Kultur Blog
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Der gebürtige Saalfeldner Peter Tschulnigg kombiniert in seinen aktuellen Werken, die in der Kunsthalle im Kunsthaus Nexus gezeigt werden, unterschiedliche Stilmittel der abstrakten Malerei und Zeichnung.
Auffallend sind gleich auf den ersten Blick die Auflösung der festen Form, die weder geometrischer noch gegenständlicher Natur ist, sowie die Leichtigkeit der Bilder. In dem wunderschönen, luftigen Raum der Kunsthalle scheinen die Werke zu schweben, geben ihre poetische Kraft an das Publikum weiter.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Der französische Musiker William Rezé veröffentlicht seine Werke unter dem Pseudonym Thylacine. Er wählte diesen wissenschaftlichen Namen als Hommage an ein Tier, das vor über 70 Jahren ausgerottet wurde: den Tasmanischen Wolf.
Zwar wurde Rezé klassisch als Saxophonist ausgebildet, jedoch macht er vor allem als Elektronikmusiker, Produzent und Komponist von sich Reden.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
„Die Fähigkeit des Menschen zu lachen ist edler als seine göttliche Befähigung zu leiden.“ (Leonard Bernstein auf dem Brandeis-Festival 1953).
Wenn Sie, lieber Leser, diesen Satz unterschreiben, wenn Sie also Unterhaltung nicht einzig und allein als Ablenkung und Vergessen verstehen, sondern das Wetteifern von Vergnügtheit und Nachdenklichkeit - verbunden durch humorvolle Loriot-Texte - lieben, dann sollten Sie eine Aufführung der Comic-Operette „Candide“ in Lübeck besuchen. Diese bunte Mischung aus Musical, Operette und Oper mit Texten von Loriot und Live-Illustrationen von Robert Nippoldt ist ein großer Theaterspaß.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Zum zwölften Mal kann die unternehmerische Beschäftigung mit Kunst und deren Förderung in Hamburg an drei Tagen erneut sichtbar gemacht werden.
Neunzehn Unternehmen nehmen in diesem Jahr teil – und, wie es zur Tradition gehört, sind einige dabei, die erstmals oder erneut teilnehmen.
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Nicht viele der wenigen großen und wirklich bedeutenden deutschen Romane sind so gründlich vergessen wie „Der Komet“ Jean Pauls –, sein Spätwerk, das er nicht zu Ende schreiben mochte –, weil er nach dem Tod seines Sohnes 1821 in sich selbst nicht mehr die Kraft für ein durch und durch humoristisches Buch fand.
War Jean Paul Friedrich Richter ein Romantiker? Geboren 1763, war er vierzehn Jahre jünger als Goethe, von dem er sich in seinem Temperament gewaltig unterschied, aber er war andererseits ein wenig älter als die Romantiker wie Ludwig Tieck, E.T.A. Hoffmann oder Novalis, mit denen ihn manches verband – ohne dass er selbst ein Romantiker gewesen wäre. Seine Lebensdaten verweisen ihn in eine Zwischenzeit, und auch sein Werk gehört weder zur Klassik noch zur Romantik. Tatsächlich trennt ihn vieles von den Romantikern. Mit einem Bein stand Jean Paul noch in der „zeit des zopfstiles“ (Stefan George), mit dem anderen in der Zukunft, in der Bewunderer wie Arno Schmidt auf ihn warteten. Aber manches bringt seine Zeitgenossen und ihn eben auch zusammen, zum Beispiel die romantische Ironie.
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- Geschrieben von: Anna Grillet -
Während Grace (überragend Jennifer Lawrence) und Jackson (Robert Pattinson) noch hemmungslos leidenschaftlich auf dem verdreckten Küchenboden vögeln, bewegt sich die Kamera durch den Wald in Richtung Zukunft: Bildgewaltig gehen riesige alte Bäume in Flammen auf.
In „Die, My Love“ inszeniert die schottische Regisseurin und Drehbuchautorin Lynne Ramsay („A Beautiful Day“) das Porträt einer scheiternden Liebe als beklemmenden Mystery-Thriller: radikal, erschütternd, herzzerreißend und von makabrer Komik.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Im Stadtmuseum der oberbayerischen Stadt Weilheim stellt der portugiesische Künstler Paulo de Brito ein Gesamtkunstwerk aus, das sich mit dem Widerstand gegen die einstige Diktatur in seinem Heimatland im Speziellen, aber auch grundsätzlich als gemeinsames globales Handeln auseinandersetzt.
Die sogenannte „Nelkenrevolution“ vor über 51 Jahren, am 25. April 1974, bereitete den Weg Portugals in die Demokratie und ins europäische Haus der Nachkriegszeit – nach Jahrzehnten der Unterdrückung und Verfolgung nach einem Militärputsch in den 1920ern und dem Salazar-Regime, das ab den frühen 1930er Jahren das Land knechtete.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Mit dem dänisch-schwedischen Spielfilm „Therapie für Wikinger“ (Den Sidste Viking/The Last Viking, Regie: Anders Thomas Jensen) eröffneten die Nordischen Filmtage Lübeck 2025 am 5. November ihr offizielles Programm.
Eine gute Wahl, zumal dieser Film viele Geschmäcker, viele Genres bedient. Makabre Szenen lösen solche ab, die mit viel Humor gespickt sind. Für jeden Filmfan ist also etwas dabei in dieser schwarzen Komödie. In die deutschen Kinos kommt dieser Film am 25. Dezember.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die in Landshut ansässige Galerie Wolfgang Jahn präsentiert Werke des in der Nähe von Salzburg lebenden Künstlers Alfred Haberpointner.
Haberpointner arbeitet skulptural mit Holz und verschiedenen Metallen sowie bildhaft auf Papier und Jute.
In Landshut sind viele seiner bis zu dreiteiligen Wandobjekte aus Holz zu sehen; gleich im unteren Eingangsraum empfangen die Besucher fünf davon.
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Jean Pauls „Hesperus oder 45 Hundposttage“ war 1795 ein Riesenerfolg für einen bis dahin kaum bemerkten Autor. Das Buch wurde verschlungen, der Dichter gefeiert.
Und heute? Ist dieser Roman noch lesbar oder vielleicht sogar mehr als das, eine Empfehlung? Gibt es noch andere Gründe als ein akademisches Interesse an der Literaturgeschichte, sich mit diesem dicken und (nur heute? oder auch schon damals?) nicht ganz einfach zu lesenden Roman zu beschäftigen?
