Kultur Blog
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Schon wieder Tina Turner? Ja, aber diesmal ganz anders. „Simply The Best“ im HANSA Theater Hamburg setzt ausschließlich auf Musik, Originalaufnahmen und eine überragende Hauptdarstellerin. Im Vergleich zum Tina-Turner-Musical im Operettenhaus vor ein paar Jahren ist dieser Abend kleiner, aber sehr authentisch.
Eine beeindruckend dichte Revue durch das Leben der Legende.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Was für ein Glück, ein Buch wie dieses zu lesen! „Wir alle“ von Kerstin Preiwuß ist ein feinsinniger, ästhetischer Roman über Menschen, die etwas anders ticken als „wir alle“.
Wir lernen vier Menschen kennen, deren Gedanken, Taten und Zustände möglicherweise über das normale Maß hinausschießen. Sie muten sich zu viel zu oder gar nichts mehr, sind in Schockstarre verfallen, vielleicht für immer. Vielleicht aber wollen sie am liebsten doch wieder ins Leben zurückgeholt werden…
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Eine der bislang größten Retrospektiven mit dem Titel „The Liberated Camera“ (Dt.: Die befreite Kamera) der Fotografin Eva Besnyö, die dem 20. Jahrhundert ein Gesicht gab, ist ab morgen im Fotomuseum in Den Haag zu sehen.
Die Fotografin Eva Besnyö (1910–2003) war nicht nur Zeugin, sondern auch eine treibende Kraft der Emanzipation der Fotografie. Gemeinsam mit ihren Zeitgenossen experimentierte sie frei mit einer neuen Bildsprache, die sich von der Malerei weg und hin zur Realität bewegte und von echter Dynamik und Unmittelbarkeit geprägt war.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Tschechien ist diesjähriges Gastland der Frankfurter Buchmesse. Welch glücklicher Zufall: 2026 ist auch das Jahr, in dem Marek Torčíks Romandebüt „Was die Zeit nicht nimmt“ (Originaltitel: Rozložíš paměť) in der Übersetzung von Mirko Kraetsch auf Deutsch im Anthea Verlag erschienen ist.
Bei diesem Coming-of-Age- und Coming-out-Roman handelt es sich um den seit Jahrzehnten erfolgreichsten in Tschechien erschienenen Roman. Derzeit wird das Buch in 27 Sprachen übersetzt.
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- Geschrieben von: Dagmar Reichardt -
Künstliche Intelligenz (KI) ist allgegenwärtig: Die meisten verstehen sie nicht, Milliarden nutzen sie, Zweifel haben alle. Inwieweit diese 3. Medienrevolution – nach dem Buchdruck und der Industriellen Revolution – uns als Gesellschaft verwirrt, überfordert oder verängstigt, gilt es somit zu hinterfragen.
Denn tatsächlich helfen uns digitale Ortungssysteme, soziale Netzwerke, Autokorrektursysteme, Übersetzungsapps oder Suchmaschinen längst dabei, unseren beruflichen und privaten Alltag zu erleichtern. Im besten Fall komplettieren sich unsere analogen und digitalen Welten sogar gegenseitig – und schaffen neue Communities, Diskurse und Gesellschaftsformen. So existieren beide nebeneinander: Künstliche Intelligenz und gelebte Konvivialität.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die „International Gyumri Art Week“ ist ein jährlich stattfindendes Festival für zeitgenössische Kunst in der zweitgrößten Stadt Armeniens: Gyumri.
Unter der künstlerischen Gesamtleitung von Sargis Hovhannisyan und weiteren Kuratoren wie Viktoria Ilyushkina (Sankt Petersburg), Gor Margaryan (Kiel) und Jan-Niklas Thape (Münster), der auch mit einer eigenen Videoarbeit vertreten ist, Nazaret Karoyan (Jerewan), Vahagn Ghukasyan (Gyumri) u.a., soll es einerseits als Impulsgeber für künstlerische Forschung und Experimente in der Region dienen und andererseits Debatten über aktuelle kulturelle und gesellschaftliche Prozesse anregen. Vor allem ist der Diskurs international ausgerichtet und verbindet auf hohem künstlerischem Niveau den Südkaukasus mit Europa, Nordamerika, Russland und Asien. Es bringt Künstler, Kuratoren, Architekten, Kulturmanager und Publikum zusammen.
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- Geschrieben von: Andreas Guballa -
Wenn „Time for Three“ die Bühne betritt, erlebt das Publikum eine ungewöhnliche Kombination aus zwei Violinen, Kontrabass und Gesang. Charles Yang, Nick Kendall und Ranaan Meyer lernten sich am Curtis Institute of Music in Philadelphia kennen.
Mit ihrem aktuellen Programm „Jukebox“ verknüpfen sie klassische Tradition mit Folk, Jazz und Pop. Im Interview sprechen Charles Yang und Nick Kendall über spontane Momente auf der Bühne, ihren Grammy-Gewinn und die Bedeutung echter Livemusik.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Nesterval und Hamburg – das darf man wohl schon als Liebesbeziehung bezeichnen. In diesem Jahr feierte die sechste Koproduktion des österreichischen Theaterensembles mit dem Internationalen Sommerfestival Kampnagel Premiere, diesmal an Bord der MS Stubnitz. „Das Schiff“ erwies sich als erstaunlich unpolitisches Projekt. Gute Unterhaltung aber war es allemal.
Ganze zwei Minuten dauerte es, dann waren die Tickets im Vorverkauf vergriffen.
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- Geschrieben von: Andreas Guballa -
Barfuß oder High Heels? Für Lucienne Renaudin Vary ist das keine Frage: Mit bloßen Füßen spürt sie die Musik, die sie umgibt, ganz direkt. Eine erfrischende Natürlichkeit umgibt die französische Trompeterin, die mit ihren erst 27 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorzuweisen hat.
Im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals (SHMF) erhält sie in diesem Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Bernstein Award der Sparkassen-Finanzgruppe.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Wir haben schon zahlreiche bewegende Konzerte mit Daniel Barenboim erlebt. Eine weitere Steigerung dirigentischer Intensität schien uns nicht vorstellbar.
Doch genau das geschah mit Antonín Dvořáks Cellokonzert h-Moll, op. 104 mit Yo-Yo Ma und dem West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim