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Hamburger Architektur Sommer 2019

Festivals, Medien & TV
61 Nordische Filmtage Luebeck Agenten, Spione und viel Wasser

„Für viele von uns sind die Nordischen Filmtage Lübeck immer wieder ein Riesenhighlight“, betonte Lübecks Kultursenatorin Kathrin Weiher beim ersten Pressegespräch zum kommenden, all jährlich wiederkehrenden Filmereignis in Lübeck.
Im traumhaft-idyllisch an der Trave gelegenen Hotel Radisson Blu Senator Hotel gewährten Festivalmacher und Sponsoren erste Einblicke in das das Programm der Nordischen Filmtage Lübeck (NFL) 2019.

 
Festivals, Medien & TV
IMF 2019

Vergleicht man die vielen musikalischen Festivals in Hamburg mit Blumensträußen, dann ist vor anderen, schon länger existierenden oder in den Anfangszeiten der Elbphilharmonie aus dem Boden gestampften Festivals das „International Mendelssohn Festival“ ein besonders bunter, fröhlich und oft überraschend in der Zusammenstellung der aufgeführten Werke.
Ein privat organisiertes Festival, das diesmal vom 12. bis zum 22. September reicht und bei dem sich hochkarätige Musiker unter der Regie des Hamburger Cellisten Niklas Schmidt treffen, um an großen Konzertorten in der Hansestadt vor allem die Gattung Kammermusik zu neuem Glanz zu polieren. Neun Konzerte (s. unten) sind es in diesem Jahr, zu Gehör gebracht in den kleinen Sälen von Elbphilharmonie und Laeiszhalle und in St. Johannis Harvestehude. Und das Motto könnte lauten: gespielt wird, was uns Spaß macht.

 
Theater - Tanz
Ladies Night mehr als zielsicheres Improvisieren Winterhuder Faehrhaus hamburg

Das Stück ist nicht ganz neu. Wer es noch nie sah, hat vermutlich immerhin schon mal davon gehört: eine Handvoll ziemlich erfolgloser, frustrierter Kerle, die meist in einer Kneipe herumhängen, beschließen, ihre Sorgen dadurch zu beenden, dass sie eine Striptease-Gruppe gründen.
Am Anfang sind sie zu dritt auf der Bühne von Hamburgs Winterhuder Fährhaus. Der umtriebige Craig (Pascal Breuer), der immer eine Idee hat, wie er seinen Freunden etwas Geld abmogeln kann (und der dasselbe bei der Russenmafia versuchte, die nun buchstäblich seine Männlichkeit bedroht, wenn er nicht bald alles zurückzahlt) – der temperamentvolle Barry (Torben Krämer), ein guter Freund, aber nicht der Allerhellste, der bei der Wahl seiner Fremdworte zielsicher daneben greift  – und der umfangreiche Norman (Torsten Münchow), dem es seit einem halben Jahr gelingt, seiner Frau zu verbergen, dass er arbeitslos ist.

 
Fotografie
Boris Becker Hochbunker Photographien von Architekturen und Artefakten

Boris Becker? Gemeint ist nicht „Bobbele“ das Tennisidol, der einstige Sieger von Wimbledon. Gemeint ist der in Köln geborene und lebende Fotokünstler, der zunächst Fotografie an der Universität der Künste in Berlin studiert hat, bevor er Anfang der 80iger Jahre an die Kunstakademie Düsseldorf wechselte. Hier gehörte er zu den Studenten von Bernd und Hilla Becher, deren prominenter Meisterschüler er werden sollte.
Ganz in der Tradition der „Becher-Schule“, arbeitete er zu Anfang seiner Laufbahn mit Typologien von Wohngebäuden, Landschaften oder markanten Hochbunkern.

