Kultur Kolumne
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Das sechste Album der französischen Indie-Rock-Band Exsonvaldes erscheint mit englischen und französischen Texten. Nach mehreren Single-Auskopplungen seit Mai 2025 wird das neue Album „Ninety Seconds to Midnight“ nun im Februar 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Bereits das Vorläufer-Album „Maps" aus dem Jahr 2023 wurde von der Kritik gelobt.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Stéphan Elmas ist eine außergewöhnliche Gestalt sowohl in der armenischen als auch in der europäischen Musikgeschichte.
Nach ihrem erfolgreichen Debütalbum „The Soul of Smyrna“ (2023) vollendet die armenische Pianistin Heghine Rapyan nun ihre konsequente Wiederentdeckung der Klaviermusik von Stéphan Elmas (Geburtsname: Elmassian; Ստեփան Էլմաս, 1862–1937). Sie bezeichnet Elmas als „Chopin Armeniens".
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Zu ihrem 100. Geburtstag hat die GEDOK sich selbst und allen Kunstinteressierten ein großartiges Geschenk gemacht: Ein Buch zum Jubiläum, in dem das vielfältige Schaffen der in der GEDOK beheimateten Künstlerinnen in den Fokus gerückt wird.
Das Jubiläumsbuch vereint auf 303 Seiten in einem vielstimmigen kreativen Dialog die Werke von 145 Künstlerinnen aus 23 Regionalgruppen. Vorgestellt wurde das Buch „Künste • Frauen • Netzwerk“ (Projektverlag) am 28. Januar in der Galerie der GEDOK Hamburg inmitten der Regionalgruppen-Ausstellung „…da blüht uns was“, die dort bis zum 28. Februar zu sehen ist.
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Eines der philosophischen Erfolgsbücher des frühen 20. Jahrhunderts ist jetzt wieder erschienen: Hans Vaihingers „Philosophie des Als Ob“.
Nicht weniger als zehn Auflagen erlebte das umfangreiche Buch nach seiner Erstveröffentlichung 1911 bis zum Ende der zwanziger Jahre. Zusätzlich erschien 1923 angesichts eines regen Interesses eine kräftig gekürzte „Volksausgabe“. Aber dann versank das Buch in der Vergessenheit, obwohl sein Autor als Gründer der Kant-Gesellschaft sowie der „Kant-Studien“ über eine gewisse Prominenz verfügte.
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Mit „Lux Intus“ legt das international besetzte Barbican Quartet ein Album vor, das weit mehr ist als eine Sammlung herausragender Werke für Streichquartett – es ist ein klangliches Bekenntnis zur Kraft des Lichts, das aus dem Inneren strahlt.
Die sorgfältig ausgewählten Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, Rebecca Clarke, Benjamin Britten, Edward Elgar und Sophia Jani verbindet ein zentrales Motiv: das Suchen und Finden der inneren Stimme sowie das Leuchten von Hoffnung und Menschlichkeit selbst in dunklen Zeiten.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Emmanuelle Bonnets zweites Album „Prérie(s)“ ist eine Ode an weite Horizonte, an Vergänglichkeit und… Insekten. Ein ätherischer, von Atem durchdrungener Moment, eine warme Brise, die einen gemeinsamen Raum wie einen Ballon aufbläst und einem Ansatz klanglicher Verbundenheit nachspürt.
Gemeinsam erweitern die vier Musiker um die Schweizer Sängerin und Komponistin Emmanuelle Bonnet die Grenzen der spontanen Komposition und spielen nicht nur mit Klang, (Dis-)Harmonie und Textur, sondern auch miteinander.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Der in Salzburg lebende Kommunikationswissenschaftler, Journalist und Künstler Gottfried Goiginger hat soeben ein großformatiges Fotobuch veröffentlicht: „Natur Geschichten“.
Goiginger gehörte 1981 zu den Mitgründern des „FOTOHOF“ in Salzburg, eines Vereins zur Förderung der Autorenfotografie. Längst ist diese Einrichtung zu einem Zentrum künstlerischer Fotografie geworden, das sich weit über die Grenzen des Bundeslandes Salzburg hinaus auch national wie international einen Namen gemacht hat.
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- Geschrieben von: Peter D. Schmidt -
Man kann behaupten, es sei eine Tradition: Zum wiederholten Mal fand im Marmorsaal des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg am Sonntag, den 18. Januar 2026, der Neujahrsempfang der Hamburger Autorenvereinigung statt.
Über die Jahre – mit einem Aussetzer durch die Corona-Pandemie – werden von der 1977 gegründeten Hamburger Autorenvereinigung (HAV) Ehrengäste eingeladen, die sich durch Vortrag, Gespräch oder Interview zu unterschiedlichen Themen der Kultur, Literatur, Kritik und des Arbeitsalltags vorstellen oder vorgestellt werden.
