Festivals, Medien & TV Magazin
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- Geschrieben von: Redaktion -
Mit dem Deichbrand in Cuxhaven und dem Parookaville in Weeze finden in Deutschland in Kürze zwei der beliebtesten Musikfestivals des Sommers statt.
Und nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz läuft die Partysaison auf Hochtouren – auch auf den Kanarischen Inseln stehen in den kommen Tagen und Wochen zahlreiche Eventhighlights auf dem Programm und versprechen reichlich gute Laune und musikalische Höhenflüge zwischen Vulkanen, Stränden und Meer.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Die ersten Töne eines dargebotenen Werkes können Niveauanzeiger für einen gesamten Konzertabend sein. Mit dem Einsatz der Solotrompete in Mahlers Sinfonie Nr. 5 cis-Moll bewahrheitete sich dies beim Eröffnungskonzert des Schleswig-Holstein Musikfestivals 2024 in der Lübecker Musik- und Kongresshalle:
So faszinierend rhythmisch, so dynamisch differenziert und dennoch im Tempo frei ertönte die Trompete – beeindruckend und selten so gehört! Das galt auch für die vielen noch folgenden Takte dieser schroff-zärtlichen Weltschau von damals und heute. Ein ebenso eindrucksvolles Klangerlebnis bot Mozarts Klavierkonzert Nr. 25 C-Dur mit dem großartigen Pianisten Emanuel Ax im ersten Teil des Konzertabends, dargeboten vom NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung seines Chefdirigenten Alan Gilbert.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Mit einer Sozialen Sinfonie endete am 6. Juli 2024 das 14. TONALi Festival in der Elbphilharmonie in Hamburg.
Wie schon so oft in der Vergangenheit hat sich das Tonali Festival auch in diesem Jahr viele neue Freunde machen können. Schaut man in die Gesichter der Mitwirkenden während des über eineinhalbstündigen Ausklangkonzerts, strahlt aus ihnen die Freude, eine fokussierte und gebändigte Energie und der Elan von Entdeckern.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
In zwei Wochen beginnen in Litauens Hauptstadt Vilnius die Feierlichkeiten zum Gedenken an den Widerstand gegen die sowjetische Besatzung mit 37.000 Interpreten.
Mehr als 300.000 Zuschauer werden zur Hundertjahrfeier des litauischen Liedes erwartet, die an den Geist der singenden Revolution von 1987–91 erinnern wird, einem entscheidenden Moment, als sich die baltischen Staaten im Gesang vereinten, um den Besatzern zu trotzen - ein Kampf, den die Ukraine derzeit führt.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Jubelsturm für ein grandioses Theaterereignis mit Hindernissen: Gleich zweimal am Abend streikte die Technik bei „Agamemnon“ im Deutschen Schauspielhaus. Erst ging der Vorhang mit Verzögerung hoch, dann, mittendrin, wieder runter und unterbrach die schon fast hypnotische Intensität, die das Gastspiel des Residenztheaters München zu erzeugen vermochte.
Noch ist das Hamburger Theaterfestival nicht zu Ende, doch dieses Stück in der Regie von Ulrich Rasche ist zweifellos ein Höhepunkt.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Es ist das erste seiner Art. Ein „Kunstschutzgebiet“, das mehrere Quartiere in Hamburg neu zu definieren versucht.
Unweigerlich denkt man an Naturschutz- oder Wasserschutzgebiete, die es in Deutschland seit den 1920er Jahren gibt. Überwiegend kleine Areale, die unter Schutz gestellt werden, die nicht die Größe von Naturparks oder Nationalparks haben. Geschützt werden sollen jene Reservoire, die unter- und überirdisch vor „zerstörerischen oder schädlichen Einflüssen“, wie es in der Verordnung sogar heißt, „streng geschützt“ werden sollen.
Nun kommt ein „Kunstschutzgebiet“ hinzu, das ohne rechtsverbindliche Grundlage auskommt, aber von der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
„Gefährliche Liebschaften“ mal ganz anders – als Farce. Zum Auftakt des Hamburger Theaterfestivals spielen Caroline Peters und Martin Wuttke im St. Pauli Theater ihre komödiantischen Talente voll aus und überzeichnen den intriganten Geschlechterkampf von Choderlos de Laclos bis zur Groteske.
Zwei großartige Schauspieler und TV-Stars in einem ebenso berühmten wie skandalumwittertem Klassiker erotischer Literatur – ganz klar, dass die Karten für die „Gefährlichen Liebschaften“ bereits am ersten Tag des Vorverkaufs für das Hamburger Theater Festival vergriffen waren.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Mit Carl Maria von Webers romantischer Oper „Der Freischütz“ begann 1951 die Geschichte der Eutiner Festspiele. Seitdem ist der Freischütz immer wieder ein Highlight im Programm.
