Klassik Musik – wissen was zu hören lohnt
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die neue Aufnahme von Gustavo Dudamel und dem Simón-Bolívar-Sinfonieorchester aus Venezuela taucht in die facettenreiche Klangwelt von Manuel de Falla (1876–1946) ein und vereint drei seiner berühmtesten Werke: El amor brujo, Noches en los jardines de España und El sombrero de tres picos.
Zusammen bieten sie drei unterschiedliche und doch sich ergänzende Visionen von Andalusien und beleuchten Fallas Auseinandersetzung mit der spanischen musikalischen Identität.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Am 5. Juni präsentiert der norwegische Pianist und Komponist Håkon Skogstad „24 Variationen für Klavier“ – ein lang angelegtes Solowerk, das seine künstlerische Identität jenseits von Traditionen und Genres widerspiegelt.
Skogstad arbeitete über ein Jahrzehnt an den Kompositionen, die nun sowohl einzeln als auch als Gesamtheit auf dem neuen Album zu hören sind. Diese Tatsache verleitet dazu, die vierundzwanzig Werke mehrfach anzuhören.
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Welch ein Erlebnis, durch Robert Schumanns „Waldszenen“ zu spazieren und plötzlich auf ganz neue Pfade abzubiegen! So erging es dem Publikum, das beim Lucerne Klavier Fest 2023 Zeuge eines einzigartigen Austauschs zwischen der Pianistin Johanna Summer und Igor Levit wurde, welcher diese gemeinsame Begegnung im Anschluss zu seinen „künstlerisch erfüllendsten Momenten der letzten Jahre“ zählte.
Levit machte den Aufschlag und spielte das erste Stück des romantischen Zyklus im Original; Summer nahm den Faden der jeweiligen Miniatur auf und lieferte mit einer Improvisation über das Gehörte ein Paradebeispiel ihrer musikalischen Intuition.
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Das spanische Cuarteto Quiroga veröffentlicht ein besonderes Album: „Arriaga – The Complete String Quartets“.
Mit dieser Neuerscheinung lädt das Ensemble dazu ein, die drei Streichquartette von Juan Crisóstomo de Arriaga (1806–1826) in neuem Klanggewand zu entdecken.
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Mit ihrem Debüt-Soloalbum TERRA kehrt die italienisch-amerikanische Pianistin Elenora Pertz an den Ursprung des Klangs zurück – in eine Welt, in der Musik unmittelbar aus der Erde und einem tiefen Bedürfnis nach Verbindung erwächst.
TERRA ist weit mehr als eine Sammlung von Klavierstücken: Es ist eine musikalische Meditation über Energie, Zyklen und das Urweibliche, inspiriert von intensiven Naturerfahrungen und dem Wunsch, die Trennung zwischen Werk und Leben, zwischen Kunst und Körper, zwischen Mensch und Erde zu überwinden.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die 1952 fertiggestellte 7. Sinfonie, die Prokofjew in einer für ihn schwierigen Zeit komponierte, da die sowjetische Führung ihn anfeindete und sein Gesundheitszustand kritisch war, sollte sein letztes vollendetes Hauptwerk sein.
Im Auftrag der sowjetischen Kinderradioabteilung komponiert und oft als „Kindersinfonie“ bezeichnet, ist Prokofjews Sinfonie Nr. 7 eine nostalgische Reflexion über die Jugend. Doch trotz ihrer wehmütigen Melodien und kindlichen Unschuld liegt in ihnen eine unterschwellige Traurigkeit. Mit durchgängigen melancholischen Nuancen und einem Ende, das an ein schlagendes Herz erinnert, mündet die Sinfonie in ein rätselhaftes Gefühl des Abschieds.
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Die Flötistin Zofia Neugebauer veröffentlicht Mitte April 2026 ihr Debütalbum „Il Vento Non Scritto“.
Im Zentrum stehen die beiden Flötenkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart, eingerahmt von zwei von Neugebauer komponierten, elektronisch inspirierten Miniaturen. Zofia wird dabei vom Folkwang Kammerorchester Essen begleitet, dirigiert von Johannes Klumpp – eine Kooperation, in der Tradition und neue künstlerische Ausdrucksformen eine außergewöhnliche Verbindung bilden.
