Kultur Kolumne
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- Geschrieben von: Constanze Pfeiffer -
Es ist eine Überraschung, was aus dem portugiesischen „Labelkonglomerat" rund um den Musiker, Verleger und vieles mehr, Nuno Saraiva, hervorgeht: musikalische Perlen und Entdeckungen.
Nun haben wir es mit einer neuen Veröffentlichung der kanadischen Alt-Folk-Rock-Band „Red Orkestra“, die sich 2003 in Toronto gründete, zu tun, die vor bald 20 Jahren ein wahres Feuerwerk an Auftritten in Deutschland, beispielsweise 2012 beim Reeperbahn Festival in Hamburg, absolvierte und der Tour aus gutem Grund den Namen „Hyperventilation Tour" gab.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Nach ihrer Einspielung von Brahms’ Klavierkonzert Nr. 2 und den Drei Intermezzi op. 117 widmen sich Francesco Piemontesi, Manfred Honeck und das Gewandhausorchester Leipzig erneut dem Werk des Komponisten.
Die vorliegende Aufnahme verbindet das Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 mit den Sechs Klavierstücken op. 118 und stellt damit zwei Werke aus weit auseinanderliegenden Schaffensphasen einander gegenüber.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Die Übersiedlung von Buenos Aires nach Österreich war für Martín Iaies eine Transformation hin zu einer neuen musikalischen Ausrichtung.
Sein Album ist geprägt vom europäischen Jazz und von Elementen argentinischer Folklore, in dem Song und orchestrales Schreiben ständig nebeneinander existieren und sich gegenseitig neu definieren.
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- Geschrieben von: Redaktion -
André Cluytens (1905–1967) stand für Eleganz, Werktreue und Dramatik ohne Show-Attitüde.
Zwei erstmals veröffentlichte Live-Mitschnitte von den Internationalen Musikfestwochen Luzern (dem heutigen Lucerne Festival) erinnern an den in Belgien geborenen Wahlfranzosen.
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- Geschrieben von: Ruth Asseyer -
Die Autorin und Journalistin Hanka Meves erzählt in ihrem neuen Roman „Der Künstlerinnen-Klub“ locker und anschaulich ein Kapitel der Kölner Kunstgeschichte.
1911 bezieht die Malerin und Grafikerin Olga Oppenheimer ihr Atelier im fünften Stock des bekannten Gereonshauses im Zentrum der Stadt. Ihre Freundin Emmy Worringer (1878–1961) besucht sie dort, ist von den Räumen begeistert und schlägt vor, hier einen Künstlerinnen-Klub zu gründen, eigene und andere moderne Bilder zu präsentieren und einen Jour fixe einzurichten. Als die beiden ihrem Malerfreund Franz Jansen (1885–1958) den Plan erzählen, drängt er sie, ihn mit aufzunehmen. Alle drei stehen in Opposition zum konservativen Kunstgeschmack des Kölner Publikums, suchen nach neuen Ausdrucksformen und orientieren sich an den modernen Strömungen in Paris. Franz Jansen überzeugt die Freundinnen, keinen reinen Frauenclub zu gründen: „Dann kommen nur Leute, die sich für Stickereien oder Keramik interessieren. Wer soll eure Kunst kaufen?“
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Nikhil Krishnan schildert in einem temperamentvollen Buch die geistige Atmosphäre in Oxford im 20. Jahrhundert.
Ein Buch über die Geschichte der Philosophie in Oxford sollte eine ziemliche Überraschung sein, denn die Vertreter der analytischen Philosophie in Oxford, Cambridge und anderswo waren entschiedene Gegner einer historischen Behandlung der Philosophie.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Madame Pele, die mächtige hawaiianische Göttin der Blitze, des Feuers, des Windes und der Vulkane als treibende Energie hinter diesem Album. Britta Rex sucht diese wilde Energie und wir wohnen unmittelbar einem musikalischen Urknall bei, aus dem sich alles Weitere ergibt.
Eine große Stimme ist ein Geschenk. Doch selbst wenn man über besondere vokale Voraussetzungen verfügt, bedarf es auch der Fähigkeit, des Willens und nicht zuletzt des Selbstvertrauens, sie in ein expressives Medium zu transformieren, mit dem man nicht nur Melodien, sondern auch Texte und nonverbale Gefühlszwischenräume ausdrücken kann. Dass Britta Rex über all diese Gaben verfügt, hat sie bereits auf mehreren Alben bewiesen. Umso überraschender ist es, wenn sie nun auf ihrer neuen Platte „She Who Shapes The Land“ mit dem ihr gegebenen Instrumentarium in ganz neue Sphären aufbricht.
