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Hamburger Architektur Sommer 2019

Architektur

Am Sonntag, den 18. Oktober 2020, lud die Hamburgische Architektenkammer ihre Mitglieder zu einem ungewöhnlichen und besonderen Event: dem „Wandeln auf den Rampen“ im Parkhaus Rödingsmarkt.

Mit der Veranstaltung wollte die Kammer der Planerszene den Austausch über Stadtplanung und Architektur auch in Pandemiezeiten unter Wahrung aller Sicherheitsmaßnahmen (Luftaustausch, Maskenpflicht, Mindestabstände) ermöglichen.

 
Film

Pablo Larraín kreiert „Ema” als hochexplosiven Mix aus Familiendrama, Tanzperformance, Selbstfindungstrip, Zorn, Zärtlichkeit, Erotik und Feuer. Der chilenische Regisseur bezeichnet das rätselhafte bildgewaltige Puzzle als „eine Meditation über die Mutterschaft”.

Im Gegensatz zu seinen bisherigen Werken wie „Neruda” oder „¡NO!” ist dieser Film keine Autopsie der Vergangenheit, er dreht sich allein um Jugend und Gegenwart, Rebellion und Tabubruch. Ema (Mariana di Girólamo) hat ihren achtjährigen Adoptivsohn den Behörden zurückgegeben, aber ohne ihn kann und will sie nicht leben.

 
Architektur

Der finnische Architekt und Möbeldesigner Alvar Aalto (1898-1976) gilt als „Vater des Modernismus“. Er schuf ikonische, organisch anmutende Gebäude, darunter zahlreiche Sommervillen in den nordischen Ländern, die Stadtbibliothek in Viipuri, das Theater in Essen und die Heilig-Geist-Kirche in Wolfsburg.

Zum populären Design-Stück avancierte die Aalto-Vase mit ihrem asymmetrischen Grundriss und ihrer gewellten Form. Eine entscheidende Mitwirkung an Alvars weltweitem Ruhm kommt dessen Ehefrau Aino (1894-1949) zu, mit der er bis zu ihrem frühen Tod ein produktives Team bildete.

 
Musik

Die wenigen Vorteile für Kulturbühnenbesucher in Corona-Zeiten sind bekannt: Das immer gleiche Angebot wird häufiger durchbrochen von Unbekanntem, von Stücken also – sei es im Sprechtheater, in der Oper oder im Konzertsaal – die uns in „gesunden“ Zeiten kaum begegnen. Weiterer Vorteil: Das schwere Theaterschiff wird flexibler, die mitunter träge erscheinende Tradition wird zum Wagemut angestiftet. So geschehen im Theater Lübeck, das die Händel-Oper „Tolomeo“ als Lübecker Erstaufführung in italienischer Sprache präsentierte.

 

Damit das Premierenpublikum trotz derzeitiger Einschränkungen möglichst zahlreich im Großen Haus Platz nehmen konnte, gab es gleich zwei Premieren. Beide Aufführungen in der Inszenierung von Anthony Pilavachi unter der musikalischen Leitung von GMD Stefan Vladar wurden vom Publikum mit kräftigem Applaus bedacht. Insgesamt acht Vorstellungen sind am Theater Lübeck geplant.

 
Bildende Kunst

Zunächst die gute Nachricht: Die Welt trägt nicht nur Maske – ein in COVID-19-Zeiten global als zivilisatorische Errungenschaft der Menschheit unerlässlicher Schutz für den Mund-Nasen-Bereich. Ein anderes, sehr persönliches, hygienisches Textilstück eint die Kulturen der Moderne länderübergreifend schon seit geraumer Zeit: unsere Unterwäsche. Jeder trägt sie direkt auf der Haut, hält sie aber vor der Öffentlichkeit eher verborgen. Das will die Künstlerin Ellen Korth ändern: Sie hat diese Verhältnisse umgekehrt, historische Intimwäsche fotografiert und sie mit viel Feingefühl in ihrem neuesten Buchprojekt nicht nur in Szene gesetzt, sondern in ein geradezu poetisch-faszinierendes, künstlerisches Licht getaucht.

 
Festivals, Medien & TV

In einer parallelen Welt herrscht Krieg zwischen zwei benachbarten Nationen. Auf dem Rücken gewaltiger Drachen werden Schlachtschiffe getragen und ins Feld geführt.

In diesem Konflikt spielt ein Drache eine ausschlaggebende Rolle, der durch einen Vertrag gebunden auf der Seite der einen Nation kämpft und Schlachtfelder reihenweise in Schutt und Asche hinterlässt.

 
Fotografie

Natürlich ist der jetzt siebzigjährige Orhan Pamuk als der bedeutendste Vertreter der türkischen Literatur bekannt, aber auch dank des mächtigen „Istanbul“-Bandes wissen viele Leser, dass er sich mehr als nur ein wenig für Fotografie interessiert. In Lübeck werden jetzt eigene Fotos des Nobelpreisträgers vorgestellt.

 

 
Architektur

1876 ist für Basels Musikszene ein wichtiges Jahr. An einem der ältesten Plätze der Stadt am Rhein, am Barfüsserplatz, an dem einst die Franziskaner-Mönche – im deutschen Sprachraum wegen ihres Armutsgelübdes auch „Barfüsser“ genannt – ihre Klosteranlage errichteten, ließen Basler Bürger in jenem Jahr einen großen und einen kleinen Konzertsaal im Stadtcasino vom Schweizer Architekten Johann Jakob Stehlin errichten.

Das neobarocke Konzerthaus galt akustisch anfangs als herausragendes Juwel, das vergleichbaren Musiksälen jener Zeit wie der Tonhalle Zürich, der Laeiszhalle in Hamburg, dem Concertgebouw in Amsterdam oder dem Wiener Musikverein Konkurrenz machte. Diverse Umbauten und Renovierungen über Jahrzehnte hinweg nagten jedoch am Renommee.

 
Film

„Niemals Selten Manchmal Immer” ist die Geschichte einer Abtreibung. Oder besser die Geschichte zweier Cousinen und ihrer Freundschaft. Es geht um jene Gewalt, die wir Frauen täglich verdrängen und deren Folgen.
Eliza Hittman inszeniert das berührende Coming-of-Age-Drama als Gegenstück zu den romantischen New York Trips lebenshungriger Teenager, eine Annäherung an den Schmerz, die Einsamkeit der Jugend zwischen Enttäuschung und stiller Entschlossenheit. Die amerikanische Regisseurin registriert jede Gefühlsregung, überrascht mit einer neuen subtilen Form des Realismus, intensiv, direkt, und doch unaufdringlich, das Geheimnis der kleinen Gesten in Großaufnahme.

 
Bildende Kunst

Eine vielseitige und interessante Sonderausstellung zu dem deutsch-dänischen Künstler Johann Ludwig Lund macht mit einem sehr zu Unrecht vergessenen Künstler bekannt.

Das Jahr 2020 widmen die Lübecker Museen ihren „Nachbarn im Norden“, und für ein solches Motto dürfte sich kaum ein Künstler besser eignen als der dänische Maler Johann Ludwig Lund (1777-1867), der als geborener Kieler Deutsch, Dänisch und Plattdeutsch beherrschte und ein enger Freund Caspar David Friedrichs (1774-1840) war, den er 1800 für eine Weile in Dresden besuchte.

 

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