Musik Magazin
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Nach dem Kultfilm nun das Kultmusical – zumindest hat „Zurück in die Zukunft – Das Musical“ im Stage Operettenhaus auf der Hamburger Reeperbahn das Zeug dazu: Hier stimmt einfach alles
Es gibt tatsächlich Musicals, die glücklich machen. „Der König der Löwen“, „Mama Mia“, „Tina Turner“ gehören dazu – und jetzt auch „Zurück in die Zukunft“.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Im 6. Sinfoniekonzert 2026 bot das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck unter der Leitung seines GMD Stefan Vladar zwei sinfonische Schwergewichte im großen Konzertsaal der Musik- und Kongresshalle.
Das Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester A-Moll op. 102 von Johannes Brahms (1887) mit den Geschwistern Tanja und Christian Tetzlaff (Cello/Violine) und die 9. Sinfonie D-Moll, WAB 109, von Anton Bruckner (1896).
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Als am 8. Dezember 1881 im Ring-Theater in Wien die Abendvorstellung von Offenbachs letztem Werk „Les contes d‘ Hoffmann“ / „Hoffmanns Erzählungen“ beginnen sollte, fing ein Schleiervorhang Feuer, das sich rasch in den Schnürboden hochfraß und volle 48 Stunden anhielt.
Als am 8. März 2026 im Theater Lübeck diese Oper erklang, war es das Publikum, das sofort Feuer fing.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
In der Hansestadt Lübeck, die unter anderem darauf spezialisiert ist, alte Koggen mit denkbaren Namen wie „Königin der Hanse“ aus dem Traveschlamm zu bergen, wurde jetzt eine der ersten Opern, die vor knapp vierhundert Jahren in der Lagunenstadt Venedig uraufgeführte „Krönung der Poppea“ (Originaltitel: „L’incoronazione“ von Claudio Monteverdi, auf großer Bühne wiedergeboren.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Die Symphoniker Hamburg mit Beethoven und Henze
Im konzeptionellen Mittelpunkt des 6. Sinfoniekonzerts der Symphoniker Hamburg in der Laeiszhalle stand HW Henzes Sinfonia Nr. 8 im zweiten Teil des Programms, um an seinen 100. Geburtstag in diesem Jahr zu erinnern. Eingeleitet wurde diese „Sommernachtstraum-Sinfonie“ von einer Art Prolog durch das Violinkonzert von L.v. Beethoven mit der beeindruckenden Solistin Clara-Jumi Kang.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die Belcanto-Oper „I Puritani“ des sehr jung verstorbenen sizilianischen Komponisten Vincenzo Bellini (1801–1835) bildet den Auftakt einer Reihe von im Kino live übertragenen Opern aus der Metropolitan Opera in New York.
„I puritani e i cavalieri“ („Die Puritaner und die Kavaliere“) – so der eigentliche Titel – ist ein Glanzstück, mit dem die Met den Jahreswechsel im Rahmen einer glanzvollen Gala-Premiere am 10. Januar 2026 feiert und auf über 200 Leinwände in Deutschland und Österreich übertragen wird.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Die Musikstadt Lübeck mit ihrer langen Tradition von Tunder, Buxtehude, Furtwängler bis hin zu Dohnanyi hat eine neue Ikone: Stefan Vladar, Generalmusik- und Operndirektor am Theater Lübeck.
Er begeisterte als Pianist in der ausverkauften Musik- und Kongresshalle (MuK).
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Der französische Musiker William Rezé veröffentlicht seine Werke unter dem Pseudonym Thylacine. Er wählte diesen wissenschaftlichen Namen als Hommage an ein Tier, das vor über 70 Jahren ausgerottet wurde: den Tasmanischen Wolf.
Zwar wurde Rezé klassisch als Saxophonist ausgebildet, jedoch macht er vor allem als Elektronikmusiker, Produzent und Komponist von sich Reden.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
„Die Fähigkeit des Menschen zu lachen ist edler als seine göttliche Befähigung zu leiden.“ (Leonard Bernstein auf dem Brandeis-Festival 1953).
