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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Valletta International Baroque Festival 2015

„Aller guten Dinge sind drei“ heißt es – in dem folgenden Fall waren bereits eins und zwei guter Ding und sehr erfolgreich und drei sollte als Potenz für viele weitere stehen.
Die Rede ist von der dritten Auflage des „Valletta International Baroque Festivals“, das soeben in Maltas Hauptstadt Valletta zu Ende gegangen ist. Das Festival passt wie ein Maßanzug zu Ort, Zeit und Raum, denn Valletta ist barock pur. 1566 gebaut bildet sie – mit ein paar wenigen Ausnahmen – ein vollkommen erhaltenes und authentisches Stadtensemble jener Epoche und ist zu Recht UNESCO Weltkulturerbe. Sie war nach Fertigstellung eine der schönsten und zugleich wehrhaftesten Städte Europas. Bis heute hat sie an Schönheit und Charme wenig eingebüßt.

 
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Cinefest Hamburg 2014

Das Hamburger Cinefest widmet sich dieses Jahr dem Dokumentarfilm: Beleuchtet wird die Entwicklung der Gattung an historischen Beispielen der deutschen und europäischen Filmgeschichte.

Leichte, mobile 16mm-Kameras und tragbare Tonbandgeräte: Durch neue technische Möglichkeiten begann für den Dokumentarfilm in den 1960er-Jahren eine besonders produktive Phase. Dadurch, dass dokumentarische Aufzeichnungssituationen und -prozesse für Filmemacher nun flexibler gestaltbar wurden, änderten sich auch filmische Darstellungspraktiken und Herangehensweisen. Gleichzeitig markierten die 60er auch eine Zeit großer politischer und gesellschaftlicher Umwälzungen: Proteste gegen den Vietnamkrieg, gegen Atomkraft oder für eine liberalere Gesellschaftsordnung prägten den öffentlichen Diskurs.

 
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Nordische Filmtage Lübeck

Die Nordischen Filmtage Lübeck – das europaweit größte Festival für Filme aus Skandinavien und dem Baltikum – sind zu Ende.
Vom 29. Oktober bis zum 2. November 2014 zeigten die Filmtage ein buntes Potpourri aus skandinavischen und baltischen Filmen, norddeutschen Filmen und NDR-Produktionen: insgesamt 173 Filme, darunter Spielfilme und Kurzfilme, Retrospektiven, Kinder- und Jugendfilme sowie Dokumentationen. Ausstellungen, Konzerte und Lesungen boten ein attraktives Rahmenprogramm.

 
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ZPFF The Masters Revenge

Zum siebten Mal startete das ZEBRA Poetry Film Festival in Berlin vom 16. bis 19. Oktober 2014.
Das alle zwei Jahre stattfindende Filmfestival der Dichtkunst wird von der Literaturwerkstatt Berlin durchgeführt und genießt mittlerweile einen guten internationalen Ruf. Das zeigt sich nicht allein an der Auswahl der Bewerber, sondern auch daran, dass das „Zebra“ als Gast auf anderen Festivals eingeladen wird und sich dort großer Beliebtheit erfreut. Und dies zu Recht!

 
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Noorderlicht – an ocean of possibilities

Es gehört zu den eindruckvollsten, internationalen Dokumentarfotografie-Festivals in Europa – und das seit vielen Jahren: das Noorderlicht International Photofestival.
Die Qualität betrifft nicht allein die der Fotos, die sorgsam ausgewählten thematischen Inhalte und die politisch-gesellschaftlichen Fragestellungen, es betrifft auch die ausgewählten, sehr unterschiedlichen Orte im niederländischen Leeuwarden und Groningen, die jeweils eine nachvollziehbare Verbindung zwischen Inhalt und Präsentation eingehen.

 
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Cologne Conference

Die Cologne Conference, das Internationale Film & Fernsehfestival, ehrt Lars von Trier in einer Hommage.
Das sechstägige Festival startet am 5. Oktober 2014.
Einfach sei er nicht, der Filmemacher Lars von Trier – das muss auch Martina Richter, Direktorin der Cologne Conference einräumen. Dennoch freuen sich die Veranstalter sehr, dass der dänische Regisseur persönlich beim diesjährigen Film- und Fernsehfestival Köln vorbeischaut: Dort wird Lars von Trier als einer der „bedeutendsten europäischen Filmregisseure der Gegenwart“ mit dem Filmpreis Köln ausgezeichnet. Das Festival feiert das Werk des Filmemachers zugleich in einer eigenen Hommage, bei der neben seiner Miniserie „Geister“ (1994-1997) auch die beiden Filme „Nymphomaniac I + II“ im Director’s Cut gezeigt werden. Bonuspunkt ist natürlich, dass beide Teile in Nordrhein-Westfalen gedreht wurden.

 
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Stummfilmtage in Bonn

Stummfilme im Kino? Heute eine Seltenheit.
Die Bonner Stummfilmtage dagegen begeben sich alljährlich auf ambitionierte Archivrecherche, und bringen zum 30. Jubiläum den verloren geglaubten Serienhit „Homunculus“ wieder auf die große Leinwand.