Mehr als zweihundertmal wurde diese Oper hier aufgeführt, zuletzt 2016. Im Jahr 2024 wird der Freischütz neunmal zu sehen und zu hören sein.
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- Geschrieben von: Thomas Janssen -
Das erste Mal, dass ich von „Imagined Garden“ hörte, das damals noch nicht diesen Titel trug, war 2019. In einem Gespräch über Pläne für das Programm der Sommerlichen Musiktage 2020 im niedersächsischen Hitzacker kam damals die Rede auf das Projekt der Sopranistin Sarah Maria Sun, bekannt für ihre Rolle in der zeitgenössischen Musik und mehrfach bei den Musiktagen zu hören.
Bei dem Projekt gehe es darum, die für Menschen unhörbaren Töne, mit denen Pflanzen kommunizieren, durch digitale Technik und im Rahmen eines Kunstwerks hörbar zu machen. Problem, hieß es damals – Corona war nicht in den wildesten Alpträumen absehbar – sei das Geld. Trotz einer Kooperation mit den Schwetzinger SWR Festspielen.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Herausragende junge Musiker*innen werden oft mit dem Attribut „Talent“ versehen, in dem Wissen, dass selbiges noch gar nicht ausreichend existieren kann, sondern jenseits des Wissens, des Erlernten und des Geübten, zunächst eine Begabung für etwas Besonderes besteht.
Was können die älteren Generationen tun, um junge, zeitgenössische Komponistinnen und Komponisten zu fördern?
Die „Austrian Composers Association“ (ACA) hat ein Programm um „die Förderung und Stärkung der gesellschaftlichen, kulturpolitischen und wirtschaftlich Positionen der Musikschaffenden in Österreich“ nachhaltig voranzutreiben.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Das 2014 gegründete litauische Künstlerkollektiv Pakui Hardware wird auf der 60. Internationalen Kunstausstellung der Biennale di Venezia die Ausstellung „Inflammation“ präsentieren.
Die Schau befasst sich mit dem Thema der Klimakrise und dem Fieber, das den Planeten und seine Bewohner verzehrt, und setzt das Gespräch fort, das bereits durch den litauischen Pavillon 2019 angestoßen wurde, der mit dem Goldenen Löwen für die beste nationale Beteiligung ausgezeichnet wurde. Außerdem werden im litauischen Pavillon Werke der Malerin Marija Teresė Rožanskaitė (1933-2007) zu sehen sein.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Im Sommer 1997 schrieb der heute 73-jährige französische Dichter und Dramaturg Jean-Pierre Siméon, der durch den vom Bürgerkrieg gemarterten Libanon reiste, sein Gedicht „Stabat Mater Furiosa“ (dt.: „Es stand die Mutter voller Wut“) für seine Landsmännin, die Schauspielerin Gisèle Torterolo.
Die Bilanz des libanesischen Bürgerkrieges: 170.000 Tote, 300.000 Verwundete und 800.000 Vertriebene sind für den Zeitraum von 1975–1990 zu beklagen.[1]
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Der Begriff „Aspekte“ im Sinne von Blickwinkel, Betrachtungsweise und Gesichtspunkt steht in diesem Jahr erneut, erweitert und scheinbar unverbraucht interpretiert im Zentrum des „aspekteFESTIVAL Salzburg 2024“.
Zu verdanken ist das dem Intendanten Ludwig Nussbichler. Er widmet sich heuer explizit Kompositionen und Aufführungen, die die Vokalmusik in einem besonderen Maß fokussieren und lädt zu einer faszinierenden und ambivalenten Reise ein.
„Wie hört sich die Welt an?“, schwebt hier als umfassende Frage über dem Festival.
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- Geschrieben von: Florian Maaß -
Die 14. Ausgabe des Festivals für zeitgenössische Kunst Survival Kit in Lettlands Hauptstadt Riga lädt zu einem „Markt zur Integration“ ein – und erinnert in vielen Bereichen an die Zeit afrikanischer Gaststudenten in der Sowjetunion.
„Kunst nur um ihrer selbst Willen – das ist nicht mein Anspruch“ meint Solvita Krese. Die Kulturmanagerin glaubt daran, dass Kunst etwas in der Gesellschaft bewegen kann und muss „und wenn es nur bei einem Einzelnen ist“.
