Kultur Blog
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- Geschrieben von: Redaktion -
Augen, Monde und Katzen – Die Bildwelten von Christoph Hefti sind surreal, farbenprächtig und voller überraschender Verbindungen. Das Museum für Gestaltung Zürich widmet dem Schweizer Textilgestalter erstmals eine umfassende Einzelausstellung und lädt in einen Kosmos zwischen Design, Kunst und Handwerk ein.
Christoph Hefti (*1967) zählt zu den herausragenden Schweizer Textildesignern der Gegenwart. In seiner unverkennbaren Gestaltungssprache verbinden sich ungewöhnliche Erzählstrukturen mit handwerklicher Präzision. Geheimnisvolle Motive, markante Formen, intensive Farben und unterschiedliche Materialien verdichten sich zu eigenständigen Kompositionen.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Es ist doch immer so im Leben: Die einen haben zu viel, die anderen zu wenig. Das lässt sich vom Geld sagen und vom Glück und von fast allem anderen auch. So in etwa werden auch Bes und Vetter gedacht und gefühlt haben, die für Sophie wie Großeltern sind.
Sophie wächst in Armut in einem oberfränkischen Dorf der 1930er Jahre auf. Ihre Lebensgeschichte wird uns auf mitreißende, poesievolle Weise in „Mittelberge“ erzählt. Es ist der erste, von Anfang bis Ende überzeugende Roman der Theaterautorin Kerstin Specht, deren Stücke vielfach übersetzt und ausgezeichnet wurden.
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- Geschrieben von: Gintarė Kavaliūnaitė -
Vilnius war gerade Schauplatz eines der einzigartigsten Kulturfestivals Europas – und in diesem Sommer steht noch mehr auf dem Programm.
Da Reisende zunehmend nach authentischen kulturellen Erlebnissen suchen, bietet Vilnius, die litauische Hauptstadt, die seltene Gelegenheit, eine der wertvollsten noch lebenden baltischen Traditionen mitzuerleben. So versammelten sich beispielsweise diese Woche 24.000 junge Künstler in Vilnius, um ein von der UNESCO anerkanntes Kulturerbe aus Gesang und Tanz zu feiern. Viele weitere Sommerfestivals erwartet das Publikum in der Stadt am Neris Fluss, die für seine sommerlichen Open-Air-Veranstaltungen und Traditionen bekannt ist.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Der lettische Künstler Jānis Avotiņš wird als zurzeit interessantester Maler aus dem kleinen Land im Baltikum gehandelt.
Zu seiner Einzelausstellung hat sich der Künstler die architektonische Ästhetik der großen ehemaligen Neorenaissance-Börsenhalle in Riga als Ausstellungsort gewünscht. Der Raum ist historisch bereits vordefiniert. Die großen Fenster in Richtung der Jēkaba Straße (iela) lassen nicht nur Tageslicht herein, sondern schaffen auch ein stimmungsvolles Stadtbild und einen Ausblick auf die Altstadt. Gegenüberliegend zeigen die großen Fenster in den glasüberdachten Innenhof.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Anastasia Kobekina und das NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Karina Canellakis eröffneten mit dem Cellokonzert in h-Moll op. 104 von Antonin Dvorak das SHMF in der Lübecker Musik- und Kongresshalle (MuK).
Jung, unbeschwert und gleichzeitig kraftvoll-entschlossen.
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- Geschrieben von: Dagmar Reichardt -
„Haiku on a Plum Tree“ (2016/2018) entführt die Zuschauer auf eine fiktionale Reise nach Japan. Die beiden italo-amerikanischen Drehbuchautorinnen Mujah Maraini-Melehi und Deborah Belford de Furia widmen sich in diesem Biopic mit dem malerischen Titel der kosmopolitischen Familiengeschichte rund um die bekannteste lebende italienische Gegenwartsautorin Dacia Maraini, deren Werke auch in zahlreichen Übersetzungen ins Deutsche vorliegen, aus ganz eigener Perspektive.
Zugleich entwirft dieser Arthouse-Film eine stilistisch bemerkenswerte künstlerische Handschrift mit weiblicher Konnotation.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Diego Rivera (1886–1957) war die einflussreichste Persönlichkeit der mexikanischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Über seine berühmten großen Wandgemälde (Muralismus) hinaus verkörperte seine Karriere den Weg einer ganzen Künstlergeneration, die die bildende Kultur des Landes neu definierte und damit den Grundstein für die Moderne in Mexiko legte.
In der Villa Caffarelli der Kapitolinischen Museen in Rom sind 140 Werke Diego Riveras und vieler seiner Zeitgenossen zu sehen. Ein faszinierender Einblick in die Kunst der Moderne Mexikos.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Lidia Jorge zählt seit vielen Jahren zu den bedeutendsten literarischen Stimmen Portugals. Jetzt wurde sie mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur 2026 ausgezeichnet.
Ihr Roman „Die Stunde der Nelken“ (Originaltitel: „Os Memoráveis“) ist aktuell im Secession Verlag in der Übersetzung von Marianne Gareis erschienen.
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- Geschrieben von: Dagmar Reichardt -
Nach den neuesten Kinoerfolgen aus und in Italien – wie das tiefgreifendere fiktionale Drama La Grazia (2025) von Oscar-Preisträger Paolo Sorrentino oder der derzeit umsatzstärkste Kassenerfolg aller Zeiten auf italienischem Boden nach James Camerons Avatar (2009), nämlich die Unterhaltungskomödie Buen Camino (2025) mit Multitalent und Komiker Checco Zalone als Protagonisten – besinnt sich der italienische Autorenfilm auf kreative Kräfte des weiblichen Geschlechts. – Hat damit die Stunde eines noch auszurufenden „Autorinnenfilms“ geschlagen? Und wie könnte dieser aussehen?
Diese und andere Fragen drängten sich dem Publikum im Rahmen der bereits zum fünften Mal ausgetragenen US-amerikanischen Internationalen Konferenz über Kino und Medien in Italien (Fifth International Conference of the Journal of Italian Cinema & Media Studies) unweigerlich auf.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Herrlich komisch und crazy kommt sie daher, die aktuelle Open-Air-Produktion des Theater Lübeck. Mit Blick auf die Lübecker Altstadt, auf einer Bühne am Traveufer, zeigt das Theater Lübeck bis Anfang Juli fast täglich die fast dreihundert Jahre alte Komödie „Der Diener zweier Herren“ von Carlo Goldoni.
Diese Inszenierung von Maja Delinic überzeugt mit einem modernen Konzept, mitreißendem Ensemblespiel und live musizierten italienischen Schlagermelodien. Die eignen sich, wie sich schon bei der Premiere zeigte, durchaus auch zum Mitsingen und Mitfreuen. Viel Applaus gab’s dafür vom Publikum.
