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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Eine Autobiographie in der Form eines Interviewbuches: so etwas darf man nur vorlegen, wenn man schon sehr alt ist und dazu einigermaßen prominent.

Dieter Henrich, Jahrgang 1927, kann beides für sich in Anspruch nehmen – er zählt unter den deutschen Philosophieprofessoren zu den bekannteren und hat vor allem mit seinen Arbeiten über Johann Gottlieb Fichte (1762-1814), aber auch mit Büchern zur Kunst oder zur Dramatik Samuel Becketts das Publikum beeindruckt. In „Ins Denken ziehen“ spricht er, befragt von Ulrich von Bülow vom Literaturarchiv Marbach und dem Ideenhistoriker Matthias Bormuth, über sein Leben, das er in neun Kapiteln Revue passieren lässt.

 
CDs JazzMe

 

Die 2010 gegründete portugiesische Worldfusion-Band Albaluna Ende April ein neues Album mit dem Titel „Heptad“ auf den deutschen Markt, das viel Freude bereitet.

„Heptad“ bezeichnet in der Wissenschaft ein sich wiederholendes Sequenzmotiv – in der Kultur findet man diese in der Ornamentik des Islams wieder, insbesondere im arabischen und persischen Raum und entlang der historischen Seidenstraßen.

 
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„In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb“.

Mit diesem Satz, der das Schönste und Schlimmste enthält, was einem jungen Menschen passieren kann, beginnt Benedict Wells` neuer Roman „Hard Land“. Schon kurz nach Erscheinen eroberte der Coming of Age-Roman die Spiegel-Bestsellerliste. Klar, denn das Buch liest sich leicht und gefällig, obwohl der Tod hier eine entscheidende Rolle spielt.

 
Meinung

Johann Eduard Erdmanns Grundriss der Psychologie (Vierte, verbesserte Auflage, Fr. Chr. Wilh. Vogel, Leipzig 1862) empfiehlt sich als begleitende Lektüre zur Philosophie des (subjektiven) Geistes aus Hegels Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse und zu Heinrich Güßbachers Hegels Psychologie der Intelligenz (Würzburg 1988).

Diese genetisch-empirische Psychologie des menschlichen Geistes lohnt es allein schon folgender Einsichten wegen zur Kenntnis zu nehmen.

 
CDs JazzMe

Das Album „Kôrôlén“ stellt eine ganz besondere Zusammenarbeit zweier musikalischer Weltgrößen dar: dem in Bamako/Mali 1963 geborenen Grammy-ausgezeichneten Kora-Virtuosen Toumani Diabaté und dem renommierten London Symphony Orchestra, das durch seine klassischen Darbietungen auf unzähligen Alben, Filmen und Bühnen zu großer Bekanntheit gelangte.

 

Diabaté gehört der traditionellen Griot-Familie der Sänger, Dichter und Instrumentalisten an; seine musikalische Verwurzelung lässt sich über Generationen zurückverfolgen. Heute ist er als einer der kreativsten Musiker auf dem gesamten afrikanischen Kontinent bekannt, der den ikonischen Klang der Kora fast im Alleingang einem weltweiten Publikum näherbrachte. Als großer Freund von genreübergreifenden Kollaborationen hat er bisher zwei Grammy-ausgezeichnete Alben mit dem Wüsten-Blues-Pionier Ali Farka Tourè aufgenommen, sowie in verschiedenen Projekten mit internationalen Größen wie Taj Mahl, Björk, Béla Fleck, Damon Albarn oder Afrocubism gearbeitet.

 
CDs KlassikKompass

Das Ensemble Resonanz, unter der Leitung des römischen Dirigenten Riccardo Minasi, stellte Anfang der Woche ein neues Album vor, das sich primär mit einem der wichtigen und begnadetsten Barock-Komponisten des 18. Jahrhunderts beschäftigt: Giovanni Battista Pergolesi.

 

Der neapolitanischen Schule angehörige Pergolesi (1710-1736), jung, mit 26 Jahren an Tuberkulose verstorben, komponierte in seinem Todesjahr seine Version der „Stabat mater dolorosa“ (Schaut die Mutter voller Schmerzen, wie sie mit zerrißnem Herzen unterm Kreuz des Sohnes steht). Das mittelalterliches Gedicht, wohl aus dem 13. Jahrhundert stammend und in lateinischer Sprache verfasst, kann keinem konkreten Autor zugeordnet werden.

 
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Fedor heißt der Held der ersten Geschichte mit dem Titel „Fire Rain“. Fedor ist ein Gejagter. Er trägt ein T-Shirt mit einem weißen Hasen auf schwarzem Grund.