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- Geschrieben von: Redaktion -
„Verschwende nicht zu viel Zeit damit, klarzusehen.“ Oder etwa, alles verstehen und kontrollieren zu wollen. Du kannst es nicht", schreibt Blaise Ubaldini in seinem „Foreword“ und etabliert damit die Grundhaltung seines neuen Albums „In Between“. Sein Werk wirkt wie eine musikalische Echokammer für die wuchernde Wildnis der Existenz.
Der französische Avantgarde-Komponist vollzieht einen radikalen Sprung von der institutionellen Avantgarde zur totalen künstlerischen Autonomie.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Das Trio Sfera hat eine ganz eigene, zeitlose Sprache gefunden. Klangliche Vielfalt und die Kunst der Improvisation werden zum unverkennbaren Markenzeichen.
In einer Welt, die zugleich von betörender Schönheit und stillen Sorgen erfüllt sein kann, öffnet die Musik des Trio Sfera ein Tor zu einer Sphäre der Sinnlichkeit – voller Licht, Hoffnung und innerer Bewegung.
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Between Us – Eine musikalische Begegnung
Die Geschichte des Albums Between Us beginnt mit einer digitalen Geste: Ein Like auf Instagram, ein Kommentar, ein geteiltes Stück Musik – so begegnen sich Jonas Hain und Robert Gromotka zum ersten Mal.
Beide stehen zu diesem Zeitpunkt an sehr unterschiedlichen Stellen ihres Lebens: Jonas, der junge Pianist & Komponist, der nach seinem gefeierten Debüt „Solopiano“ noch immer mit der Angst vor dem Rampenlicht ringt, und Robert, der erfahrene Multi-Instrumentalist, der nach Jahren zwischen Studio, Bühne und Familie Gefahr läuft, sich selbst zu verlieren. Es ist Ende 2023, als sie sich in Berlin, bei der Eröffnung von Roberts neuem Studio, persönlich kennenlernen – und damit ein Kapitel aufschlagen, das beider Leben verändern wird. Am 23.01.2026 erscheint nun das erste gemeinsame Album beim Label Neue Meister auf CD, Vinyl und als Stream.
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Es ist nicht die Geschichte der Sprache überhaupt, sondern die Geschichte „unserer“ Sprache, die von der englischen Wissenschaftsjournalistin Laura Spinney in einem jederzeit interessanten Buch erzählt wird. Es geht der Autorin um den Ursprung der indoeuropäischen Sprachenfamilie, zu der auch das Deutsche zählt.
Nicht jeder Sprachenstudent liebt die Linguistik. Aber wie spannend sie sein kann und welche Schlaglichter sie nicht allein auf unseren eigenen Sprachgebrauch, sondern sogar auf die Geschichte der Menschheit werfen kann, das demonstriert Spinney in einem Buch, das sich auf die Ergebnisse archäologischer Grabungen ebenso stützt wie auf die Genetik; und natürlich auf die Wanderung von Wörtern oder den Wandel der Grammatik. Manche Ergebnisse sind so erstaunlich, dass man sie kaum glauben mag, und vielleicht ist ja auch wirklich nicht alles richtig, was heute den Stand der Forschung ausmacht. Spinney ist offen genug, immer wieder auf das Spekulative, nicht vollständig Gesicherte des Forschungsstandes hinzuweisen – das ist einer der starken Punkte ihres Buches. Sie berichtet von einer lebendigen Entwicklung und konfrontiert uns nicht mit einer starren Dogmatik.
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Wenn die Tage kürzer werden und die Luft nach Schnee und Tannengrün duftet, beginnt für viele Menschen eine Zeit voller Zauber, Erinnerungen und Sehnsucht nach Geborgenheit.
Für die international gefeierte Saxophonistin Asya Fateyeva ist die Weihnachtszeit festlich und besinnlich zugleich – eine Zeit zwischen Lachen, Lichtern und dem stillen Zauber des Kerzenscheins. Ihr neues Album „Nutcracker Unwrapped“ ist eine musikalische Einladung in diese Welt der Wintergeschichten, in der Tradition und Innovation, Orchesterklang und intime Vokalkunst auf einzigartige Weise verschmelzen.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Sonetos del Amor Oscuro ist eine Ode von vier verwunschenen Seelen, die ihre Herzen, Harmonien und Rhythmen miteinander verflochten haben, um für alle Zeiten inmitten der fesselnden Worte des Lyrikers Federico García Lorca aus Granada zu wandeln.
García Lorca verdrehte und verschob Worte und ließ sie wie tektonische Platten vibrieren, verwandelte Ebenen in lyrische Berglandschaften, die er mit einem maurischen Teppich aus Schneekristallen bedeckte, und ließ sie dann von den dunklen Locken eines Gitano-Mädchens aus Albaicín widerspiegeln, die mit einer Stimme aus Gold und Silber ihre kleine Schwester in den Schlaf singt.
