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Hamburger Architektur Sommer 2019

Festivals, Medien & TV

Nachdem das Girls Love Genre (Yuri) im Manga-Bereich schon seit einigen Jahren sehr erfolgreich ist, widmet KAZÉ diesem Thema im August eine eigene Anime Night. Kase-San and Morning Glories, Fragtime und Citrus porträtieren junge, gleichgeschlechtliche Liebe mit all ihren Facetten.

 
Film

„Wege des Lebens – The Roads Not Taken” ist ein Blick tief in das Innerste des Menschen, eine ästhetisch virtuose Exkursion durch Zeit und Raum auf den Spuren noch unentdeckter oder unbewusster paralleler Gedankenwelten. Suggestiv, voller Melancholie und schauspielerisch überragend.

Die britische Regisseurin Sally Potter schildert 24 Stunden aus dem Leben von Leo (Javier Bardem) und seiner Tochter Molly (Elle Fanning). Mit ungelenk verzweifelter Zärtlichkeit kämpft die Zweiundzwanzigjährige um den Vater, der früh an Demenz erkrankt ist. Sie versucht das ihr Unverständliche zu dechiffrieren, die Distanz zu überbrücken. Selbst wenn Leos Kopf auf ihrer Schulter ruht, ist er weit weg. Nur wo? Wir, die Zuschauer, beginnen es zu begreifen.

 
Kunsthandwerk, Grafik & Design

Bill Asprey, der Schöpfer des legendären Comics „Love is…“ stellte zum Internationalen Tag der Freundschaft am 29.07. neue Arbeiten aus der Comic-Serie „Friendship is…“ vor, deren Hauptfiguren der Hund Freddy und die Katze Freida sind – Maskottchen des Internationalen Kindersozialprogramms der „PAO Gazprom“, „Fußball für Freundschaft“.

 
Festivals, Medien & TV

Erfolgsregisseur und Animator Masaaki Yuasa (*1965) gelingt es meisterhaft, zu Herzen gehende romantische Geschichte von Verlust und Trauer zu erzählen – und die Kraft des Lebens und der Liebe zu feiern.

„Ride Your Wave“ feierte 2019 auf dem Annecy Animationsfestival Weltpremiere und kommt nun in der Reihe der KAZÉ Anime Nights 2020 in die Kinos nach Deutschland und Österreich.

 
Film

Ihr Blick trifft uns mitten ins Herz, – ein Blick voller Zorn, Entschlossenheit, Schmerz und Trauer. Cynthia Erivo spielt die Rolle der legendären afroamerikanischen Freiheitskämpferin aus dem 19. Jahrhundert: Harriet Tubman. Sie wuchs in Maryland als Sklavin auf, flieht 1849 allein zu Fuß 100 Meilen durch Wälder und unwegsames Gelände nach Pennsylvania, gehetzt von Hunden und Sklavenjägern. Doch die politische Aktivistin kehrt immer wieder heimlich zurück in die Südstaaten, um Hunderte von Leidensgenossen über die Grenze zu schleusen.
Das berührende Bio-Pic „Harriet – Der Weg in die Freiheit” inszeniert Regisseurin Kasi Lemmons ästhetisch virtuos als Mix aus feministischem Western und intimer Charakterstudie voll alttestamentarischer Power. Die Heldin in der Tradition von Jeanne d'Arc vertraut allein auf Gott und ihre Visionen, wenn es sein muss, greift sie auch zur Waffe. Ihr Deckname lautet Moses.

 
Bildende Kunst

Die beeindruckende Sammlung spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Kunstwerke des Lübecker St. Annen-Museums konnte durch einen schönen „Hieronymus im Gehäuse“ ergänzt werden.

Sophronius Eusebius Hieronymus (347-420) war einer der vier Kirchenlehrer, wahrscheinlich mehr als bloß eine Legende und bedeutend durch seine Übersetzungsarbeit, mit der er die Bibel aus dem Griechischen ins Lateinische übersetzte. Damit war er einer der Schöpfer der „Vulgata“, der in einem eher volkstümlichen Latein verfassten Heiligen Schrift. Einerseits steht er vor uns als religiöser Asket, andererseits als ein Gelehrter, und in der Gegensätzlichkeit seiner Anlagen liegt wohl auch der Grund, warum diese Figur in einer Zeit des Übergangs den Wechsel von einem gottgefälligen Leben zu der Existenz eines Forschers symbolisieren konnte.

 
Festivals, Medien & TV

Detektiv Conan startet in ein neues Kino-Abenteuer. Nach dem Corona-Lockdown wechseln die KAZÉ Anime Nights von der Streaming Plattform Anime-on-demand.de zurück auf die große Leinwand.

Ran, Sonoko und Kogorô reisen nach Singapur, um Karate-Champion Makoto Kyôgoku bei einem wichtigen Turnier anzufeuern. Conan würde gerne mitfliegen, kann jedoch keine gültigen Reisedokumente vorweisen. Umso erstaunter ist er, als er plötzlich in einem präparierten Koffer zu sich kommt – und das mitten in Singapur.

 
Film

Mit „Die schönsten Jahre eines Lebens” kreiert Claude Lelouch eine hinreißende nostalgische Collage aus Gegenwart und Vergangenheit, Realität und Fiktion. Ein Film im Film, durchdrungen von Zärtlichkeit wie auch Ironie. Noch einmal kehren Anouk Aimée und Jean-Louis Trintignant als Liebespaar auf die Leinwand zurück.

Die Erinnerungen der Protagonisten katapultieren uns per Rückblende in den legendären Kino-Klassiker „Ein Mann und eine Frau”. 53 Jahre ist es her, dass der französische Regisseur jenes melancholische Nouvelle Vague-Epos drehte, welches die Art und Weise Lovestorys zu erzählen, revolutionierte und ihm selbst zum internationalen Durchbruch verhalf.

 
Fotografie

Die Ausstellung „Untold Stories“ im Kunstpalast Düsseldorf und im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg ist die erste, einzige und letzte eigen-kuratierte Werkschau von Peter Lindbergh (1944-2019), dem Mann, der zwar seinen Namen der Modefotografie verdankt, der aber in dieser Ausstellung – die übrigens nahezu identisch, und etwas früher eröffnet, bis 12.7.2020 im Kunstpalast Düsseldorf läuft – uns allen eines Besseren belehrt. Er beschenkt uns mit dieser Ausstellung, die er selbst nicht mehr erleben durfte.

 

Die große Erkenntnis beider Ausstellungen ist, dass Lindbergh mehr Künstler als Fotograf war, dass die Modewelt ihn förderte und nicht umgekehrt und dass er ein Geschichtenerzähler war, der mit Mitteln der Fotografie in narrativen Strängen dachte, die mehr mit Film zu tun haben als mit Stills.

 
Literatur

Ein wenig Werbung für das Lübecker Grass-Haus, und für das Schickimicki-Strandbad – ist es das? – Timmendorfer Strand ein niedrigschwelliges Kulturangebot: In der Trinkhalle zwischen dem Zentrum des Ostseebades und der Ostsee kann sich der Badegast mit dem graphischen wie mit dem literarischen Werk von Günter Grass bekannt machen, ohne Eintritt zu bezahlen.

 

Natürlich ist es nicht mehr als ein Appetithappen, den die kleine Ausstellung bieten kann, und das gilt sowohl für die Literatur und Kunst des Nobelpreisträgers als auch für das Objekt seiner Leidenschaft, die Ostsee.

 

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