Festivals, Medien & TV Magazin
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Erfolgsregisseur und Animator Masaaki Yuasa (*1965) gelingt es meisterhaft, zu Herzen gehende romantische Geschichte von Verlust und Trauer zu erzählen – und die Kraft des Lebens und der Liebe zu feiern.
„Ride Your Wave“ feierte 2019 auf dem Annecy Animationsfestival Weltpremiere und kommt nun in der Reihe der KAZÉ Anime Nights 2020 in die Kinos nach Deutschland und Österreich.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Detektiv Conan startet in ein neues Kino-Abenteuer. Nach dem Corona-Lockdown wechseln die KAZÉ Anime Nights von der Streaming Plattform Anime-on-demand.de zurück auf die große Leinwand.
Ran, Sonoko und Kogorô reisen nach Singapur, um Karate-Champion Makoto Kyôgoku bei einem wichtigen Turnier anzufeuern. Conan würde gerne mitfliegen, kann jedoch keine gültigen Reisedokumente vorweisen. Umso erstaunter ist er, als er plötzlich in einem präparierten Koffer zu sich kommt – und das mitten in Singapur.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Werken, die auf gleichnamigen Romanreihen basierten, ist das Fantasy-Abenteuer „Arrow of the Orion“ eine völlig eigenständige Geschichte, die aber erneut von dem Originalautor der Mangas Fujino Ōmori verfasst wurde.
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- Geschrieben von: Redaktion -

Blutige Urban-Horror-Action als Realfilm: Mitten in Japans Hauptstadt Tokyo leben sie: Ghule, die sich von Menschen ernähren. Unter ihnen ist auch Ken Kaneki, der nach einer Operation zum Halbghul geworden ist. Als Shu, einer der gefährlichsten Ghule der Stadt sich für ihn interessiert, bemerkt Ken zu spät, dass er sich in großer Gefahr befindet...
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- Geschrieben von: Redaktion -

Ein spannender Cyperpunk-Thriller, angesiedelt im 21ten Jahrhundert und gepaart mit actiongeladener Science-Fiction erzählt von drei verschiedenen Fällen rund um das Sybil-System, welches das Gewaltpotential eines Menschen erkennen kann. Angelehnt an die erfolgreiche japanische Anime-Serie Psycho-Pass werden unter dem Untertitel „Sinners of the System“ einzelne Charaktere aus dem Psycho-Pass-Kosmos in einer Trilogie in den Vordergrund gerückt.
Psycho-Pass: Sinners of the System ist eine Trilogie von Anime-Filmen, die auf den Figuren aus der Psycho-Pass-Fernsehserie basiert. In dem SciFi Anime von Naoyoshi Shiotani werden drei Fälle in einem großen Film behandelt.
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- Geschrieben von: Dagmar Schneider -

Eigentlich bin ich nicht besonders scharf auf Krimis. Wenn sie allerdings sehr gut sind, relativiert sich das. Wahrscheinlich befinde ich mich tief im Mainstream mit der Aussage: „Früher hab ich den Tatort ziemlich regelmäßig angeguckt.“ Richtig gern sah ich aktuell nur noch den Polizeiruf 110 aus Rostock mit Charly Hübner und Anneke Kim Sarnau.
Was ich schon gar nicht mochte, war Nick Tschiller. Über Til Schweiger kann man ja verschiedener Meinung sein. Doch – kann man. Ich hab ihn zweimal im Tatort erlebt, einmal aus Versehen und einmal wegen Fahri Yardim. Schweigers Selbstverständnis als Bruce Willis mit Locken, cool und unverwundbar wie Bugs Bunny, hat mich nervös gemacht.
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- Geschrieben von: Claus Friede -

Der Roman „Die Stadt ohne Juden“ sollte 1922 die damals symptomatische Mentalität der Einwohner Wiens und Österreichs beschreiben. Der österreichisch-amerikanische, vom Judentum zum Protestantismus konvertierte Autor und Journalist Hugo Bettauer (1872-1925) war radikal in vielen seiner Vorstellungen. Und er war präzise und personenbezogen in seinem Erfolgsroman, er nannte zwar Aliasnamen, aber jeder wusste genau, wer in der Ersten Republik gemeint war. Der Roman seziert demgegenüber auch allgemein menschliches Denken und Handeln in einer akuten (Wirtschafts-)Krise. Er ist Dystopie, Vision und Vorhersage und kommt doch bei weitem nicht an die tatsächliche Realität der Shoah heran. Der Schritt von der Vertreibung zur Vernichtung war damals noch jenseits des Vorstellbaren, obwohl in der einen oder anderen gleichnishaften Rede der handelnden Romanfiguren der verachtende Begriff „vertilgen“ fällt.
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- Geschrieben von: Claus Friede -