 
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August Diehl Filmfest Emden-Norderney

Anlässlich des 25. Filmfest Emden-Norderney erhält der in Berlin lebende Schauspieler August Diehl den Emder Schauspielpreis 2014.
Diehl, Jahrgang 1976, in Berlin geboren, in Frankreich und in der deutschen Provinz aufgewachsen, stammt aus einem Elternhaus, das eng mit dem Theater verbunden ist: der Vater Schauspieler, die Mutter Kostümbildnerin.
Diehl ist in die gleichen Fußstapfen getreten und findet Zeit zwischen der Arbeit am Burgtheater in Wien, den Drehverpflichtungen und seiner Familie nach Ostfriesland zu kommen.

 
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Ein Blick von der Südseite der Elbe auf Kultur. Herbert Aly über das Elbjazz Festival

Einen Gesprächstermin mit Herbert Aly, dem Geschäftsführenden Gesellschafter der Hamburger Werft Blohm+Voss, zu erhalten, war weit unkomplizierter und zeitnaher als ich erwartet hatte.
Bei der Pressekonferenz des Elbjazz Festivals 2014 angesprochen, sitze ich eine knappe Woche danach in der Hermann-Blohm-Straße auf Steinwerder und blicke auf Schiffsmodelle, Hochglanzbroschüren, Krane, Docks und die Zinnen der Stadt.

 
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jazzahead  Ein Überblick zum Landespartner: Die dänische Jazz-Szene II

Dänemark ist das diesjährige Gastland der Bremer „jazzahead!“ was heißt, dass Jazz aus Dänemark besondere Aufmerksamkeit zuteil wird.
Die Dänen kommen, aber welche? Das musste eine Jury (2) hörend, den Kopf zerbrechend und diskutierend herausfiltern. Wie zu vernehmen war, war dies ein besonders intensiver und lebhafter Prozess.

 
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jazzahead  Landespartner: Die dänische Jazz-Szene I

Das, was wir heutzutage „Jazz“ nennen, umfasst mit allen seinen Verästelungen ein riesiges Gebiet.
Ein Bild der Jazzszene(n) eines ganzen Landes mit deren Charakteristika zu zeichnen, scheint ein schier unmögliches, aber doch sinnvolles Unterfangen. Die Verästelung mit ebenso attraktiver wie verwirrender Unübersichtlichkeit ist ein allgemeines Phänomen, das mit Urbanisierung und dem Erblühen von Freizeitindustrie einhergeht. Es ist in kleineren europäischen Ländern ebenso ausgeprägt wie in größeren.

Man kann dies mit dem Anblick heutiger Abteilung für Schönheitspflege in Warenhäusern vergleichen (meistens im Parterre), die in Üppigkeit und Vielfalt ausufern. ‚Vielfältig’ ist das meistgebrauchte Prädikat in Presseverlautbarungen zum Länderschwerpunkt Dänemark der diesjährigen „jazzahead!“ in Bremen. Treffend und doch nichtssagend.

 
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Die 14. Lange der Nacht der Museen in Hamburg

Sie ist bereits in den Köpfen von mehr als 30.000 Besuchern: Die Lange Nacht der Museen in Hamburg.
Und dennoch dürfen es gerne mehr werden am 12. April. Die Museen der Hansestadt haben 680 Programmpunkte zu bieten und der federführende Organisator, der Museumsdienst, führt dann gleich die Zahlenstatistik ins Detail: 229 Führungen, 187 Veranstaltungen, 112 Musikveranstaltungen, 92 Animationen, 57 Filmvorführungen, 54 Sonderausstellungen, 48 Kulinarische Höhepunkte, 5 Tanzveranstaltungen. Richtigerweise wird von der Kulturnacht gesprochen und museal ist vieles von dem keineswegs, was geboten wird.

 
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„Sidekick“ zur Leipziger Buchmesse 2014

In der Straßenbahn, im Park, im Supermarkt: Lange grüne Haare, lila Zöpfe, Katzenöhrchen. Petticoat und Elfenflügel. Rote Augen, blaue Haut.
Ein wenig mädchenhaft und außerirdisch. Sehr kunstvoll, fast wie gemalt.
Natürlich! In Leipzig ist Buchmesse! Und mit Ausstellern, Verlegern, Autoren und Buchbesuchern kommen da alljährlich auch Cosplayer – als Manga-, Videospiel- oder Animefiguren Verkleidete – mit ihren aufwändigen, bunten Kostümen in das Blickfeld der Stadt. Durch sie ist das erste große Festival des Jahres nicht zu übersehen: Seit Jahren gehören die bunten Gestalten zur Leipziger Buchmesse.

 
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Berlinale 2014 – Von Filmen, Stars und kleinen Skandalen

Zehn Tage Ausnahmezustand: Zum 64. Mal versammelte die Berlinale das Who is Who der Filmbranche in der Bundeshauptstadt. Ein Rückblick.
Immerhin das Wetter war gnädig: Kein bibberndes Anstehen in frostigen Temperaturen, sondern ein mildes Frühjahrswetter machte den Berlinale-Besuchern die Wartezeit nicht ganz so lang. Lange Schlangen und Kartengerangel gab es natürlich trotzdem: Immerhin gehören die Internationalen Filmfestspiele Berlin nicht nur zu den wichtigsten Frühjahrsterminen der Filmbranche, sondern auch dieses Jahr konnte die Berlinale wieder einen neuen Besucherrekord aufstellen. Gezählt wurden 330.000 verkaufte Eintrittskarten, plus die sich täglich am Absperrgitter drängenden Fans und Neugierigen, die mit Autogrammkarten und Handykameras beharrlich auf die erwarteten Stars und Sternchen ausharrten. Keine Frage, bei dem Getümmel braucht es starke Nerven – und vor allem viel Geduld.

 

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