Kultur Blog
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- Geschrieben von: Salzburger Festspiele -
Der 8. August stand ganz im Zeichen von Cecilia Bartoli: Die Sängerin und künstlerische Leiterin der Pfingstfestspiele wurde vom Salzburger Publikum in der Gala-Vorstellung der Rossini-Oper „Il viaggio a Reims“ bejubelt.
Außerdem vom Direktorium der Salzburger Festspiele mit der höchsten Auszeichnung der Salzburger Festspiele geehrt und von ihren Ensemblekollegen sowie langjährigen Wegbegleitern musikalisch beschenkt: Rolando Villazón, Plácido Domingo, Pretty Yende, Antonio Pappano, Lang Lang und Maxim Vengerov feierten Cecilia Bartoli.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Paula Modersohn-Becker zählt heute zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne – zu Lebzeiten verkaufte sie dagegen kaum ein Bild.
Anlässlich ihres 150. Geburtstags begibt sich Schauspielerin Katharina Stark auf die Spur einer außergewöhnlichen Frau. Zwischen Worpswede und Paris nähert sie sich dem Leben, dem Werk und dem Denken Paula Modersohn-Beckers (1876–1907) an.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Der vielfach preisgekrönte marokkanisch-französische Schriftsteller Rachid Benzine zählt zu den angesehensten Politologen und Islamwissenschaftlern Europas.
In seinem nur 124 Seiten umfassenden Roman „Der Buchhändler von Gaza“ beschreibt und umkreist er für uns Leser die menschlichen und politischen Verhältnisse zwischen Israelis und Palästinensern. Dies geschieht allerdings aus alleiniger Perspektive eines Palästinensers. Mit dieser Vorgehensweise vermittelt und verursacht der Autor unterschiedlichste Gefühle.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Voller Anmut tanzt ein elegant gekleidetes Paar durch den Saal. Im Hintergrund wird getuschelt. Dabei fällt ein wenig schmeichelhafter Begriff für den jungen Mann ein: „Windbeutel!“ – Man muss unwillkürlich bei dieser Szene schmunzeln.
Die Darstellung gehört zu einer Bilderserie, die 1781 in einem Taschenkalender erschien. Sie verspricht, zwölf Möglichkeiten aufzuzeigen, „seine Liebe anzutragen – oder um ein Herz, oder eine Hand, oder einen Geldbeutel anzuhalten.“
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Nach vier Wochen Spielzeit – zur Halbzeit – hat das SHMF sich und den Zuhörern einen weiteren musikalischen Höhepunkt geschenkt.
Danill Trifonov spielte höchst intensiv das Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 von Johannes Brahms mit dem Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding.
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- Geschrieben von: Gabriele Haefs -
Die Anfangsszene ist typisch für Monas Leben: Ein Kollege aus dem Büro geht in den Ruhestand: große Feier, Abschiedsgeschenke, schöne Reden. Während Mona überlegt, ob es wohl für sie der Fall sein wird, dass sie in wenigen Jahren so weit ist, auch so einen Abschied geben wird, räumt sie leere Gläser zusammen.
Darauf eine junge Kollegin: „Schön, dass du aufräumst, wir wollen nämlich noch woanders hin.“
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- Geschrieben von: Frauke Hartmann -
Als hätte sie es geahnt: Der Titel der diesjährigen Biennale von Venedig, „In Minor Keys“, zu Deutsch „In der Tonart Moll“, ist mehr und mehr zu einem Menetekel, zum teilweise traurigen und aufrüttelnden Vorzeichen des wohl bedeutendsten europäischen Kunstereignisses geworden.
Im Mai des vergangenen Jahres, als Koyo Kouoh, die erste afrikanische Kuratorin der Biennale, ihr Konzept der Öffentlichkeit vorstellen wollte, lag sie im Sterben und hatte es an ihre fünf engsten MitarbeiterInnen übergeben.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Gleich drei Ausstellungsneueröffnungen sind seit vergangenem Wochenende im Kunsthaus Kaufbeuren im Allgäu zu sehen:
Im Saal die Werkreihen von Julia Lübbecke, „Aftərmähdag“ von Nicola Reiter im Speicher und „KinderKunstNatur“ im Foyer.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Mit dem Einsatz des widerstrebend-ringenden ersten Akkords von Mozarts Don-Giovanni-Ouvertüre entlud sich die von Schleswig-Holsteins Windrädern an diesem Tag erzeugte und offensichtlich in Omer Meir Wellber gespeicherte Energie klangprächtig.
Ein beeindruckend intensiver Konzertauftakt von Dirigent und Orchester.
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- Geschrieben von: Frank-Peter Hansen -
Carl Friedrich Zelter (1758–1832), der Berliner Freund Johann Wolfgang Goethes, der mehr als einmal den Versuch unternommen hatte, ihn an die Spree zu locken, war bis ins hohe Alter hinein – sein letzter Besuch in Weimar fand im Juli 1831 statt – dessen musikalisch gut unterrichteter Gesprächspartner.
Vor allem entsprach er Goethes Wunsch, ihm über das Berliner Musikleben ausführlich Bericht zu erstatten. Was sie einte: Den neuesten kompositorischen Entwicklungen gegenüber nicht unbedingt aufgeschlossen zu sein. Für Zelter mag das ohne Einschränkung zutreffen.