in Basel gearbeitet. Studium ist das eine, Auftritte das andere.
Joray tritt mit verschiedenen Formationen auf und mit seinem eigenen Trio – nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich und bemerkenswert hingegen ist das Album „cluster“, das er mit seinem Trio eingespielt hat und von derart guter Qualität ist, dass man aufhorcht. So junge Musiker und ein so gutes, meisterliches Album? Respekt.

 
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Still in the Woods: Flying Waves

Schon in einer vorangegangenen KulturPort.De-Besprechung zum ersten Album (Rootless Tree) von „Still in the Woods“ kam das bemerkenswerte Potential der Band zum Ausdruck. Nun, zum Erscheinen der zweiten Platte „Flying Waves“, verstärkt sich dieser Eindruck und zeugt von der inneren und äußeren Überzeugungshaltung der vier Musiker*innen.

 
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Christian Frentzen: First Encounter

Hat Modern Jazz noch eine Zukunft? Oder ist seine Wiederbelebung ein Griff in die Mottenkiste? Nein: Der Kölner Pianist Christian Frentzen zeigt auf seinem Debüt-Album „First Encounter“, dass viele Musikstile, die zwischen 1940 und 1960 entwickelt wurden, noch lange nicht ausgereizt sind.
Irgendwo zwischen Bill Evans, dem frühen Herbie Hancock, John Lewis, Third Stream und Hard Bop katapultiert der 28-jährige Musiker dieses Erbe in völlig neue Sphären.

 
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Geoff Berner Grand Hotel Cosmopolis

Wie bewahren wir jene Musik von Menschen, die millionenfach ermordet wurden? Im Herzen, im Geist, auf der Bühne, als Publikum. Klingt nach Erinnerungskultur pur, jedoch im folgenden Fall mit viel zeitgenössischer Chuzpe*(1) und Verve und über Kontinente hinweg.
Tacheles(2) von Geoff Berner, dem kanadischen Punk-Klezmer-Musiker formuliert: „Ich will originelle Klezmer-Musik machen – betrunken, dreckig, politisch und leidenschaftlich! Als Jude osteuropäischer Abstammung sehe ich es als meine Pflicht, diese Musik lebendig zu machen, und sie nicht hinter Glas aufzubewahren, wie in einem Museum.“

 
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Afenginn Klingra

Großartige Musik vom Rande Europas: Kim Rafael Nyberg, in Finnland geborener und in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen lebender Komponist und Arrangeur hat gemeinsam mit dem von den Färöer-Inseln stammenden Songschreiber und Multikünstler Dánjal á Neystabø und weiteren Musikern soeben ein neues Album platziert: ‚Klingra‘ (färörisch. Zu dt.: Kreis).

 
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Abdullah Ibrahim Dream Time

Er ist der wohl bekannteste Pianist seines Heimatlandes Südafrika, auch wenn er seit geraumer Zeit ein neues zuhause in Bayern gefunden hat: Abdullah Ibrahim.
Abdullah Ibrahim, geboren 1934 und eigentlich qua Geburt Adolph Johannes Brand heißend, schenkt seinem Publikum, das weltweit anzutreffen ist, eine neue CD, ein Livemittschnitt vom März 2019 aus einer winzigen Gemeinde Oberbayerns namens Söllhuben. Dort, im ländlichen Chiemgau und im Veranstaltungsraum des Hotels und Gasthofs Beim Hirzinger, entschleunigt der Künstler sich und sein Publikum. So kommt der Name des Albums nicht von ungefähr: „Dream Time“.

 

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