Festivals, Medien & TV Magazin
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Nach vier Wochen Spielzeit – zur Halbzeit – hat das SHMF sich und den Zuhörern einen weiteren musikalischen Höhepunkt geschenkt.
Danill Trifonov spielte höchst intensiv das Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 von Johannes Brahms mit dem Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding.
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- Geschrieben von: Frauke Hartmann -
Als hätte sie es geahnt: Der Titel der diesjährigen Biennale von Venedig, „In Minor Keys“, zu Deutsch „In der Tonart Moll“, ist mehr und mehr zu einem Menetekel, zum teilweise traurigen und aufrüttelnden Vorzeichen des wohl bedeutendsten europäischen Kunstereignisses geworden.
Im Mai des vergangenen Jahres, als Koyo Kouoh, die erste afrikanische Kuratorin der Biennale, ihr Konzept der Öffentlichkeit vorstellen wollte, lag sie im Sterben und hatte es an ihre fünf engsten MitarbeiterInnen übergeben.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Mit dem Einsatz des widerstrebend-ringenden ersten Akkords von Mozarts Don-Giovanni-Ouvertüre entlud sich die von Schleswig-Holsteins Windrädern an diesem Tag erzeugte und offensichtlich in Omer Meir Wellber gespeicherte Energie klangprächtig.
Ein beeindruckend intensiver Konzertauftakt von Dirigent und Orchester.
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- Geschrieben von: Gintarė Kavaliūnaitė -
Vilnius war gerade Schauplatz eines der einzigartigsten Kulturfestivals Europas – und in diesem Sommer steht noch mehr auf dem Programm.
Da Reisende zunehmend nach authentischen kulturellen Erlebnissen suchen, bietet Vilnius, die litauische Hauptstadt, die seltene Gelegenheit, eine der wertvollsten noch lebenden baltischen Traditionen mitzuerleben. So versammelten sich beispielsweise diese Woche 24.000 junge Künstler in Vilnius, um ein von der UNESCO anerkanntes Kulturerbe aus Gesang und Tanz zu feiern. Viele weitere Sommerfestivals erwartet das Publikum in der Stadt am Neris Fluss, die für seine sommerlichen Open-Air-Veranstaltungen und Traditionen bekannt ist.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Anastasia Kobekina und das NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Karina Canellakis eröffneten mit dem Cellokonzert in h-Moll op. 104 von Antonin Dvorak das SHMF in der Lübecker Musik- und Kongresshalle (MuK).
Jung, unbeschwert und gleichzeitig kraftvoll-entschlossen.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Die Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems feiert 2026 ihr 50-jähriges Bestehen. Mit ihrem dichten Programm und rund 35.000 Besuchern jährlich gilt sie als das weltweit größte und renommierteste Festival rund um Franz Schubert.
Seit 1976 treffen hier die Weltstars des Liedgesangs sowie der Klavier- und Kammermusik auf ein internationales Publikum – und eine klare Definition: „die Werke Franz Schuberts (1797–1828) in einem kleinen Rahmen auf exemplarische Weise zur Aufführung zu bringen“. Dieser Idee des Festivalgründers Hermann Prey (1929–1998) ist die Schubertiade konsequent treu geblieben.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Wie tief ist tief, wie hoch ist hoch und wie groß ist der Unterschied zwischen Stille und impulsivem Ausbruch? Es sind nur wenige Fragen, die zu stellen sind, wenn man sich mit den Kompositionen der in Russland geborenen und in Österreich lebenden Komponistin Alexandra Karastoyanova-Hermentin befasst.
Alexandra Karastoyanova-Hermentin stammt aus einer Moskauer Musikerfamilie und kam 1994 über Bulgarien (Sofia, 1988–1993) zum Studium ans Mozarteum nach Salzburg. Seither lebt sie in Wien. Zahlreiche Kompositionsaufträge, vor allem aus Österreich und Deutschland, trugen zu ihrem heutigen Werk bei.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Das aspekteFestival war und ist kein Festival für das Alter. Weder, dass bereits verstorbene oder betagte Komponist*innen im Mittelpunkt der Aufführungspraxis stünden, noch dass das Publikum im Alter deutlich über 50 Jahre alt liege.