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Der österreichische Pianist Gottlieb Wallisch setzt seine musikalische Entdeckungsreise fort: Nach dem gefeierten ersten Album mit Klaviermusik von Wilhelm Grosz präsentiert er nun die zweite Folge – wiederum mit einer Vielzahl von Weltersteinspielungen
Mit diesem Album liegt nun die gesamte heute noch zugängliche Klaviermusik von Grosz vor; das erhaltene Solo-Œuvre des Komponisten ist damit erstmals vollständig dokumentiert. Einige Klavierwerke, wie etwa das Opus 1, gelten hingegen weiterhin als verschollen.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Stéphan Elmas ist eine außergewöhnliche Gestalt sowohl in der armenischen als auch in der europäischen Musikgeschichte.
Nach ihrem erfolgreichen Debütalbum „The Soul of Smyrna“ (2023) vollendet die armenische Pianistin Heghine Rapyan nun ihre konsequente Wiederentdeckung der Klaviermusik von Stéphan Elmas (Geburtsname: Elmassian; Ստեփան Էլմաս, 1862–1937). Sie bezeichnet Elmas als „Chopin Armeniens".
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Mit „Lux Intus“ legt das international besetzte Barbican Quartet ein Album vor, das weit mehr ist als eine Sammlung herausragender Werke für Streichquartett – es ist ein klangliches Bekenntnis zur Kraft des Lichts, das aus dem Inneren strahlt.
Die sorgfältig ausgewählten Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, Rebecca Clarke, Benjamin Britten, Edward Elgar und Sophia Jani verbindet ein zentrales Motiv: das Suchen und Finden der inneren Stimme sowie das Leuchten von Hoffnung und Menschlichkeit selbst in dunklen Zeiten.
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- Geschrieben von: Redaktion -
„Verschwende nicht zu viel Zeit damit, klarzusehen.“ Oder etwa, alles verstehen und kontrollieren zu wollen. Du kannst es nicht", schreibt Blaise Ubaldini in seinem „Foreword“ und etabliert damit die Grundhaltung seines neuen Albums „In Between“. Sein Werk wirkt wie eine musikalische Echokammer für die wuchernde Wildnis der Existenz.
Der französische Avantgarde-Komponist vollzieht einen radikalen Sprung von der institutionellen Avantgarde zur totalen künstlerischen Autonomie.
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Between Us – Eine musikalische Begegnung
Die Geschichte des Albums Between Us beginnt mit einer digitalen Geste: Ein Like auf Instagram, ein Kommentar, ein geteiltes Stück Musik – so begegnen sich Jonas Hain und Robert Gromotka zum ersten Mal.
Beide stehen zu diesem Zeitpunkt an sehr unterschiedlichen Stellen ihres Lebens: Jonas, der junge Pianist & Komponist, der nach seinem gefeierten Debüt „Solopiano“ noch immer mit der Angst vor dem Rampenlicht ringt, und Robert, der erfahrene Multi-Instrumentalist, der nach Jahren zwischen Studio, Bühne und Familie Gefahr läuft, sich selbst zu verlieren. Es ist Ende 2023, als sie sich in Berlin, bei der Eröffnung von Roberts neuem Studio, persönlich kennenlernen – und damit ein Kapitel aufschlagen, das beider Leben verändern wird. Am 23.01.2026 erscheint nun das erste gemeinsame Album beim Label Neue Meister auf CD, Vinyl und als Stream.
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Wenn die Tage kürzer werden und die Luft nach Schnee und Tannengrün duftet, beginnt für viele Menschen eine Zeit voller Zauber, Erinnerungen und Sehnsucht nach Geborgenheit.
Für die international gefeierte Saxophonistin Asya Fateyeva ist die Weihnachtszeit festlich und besinnlich zugleich – eine Zeit zwischen Lachen, Lichtern und dem stillen Zauber des Kerzenscheins. Ihr neues Album „Nutcracker Unwrapped“ ist eine musikalische Einladung in diese Welt der Wintergeschichten, in der Tradition und Innovation, Orchesterklang und intime Vokalkunst auf einzigartige Weise verschmelzen.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Auf seiner neuen Einspielung „Broken Eyes“ erkundet der österreichische Countertenor Alois Mühlbacher die spirituellen Paradoxien in Bachs Alt-Kantaten.
Gemeinsam mit seinem Mentor Franz Farnberger und dem 2023 gegründeten Ensemble Pallidor präsentiert er auf dieser Aufnahme Bachs Alt-Solokantaten BWV 82 und 170 sowie ausgewählte Arien aus BWV 125, 120 und 34.
