Musik Magazin
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die Belcanto-Oper „I Puritani“ des sehr jung verstorbenen sizilianischen Komponisten Vincenzo Bellini (1801–1835) bildet den Auftakt einer Reihe von im Kino live übertragenen Opern aus der Metropolitan Opera in New York.
„I puritani e i cavalieri“ („Die Puritaner und die Kavaliere“) – so der eigentliche Titel – ist ein Glanzstück, mit dem die Met den Jahreswechsel im Rahmen einer glanzvollen Gala-Premiere am 10. Januar 2026 feiert und auf über 200 Leinwände in Deutschland und Österreich übertragen wird.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Die Musikstadt Lübeck mit ihrer langen Tradition von Tunder, Buxtehude, Furtwängler bis hin zu Dohnanyi hat eine neue Ikone: Stefan Vladar, Generalmusik- und Operndirektor am Theater Lübeck.
Er begeisterte als Pianist in der ausverkauften Musik- und Kongresshalle (MuK).
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Der französische Musiker William Rezé veröffentlicht seine Werke unter dem Pseudonym Thylacine. Er wählte diesen wissenschaftlichen Namen als Hommage an ein Tier, das vor über 70 Jahren ausgerottet wurde: den Tasmanischen Wolf.
Zwar wurde Rezé klassisch als Saxophonist ausgebildet, jedoch macht er vor allem als Elektronikmusiker, Produzent und Komponist von sich Reden.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
„Die Fähigkeit des Menschen zu lachen ist edler als seine göttliche Befähigung zu leiden.“ (Leonard Bernstein auf dem Brandeis-Festival 1953).
Wenn Sie, lieber Leser, diesen Satz unterschreiben, wenn Sie also Unterhaltung nicht einzig und allein als Ablenkung und Vergessen verstehen, sondern das Wetteifern von Vergnügtheit und Nachdenklichkeit - verbunden durch humorvolle Loriot-Texte - lieben, dann sollten Sie eine Aufführung der Comic-Operette „Candide“ in Lübeck besuchen. Diese bunte Mischung aus Musical, Operette und Oper mit Texten von Loriot und Live-Illustrationen von Robert Nippoldt ist ein großer Theaterspaß.
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- Geschrieben von: Frank-Peter Hansen -
Yuja Wang hat sich zu einem Zeitpunkt, als sie die 30 noch nicht erreicht hatte, in einem Interview sinngemäß dahingehend geäußert, dass sie sich dem Musikschaffen Beethovens nicht gewachsen fühle und folglich davon Abstand nehme, als Interpretin seiner Kompositionen die Bühnen der Welt zu betreten.
Sie hatte bei dieser Aussage vermutlich vor allem die späten Klaviersonaten Nr. 28–32 (Opus 101 bis 111) – im Speziellen höchstwahrscheinlich Beethovens letzte Klaviersonate, also die Nr. 32 in c-Moll, op. 111 mit ihrem in der doppelten Bedeutung des Wortes Finalsatz, der Arietta: Adagio molto, semplice e cantabile – im Sinn. Und exakt deswegen war diese Pianistin, was verwundern mag, als werdende Künstlerin eben kein Rising star oder so etwas wie ein frühreifes Genie.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Nach dem weltweiten Kinostart des Konzertfilms „Björk: Cornucopia" wird dieses visionäre Live-Erlebnis nun erstmals auf physischen Tonträgern veröffentlicht.
Über den Film, der live in Lissabon am 1. September 2023 aufgenommen wurde, sagt Björk: „Ich freue mich riesig, euch den Film zu meinem Konzert Cornucopia präsentieren zu können. Es war ein langer Weg, an dem Hunderte von Menschen mitgewirkt haben. Ich bin jedem Einzelnen von ihnen unendlich dankbar.
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- Geschrieben von: Frank-Peter Hansen -
Am 19. Oktober, nachmittags um 15.30 Uhr, fand in der Berliner Philharmonie, unter der Leitung des isländischen Gastdirigenten Gudni Emilsson, mit den Berliner Sinfonikern ein in zweifacher Hinsicht ungewöhnliches ‚Doppelkonzert‘ statt.