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Es gibt Orte, die einen nicht loslassen. Für den Mainzer Oboisten Juri Vallentin ist es das Conservatoire de Paris – jenes ehrwürdige Haus, durch dessen Gänge die Geschichte der französischen Musik noch immer zu wehen scheint.
Gabriel Fauré, Maurice Ravel, Paul Dukas, Olivier Messiaen – sie alle wirkten hier. „Das Conservatoire ist ein wahnsinnig energetischer, aufgeladener Ort. Wenn man dort durch die Gänge geht, spürt man die Geschichte all dieser Komponisten", erinnert sich Vallentin an die Zeit seines Studiums in Paris.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Auf ihrem Debütalbum ‚Unspoken‘ erzählt LīVA mit Trompete und Flügelhorn von Emotionen und persönlichen Erlebnissen. Eigene Kompositionen treffen auf Einflüsse aus Jazz, lettischer Pop- und Volksmusik sowie auf ein Billy-Joel-Cover.
Eine Leidenschaft, zwei Instrumente. Līva Strazdiņa, Ur-Berlinerin mit lettischen Wurzeln, spielt Trompete und Flügelhorn und komponiert außerdem. Zu welchem Instrument Līva greift, hängt davon ab, welche Stimmung sie übertragen möchte.
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Der britische Historiker Tim Blanning erzählt die Lebensgeschichte Augusts des Starken und erklärt zugleich den Ursprung noch heute aktueller Konflikte.
August der Starke (1670–1733) war nicht nur Kurfürst von Sachsen, sondern auch König von Polen. Zumindest ist sein Name bis heute fast jedem bekannt, aber was wissen wir wirklich über ihn als Person? War er wirklich so außergewöhnlich stark, dass er Hufeisen mit bloßer Hand verbiegen konnte, und hat er tatsächlich Hunderte von Kindern gezeugt?
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Verwurzelt in der türkischen Folkmusik, verbindet die dänisch-türkische Sängerin, Songwriterin und Komponistin Hilal Kaya mit ihrem Debütalbum „Sümbül“ Elemente aus Rock, Jazz und Psychedelia und interpretiert traditionelle anatolische Klangwelten neu durch einen modernen und freien musikalischen Ausdruck.
Mit den bereits veröffentlichten Singles „Perişan“, „Sultan“ und „Harabe“ hat sich Hilal Kaya als eine der spannendsten neuen Stimmen der europäischen Anatolian-Psych-Szene etabliert. Mikrotonale Melodien, akustische Instrumente, improvisatorische Strukturen und kraftvolle Vocals prägen den Sound von „Sümbül“, der zugleich tief verwurzelt und überraschend zeitgenössisch wirkt.
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- Geschrieben von: Arcis Saxophon Quartett -
Schick gemacht – auf ins Nachtleben! Quirky Nightclub Chronicles beginnt dort, wo der Tag seine Einzigartigkeit verliert. Die Türen öffnen sich, das Licht wird künstlicher, die Konturen werden weicher und plötzlich erscheinen Körper, Erinnerungen und Klänge in einem anderen Aggregatzustand.
Der Nachtclub ist hier Ort der Zerstreuung und Resonanzraum für Bewegung, Groove und Melancholie, für flüchtige Begegnungen und Geschichten, die sich erst im Halbdunkel erzählen lassen.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Das lettische Label SKANi veröffentlicht Mitte Juli ein neues Album mit dem Titel „Maija Einfelde. Organ Music" (Dt.: Maija Einfelde. Orgelmusik) der lettischen Organistin Ilze Reine. Das Album, das von 2025 bis 2026 im Rigaer Dom aufgenommen wurde, enthält Kompositionen, die zwischen 1987 und 1999 von einer der heute anerkanntesten und bedeutendsten lettischen Komponistinnen, Maija Einfelde, entstanden sind.
Maija Einfelde, geboren 1939 in Valmiera, Lettland, entfaltete sich langsam, durchlief einen schwierigen Weg der Nichtanerkennung und erlebte schließlich in ihren reifen Jahren eine spektakuläre Welle der Wertschätzung, die bis heute anhält.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Zwischen Verführung und Aufbruch: Das Luzerner Kollektiv Phraim erfindet sich neu – und lädt in eine klangliche Zwischenwelt voller Spannung und Freiheit ein. Eine Klangsprache, die Raum lässt und bewusst Grenzen im Sound verschiebt.
Ein Neuanfang ist kein Bruch, sondern ein von Erfahrungen begleiteter, bewusster Richtungswechsel.