Kultur Blog
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Wie tief ist tief, wie hoch ist hoch und wie groß ist der Unterschied zwischen Stille und impulsivem Ausbruch? Es sind nur wenige Fragen, die zu stellen sind, wenn man sich mit den Kompositionen der in Russland geborenen und in Österreich lebenden Komponistin Alexandra Karastoyanova-Hermentin befasst.
Alexandra Karastoyanova-Hermentin stammt aus einer Moskauer Musikerfamilie und kam 1994 über Bulgarien (Sofia, 1988–1993) zum Studium ans Mozarteum nach Salzburg. Seither lebt sie in Wien. Zahlreiche Kompositionsaufträge, vor allem aus Österreich und Deutschland, trugen zu ihrem heutigen Werk bei.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Der promovierte Philosoph Frank-Peter Hansen ist auch Autor von spannenden Flensburg-Krimis. Sein neuestes Werk „Schausende Tod“ ist der achte Krimi in dieser Reihe und zugleich der sechste Fall des Ermittlerpaares Blaschke und Schmuhl. Diesmal geht es um einen, vielleicht sogar um mehrere Mordfälle – wer weiß das schon am Anfang eines Buches. Und das Ende darf hier natürlich nicht verraten werden. Die Spannung erfasst uns beim Lesen…
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Das Hamburger Thalia Theater hat einen neuen Publikums-Hit: Regisseur Bastian Kraft verwandelte Hans Christian Andersens Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ in ein schillerndes, glitzerndes, dabei bitteraktuelles Gleichnis auf queere Identität und Trans-Erfahrung. Das Ergebnis: Ein wahnwitzig gut gemachter Mix aus Drag-Revue, Musik-Show und ganz realer Verletzlichkeit. Unbedingt ansehen!
Hans Christian Andersens „Kleine Meerjungfrau“ wird in der Literaturwissenschaft längst als autobiographische Schlüsselgeschichte verstanden
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Demis Volpi hat diesen Ballettabend noch in seiner turbokurzen Amtszeit als Intendant des Hamburg Balletts konzipiert. Nun wirkt „Fast Forward“ wie sein künstlerisches Vermächtnis: Vier Handschriften, vier ästhetische Welten – vom neoklassischen Kanon bis zur zeitgenössischen Uraufführung.
Vielfalt als Prinzip, das könnte in Hamburg Zukunft haben. Mehr davon!
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Das aspekteFestival war und ist kein Festival für das Alter. Weder, dass bereits verstorbene oder betagte Komponist*innen im Mittelpunkt der Aufführungspraxis stünden, noch dass das Publikum im Alter deutlich über 50 Jahre alt liege.
Eine Studie[1] der Universität Limoges aus dem Jahr 2020 gibt für Frankreich und die Schweiz das Durchschnittsalter von Konzert- und Opernbesucher*innen mit ca. 61 Jahren an. Für Österreich und Deutschland gibt es vergleichbare Ergebnisse. Langfristig ist jedoch spätestens ab 2030 ein Strukturwandel zu erwarten, da jüngere Generationen eine andere musikalische Sozialisierung erfahren haben. Neuere Berichte (2022/2024) zeigen also, dass Menschen unter 35 Jahren vermehrt klassische Musik hören, was die Hoffnung auf ein diverseres Publikum erhellt.
Jedoch ist das junge Publikum eher städtisch[2].
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- Geschrieben von: Redaktion -
Dabei spielen internationale Positionen aus dem Ostseeraum eine große Rolle. Die Formensprache bewegt sich zwischen Figuration und Abstraktion.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Im Schauspielhaus Hamburg hat die lettische Theaterregisseurin Yana Ross „Die Möwe“ von Anton Tschechow auseinandergenommen und als eine Art absurdes Sittenbild unserer Gegenwart wieder zusammengesetzt.
Komisch und tragisch zugleich. Das Ensemble spielt zum Niederknien gut.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Diese CD mit Gedichten von Jürgen Nendza, eingebettet in das von Musikern und Sprechern perfekt umgesetzte Klangkonzept von Matthias Kratzenstein, ist ein Geschenk für alle, die Lyrik lieben.
Besonders angesprochen werden sich diejenigen fühlen, die zum Sound der Lyrik komponierte Musik als Bereicherung zum reinen Gedichttext empfinden. In „Sagen die Luftwurzeln“ ist das so, hier trifft verdichtete Sprache auf fein abgestimmte, perfekt mit dem Text zusammengehende Musik. Nominiert ist dieses Klangerlebnis für den Deutschen Hörbuchpreis 2026 in der Kategorie „Das besondere Hörbuch“.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Eine neue Wechselausstellung im Pirmasenser Kulturzentrum Forum ALTE POST präsentiert zeitgenössische Grafiken des in Stuttgart lebenden Künstlers Abi Shek. „Tierlegenden. Grafiken von Abi Shek“ – so der Titel der Einzelausstellung – präsentiert auf zwei Stockwerken des Kulturzentrums über vierzig, teils durch Addition blauer Tusche erweiterte Holzschnitte des israelischen Künstlers.
Bei den Motiven handelt es sich um Vögel, Säugetiere und Reptilien als Wesen der Naturbeobachtung sowie Träger symbolischer Bedeutungen.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Die Symphoniker Hamburg mit Beethoven und Henze
Im konzeptionellen Mittelpunkt des 6. Sinfoniekonzerts der Symphoniker Hamburg in der Laeiszhalle stand HW Henzes Sinfonia Nr. 8 im zweiten Teil des Programms, um an seinen 100. Geburtstag in diesem Jahr zu erinnern. Eingeleitet wurde diese „Sommernachtstraum-Sinfonie“ von einer Art Prolog durch das Violinkonzert von L.v. Beethoven mit der beeindruckenden Solistin Clara-Jumi Kang.