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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Der in Hamburg geborene, in Norwegen aufgewachsene und in Köln lebende Saxophonist und Komponist Michael Villmow wird zu Beginn des Februars 2021 ein neues Album veröffentlichen, das den Titel „Da Pacem“ (dt.: Gib Frieden) trägt.

Die Aufnahmen sind gar nicht einmal mehr ganz so frisch – aufgenommen im Jahr 2016, im internationalen Konzert- und Kulturzentrum Orgelpark in Amsterdam, und gemeinsam mit weiteren europäischen Mitstreitern, insbesondere dem Spitzenchor „Cappella Amsterdam“, geleitet von Daniel Reuss, sowie Instrumentalisten von Weltruf, darunter der norwegische Saxofonist Bendik Hofseth und Schlagzeuger Hans-Kristian Kjos Sørensen. Außerdem Michael Villmows Sohn, der Perkussionist Frederik Villmow sowie der Niederländer David Jansen an der Orgel.

 
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Das Beethoven Jahr, das kaum stattfand, ist zu Ende – in der Gesamtaufnahme seiner Streichquartette durch das Kuss Quartett hallt es nach.

Es war ein ganz besonderer Sommer im niedersächsischen Hitzacker an der Elbe: 2019 spielte der Intendant der Sommerlichen Musiktage, der Violinist Oliver Wille, mit dem Kuss Quartett – seinem Ensemble – alle Streichquartette von Ludwig van Beethoven (1770-1827), von denen die meisten 2018 bei den Sommerlichen Musiktagen in der an der früheren Grenze zur DDR gelegenen Kleinstadt interpretiert hatten, in Tokyo – in der Suntory Hall, einer der ganz großen, wenn nicht DIE große Konzerthalle dort.

 
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Christian Löffler, deutscher Musiker, bildender Künstler und Produzent, stellt einen experimentellen Electronica-Tribut an Beethoven vor.
Ausgehend vom „Shellac Project“, einer digitalen Restaurierungsinitiative von Deutsche Grammophon, nutzte Löffler Material von 78er-Schellackschallplatten aus dem frühen 20. Jahrhundert für seine Arbeit.

 
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Für diejenigen, die Martin Kohlstedts Arbeit verfolgt haben, wird das neue Album „Flur“ ein Bruchpunkt sein.

Alle Strukturen, die er im Laufe der Jahre gebaut und verfeinert hat – avantgardistische Arrangements und komplexe experimentelle Systeme – sind außer Kraft gesetzt. Was jedoch übrig bleibt, ist von grundlegender Bedeutung: „Flur“, das zwar seinen ersten Soloklavieralben „Tag“ und „Nacht“ nahekommt, jedoch in der Konsequenz keine Rückkehr zu seinen Wurzeln bedeutet. Mit dem Album hat der Musiker ein neues Vokabular benutzt und einen fruchtbaren Boden geschaffen, um etwas Neues aufzubauen. „Dies ist der Anfang von etwas für mich“, sagt Martin Kohlstedt.

 
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Das musikalisch-facettenreiche Reisetagbuch „28 DAYS“ von Jürgen Saalmann umfasst 28 Kompositionen. Jede ist an einem einzigen Tag, inspiriert durch Augenblicke, entstanden. Jede ist ein musikalischer Eintrag in ein Tagebuch einer Reise durch Dänemark und Norwegen.

Die einzelnen Titel sind geographische Koordinaten eines spontanen Selbstexperiments. Sie sind die klanglichen Markierungen der vierwöchigen Route – jedem Reisetag ist eine Komposition gewidmet.

 
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„The See Within“ ist das Debütalbum des in Brüssel ansässigen Ensembles „Echo Collective“ mit ausschließlich eigenem Material.

Dabei verknüpft es die Vergangenheit des postklassischen Kollektivs mit der Gegenwart und bündelt den reichen Erfahrungsschatz zahlreicher Kollaborationen, der nun die eigene schöpferische Schönheit nährt: „Wir haben in den vergangenen Jahren Musik mit wunder- vollen Menschen erschaffen und dabei so viel gelernt, sagt Neil Leiter. „Wenn Du dann Deine eigene Musik schreibst, kannst Du gar nicht anders, als all diese Menschen irgendwie mit einzubringen.“

 
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Ein Musiker findet zu sich selbst. Auch so hätte eine mögliche poetische Überschrift zu diesem Artikel lauten können.

Pascal Schumacher, luxemburgischer Vibraphonist und Komponist veröffentlicht sein erstes Soloalbum. Das ist gleich aus mehreren Gründen einer besonderen Erwähnung wert.

