Musik Magazin
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- Geschrieben von: Andreas Guballa -
Wenn „Time for Three“ die Bühne betritt, erlebt das Publikum eine ungewöhnliche Kombination aus zwei Violinen, Kontrabass und Gesang. Charles Yang, Nick Kendall und Ranaan Meyer lernten sich am Curtis Institute of Music in Philadelphia kennen.
Mit ihrem aktuellen Programm „Jukebox“ verknüpfen sie klassische Tradition mit Folk, Jazz und Pop. Im Interview sprechen Charles Yang und Nick Kendall über spontane Momente auf der Bühne, ihren Grammy-Gewinn und die Bedeutung echter Livemusik.
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- Geschrieben von: Andreas Guballa -
Barfuß oder High Heels? Für Lucienne Renaudin Vary ist das keine Frage: Mit bloßen Füßen spürt sie die Musik, die sie umgibt, ganz direkt. Eine erfrischende Natürlichkeit umgibt die französische Trompeterin, die mit ihren erst 27 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorzuweisen hat.
Im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals (SHMF) erhält sie in diesem Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Bernstein Award der Sparkassen-Finanzgruppe.
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- Geschrieben von: Salzburger Festspiele -
Der 8. August stand ganz im Zeichen von Cecilia Bartoli: Die Sängerin und künstlerische Leiterin der Pfingstfestspiele wurde vom Salzburger Publikum in der Gala-Vorstellung der Rossini-Oper „Il viaggio a Reims“ bejubelt.
Außerdem vom Direktorium der Salzburger Festspiele mit der höchsten Auszeichnung der Salzburger Festspiele geehrt und von ihren Ensemblekollegen sowie langjährigen Wegbegleitern musikalisch beschenkt: Rolando Villazón, Plácido Domingo, Pretty Yende, Antonio Pappano, Lang Lang und Maxim Vengerov feierten Cecilia Bartoli.
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- Geschrieben von: Frank-Peter Hansen -
Carl Friedrich Zelter (1758–1832), der Berliner Freund Johann Wolfgang Goethes, der mehr als einmal den Versuch unternommen hatte, ihn an die Spree zu locken, war bis ins hohe Alter hinein – sein letzter Besuch in Weimar fand im Juli 1831 statt – dessen musikalisch gut unterrichteter Gesprächspartner.
Vor allem entsprach er Goethes Wunsch, ihm über das Berliner Musikleben ausführlich Bericht zu erstatten. Was sie einte: Den neuesten kompositorischen Entwicklungen gegenüber nicht unbedingt aufgeschlossen zu sein. Für Zelter mag das ohne Einschränkung zutreffen.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Der vollständige Titel dieses Theaterstücks über Glauben, Zweifel und die Zerbrechlichkeit unserer Überzeugungen lautet: „MASS: A Theatre Piece for Singers, Players and Dancers“.
Eigentlich ist es ein Bühnenweihfestspiel, bei dem Leonard Bernstein (1918–1990) in einer bewusst vollzogenen Stilmischung, in musikalisch gefasster Festlichkeit, eine Gemeinschaft herstellt. Und das gelingt Omer Meir Wellber und seinen Mitstreitern an diesem Pfingstsonntag in beeindruckender Weise.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Dramma per musica(l) an der Deutschen Oper Berlin
Schon nach seinem Operndebüt mit „Rinaldo“ in London wurde G.F. Händel zum führenden Musikdramatiker Englands. Sein furioses Bühnenspektakel wurde sogar als Vorwegnahme der Gattung Musical gehandelt. Diesem Ruf wird auch die Inszenierung von „Giulio Cesare in Egitto“ an der Deutschen Oper Berlin umfänglich gerecht.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
In diesem Jahr haben die Berliner Philharmoniker am 1. Mai ihr 144-jähriges Bestehen und 35 Jahre Europakonzert gefeiert. Ein Auftritt fand im Schloss Esterhazy in Eisenstadt (Burgenland) statt und drei weitere Abende in Berlin.
In der Bundeshauptstadt spielte das Orchester am 9. Mai das um Joseph Haydn reduzierte Konzert.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Ein alter, nicht mehr vorhandener Hafenspeicher bildete den Ursprung für den Bau der Elbphilharmonie, die in der kommenden Saison 2026/27 ihren zehnten Geburtstag mit einem großen Jubiläumsprogramm feiern wird.
Längst ist die 2017 eingeweihte Elbphilharmonie fest verankert im Hamburger Kulturleben und zieht Konzertierende und Gäste aus aller Welt an. Das liegt nicht nur am imposanten Gebäude, sondern auch und vor allem am hochkarätigen Programm, das in den beiden Konzertsälen geboten wird. Das gilt natürlich auch für die Jubiläumssaison. Von Alter Musik über Jazz bis hin zu Elektronik ist für jeden Konzertliebhaber etwas dabei.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Die Sensation der amerikanischen Erstaufführung von Alban Bergs Oper „Wozzeck“ 1931 in Philadelphia – nur sechs Jahre nach der erfolgreichen Uraufführung in Berlin: die Anwesenheit George Gershwins.
Gershwin war ein leidenschaftlicher Verehrer Bergs und dessen Opern. Er besaß sogar die Partitur von Wozzeck. Sie galt als eines seiner wertvollsten Besitztümer. Die Sensation in Lübeck 2026: die glückliche Verpflichtung von Brigitte Fassbaender (Regie) und Bo Skovhus (Wozzeck).
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Die Würth Philharmoniker setzen ihren Kurs der künstlerischen Kontinuität fort: Chefdirigent Claudio Vandelli verlängert seinen Vertrag um zwei weitere Jahre bis Juni 2029.
Mit dieser Entscheidung knüpft das Orchester an die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre an.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Nach dem Kultfilm nun das Kultmusical – zumindest hat „Zurück in die Zukunft – Das Musical“ im Stage Operettenhaus auf der Hamburger Reeperbahn das Zeug dazu: Hier stimmt einfach alles
Es gibt tatsächlich Musicals, die glücklich machen. „Der König der Löwen“, „Mama Mia“, „Tina Turner“ gehören dazu – und jetzt auch „Zurück in die Zukunft“.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Im 6. Sinfoniekonzert 2026 bot das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck unter der Leitung seines GMD Stefan Vladar zwei sinfonische Schwergewichte im großen Konzertsaal der Musik- und Kongresshalle.
Das Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester A-Moll op. 102 von Johannes Brahms (1887) mit den Geschwistern Tanja und Christian Tetzlaff (Cello/Violine) und die 9. Sinfonie D-Moll, WAB 109, von Anton Bruckner (1896).
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Als am 8. Dezember 1881 im Ring-Theater in Wien die Abendvorstellung von Offenbachs letztem Werk „Les contes d‘ Hoffmann“ / „Hoffmanns Erzählungen“ beginnen sollte, fing ein Schleiervorhang Feuer, das sich rasch in den Schnürboden hochfraß und volle 48 Stunden anhielt.
Als am 8. März 2026 im Theater Lübeck diese Oper erklang, war es das Publikum, das sofort Feuer fing.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
In der Hansestadt Lübeck, die unter anderem darauf spezialisiert ist, alte Koggen mit denkbaren Namen wie „Königin der Hanse“ aus dem Traveschlamm zu bergen, wurde jetzt eine der ersten Opern, die vor knapp vierhundert Jahren in der Lagunenstadt Venedig uraufgeführte „Krönung der Poppea“ (Originaltitel: „L’incoronazione“ von Claudio Monteverdi, auf großer Bühne wiedergeboren.