Dabei spielen internationale Positionen aus dem Ostseeraum eine große Rolle. Die Formensprache bewegt sich zwischen Figuration und Abstraktion.
Das älteste Kunstwerk stammt aus dem Jahr 1908 und ist eine Bronze mit dem Titel „Falke II“ des bedeutenden Bildhauers Gerhard Marcks (1889–1981). Das jüngste Werk „Naturhumanismus“ des litauischen Künstlers Kestutis Svirnelis (*1976) stammt aus dem Jahr 2023 und wurde 2024 erworben.
Links: Gerhard Marcks: „Grimoald“, 1942, Bronze, 105 x 36 x 31 cm. Skulpturensammlung Kunsthalle © Fotos Thomas Häntzschel, Frank Hormann/ Fotoagentur nordlicht Rostock. Rechts: Kestutis Svirnelis: „Naturhumanismus“, 2023. Foto: Laurynas Skeisgiela
Nahezu alle Werke aus der Sammlung hat Antje Schunke Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunsthalle Rostock, nun in den Räumlichkeiten des Schaudepots im Erdgeschoss neu inszeniert. In sechs Themenräumen werden die Besucher in verschiedene Dimensionen geführt. Dabei können sowohl die Kenner der Rostocker Sammlung als auch neue Gäste den Bestand im wahrsten Sinne des Wortes in einem neuen Licht sehen. Zum ersten Mal dürfen im sogenannten Tastraum Originale mit den Händen gefühlt werden. Zudem gibt es in der Ausstellung eine Umfrage dazu, ob es einen männlichen bzw. weiblichen Blick gibt.
Eine weitere künstlerische Verbindung zur Skulpturensammlung besteht mit dem Zoo Rostock als Kooperationspartner der interaktiven und partizipativen Ausstellung: In dessen Grünanlagen befinden sich seit 1998 sechs Plastiken aus dem Bestand der Kunsthalle Rostock als Leihgaben, darunter Bronzeplastiken von Fritz Cremer (1906–1993), Heinrich Drake (1902–1994), Sabina Grzimek (*1942) und Waldemar Grzimek (1918–1984) in der Eichenallee.
Die 3. Dimension. Skulpturen aus der Sammlung der Kunsthalle Rostock
Zu sehen bis zum 24. Mai 2026 in der Kunsthalle Rostock, Hamburger Straße 40, 18069 Rostock
Geöffnet: Di. bis So. 11–18 Uhr. Mo. geschlossen
Führungen zu den Skulpturen im Außenbereich werden am 24. April und am 09. Mai jeweils um 16 Uhr (Treffpunkt: Eingang Trotzenburg) angeboten. Dauer ca. 1 Stunde.
Weitere Informationen (Kunsthalle Rostock)
Förderung und Unterstützung des Ausstellungsprojekts:
Das Ausstellungsprojekt wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen Rostock eG und den Verein Freunde der Kunsthalle Rostock e. V.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Zoologischen Garten Rostock.
Die Kunsthalle Rostock gGmbH wird gefördert durch die OSPA-Stiftung, die ROSTOCK PORT GmbH, die Stadtwerke Rostock AG, die Verwaltungsgesellschaft Lotto und Toto Mecklenburg-Vorpommern sowie die Wall GmbH.

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