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Hamburger Architektur Sommer 2019

CDs KlassikKompass
Charlene Farrugia / Mario Mintoff

Charles Camilleri (1931-2009) gehört zu den wichtigsten Komponisten der Mittelmeerinsel Malta.
1931 in Hamrun, südwestlich von Valletta geboren verschrieb er sich bereits als Kind dem Akkordeon und dem Piano, komponiert mit elf Jahren bereits seine ersten Stücke, die ganz in der Musiktradition des Landes und in der Folklore beheimatet sind. Als Achtzehnjähriger verlässt er – wie so viele – Malta (damals noch britische Kolonie) und emigriert zunächst nach Australien, dann nach London, verdient sein Geld mit dem Arrangieren von Popularmusik, dirigiert und komponiert. Bei einem seiner Aufträge assistierte er Sir Malcom Arnold bei der Filmmusik zum Oscar-gekrönten Spielfilm „Die Brücke am Kwai“.

 
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Aurora Orchestra

Musik zur Nacht. So könnte der Untertitel des Albums des britischen Kammerorchesters Aurora lauten.
Neben den Übervätern der Neuen Musik, dem rumänisch-österreichischen Komponisten György Ligeti sowie Benjamin Britten, kommen François Couperin, der Australier Brett Dean und der eher unbekannte englische Komponist Ivor Gurney zum Erklingen sowie sogar John Lennons und Paul McCartneys Stück „Blackbird“ u.w.

 
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Pablo Villegas

Auf einer musikalischen Reise durch Süd- und Nordamerika präsentiert der junge spanische Gitarrist Pablo Villegas die unterschiedlichen Spielarten, die das aus Spanien über den Atlantik gebrachte Instrument in verschiedenen Ländern Amerikas entwickelt hat. Hier treffen sich Tango und Volkstanz, Préludes und Musical, Bluegrass und Träumereien, gespielt in höchster Perfektion.

 
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Gulda Mozart

Im Sommer wird gern gebündelt und geboxt, Vorhandenes in mehr oder weniger handliche und preisgünstige CD-Pakete zusammengepackt. Eine kleine Preziose unter den Bündel-Angeboten hat die Deutsche Grammophone geschnürt. Sie recycelt alle bei ihr erschienenen Mozart-Aufnahmen von Friedrich Gulda: „Mozart – The Mozart Tapes – Concertos & Sonatas“. Kernstück: die großartigen, erst 2007 wiederentdeckten, ein Vierteljahrhundert lang vergessenen Aufnahmen der Mozart-Sonaten aus dem Jahr 1982.

 
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Felix Mendelssohn Bartholdy · Fanny Hensel: Lieder ohne Wort

Mit seinen „Liedern ohne Worte“ hat Felix Mendelssohn eine eigene poetische Gattung begründet: Tönende Miniaturen, liedhafte Strukturen, meist zwei bis drei Minuten lang. Musikalische Zeitkapseln, in denen Mendelssohn wie auf Tagebuchblättern die Erlebnis-, Gefühls- und Traumwelt seiner Zeit festgehalten hat. Seine einige Jahre ältere Schwester Fanny Hensel, der eine öffentliche Musikerkarriere versagt blieb, baute das Genre mit eigenen Werken aus. Martin Kirschnereit hat jetzt die „Lieder ohne Worte“ der beiden auf drei CDs eingespielt – und fordert zu einem interessanten Vergleich heraus.

 
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Praetorius. Pablo Heras Casado, Balthasar-Neumann-Chor und –Ensemble

Drei Musiker mit dem Namen Praetorius – und ihre Kompositionen aus den ersten 25 Jahren des 17. Jahrhunderts. Ein Zeitalter rasanter Entwicklung der Stilmittel und Kompositionstechniken, ohne die die Musik des Barock nicht möglich geworden wäre. Der junge spanische Dirigent Pablo Heras-Casado mit dem Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble hat Kompositionen aus dieser faszinierenden Umbruchzeit aufgenommen.

 
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Buchbinder spielt Bach

Zwei Partitas (BWV 825 und 826) und eine Englische Suite (BWV 808) von Johann Sebastian Bach hat Rudolf Buchbinder für sein spätes Bach-Debüt auf CD zusammengestellt. Er spielt sie unprätentiös, mit wunderbar singendem Ton und mit hoher Transparenz für die Strukturen der Stücke.

