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Hamburger Architektur Sommer 2019

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drehbares Tiny House Foto Marc Dietenmeyer

Es ist ein Trend, der aus den USA nach Europa kam und hier auf sehr fruchtbaren Boden fällt: die Bewegungen von Tiny Houses und Tiny Living. Reduktion ist der Kerngedanke und dies gilt nicht nur für reduzierte Finanzmittel.
Aus der Not geboren: schon in den 1920ern, als der Mittlere Westen der USA verheerende Dürrejahre erlebte und viele Farmer und Rancher ihr Land verlassen mussten, ohne Geldmittel und mit der Angst im Nacken schlicht weg nicht zu überleben, kam die Idee auf, Minihäuser anzubieten, erschwinglich und/oder bezahlbar.

Die Finanz- und Immobilienkrise von 2008, die erneut viele Menschen, Mittelstandsfamilien und verschuldete US-Eigenheimbesitzer in Richtung Elend katapultierte, brachten das Thema erneut auf die Agenda. Lieber ein kleines Heim oder einen Trailer als obdachlos, hieß die Devise.

 
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Cry Baby-Foto Arno Declair

Ein Haufen heulender Mädchen in schrill-bunten Schlafanzügen auf einem riesigen, rotierenden Bett und eine phänomenale Sophie Rois im langen weißen Büßerhemd.
Im Langzeitgedächtnis bleiben wahrscheinlich genau diese Bilder von René Polleschs „Cry Baby“ haften. Stürmischer Beifall für die Produktion des Deutschen Theaters Berlin, die beim TheaterFestival Hamburg im Thalia Theater zu Gast war.

 
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Hamburger Theater Festival: „Heilig Abend“ – ein als Krimi getarntes philosophisches Werk

Packendes Kammerspiel mit zwei exzellenten Schauspielern, die nach dem Schlussapplaus strahlten wie nach einem gelungenen Coup: Sophie von Kessel und Michele Cuciuffo brillieren in „Heilig Abend“, Daniel Kehlmanns „Stück für zwei Schauspieler und eine Uhr“ im St. Pauli Theater.
Einhellige Begeisterung für das Gastspiel des Münchner Residenztheaters, das Nikolaus Besch zum Hamburger Theater Festival an die Elbe holte.

 
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Theater Festival Hamburg: „Vor Sonnenaufgang“ nach Gerhard Hauptmann

Was für ein Schauspielerfest! „Vor Sonnenaufgang“ nach Gerhard Hauptmann, das von Ewald Palmetshofer in die Gegenwart transportierte Sozialdrama, begeisterte beim Theater Festival Hamburg auf Kampnagel als hochaktuelle Zustandsbeschreibung unserer gesellschaftlichen und politischen Kultur.

 
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Film Festival Cologne 2018

Nach einem eher dürftigen Festivaljahr 2018 ging schon das Raunen durch die Reihen: Wo sind all die guten Filme hin? Die Antwort ist einfach: Man muss nur richtig hinsehen – denn die Einreichungen jenseits etablierter Starbesetzung sind wie so oft die besten. Ein Zwischenbericht vom Film Festival Cologne.

 
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„Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ Foto Hans Joerg Michel

Rainer Werner Fassbinder (1945-1982) glaubte nicht an die Liebe. Für den genialen Autor und Regisseur gab es nur Qual und Leidenschaft, Abhängigkeit und Ausbeutung. Seine negative Weltsicht goss er 1971 in das homosexuelle Kammerspiel „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“. Martin Kušej inszenierte das skandalumwitterte Stück am Münchner Residenztheater als furiosen Schau-Kampf bis in den Irrsinn. Nun war es beim Hamburger Theater Festival auf Kampnagel zu sehen.

 
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Jazz Open Hamburg 2018 Foto Thomas Schloemann

Ein Wochenende voller Jazz in Hamburgs Gartenlandschaft von „Planten un Blomen“ weit weg von den Einkaufswütigen, der Großdemonstration, den Verkehrsstaus und dem Stadtlärm.

Was das Jazzbüro Hamburg seit mittlerweile 23 Jahren auf die Beine stellt, war in diesem Jahr ein Festival, das an dem gerade vergangenen Wochenende wieder tausende von Besuchern bei herrlichen Spätsommerwetter an die Freilichtbühne im Schatten des Fernsehturms zog.

 
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60. Nordische Filmtage Lübeck

„Wir haben in diesem Jahr eine Jubiläumsausgabe“, freut sich Silke Lehmann, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Nordischen Filmtage Lübeck (NFL).
Lübeck ist 875 Jahre alt und die NFL werden 60. Grund genug für das Festival, sich und seinen Fans ein besonderes Geschenk zum Geburtstag zu machen: diesmal wird an sechs Tagen (statt wie gewohnt an fünf Tagen) großes Kino aus dem Norden in Lübeck gezeigt. Das Festival beginnt also bereits am Dienstag und endet wie gewohnt am Sonntag. An allen sechs Tagen flimmern hier Film-Highlights über die Leinwände, werden Klassiker und neue innovative Filme gezeigt. Sie alle kommen aus den nordischen und baltischen Ländern sowie aus Norddeutschland - speziell aus Schleswig-Holstein und Hamburg. Gefeiert wird der Festivalgeburtstag vom 30. Oktober bis 4. November 2018. Geboten wird ein Feuerwerk an filmischen Highlights und Special Events. Natürlich ist auch Lübeck, dem großen Geburtstagskind, ein Special gewidmet.