Eine Studie[1] der Universität Limoges aus dem Jahr 2020 gibt für Frankreich und die Schweiz das Durchschnittsalter von Konzert- und Opernbesucher*innen mit ca. 61 Jahren an. Für Österreich und Deutschland gibt es vergleichbare Ergebnisse. Langfristig ist jedoch spätestens ab 2030 ein Strukturwandel zu erwarten, da jüngere Generationen eine andere musikalische Sozialisierung erfahren haben. Neuere Berichte (2022/2024) zeigen also, dass Menschen unter 35 Jahren vermehrt klassische Musik hören, was die Hoffnung auf ein diverseres Publikum erhellt.
Jedoch ist das junge Publikum eher städtisch[2].
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Musik begleitet uns ein Leben lang – in Momenten der Freude, der Trauer, beim Entspannen, beim Feiern, beim Filmeschauen, im Fußballstadion, in der Kirche und beim Nachdenken. Doch das allererste musikalische Erlebnis eines jeden Menschen liegt bereits vor der Geburt: Der Herzschlag der Mutter ist der erste Rhythmus, den ein Ungeborenes hört und fühlt, noch bevor es andere Klänge wahrnimmt.
Aspekte-Intendant Ludwig Nussbichler bleibt sich und dem Programm 2026 mit der Frage treu, die er bereits in der letzten Ausgabe 2024 stellte: „Wie hört sich die Welt an?“ Diesmal liegt sein Fokus nicht auf „Stimmen“, sondern auf „Puls“, dem Herzschlag als Rhythmusgeber.
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- Geschrieben von: Rosalie Siegl und Claus Friede -
Die diesjährige internationale Kyiv Biennale, die ihr zehnjähriges Bestehen feiert, versteht sich als transnationales Projekt, das künstlerische, politische und gesellschaftliche Fragestellungen miteinander verknüpft und auf Reflexion, Solidarität und kritische Auseinandersetzung zielt.
Die Schau im Lentos Kunstmuseum in Linz, Österreich, wurde auf Initiative und in Kooperation mit dem Verein tranzit.at realisiert und wird unter unterschiedlichen Titeln in verschiedenen europäischen Museen gezeigt.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Zum zwölften Mal kann die unternehmerische Beschäftigung mit Kunst und deren Förderung in Hamburg an drei Tagen erneut sichtbar gemacht werden.
Neunzehn Unternehmen nehmen in diesem Jahr teil – und, wie es zur Tradition gehört, sind einige dabei, die erstmals oder erneut teilnehmen.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Mit dem dänisch-schwedischen Spielfilm „Therapie für Wikinger“ (Den Sidste Viking/The Last Viking, Regie: Anders Thomas Jensen) eröffneten die Nordischen Filmtage Lübeck 2025 am 5. November ihr offizielles Programm.
Eine gute Wahl, zumal dieser Film viele Geschmäcker, viele Genres bedient. Makabre Szenen lösen solche ab, die mit viel Humor gespickt sind. Für jeden Filmfan ist also etwas dabei in dieser schwarzen Komödie. In die deutschen Kinos kommt dieser Film am 25. Dezember.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Wie Kreuze muten die beiden großen, mit wechselnden Farben beleuchteten „T“ an, die sich von der in nachtblaues Licht getauchten Bühne abheben. Sind wir hier in einer Kirche? Nein, wir sind in der Lübecker Musik- und Kongresshalle. Die hat heute Abend tatsächlich etwas Sakrales.
Bis auf die rockige Musik, die aus Lautsprechern dröhnt und die gute Stimmung im Publikum anheizt. Und bis auf das riesengroße Handy, das als Bildschirm zur Vergrößerung der Showeffekte dient. So kommen auch die Zuschauer in den letzten Reihen auf ihre Kosten. Mentalist Timon Krause betritt die Bühne.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Von Oktober 2025 bis Januar 2026 gehen die Autorinnen Nora Gomringer, Dorothee Elmiger, Daniela Dröscher, Katerina Poladjan und Annett Gröschner im Rahmen der 34. LiteraTour Nord auf Lesereise.
Diesmal sind es erstaunlicherweise „nur“ Frauen. Die LiteraTour Nord 2025/26 startet am 26.10.2025 in Oldenburg, gefolgt von Lesungen in Bremen, Lübeck, Rostock, Lüneburg, Hannover und Osnabrück, diesmal mit Nora Gomringer, Dorothee Elmiger, Daniela Dröscher, Katerina Poladjan und Annett Gröscher.