 
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Emma Kirkby – ein klingendes Portrait in fünf Alben

Die englische Sopranistin Emma Kirkby ist seit zwanzig Jahren eine der überragenden Interpretinnen nordeuropäischer Renaissance- und Barockmusik.
Dabei fing sie zunächst gar nicht mit dem Wunsch an, eine der bekanntesten Sängerinnen in historischer Aufführungspraxis zu werden. Sie studierte Klassik an der Universität von Oxford, arbeitete anschließend als Schullehrerin und sang zum Vergnügen in verschiedenen Chören. Anfang der 1970er-Jahre als sie im Taverner Choir sang und ein paar Jahre später durch die Kollaboration mit dem Consort of Musicke fing sie intensiv an für ihre Stimme jene Klangfarbe zu suchen, die zu historischen Instrumenten der Renaissance und des Barocks passt. Mit Hilfe ihrer Gesangslehrerin, der Koloratursopranistin Jessica Cash, formte die 2007 geadelte Dame Emma Kirkby ihre Stimme an der Guildhall-School of Music in London.

 
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Lorin Maazel: Verdi Requiem

Verdis „Messa da Requiem“, weit mehr als ein Gesang von Tod und Trauer, wurde 2014 unter der Leitung von Lorin Maazel in München aufgeführt. Zwei CDs dokumentieren dieses Konzert, das zu den letzten des amerikanischen Dirigenten gehört. Er starb im Juli 2014 im Alter von 84 Jahren. Ein bewegender Abschied.

 
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JEGardiner

Mendelssohns Sinfonien bekommen in den ersten beiden Veröffentlichungen einer neuen Reihe des London Symphony Orchestra unter John Eliot Gardiner überraschendes dramatisches Gewicht – sie büßen aber zugleich etwas von der flirrenden Kunst des Klangzauberers Mendelssohn ein.

 
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Edvard Grieg: Lyric Pieces – Lyrische Stücke

Ihrem Klavierspiel macht es ausgesprochen Freude zuzuhören, ob im Konzertsaal oder zu Hause auf CD.
Janina Filakowska, Kanadierin mit polnischem Namen, ist nicht nur in Nordamerika gefragt, sondern lange schon in Europa. Schon mehrmals spielte die Pianistin auf dem Schleswig-Holstein Musikfestival – besonders ausgiebig einen ihrer Lieblingskomponisten: Chopin. Dabei widmet sie sich seit Jahren auch unbekannteren polnischen Musikern wie Moszkowski, Szymanowski und Koprowski. Außerdem ergänzt sich ihr Repertoire mit Franz Liszt, Franz Schubert und Wolfgang Amadeus Mozart und rundet es ab. Nun also Edvard Grieg (1843-1907).

 
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Friedrich Gulda: Johann Sebastian Bach – Das wohltemperierte Klavier

Johann Sebastian Bachs „Wohltemperiertes Klavier“ in der großartigen Aufnahme Friedrich Guldas. Neu abgenommen von den Masterbändern aus den Jahren 1972/73 – ein Klaviererlebnis der Sonderklasse.

 
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Chor des Bayerischen Rundfunks

Das „Te Deum“ und andere geistliche Vokalwerke von Arvo Pärt entwickeln, interpretiert vom Chor des Bayerischen Rundfunks, aus der raffinierten Schlichtheit der Kompositionen eine enorme spirituelle Kraft.

Die spirituelle Kraft der Einfachheit der chaotischen Welt entgegensetzen, als Traumbild dessen, was sein könnte. Das ist das Credo des estnischen Komponisten Arvo Pärt, die Leitlinie seiner Musik, mit der er seine Menschen berührt und bezaubert. Und wo würde dieses Konzept der Einfachheit besser passen als bei geistlicher Vokalmusik in der Tradition der christlichen Mönche?

 
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Josef Bulva spielt Franz Liszt

Vom Wunderkind zum altersweisen Grübler – eine neue Doppel-CD dokumentiert das Lebenswerk des Pianisten Josef Bulva. Ein Mann mit einer erstaunlichen Geschichte, früher Virtuose von hohen Graden, heute ein Analytiker an den Tasten, dazu ein Comeback-Spezialist von eisernem Willen. „Josef Bulva plays Franz Liszt“ dokumentiert die Abschnitte seiner Lebensreise am Klavier.

 

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