 
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Schleswig-Holstein Musik Festival Preisträgerkonzert Leonard Bernstein Award Charles Yang

Dieses SHMF-Wochenende in der MuK riss die Lübecker von den Sitzen: Standing Ovations für das fantastische Konzert des charismatischen Geigers und Sängers Charles Yang, der am Freitagabend den renommierten Leonard Bernstein Award erhielt, ebenso für die intensiven „Faust-Szenen“ mit Klaus Maria Brandauer, dem Flensburger Bach-Chor, dem Symphonischen Chor Hamburg und dem Sonderjyllands Symfoniorkester unter Leitung von Matthias Janz.

 
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Internationales Sommerfestival Kampnagel: Florentina Holzinger – „Apollon“

Wer sich vor menschlichen Exkrementen ekelt und Zustände bekommt, wenn sich junge Frauen Nägel in die Nase rammen, Spielkarten ins Fleisch tackern und Luftballons aus der Scheide ziehen, sollte auf Florentina Holzingers „Apollon“ beim Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel vermutlich besser verzichten.
Dennoch gehört die bildgewaltige Hardcore-Show der jungen Wiener Choreographin und Tänzerin zweifellos zu den interessantesten Beiträgen des diesjährigen Festivals.

 
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Streb Extreme Action – „Singular Extreme Actions“

Sie fliegen, fallen und performen, dass es einem den Atem raubt. Im Programmheft firmiert SEA unter „Tanz“, doch mit Tanz hat Elizabeth Strebs „Singular Extreme Actions“ genau so viel oder so wenig zu tun wie mit Boxen oder Bodenturnen. Die acht fabelhaften Artist/Innen aus New York liefern vielmehr eine High-Energy-Akrobatik, wie man sie sonst nur in einem Weltklasse-Zirkus sieht.

 
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Internationales Sommerfestival auf Kampnagel Hamburg. Von Möwen und Spionen

Wechselbad der Gefühle am zweiten Abend des Internationalen Sommerfestivals auf Kampnagel: Erst die abgedrehte Musical-Satire „König der Möwen“, danach das fesselnde, hochkonzentrierte Theaterprojekt „The Mysterious Lai Teck“ des Multimediakünstlers Ho Tzu Nyen aus Singapur.

Erstaunlich, wie manche Uraufführungen im Vorfeld gehypt werden: „König der Möwen“ schaffte es im Hamburger Blätterwald sogar Doppelseiten zu belegen. Nach der „Weltpremiere“ auf Kampnagel lässt sich feststellen: Da ist noch viel Luft nach oben. Freunde von Studio Braun werden bei dem aberwitzigen Mix aus Trash, Kapitalismuskritik und 70er-Jahre Nostalgie jedoch zweifellos auf ihre Kosten kommen.

 
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Neun Tage Festival – die Sommerlichen Musiktage in Hitzacker gingen zu Ende

„Music was my first love / And it will be my last. / Music of the future / And music of the past.“ Auch wenn Welten dazwischen liegen – auf eine Art haben die am Sonntag zu Ende gegangenen 73. Sommerlichen Musiktage in Hitzacker das, was John Miles einstmals „schmonzettete“, auf einen jenseits des popkulturellen Pathos zutreffenden Kern zurückgeführt: Dass Musik im Zentrum eines Festivals steht (und stehen sollte).
Zwei der grandiosen späten Streichquartette Ludwig van Beethovens standen am Sonntag elbaufwärts in Niedersachsen auf dem Programm, grandios musiziert vom Kuss Quartett, in dem auch Intendant Oliver Wille die Violine streicht. Gegeben wurden das a-Moll-Quartett, op.132, und das B-Dur-Quartett op130, dieses in seiner originalen, später von Beethoven revidierten Fassung mit der Großen Fuge (op.133)als Schlusssatz. Noch einmal Musik. Und nur Musik.

 
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In Beethovens Welt. Die 73. Sommerlichen Musiktage in Hitzacker

Eigentlich sollte es all das Beiwerk nicht brauchen. All den Tanz, den Jazzklang, die Improvisation, die Lectures, die Kompositionslabore, die Landscapes des Festival-Walks.
Nein, eigentlich sind sie sich selbst genug, die 17 Streichquartette Ludwig van Beethovens, sein Klaviertrios, die Violinen- und die Cello-Sonaten, Kammerorchester-Stücke, Lieder und Symphonien. Und tatsächlich: es braucht das alles nicht. Jeder Ton, der bei den 73. Sommerlichen Musiktagen Hitzacker (SMH) erklingt, bestätigt das. Das Beiwerk ist sozusagen das Ausrufezeichen, das der Intendant der SMH, der Violinist, Gründungsmitglied des „Kuss Quartetts“ und Professor Oliver Wille, dem Motto kurz und knapp gegeben hat: „Beethoven!“

 

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