Kultur Blog
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Wie Kreuze muten die beiden großen, mit wechselnden Farben beleuchteten „T“ an, die sich von der in nachtblaues Licht getauchten Bühne abheben. Sind wir hier in einer Kirche? Nein, wir sind in der Lübecker Musik- und Kongresshalle. Die hat heute Abend tatsächlich etwas Sakrales.
Bis auf die rockige Musik, die aus Lautsprechern dröhnt und die gute Stimmung im Publikum anheizt. Und bis auf das riesengroße Handy, das als Bildschirm zur Vergrößerung der Showeffekte dient. So kommen auch die Zuschauer in den letzten Reihen auf ihre Kosten. Mentalist Timon Krause betritt die Bühne.
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- Geschrieben von: Maria Schade und Claus Friede -
Schloss Augustusburg, gelegen östlich von Chemnitz im sächsischen Erzgebirge, beherbergt in seinen Mauern gleich mehrere Museen: ein Motorradmuseum, ein Schlossmuseum, die Schlosskirche mit einem wundervollen Sakralbild aus der Werkstatt von Lucas Cranach dem Jüngeren (1515–1586) über dem Altar und die Renkewitz-Orgel, die zu den bedeutendsten Werken des deutschen Orgelbaus zählt. Und schließlich das Kutschenmuseum.
Letztgenanntes wird Ende September 2025 wiedereröffnet –, renoviert, neu konzipiert und gestaltet.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Dem Arbeitskreis Jüdisches Bingen und den Autoren Hans-Joachim Hoffmann und Francois Van Menxel ist zu verdanken, dass „Daija“ – der einzige Roman, den Ida Dehmel (1870–1942) je geschrieben hat – nun in gedruckter Form vorliegt.
Und das in allen drei Fassungen: „Urschrift“, „Zwischenfassung“ und „Letzte Fassung“! Mehr als achtzig Jahre ruhten die Manuskripte. Ihre dauerhafte Aufbewahrung fanden sie im Dehmel-Archiv der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Die Stadtgalerie Kiel präsentiert in ihrer neuen Ausstellung vom 13. September bis 23. November Werke der renommierten und international agierenden Künstler*innen Hans Peter Kuhn und Junko Wada.
Die Ausstellung Hans Peter Kuhn & Junko Wada. „s/he loves me … s/he loves me not …“ vereint Hans Peter Kuhns Klang- und Lichtinstallationen mit Malerei und Tanzperformances von Junko Wada. Das Paar lebt und arbeitet in Berlin und Amino, Kyoto (Japan).
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Von Oktober 2025 bis Januar 2026 gehen die Autorinnen Nora Gomringer, Dorothee Elmiger, Daniela Dröscher, Katerina Poladjan und Annett Gröschner im Rahmen der 34. LiteraTour Nord auf Lesereise.
Diesmal sind es erstaunlicherweise „nur“ Frauen. Die LiteraTour Nord 2025/26 startet am 26.10.2025 in Oldenburg, gefolgt von Lesungen in Bremen, Lübeck, Rostock, Lüneburg, Hannover und Osnabrück, diesmal mit Nora Gomringer, Dorothee Elmiger, Daniela Dröscher, Katerina Poladjan und Annett Gröscher.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Das Forum für Künstlernachlässe hat endlich seinen Neubau!
So voll hat man die Straßen um das Künstlerhaus Sootbörn in Niendorf selten gesehen. Eine einzige Blechlawine zog sich durch den Sootbörn, kein Parkplatz weit und breit. Die gesamte hanseatische Kulturszene, so schien es, war angereist, die Eröffnung des Neubaus zu feiern, zu dem der gemeinnützige Verein, „Forum für Künstlernachlässe“ in Hamburg, am Freitag, den 5. September 2025 eingeladen hatte.
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- Geschrieben von: Geschrieben von: Dāvis Sīmanis, Dagmar Reichardt -
Dāvis Sīmanis ist einer der international bekanntesten Regisseure und Drehbuchautoren aus Lettland. Derzeit noch als Newcomer gehandelt und ein brancheninterner Geheimtipp, erfüllt er bereits alle künstlerischen und intellektuellen Voraussetzungen für eine genuin tradierte, innovative europäische Qualität im Bereich anspruchsvolles Kino.
Hervorgetreten mit Filmproduktionen in den Sparten Spielfilm, Cross-Genre und poetischer Dokumentarfilm, ist Sīmanis 2024 zum Rektor der Lettischen Kulturakademie in Riga berufen worden, nachdem er zuvor an der Universität Helsinki Filmtheorie und Regie unterrichtet hat.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die bei Hamburg lebende Künstlerin Dagmar Schuldt untersucht in ihren Werken die Konstruktion und Wirkung von Wahrnehmung unserer Geschichte. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit Phänomenen der Erinnerungskultur, mit Fragen zur Archäologie und Geschichte sowie mit der Spurensuche und -sammlung.
Was passiert, wenn wir den Blick auf die kanonische Geschichte verändern und die Narrative aus anderen Sichtwinkeln formulieren? Aus welchen Fragmenten der Wahrnehmung ist unsere Erzählung von Geschichte entstanden? Wie wird unsere Erinnerung die Zukunft prägen? Dies sind nur einige wenige Fragen, denen die Künstlerin nachgeht.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Mit Rilkes Worten „Der Sommer war sehr groß“ charakterisierte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther die gelungene diesjährige Saison des Schleswig-Holstein Musikfestivals (SHMF) und erhob sie damit in den poetischen Adelsstand.
Alles andere als dienstlich, dem Festival sehr persönlich zugewandt, warmherzig und leidenschaftlich wirkte seine Eröffnungsrede des SHMF-Abschlusskonzertes.
Und er gelobte scherzend dem Publikum in der ausverkauften Lübecker Musik- und Kongresshalle (MuK): „Nach jedem Requiem gibt es eine Auferstehung!“ Das gelte auch für die nächste Saison des Festivals. Günther weissagte „eine gesicherte Lebenszeit mindestens bis zu dessen 50jährigen Bestehen in zehn Jahren“.
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- Geschrieben von: Marc Peschke -
Die Künstlerin Lucja Radwan, geboren 1951 im polnischen Tuchów und in Gols im Burgenland in Österreich lebend, wurde bekannt für ihre „Speleo-Art“, für ihre zum Teil sehr großformatigen Ölbilder.
Inspiriert ist die Malerei durch die mannigfaltige Morphologie von Kavernen und Tropfsteinhöhlen mit geformten Bodenzapfen und Stalaktiten. Seit Jahren sind Höhlen und Dolinen ihr Hauptthema.
