Festivals, Medien & TV

Den 30. November 2021 sollten sich nicht nur Anime-Fans dick im Kalender markieren, sondern ebenfalls all jene Filmfreunde, die eine Schwäche für emotional packende Leinwanderfahrungen haben. An diesem Tag startet „Josie, der Tiger und die Fische“ im Rahmen der diesjährigen KAZÉ Anime Nights mit deutscher Synchronisation in über 200 teilnehmenden Kinos in Deutschland und Österreich.

 
Bildende Kunst

Kunst aus West- und Ost-Deutschland einander gegenübergestellt – das ist mehr als dreißig Jahre nach der Wende das Konzept einer interessanten Doppelausstellung in Lübeck und Rostock, deren Lübecker Teil hier vorgestellt werden soll.

 

Warum es so lange gedauert hat, eine derartige Ausstellung zu organisieren – das weiß der Himmel... Hat es nicht nahe gelegen, die beiden damaligen Welten einander begegnen zu lassen? Und man weiß ja, dass eben dies auch immer geschehen ist – nur eben nicht in der Zusammenarbeit zweier renommierter Museen. Jetzt ist es soweit – endlich…

 
Theater - Tanz

Elsas Zauberkräfte schienen zur Deutschland-Premiere des Musicals „Die Eiskönigin“ bis ins Foyer des Stage Theaters an der Elbe zu reichen: Keine Spur von Abstandsregeln und Ängsten vor steigenden Inzidenzwerten.

Stattdessen dichtes Gedränge der 1.200 handverlesenen 2-G-Gäste, die bestgelaunt und weitestgehend maskenlos die neue Hamburger Musical-Königin feierten.

 
Architektur

Wie die individuelle Arbeitsbiografie eines Architekten Stadtgeschichte spiegeln kann, zeigt der Publizist und Architekturhistoriker Gert Kähler in seinem neuen Buch „Grauganseffekte. Hamburg und der Architekt Volkwin Marg“.

Wobei das Wort „Grauganseffekte“ als Synonym für so etwas wie frühkindliche Prägung gedacht ist, denn Volkwin Marg kam in der Ostsee – in Danzig – zur Welt und die Liebe zum Leben am und auf dem Wasser hat ihn ein Leben lang begleitet, ihn schließlich nach Hamburg geführt. Zusammen mit Meinhard von Gerkan führt er hier seit ca. 50 Jahren das Architekturbüro gmp, das weltweit über 500 Mitarbeiter beschäftigt.

 
Musik

Pjotr Meshvinski wurde am 18. Februar 1966 als Sohn einer alteingesessenen und hochangesehenen Cellisten-Familie in St. Petersburg geboren. Bereits mit sechs Jahren begann er ein Cello-Studium bei Professor Emanuel Fischmann, nachdem er in die Musikschule für junge Talente am Staatliche Sankt Petersburger Konservatorium „N.A. Rimski-Korsakow“ aufgenommen wurde.

 
Film

Auch in „Ammonite” erzählt Francis Lee wieder vom unerwarteten Ende der Einsamkeit, jener Einsamkeit, die auch sein Leben prägte. Mit keiner Figur hat sich der britische Regisseur und Drehbuchautor so verbunden gefühlt wie mit Mary Anning, der 1799 geborenen Paläontologin und Fossiliensammlerin.


Als Frau aus der Unterschicht blieb ihr trotz herausragender Leistungen das männlich dominierte Wissenschaftsestablishment verschlossen. Lee kreiert für sie, die Pionierin der Wissenschaft, eine ungewöhnliche und berührende fiktive Lovestory. Grandios in den Hauptrollen: Kate Winslet und Saoirse Ronan. 

 
Fotografie

Für die Hamburger Gesellschaft der Nachkriegszeit wird sie schlicht die „Frau Direktor“ gewesen sein. Wer konnte auch ahnen, dass Hildegard Heise (1897-1979) eine hochbegabte Fotografin war?

Sie fotografierte ja nur noch privat, nachdem ihr Mann die Leitung der Hamburger Kunsthalle übernommen hatte. Mit rund 160 Arbeiten gibt das Museum für Kunst und Gewerbe nun erstmals Einblicke in das fotografische Werk der Lübeckerin.

 
Film

Gehasst, vergöttert, Wagner ist mehr als Musik, – ein Mythos, Glaubensfrage, Politikum, Doktrin. 
Wagner polarisiert und genau dort setzt Axel Brüggemann an mit seinem Dokumentarfilm „Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt”. Neue Perspektiven eröffnen sich uns auf den vor rund 140 Jahren verstorbenen Komponisten und sein Gesamtkunstwerk, auf Genie und Antisemitismus. Von Venedig über Lettland, Israel, Abu Dhabi und die USA bis nach Japan führt die Reise durch die Welt der Wagnerianer, gibt exklusive Einblicke in ihr Allerheiligstes, das Festspielhaus. 

 
Festivals, Medien & TV

Ein digitales Mitteilungsblatt, kurz Newsletter genannt, der sich in Massen und zumeist regelmäßig auf den Weg macht, um sich in den E-Mail-Konten seiner Abonnenten wiederzufinden, ist entweder schnöde Werbung, Marketing oder tatsächlich brauchbare Information.

In der Kultur ist dieser ein probates Mittel, um auf Neuigkeiten, Ausstellungen, Künstler, Konzerte, Veranstaltungen und Verkaufsangebote hinzuweisen.

 
Bildende Kunst

Einen fast vergessenen Maler stellt in diesem Winter das Lübecker St. Annen-Museum vor – zusammen mit Arbeiten seines Lehrers Lucas Cranach werden 22 der 29 erhaltenen Werke Hans Kemmers präsentiert.

Hans Kemmer war ein gebürtiger Lübecker. Zwischen 1495 und 1500 geboren, lernte er in seiner Heimatstadt, um später als Geselle Lucas Cranachs Wittenberger Werkstatt anzugehören. Im Anschluss kehrte er an die Trave zurück, heiratete die Witwe des Malers Hermann Wickhorst und konnte sich dank dieser Verbindung selbstständig machen. Als Porträtist der Patrizier, aber auch mit seinen meist protestantisch ausgerichteten religiösen Bildern wurde er in der Folge so wohlhabend, dass er sich sogar ein Haus in der Königstraße leisten konnte. Jetzt – kaum 460 Jahre nach seinem Tod 1561 – erhält er seine allererste Einzelausstellung, die mit 42 Exponaten Cranachs sowie dessen Schülern und Nachfolgern ergänzt wird.

 

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