Wenn Sie, lieber Leser, diesen Satz unterschreiben, wenn Sie also Unterhaltung nicht einzig und allein als Ablenkung und Vergessen verstehen, sondern das Wetteifern von Vergnügtheit und Nachdenklichkeit - verbunden durch humorvolle Loriot-Texte - lieben, dann sollten Sie eine Aufführung der Comic-Operette „Candide“ in Lübeck besuchen. Diese bunte Mischung aus Musical, Operette und Oper mit Texten von Loriot und Live-Illustrationen von Robert Nippoldt ist ein großer Theaterspaß.
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- Geschrieben von: Frank-Peter Hansen -
Yuja Wang hat sich zu einem Zeitpunkt, als sie die 30 noch nicht erreicht hatte, in einem Interview sinngemäß dahingehend geäußert, dass sie sich dem Musikschaffen Beethovens nicht gewachsen fühle und folglich davon Abstand nehme, als Interpretin seiner Kompositionen die Bühnen der Welt zu betreten.
Sie hatte bei dieser Aussage vermutlich vor allem die späten Klaviersonaten Nr. 28–32 (Opus 101 bis 111) – im Speziellen höchstwahrscheinlich Beethovens letzte Klaviersonate, also die Nr. 32 in c-Moll, op. 111 mit ihrem in der doppelten Bedeutung des Wortes Finalsatz, der Arietta: Adagio molto, semplice e cantabile – im Sinn. Und exakt deswegen war diese Pianistin, was verwundern mag, als werdende Künstlerin eben kein Rising star oder so etwas wie ein frühreifes Genie.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Nach dem weltweiten Kinostart des Konzertfilms „Björk: Cornucopia" wird dieses visionäre Live-Erlebnis nun erstmals auf physischen Tonträgern veröffentlicht.
Über den Film, der live in Lissabon am 1. September 2023 aufgenommen wurde, sagt Björk: „Ich freue mich riesig, euch den Film zu meinem Konzert Cornucopia präsentieren zu können. Es war ein langer Weg, an dem Hunderte von Menschen mitgewirkt haben. Ich bin jedem Einzelnen von ihnen unendlich dankbar.
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- Geschrieben von: Frank-Peter Hansen -
Am 19. Oktober, nachmittags um 15.30 Uhr, fand in der Berliner Philharmonie, unter der Leitung des isländischen Gastdirigenten Gudni Emilsson, mit den Berliner Sinfonikern ein in zweifacher Hinsicht ungewöhnliches ‚Doppelkonzert‘ statt.
Außergewöhnlich war einerseits, dass gleich zwei Klavierkonzerte auf dem Programm standen. Das 2. Klavierkonzert op. 18 in c-Moll von Sergei Rachmaninow vor der Pause, das 1. Klavierkonzert op. 23 in b-Moll von Piotr Tschaikowski zum Finale.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Die Zeit spielt im „Rosenkavalier“ eine große Rolle. Wenn Sie, lieber Leser und liebe Leserin, nicht über so viel Zeit verfügen, die ganze Kritik zu lesen, speziell für Sie dies vorweg: Eine Vorstellung dieser Strauss-Oper in Lübeck sollten Sie unbedingt besuchen!
Da Sie momentan noch weiterlesen, zusätzlich folgender Hinweis: Dieser Bericht ist nicht KI-generiert, er basiert auf „Schwärm“-Intelligenz. Denn zu Schwärmen gibt es viel bei dieser Inszenierung.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Was für eine Freude, was für ein musikalisches Ereignis für alle Jazzliebhaber und Freunde der kubanischen Musik!
Der Pianist Rolando Luna, der über ein Jahrzehnt lang den Sound des legendären „Buena Vista Social Club“ mitprägte, der die kubanische Sängerin Omara Portuondo mehr als 15 Jahre begleitete, gastierte am 29. September im Kleinen Saal der Hamburger Elbphilharmonie mit einem mitreißenden Programmmix aus kubanischen Rhythmen, freiem Jazz und klassischen Improvisationen.
