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Hamburger Architektur Sommer 2019

Festivals, Medien & TV
Aspekte Festival 2020 Foto miri huh

Woraus besteht die Musik unserer Zeit, was macht sie aus? Und überhaupt: Ist es die, die wir hören, ist es die, die komponiert wird oder die, die zeitgenössisch ist, im Hier und Jetzt wohnt? (Wobei auch das Zeitgenössische zu definieren wäre).
Wie es bereits im Festivalnamen angelegt ist, handelt es sich um „Aspekte“ von Musik unserer Zeit – um Blickwinkel und Betrachtungsweisen, die auch ein Daneben, ein Gegenüber, eine Alternative kennen. Aspekte leben nicht von der Ausschließlichkeit, sondern von ihrem fragmentarischen Charakter – sie stehen in einer Reihung mit anderen. Und sie sind nur dann objektiv, wenn die Alternative mitgedacht wird.

 
Musik
ueber die Mathematik des Wassers - Hamburgische staatsoper philharmonisches orchester Foto  Philippe Gontier

Pascal Dusapin, 1955 in Nancy geboren, ist einer der wichtigsten Impulsgeber der Gegenwartsmusik.
Im Gespräch zum 5. Philharmonischen Konzert des Philharmonisches Staatsorchesters Hamburg in der Elbphilharmonie gewährt er Einblicke in den Entstehungsprozess der Uraufführung von "Waves" und spricht dabei über Mathematik, Findungprobleme eines jeden Komponisten und seine Freude auf den Großen Saal in der Elbphilharmonie…

 
Fotografie
Paolo Pellegrin Un Antologia

„Fotografie ist wie schreiben für mich“, sagt Paolo Pellegrin. „Es ist eine Stimme.“
Diese „Stimme“ ist extrem berührend, mitunter fast unerträglich. Mehr als 200 größtenteils unveröffentlichter Fotografien aus 20 Jahren hat der vielfach ausgezeichnete Magnum-Fotograf in den Deichtorhallen in Szene gesetzt.

 
Kultur, Geschichte & Management
Mischa Meier: Die Geschichte der Voelkerwanderung

Zu den eindrucksvollsten Erlebnissen bei einem Besuch der Universitätsbibliothek von Uppsala gehört der „Codex Argenteus“, die mit silberfarbener Tinte auf purpurgefärbtes Pergament geschriebene Bibelübersetzung des Bischofs Wulfila aus dem 4. Jahrhundert.
Eine Bibel in Gotisch – das war die Grundlage, auf der Germanistikstudenten diese frühe germanische Sprache lernen mussten, in der man das „Vaterunser“ noch ganz gut wiedererkennen kann: »atta unsar þu ïn himinam«.

 
Bildende Kunst
Impressionismus – Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard

Zum zweiten Mal zeigt die Hamburger Kunsthalle Meisterwerke aus dem dänischen Museum Ordrupgaard. Erst im Frühjahr war „Im Licht des Nordens“ zu Gast. Nun sind es Gemälde französischer Meister, deren Ausstellungs-Titel „Impressionismus“ zwar publikumswirksam sein mag, jedoch viel zu kurz greift.
Mit rund 60 Werken von 23 Künstler*innen wird hier ein ganzes Jahrhundert überblickt, vom Klassizismus bis zum Fauvismus und einem aufregend schönen Gauguin-Raum, dessen starkfarbigen, flächenhaften Bilder einen singulären Platz in der Kunstgeschichte beanspruchen.

 
Bildende Kunst

Kunstbetriebe3 Skulptur veraendert. Luebeck st annen Foto Michael Haydn

11 Künstlerinnen und Künstler – 11 Betriebe: Künstler und Betriebe der Region Lübeck zusammenzubringen, ist das Vorhaben der „KunstBetriebe“, das in diesem November zum dritten Mal stattfindet. Von Anfang an war es ein Projekt der Bildhauerin Bettina Thierig, die vor zehn Jahren erstmals die Industrie- und Handelskammer ansprach und auch in diesem Jahr als Kuratorin tätig war.

 
Film

Der Leuchtturm

Der US-amerikanische Regisseur Robert Eggers inszeniert seinen Film „Der Leuchtturm” ästhetisch virtuos als expressionistische finstere Horror-Mär zwischen brodelndem Hass und tosendem Meer in der Tradition von Herman Melville und alter Seefahrermythen.
Das animalisch klaustrophobische Schwarz-Weiß-Epos spielt gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf einer winzigen felsigen Insel vor Maine. Es ist ein Psychogramm der Unterjochung und Rebellion, die Begegnung zweier Männer, die sich unerbittlich bekämpfen werden, verfolgt von den Dämonen ihrer Vergangenheit. Das Grauen, kreiert mit verblüffend historischer Akkuratesse, fühlt sich trotz aller Ironie erschreckend real an, fast körperlich spürbar,- eine Herausforderung für den Zuschauer.

 
Festivals, Medien & TV

Romanus Fuhrmann KSP add art

Hamburgs Unternehmen können sich der Öffentlichkeit als Kunstförderer vorstellen, die Öffentlichkeit hat die einmalige Chance, Sammlungen kennenzulernen, zu denen sie normalerweise keinen Zutritt hat – und Nachwuchskünstler*innen erhalten ihre erste Ausstellungsmöglichkeit.
Das ist schon mehr als die klassische Win-win-Situation. Das ist Win-win-win! Was Wunder, dass die „add art“ mittlerweile zum Kulturherbst gehört, wie der graue Himmel über der Hansestadt.

 
Bildende Kunst
Katrin Bethge Lichtdurchflutet Foto John Eckhardt

Seit Ende der 1990er Jahre inszeniert die in Hamburg lebende Künstlerin Katrin Bethge mit Licht – Innen- und Außenräume.
Seit dem Wochenende und noch bis zum 1. Advent ist eine umfangreiche Installation von ihr in der historischen Ev. Kirche St. Nicolai in Eckernförde zu sehen. Gut 100 Besucher wandelten zur Eröffnung durch den Kirchenraum, der, wie auf Gemälden der Flämischen Barockzeit, frei von Bänken und Gestühl geräumt wurde.

 
Film
The Irishman

Vorbei der fiebrige Glamour und die trügerische Romantisierung von „Goodfellas”, Verbrechen ist in „The Irishman” ein eher eintönig sorgenvolles Metier, selbstzerstörerisch, düster und einsam. Das dreieinhalbstündige elegische Mafia-Epos schildert die Zeit nach dem 2. Weltkrieg und ihre Protagonisten. Der Zuschauer taumelt fast orientierungslos zwischen den Jahrzehnten hin und her. Organisierte Kriminalität, Politik und Gewerkschaften paktieren in den USA miteinander.
Während Regisseur Martin Scorsese den Mythos des Genres ästhetisch virtuos seziert, stellt er alles, auch sich selbst in Frage. An seiner Seite wie so oft seit „Mean Streets” (1971) Schauspieler Robert De Niro. Dieser Film ist als Erlebnis von atemberaubender Intensität. Er fühlt sich an wie ein Abschied, man versucht sich zu wehren auch gegen die Tränen. Mit aller Macht. Vergeblich.

 

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