Musik Magazin
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Der vollständige Titel dieses Theaterstücks über Glauben, Zweifel und die Zerbrechlichkeit unserer Überzeugungen lautet: „MASS: A Theatre Piece for Singers, Players and Dancers“.
Eigentlich ist es ein Bühnenweihfestspiel, bei dem Leonard Bernstein (1918–1990) in einer bewusst vollzogenen Stilmischung, in musikalisch gefasster Festlichkeit, eine Gemeinschaft herstellt. Und das gelingt Omer Meir Wellber und seinen Mitstreitern an diesem Pfingstsonntag in beeindruckender Weise.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Dramma per musica(l) an der Deutschen Oper Berlin
Schon nach seinem Operndebüt mit „Rinaldo“ in London wurde G.F. Händel zum führenden Musikdramatiker Englands. Sein furioses Bühnenspektakel wurde sogar als Vorwegnahme der Gattung Musical gehandelt. Diesem Ruf wird auch die Inszenierung von „Giulio Cesare in Egitto“ an der Deutschen Oper Berlin umfänglich gerecht.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
In diesem Jahr haben die Berliner Philharmoniker am 1. Mai ihr 144-jähriges Bestehen und 35 Jahre Europakonzert gefeiert. Ein Auftritt fand im Schloss Esterhazy in Eisenstadt (Burgenland) statt und drei weitere Abende in Berlin.
In der Bundeshauptstadt spielte das Orchester am 9. Mai das um Joseph Haydn reduzierte Konzert.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Ein alter, nicht mehr vorhandener Hafenspeicher bildete den Ursprung für den Bau der Elbphilharmonie, die in der kommenden Saison 2026/27 ihren zehnten Geburtstag mit einem großen Jubiläumsprogramm feiern wird.
Längst ist die 2017 eingeweihte Elbphilharmonie fest verankert im Hamburger Kulturleben und zieht Konzertierende und Gäste aus aller Welt an. Das liegt nicht nur am imposanten Gebäude, sondern auch und vor allem am hochkarätigen Programm, das in den beiden Konzertsälen geboten wird. Das gilt natürlich auch für die Jubiläumssaison. Von Alter Musik über Jazz bis hin zu Elektronik ist für jeden Konzertliebhaber etwas dabei.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Die Sensation der amerikanischen Erstaufführung von Alban Bergs Oper „Wozzeck“ 1931 in Philadelphia – nur sechs Jahre nach der erfolgreichen Uraufführung in Berlin: die Anwesenheit George Gershwins.
Gershwin war ein leidenschaftlicher Verehrer Bergs und dessen Opern. Er besaß sogar die Partitur von Wozzeck. Sie galt als eines seiner wertvollsten Besitztümer. Die Sensation in Lübeck 2026: die glückliche Verpflichtung von Brigitte Fassbaender (Regie) und Bo Skovhus (Wozzeck).
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Die Würth Philharmoniker setzen ihren Kurs der künstlerischen Kontinuität fort: Chefdirigent Claudio Vandelli verlängert seinen Vertrag um zwei weitere Jahre bis Juni 2029.
Mit dieser Entscheidung knüpft das Orchester an die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre an.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Nach dem Kultfilm nun das Kultmusical – zumindest hat „Zurück in die Zukunft – Das Musical“ im Stage Operettenhaus auf der Hamburger Reeperbahn das Zeug dazu: Hier stimmt einfach alles
Es gibt tatsächlich Musicals, die glücklich machen. „Der König der Löwen“, „Mama Mia“, „Tina Turner“ gehören dazu – und jetzt auch „Zurück in die Zukunft“.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Im 6. Sinfoniekonzert 2026 bot das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck unter der Leitung seines GMD Stefan Vladar zwei sinfonische Schwergewichte im großen Konzertsaal der Musik- und Kongresshalle.
Das Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester A-Moll op. 102 von Johannes Brahms (1887) mit den Geschwistern Tanja und Christian Tetzlaff (Cello/Violine) und die 9. Sinfonie D-Moll, WAB 109, von Anton Bruckner (1896).
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Als am 8. Dezember 1881 im Ring-Theater in Wien die Abendvorstellung von Offenbachs letztem Werk „Les contes d‘ Hoffmann“ / „Hoffmanns Erzählungen“ beginnen sollte, fing ein Schleiervorhang Feuer, das sich rasch in den Schnürboden hochfraß und volle 48 Stunden anhielt.
Als am 8. März 2026 im Theater Lübeck diese Oper erklang, war es das Publikum, das sofort Feuer fing.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
In der Hansestadt Lübeck, die unter anderem darauf spezialisiert ist, alte Koggen mit denkbaren Namen wie „Königin der Hanse“ aus dem Traveschlamm zu bergen, wurde jetzt eine der ersten Opern, die vor knapp vierhundert Jahren in der Lagunenstadt Venedig uraufgeführte „Krönung der Poppea“ (Originaltitel: „L’incoronazione“ von Claudio Monteverdi, auf großer Bühne wiedergeboren.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Die Symphoniker Hamburg mit Beethoven und Henze
Im konzeptionellen Mittelpunkt des 6. Sinfoniekonzerts der Symphoniker Hamburg in der Laeiszhalle stand HW Henzes Sinfonia Nr. 8 im zweiten Teil des Programms, um an seinen 100. Geburtstag in diesem Jahr zu erinnern. Eingeleitet wurde diese „Sommernachtstraum-Sinfonie“ von einer Art Prolog durch das Violinkonzert von L.v. Beethoven mit der beeindruckenden Solistin Clara-Jumi Kang.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die Belcanto-Oper „I Puritani“ des sehr jung verstorbenen sizilianischen Komponisten Vincenzo Bellini (1801–1835) bildet den Auftakt einer Reihe von im Kino live übertragenen Opern aus der Metropolitan Opera in New York.
„I puritani e i cavalieri“ („Die Puritaner und die Kavaliere“) – so der eigentliche Titel – ist ein Glanzstück, mit dem die Met den Jahreswechsel im Rahmen einer glanzvollen Gala-Premiere am 10. Januar 2026 feiert und auf über 200 Leinwände in Deutschland und Österreich übertragen wird.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Die Musikstadt Lübeck mit ihrer langen Tradition von Tunder, Buxtehude, Furtwängler bis hin zu Dohnanyi hat eine neue Ikone: Stefan Vladar, Generalmusik- und Operndirektor am Theater Lübeck.
Er begeisterte als Pianist in der ausverkauften Musik- und Kongresshalle (MuK).
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Der französische Musiker William Rezé veröffentlicht seine Werke unter dem Pseudonym Thylacine. Er wählte diesen wissenschaftlichen Namen als Hommage an ein Tier, das vor über 70 Jahren ausgerottet wurde: den Tasmanischen Wolf.
Zwar wurde Rezé klassisch als Saxophonist ausgebildet, jedoch macht er vor allem als Elektronikmusiker, Produzent und Komponist von sich Reden.
