Kultur Blog
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Die Sensation der amerikanischen Erstaufführung von Alban Bergs Oper „Wozzeck“ 1931 in Philadelphia – nur sechs Jahre nach der erfolgreichen Uraufführung in Berlin: die Anwesenheit George Gershwins.
Gershwin war ein leidenschaftlicher Verehrer Bergs und dessen Opern. Er besaß sogar die Partitur von Wozzeck. Sie galt als eines seiner wertvollsten Besitztümer. Die Sensation in Lübeck 2026: die glückliche Verpflichtung von Brigitte Fassbaender (Regie) und Bo Skovhus (Wozzeck).
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Eine unerhört packende Inszenierung zu einem nach wie vor aktuellem Thema: Mit „Deutschstunde – Biller in Flammen“ nach dem Roman von Siegfried Lenz ist dem Ohnsorg-Theater eine großartige Bühnenfassung gelungen! Unbedingt ansehen!
Zugegeben, die Autorin dieser Zeilen hat sich mit dem Roman „Deutschstunde“ (1968) von Siegfried Lenz (1926–2014) etwas schwergetan. Der 600 Seiten dicke Wälzer ist zweifellos ein Meisterwerk und gilt aus gutem Grund als klassische Schullektüre im Deutsch-Leistungskurs.
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Die Würth Philharmoniker setzen ihren Kurs der künstlerischen Kontinuität fort: Chefdirigent Claudio Vandelli verlängert seinen Vertrag um zwei weitere Jahre bis Juni 2029.
Mit dieser Entscheidung knüpft das Orchester an die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre an.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Schuhe spielen eine zentrale Rolle im Buch „Ich erröte vom Schaft bis zur Sohle“. In dieser Sammlung von Schuhgeschichten sind sie nicht einfach nur Fußbekleidung, sondern Hauptdarsteller, also Dreh- und Angelpunkt der jeweiligen Handlung.
In dreißig Geschichten wird unterhaltsam, humorvoll, mitunter sogar Schicksale prägend von Schuhen und deren Trägern erzählt.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Die Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems feiert 2026 ihr 50-jähriges Bestehen. Mit ihrem dichten Programm und rund 35.000 Besuchern jährlich gilt sie als das weltweit größte und renommierteste Festival rund um Franz Schubert.
Seit 1976 treffen hier die Weltstars des Liedgesangs sowie der Klavier- und Kammermusik auf ein internationales Publikum – und eine klare Definition: „die Werke Franz Schuberts (1797–1828) in einem kleinen Rahmen auf exemplarische Weise zur Aufführung zu bringen“. Dieser Idee des Festivalgründers Hermann Prey (1929–1998) ist die Schubertiade konsequent treu geblieben.
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- Geschrieben von: Gerd Lindner -
Neben dem Monumentalgemälde von Werner Tübke im Bildsaal und dem Skulpturenensemble von Lotta Blokker auf dem Vorplatz verfügt das Panorama Museum über eine erlesene Sammlung bedeutender Werke gegenständlich-figurativer Kunst der Gegenwart von internationalem Rang, die über bald ein halbes Jahrhundert zusammengetragen wurde, ihr unikales Profil aber wesentlich seit den 1990er Jahren gewann.
Ziel der Sammlung ist, analog zum Museums- und Ausstellungskonzept des Hauses, eine künstlerische wie kunsthistorische Kontextualisierung des Werks von Werner Tübke.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Ein Stück, wie aus dem Leben gegriffen: „Blind“ am St. Pauli Theater ist ein packendes Kammerspiel über einen Vater-Tochter-Konflikt, inklusive Gesellschaftskritik.
Wer das Glück hat, seine Eltern bis ins hohe Alter zu haben, kennt die Situation in der einen oder anderen Ausprägung: Die Machtverhältnisse drehen sich irgendwann um, auf einmal wird man nicht mehr umsorgt, sondern muss selbst sorgen.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Erinnerungen kommen viele vor in diesem ersten Lyrikband von Renate Schmidgall, die bisher hierzulande vor allem als Übersetzerin aus dem Polnischen bekannt ist.
Das dürfte sich mit dem Erscheinen ihres ersten Lyrikbandes „Kein Verlass auf Uhren und Gestirne“ in naher Zukunft ändern. So sprachlich gelungen und emotional überzeugend sind diese Erinnerungen an Menschen, Vögel, Bäume und Räume, an innere und äußere Landschaften, an Jahres- und Lebenszeiten, an einst empfundene Liebe, Sehnsucht, Melancholie und Trauer. Um es mit den Worten der Dichterin zu sagen: „Man muss nur weit genug öffnen,/dann kommt ein Gedicht zum Fenster herein.“
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- Geschrieben von: Annette Krumpholz -
Zwischen den klaren Linien des brutalistischen Kirchenraums von St. Mauritius im nördlichen Wiesbaden öffnet sich ein unerwarteter Erfahrungsraum: Mit ihrer Ausstellung „passaggi“ verwandelt die Münchner Künstlerin Elisabeth Heindl den sakralen Ort in eine Choreografie aus Farbe, Licht und Bewegung.
Was hier geschieht, ist mehr als eine Ausstellung: Es ist ein Angebot, sich selbst in der Bewegung durch den Raum neu zu begegnen.
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
In Lübeck hat eine Galerie neu eröffnet: geleitet von der promovierten Kunstphilosophin Azalia Shahnazari und vom Galeristen Michael Frautz getragen. Das Programm fokussiert aktuelle internationale Kunst.
Unter dem Titel „What Is Expected Is Not There“ (dt.: Was man erwartet, ist nicht da) stellt die Galerie seit dem 21. Februar bis zur Finissage am 17. April die Arbeiten dreier Künstler aus.