Außergewöhnlich war einerseits, dass gleich zwei Klavierkonzerte auf dem Programm standen. Das 2. Klavierkonzert op. 18 in c-Moll von Sergei Rachmaninow vor der Pause, das 1. Klavierkonzert op. 23 in b-Moll von Piotr Tschaikowski zum Finale.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Die Zeit spielt im „Rosenkavalier“ eine große Rolle. Wenn Sie, lieber Leser und liebe Leserin, nicht über so viel Zeit verfügen, die ganze Kritik zu lesen, speziell für Sie dies vorweg: Eine Vorstellung dieser Strauss-Oper in Lübeck sollten Sie unbedingt besuchen!
Da Sie momentan noch weiterlesen, zusätzlich folgender Hinweis: Dieser Bericht ist nicht KI-generiert, er basiert auf „Schwärm“-Intelligenz. Denn zu Schwärmen gibt es viel bei dieser Inszenierung.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Was für eine Freude, was für ein musikalisches Ereignis für alle Jazzliebhaber und Freunde der kubanischen Musik!
Der Pianist Rolando Luna, der über ein Jahrzehnt lang den Sound des legendären „Buena Vista Social Club“ mitprägte, der die kubanische Sängerin Omara Portuondo mehr als 15 Jahre begleitete, gastierte am 29. September im Kleinen Saal der Hamburger Elbphilharmonie mit einem mitreißenden Programmmix aus kubanischen Rhythmen, freiem Jazz und klassischen Improvisationen.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
„Willkommen bei Mozart y Mambo in der Trave-Philharmonie“, begrüßte scherzend Christian Kuhnt, Intendant des Schleswig-Holstein-Musikfestivals, die Zuhörer in der großen Bootshalle der Böbs Werft in Travemünde.
Mit diesem Wort-Anker setzte er die Stimmung in der ausverkauften maritimen Halle. Das Publikum applaudierte lachend und die Lach-Möwen antworteten vom Wasser her rhythmisch korrekt.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Dies ist kein Konzertabend im herkömmlichen Sinn. Zum einen begründet im Auftrittsort: wir sitzen im Betsaal der Lübecker Synagoge. Zum anderen ist es der Zeitpunkt: vor achtzig Jahren wurde Deutschland von der Naziherrschaft befreit!
Auch die Worte „Seid Mensch“ der kürzlich verstorbenen Margot Friedländer und der eindringliche Apell des neugewählten Papstes „Nie wieder Krieg“ lassen diesen Abend zu einer Gedankenstätte werden. Zudem drängen sich Hannah Arendts Mahnungen in diesen Gedankenreigen, als unvermittelt die Klarinette erklingt. Und damit beginnt ein Abend meisterhafter Schönheit.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Keine Frage: der absolute Höhepunkt dieses Konzertabends im Gewandhaus Leipzig am letzten Freitag im März bildete die deutsche Erstaufführung „Zwei Sätze für Klavierquartett“ von Gustav Mahler/Alfred Schnittke in der Bearbeitung für Klavier- und Streichorchester von Omer Meir Wellber und Keren Kargarlitzsky.
Zumal Giorgia Leonardi und Kammertänzer Flavio Salamanka mit unglaublicher Leichtigkeit zu dieser Musik (Choreografie: Ermanno Sbezzo) tanzten. Ihre Bodenhaftung schien aufgehoben. Diese schwerelose Körperlichkeit, die mit der Musik und in der Musik aufging, faszinierte das Publikum.
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- Geschrieben von: Redaktion -
K.ZIA ist eine in Berlin lebende, in Brüssel geborene und aufgewachsene, multitalentierte Künstlerin, die für ihre fesselnden und gefühlvollen Performances, Visuals und Musik bekannt ist.
Sie verfügt über eine einzigartige und gefühlvolle Stimme, in der sich ihre vielfältigen musikalischen Einflüsse widerspiegeln. Sie vermischt Elemente aus R&B, Soul und AfroPop zu einem zeitgemäßen und zeitlosen Sound, der oft Elemente von Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit enthält. Groove, Leidenschaft und kreative Vielfalt stehen im Mittelpunkt.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Die ungewöhnliche Struktur, die herrliche Partitur und die lebensbejahende Aura machen aus Ludwig van Beethovens einziger Oper „Fildelio“ ein einmaliges Erlebnis.
Am 15. März kommt diese Hymne an die Freiheit, mit der der Komponist der Menschenwürde ein musikalisches Denkmal gesetzt hat, live aus dem Metropolitan Opera House, New York (Met) ins Kino.