Noch weiß er nicht, ob das der Grund für die Verfolgung ist. Fest steht, Zyklopen sind hinter ihm her. Begonnen hat die Verfolgungsjagd in einem Einkaufszentrum in der Neunundfünfzigsten. Wir befinden uns also in New York. Oder doch nicht? Jedenfalls ist in dieser Straße gerade ein besonders feistes Zyklopen-Exemplar hinter unserem Helden Fedor her und macht Hatz auf ihn: „Innerhalb kürzester Zeit vibrierte die Luft vom Knattern der Motoren“. Dürfen wir gespannt sein, auf das, was folgt? Oder sollten wir dieses Erstlingswerk in dieser literarischen Kategorie besser gleich wieder aus der Hand legen?

 
CDs KlassikKompass

„Gods Rhythms Human“ (dt.: Götter Rhythmen Mensch) heißt das kürzlich erschienene Debütalbum des Schweizer Perkussionisten Fabian Ziegler.

Der 1995 geborene und an der Zürcher Hochschule der Künste ausgebildete Schlagzeuger (u.a. bei Martin Grubinger) hat sich ein großes Ziel gesetzt: „Ich möchte dem Publikum das Schlagzeug als Soloinstrument vermitteln. Da es sich leider noch nicht als Solist etabliert hat, nehme ich mir dies zur Aufgabe. Ich strebe eine Karriere als Solo- wie auch Kammermusiker an und möchte mit speziellen Projekten das Publikum mitreißen und begeistern“, sagt er in einem Gespräch.

 
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Acht Episoden sind es, in denen der weltberühmte japanische Schriftsteller Haruki Murakami (72) in seinem neuen Buch „Erste Person Singular“ auf Ereignisse in seinem Leben zurückblickt.

Erstaunliche Geschichten, die geschickt auf der Grenze von Fiktion und Realität balancieren und mit den Möglichkeiten des Traumes spielen.

 
CDs JazzMe

Das neue Album des norwegisch-amerikanischen Klangtüftlers Tortusa fasziniert mit Ambient, Dub, Noise und experimentellem Jazz. Drei der bekanntesten norwegischen Jazzmusiker haben Gastauftritte.

„Meine Titel sollen offen für Interpretationen bleiben“, sagt John Derek Bishop alias Tortusa. „Bre kann Gletscher bedeuten, aber auch ‚sich ausbreiten‘.“

 
Meinung

Am 13. März ist mein Freund und jahrelanger Diskussionspartner in Sachen ernst-heiterer Musikrezeption, der bildende Künstler Rudolf Jankuhn, verstorben.

Vergeblich nach Trost Ausschau haltend möchte ich etwas über seine Kunst sagen, um der aus dem Gefühl der Leere entspringenden Hilflosigkeit – ein emotionaler Notanker – nicht ganz und gar ausgeliefert zu sein.

 
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Eine Kulturgeschichte der menschlichen Hand hat der Germanist Jochen Hörisch vorgelegt. Welcher Teil unseres Körpers eignete sich besser für ein solches Vorhaben als die Hände? Spielen sie nicht eine gewaltige Rolle in unserem Leben, in unserem Alltag wie in der Kultur?

 

Heute scheint es ja die uneingeschränkte Mehrheitsmeinung, dass es erst das so wunderbar entwickelte Gehirn ist, das den Menschen zum Menschen machte. Aber stimmt das wirklich?

 
CDs JazzMe

Die israelische Indie-Folk- und Pop-Band MARBL um Sängerin und Komponistin Moria Or veröffentlicht heute ihre neue Single „It ‘s Always Our O’clock Somewhere”!

 
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Nein, zur Gänze gelesen habe ich „Zettel’s Traum“ nie, nur einige Male darin herumstudiert. Immerhin halbwegs ernsthaft, denn ich bin seit Jahrzehnten ein Fan des großen Arno Schmidt.

Warum also habe ich das Buch nicht vorne bis hinten gelesen? Natürlich ist „Zettel’s Traum“ ein Foliant, sowohl dem physischen als auch dem intellektuellen Gewicht nach, ein Werk, an dem ein hochbegabter, vielleicht sogar genialer Autor fast ein Jahrzehnt lang geschrieben hat. Aber der Umfang von Büchern hat mich noch nie abschrecken können – im Gegenteil, ihre Länge zog mich oft genug magisch an. Warum also dann? Sicherlich war ein Grund der exorbitante Preis, der sich aber endlich mit dieser wohlfeilen und (natürlich!) stark gekürzten Leseausgabe erledigt haben sollte. Man kann es den Herausgebern gar nicht hoch genug anrechnen, dass sie jetzt endlich ein Werk, das wegen seines Preises und Umfangs über Jahre hinweg für viele Leser gar nicht in Frage kam, einem breiten Publikum zugänglich gemacht haben.

 

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