„Wir sind glücklich eines der führenden Kammerorchester weltweit für das aspekteFESTIVAL 2020 gewonnen zu haben, sagt Intendant Ludwig Nussbichler über das 18-köpfige Ensemble Resonanz aus Hamburg, „und so ist es für uns gleich zum Beginn in vier Woichen ein Paukenschlag.“
Und für das Ensemble Resonanz [1] ist es eine Premiere, nicht nur erstmalig beim aspekteFESTIVAL zu sein, sondern dann auch gleich das Eröffnungskonzert zu bestreiten.
Wie ist die Sicht des Ensemble Resonanz auf das aspekteFESTIVAL, das Eröffnungskonzert und die drei Programmwerke von Mark Andre (*1964), György Ligeti (1923-2006) und Johannes Maria Staud (*1974)?
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- Geschrieben von: Claus Friede -

Woraus besteht die Musik unserer Zeit, was macht sie aus? Und überhaupt: Ist es die, die wir hören, ist es die, die komponiert wird oder die, die zeitgenössisch ist, im Hier und Jetzt wohnt? (Wobei auch das Zeitgenössische zu definieren wäre).
Wie es bereits im Festivalnamen angelegt ist, handelt es sich um „Aspekte“ von Musik unserer Zeit – um Blickwinkel und Betrachtungsweisen, die auch ein Daneben, ein Gegenüber, eine Alternative kennen. Aspekte leben nicht von der Ausschließlichkeit, sondern von ihrem fragmentarischen Charakter – sie stehen in einer Reihung mit anderen. Und sie sind nur dann objektiv, wenn die Alternative mitgedacht wird.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -

Hamburgs Unternehmen können sich der Öffentlichkeit als Kunstförderer vorstellen, die Öffentlichkeit hat die einmalige Chance, Sammlungen kennenzulernen, zu denen sie normalerweise keinen Zutritt hat – und Nachwuchskünstler*innen erhalten ihre erste Ausstellungsmöglichkeit.
Das ist schon mehr als die klassische Win-win-Situation. Das ist Win-win-win! Was Wunder, dass die „add art“ mittlerweile zum Kulturherbst gehört, wie der graue Himmel über der Hansestadt.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -

Schade: Roy Andersson persönlich kommt nicht. Aber: Sein gerade in Venedig mit dem Regiepreis ausgezeichneter Film „Über die Unendlichkeit“ ist dabei, wenn sich in Lübeck der Vorhang hebt bei den Nordischen Filmtagen 2019 für die 196 Filme, die in insgesamt 283 Vorstellungen vom 29. Oktober bis zum 3. November wunderbare Einblicke in das aktuelle Filmschaffen der skandinavischen und baltischen Länder bieten.
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- Geschrieben von: Mirjam Kappes -

Meuchelmord in Westernjacke: Das Film Festival Cologne (10.-17. Oktober) startet mit Quentin Dupieuxʼ skurriler Geschichte „Deerskin“, dessen absurder Spaß uns bald in unvorhergesehene Abgründe führt. Dass sich Tragikomik gut mit dunklen Twists paart, führt auch Joon-ho Bongs Film „Parasite“ meisterhaft vor.
Was sonst noch geschah, und worauf man sich noch freuen kann: Ein Zwischenbericht.
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- Geschrieben von: Claus Friede -

Das 14. Tallinn Design Festival in der estnischen Hauptstadt widmet sich „Future Materials“ (Zukünftigen Materialien). Die Wahl des Themas – so sagt Festivalleiterin Ilona Gurjanova – deckt das Manko auf, dass Designer, Kunsthandwerker und Architekten relativ wenig über neue nachhaltige, zeitgenössische Materialien und deren Auswirkungen wissen.
Vorausschauend, denn es ist abzusehen, wann alle Plastik-, Kunststoffutensilien und einige andere umweltbelastende Gegenstände bald verboten werden. Es ist daher dringend erforderlich, nach alternativen und natürlichen Materialien zu suchen, sie zu erforschen und einzusetzen. In diesem Materialauswahlbereich arbeiten seit einiger Zeit europäische Designer nun auch zunehmend mit Forschern zusammen.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -

„Für viele von uns sind die Nordischen Filmtage Lübeck immer wieder ein Riesenhighlight“, betonte Lübecks Kultursenatorin Kathrin Weiher beim ersten Pressegespräch zum kommenden, all jährlich wiederkehrenden Filmereignis in Lübeck.
Im traumhaft-idyllisch an der Trave gelegenen Hotel Radisson Blu Senator Hotel gewährten Festivalmacher und Sponsoren erste Einblicke in das das Programm der Nordischen Filmtage Lübeck (NFL) 2019.