 
Film
Ein leichtes Mädchen

„Ich pfeif auf die Liebe", erklärt die 22jährige Sofia (Zahia Dehar) und stilisiert sich aus Überzeugung zum Objekt der Begierde. Für den Puritanismus der angelsächsischen #MeToo Bewegung verspürt Regisseurin Rebecca Zlotowsk wenig Sympathie, Selbstverwirklichung funktioniert bei ihr anders. Die Französin inszeniert die hinreißende Coming-of-Age-Fabel als unmoralische Sommerromanze: poetisch, sinnlich, und doch fest in der Realität verankert.
„Ein leichtes Mädchen” hat etwas Verführerisches, Flirrendes, steckt voller Verlockungen, auch wenn der Film von Macht, Ausbeutung und Abhängigkeiten erzählt. Was bleibt, ist die Sehnsucht nach Freiheit, die gesellschaftlichen Schranken zu durchbrechen oder zumindest für einen Moment zu unterlaufen. In wundervollen sonnendurchfluteten Bildern entsteht ein fein gesponnenes Netz aus Blicken, Berührungen und sanfter Ironie.

 
Bildende Kunst
Kunst gegen Gewalt-die kolumbianische Kuenstlerin Doris Salcedo in der Kunsthalle St Annen

Eine „der bedeutendsten Künstlerinnen des 21. Jahrhunderts“ – Kurator Oliver Zybok lehnte sich ziemlich weit aus dem Fenster, als er die kolumbianische Künstlerin Doris Salcedo anpries, die in diesem September den erstmals verliehenen internationalen Kunstpreis der Possehl-Stiftung bekommt und in der Kunsthalle St. Annen Lübeck mit einer großzügigen Werkschau vorgestellt wird.

 
Theater - Tanz
40 Jahre Theater Zeppelin, 30 Jahre Theaterschule, 15 Jahre Hoheluftschiff – Und was jetzt? Auf zu neuen Ufern

Ist das ein Schwan oder ein Pelikan? Jedenfalls eines dieser menschengroßen, phantasievoll aus Draht und Stoffen zusammengebastelten Wassertiere, die Stephanie Grau, Leiterin des Theaters Zeppelin von befreundeten Theatermachern aus Hannover ausgeliehen hat für das Jubiläum ihres Theaters.

 
Architektur

Was hat Rheinschwimmen mit Kunst und Lifestyle zu tun

Dieser Frage nachzugehen lohnt sich, denn Schwimmen gehört in Basel zur Alltagskultur – aber nicht nur dort, sondern an vielen weiteren Orten in der Schweiz!
Basel hat seinen Rhein, Zürich seine Limmat und Sihl, Genf seine Rhône und Arve und Bern seine wildere Aare! Überall geht man dort im Fluss baden, ob zu besonderen Anlässen, nach Feierabend oder als Treffpunkt für gemeinsame Aktionen. Das hat dort Tradition.

 
Kunsthandwerk, Grafik & Design
Ein Mekka der angewandten Kunst 40 Jahre Galerie Hilde Leiss

Sie ist eine Hamburger Institution – mit internationaler Strahlkraft. Hilde Leiss hat am Großen Burstah 38 ein Mekka angewandter Kunst geschaffen, das in seiner inspirierenden Atmosphäre wohl einmalig ist.
Am 12. September feiert die renommierte Goldschmiedin und Galeristin ihr Berufsjubiläum mit einer exorbitanten Schau von über 20 Künstler*innen: 40 Jahre Galerie Hilde Leiss.

 
Film
Synonymes Film

Nadav Lapid inszeniert „Synonymes”, den wahnwitzigen Selbstfindungstrip eines israelischen Ex-Soldaten, als fulminante politische Farce von ungebändigter Kraft: Obszön, provokant, hyperintelligent, ästhetisch virtuos, verstörend in der Tradition von Jean-Luc Godard.
Der in Tel Aviv geborene Regisseur spielt Klischees gekonnt gegeneinander aus, konzentriert die Kamera ganz auf die Empfindungen seines Protagonisten, ignoriert genau wie er die Pracht der französischen Metropole. Dieses surreale, grausam-komische Film-Puzzle wird polarisieren: Juden mit Heugabeln machen Jagd auf Nazis mit Schäferhunden, und die Marseillaise entpuppt sich blutrünstiger als erwartet.

 

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