 
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Das hier vorgestellte Album ist nicht nur eine Hommage an eine besondere musikalische Zeit und eine legendäre Sopranistin, sondern insbesondere ein Beleg für ein engmaschiges Netzwerk um Wolfgang Amadeus Mozart. Gleichzeitig ist dies eine Österreich-Reise, ins Wien der Habsburger Monarchie des 18. und frühen 19. Jahrhunderts.
Vor dem Hintergrund der Aufklärung zur Regentschaftszeit von Maria Theresia über Joseph II. bis zu Franz II. in denen es in Wien zum Kulturkampf und neuen kulturellen Theorien und Orientierungen kam, stellt die Sopranistin Sarah Traubel, gemeinsam mit dem Orchester der PKF- Prague Philharmonia unter der Leitung von Jochen Rieder, eine Reihe von Arien dieser Epoche vor.

 
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Woods Of Birnam: „How To Hear A Painting”

Es war ein immenser Kraftakt, der Energien und Zeit benötigte, aber auch vieles freisetzte und eine Reihe von Fragen aufwarf. Woods Of Birnam, 2011 gegründet, und passend zum vierten Album schon von Anbeginn an derlei Produktionsquantitäten auswarf, hat mit „How To Hear A Painting“ ein kleines Gesamtkunstwerk abgeliefert.

 
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Annika Treutler – „Viktor Ullmann: Klavierkonzert, Op. 25 und Klaviersonaten Nr. 3 & 7

Man wüsste gern, wie diese Musik geklungen hat. „Huttens letzte Tage“ zum Beispiel, eine lyrische Symphonie für Tenor, Bariton und Orchester, op. 12. Viktor Ullmann begann just im selben Jahr 1936 mit der Komposition, als Richard Strauss und Carl Orff sich mächtig ins Zeug legten, um die Propaganda-Olympiade des Hitler-Staates auch musikalisch glänzen zu lassen.
Oder Ullmanns „Lieder des Prinzen Vogelfrei“, 1940 geschrieben nach Texten von Nietzsche. Oder das 1943/44 geschaffene, aber erst 1975 uraufgeführte Bühnenwerk „Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung“.

 
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Luigi Cherubini Geistliche Werke

Die Aufzeichnung des Konzerts zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens 1945 in der Frauenkirche präsentiert weitgehend unbekannte Werke aus der Feder Luigi Cherubinis (1760-1842).

 
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Matthias Hoefs: Bach Trumpet Concertos

Hat er nun doch, oder hat er nicht? Selbst kenntnisreiche Barock-Fans reiben sich ein wenig die Augen, wenn sie den Titel der jüngsten CD von Trompeten-König Matthias Höfs sehen: „Bach Trumpet Concertos“.
Kannte man so bisher nicht. Aber nun ist einerseits der Norddeutsche mit den strahlkräftigen kleinen Blechblasinstrumenten bekannt dafür, dass er ein begnadeter Arrangeur ist, der schon vieles für sein Goldstück umgeschrieben hat. Andererseits war der alte Thomaskantor auch nicht zimperlich, wenn es darum ging, seine Stücke mal für dieses, mal für jenes Instrument umzuarbeiten – wie er’s grad brauchte.

 
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Les Passions de l'Ame: Variety – The Art of Variation

Johann Heinrich Schmelzer (1623-1680), Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) und Johann Joseph Fux (um 1660-1741) gehören nicht zu den österreichischen Komponisten, die jeder kennt, noch ist vielen bekannt, welch begnadete Musiker sie im Allgemeinen waren.
Jeweils zwanzig Jahre trennen die drei Musiker im Alter – und selbst ein solch relativ kurzer Abstand kann im Zusammenspiel zeigen, wie rasant sich Kompositionstechniken entwickelten. Die Kunst der Variation (The Art of Variation) fokussiert ein neues Album des im schweizerischen Bern ansässigen Ensembles „Les Passion de l’Ame“.

 
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Joseph Haydn Die sieben letzten Worte unseres Erloesers am Kreuze Ensemble Resonanz

„Die Aufgabe, sieben Adagios, wovon jedes gegen zehn Minuten dauern sollte, aufeinander folgen zu lassen, ohne den Zuhörer zu ermüden, war keine von den leichtesten“, schrieb der Komponist Joseph Haydn 1801.
Die seltsame Struktur des Werks hatte er sich auch nicht selbst ausgesucht. Es war ein Auftragswerk aus der spanischen Hafenstadt Cádiz, erstmals aufgeführt im Jahr 1787, für das besondere Karfreitagsritual im dortigen Oratorio de la Santa Cueva. Titel: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze.

 

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