Grafik & Design Magazin
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- Geschrieben von: Redaktion -
Augen, Monde und Katzen – Die Bildwelten von Christoph Hefti sind surreal, farbenprächtig und voller überraschender Verbindungen. Das Museum für Gestaltung Zürich widmet dem Schweizer Textilgestalter erstmals eine umfassende Einzelausstellung und lädt in einen Kosmos zwischen Design, Kunst und Handwerk ein.
Christoph Hefti (*1967) zählt zu den herausragenden Schweizer Textildesignern der Gegenwart. In seiner unverkennbaren Gestaltungssprache verbinden sich ungewöhnliche Erzählstrukturen mit handwerklicher Präzision. Geheimnisvolle Motive, markante Formen, intensive Farben und unterschiedliche Materialien verdichten sich zu eigenständigen Kompositionen.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
L’École, School of Jewelry Arts, präsentiert seit einigen Tagen in Paris eine Ausstellung, die dem amerikanischen Künstler Daniel Brush (1947–2022) gewidmet ist.
Daniel Brush, die Kunst der Linie und des Lichts (französischer Originaltitel: „Daniel Brush, l’art de la ligne et de la lumière“) zeigt mehr als 75 Schmuckstücke, Gemälde und Skulpturen des Künstlers, von denen einige zum ersten Mal sein New Yorker Atelier verlassen.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Während der New York Design Week 2026 präsentiert das Designerduo „Dualde & Cornelsen“ (Lucas Jimeno Dualde und Pali Xisto Cornelsen) die erste Ausstellung bei Espasso in New York.
Die Ausstellung konzentriert sich auf Werke von Lucas Jimeno Dualde und Pali Xisto Cornelsen sowie auf Arbeiten von Pali in Zusammenarbeit mit seinem Vater, dem Künstler und Skulpturenmacher Jejo Cornelsen.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Als das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg im Februar 2025 das Ende der traditionsreichen Messe für Kunst und Handwerk verkündete, war der Schock in der Szene der angewandten Kunst groß. Wie konnte es möglich sein, eine derart renommierte, über 140 Jahre alte Institution im Handstreich zu beenden?
Wie sollte es möglich sein, eine exklusive Plattform für hochkarätiges zeitgenössisches Kunsthandwerk zu ersetzen? Gerade mal neun Monate später, eröffnet Anfang November „The Artisan Affair“ in den Mozart-Sälen des Logenhauses Hamburg an der Moorweide – eine Messe mit dem Anspruch, die Lücke zu füllen.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
„Ist alles so schön bunt hier“, schmetterte Punk-Lady Nina Hagen 1978 in ihrem Song „TV-Glotzer“. Mittlerweile ist alles wieder ganz schön braun geworden in Deutschland. Höchste Zeit also, die Vielfältigkeit unserer Gesellschaft aufzuzeigen.
Doch ein wichtiges Thema ist kein Garant für eine rundum gelungene Schau, wie das Museum für Kunst und Gewerbe mit seiner Ausstellung „Glitzer“ beweist.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Für die einen ist es ein freizeitliches Sommerkleid, die anderen nutzen es als Hochzeitsmode oder wieder andere tragen es als Must-Have-Outfit auf dem Volksfest: Das Dirndl.
In einer Sonderausstellung befasst sich das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg mit diesem modischen Alleskönner.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
In der AdK-Galerie Arts & Crafts in Hamburg steht die diesjährige Weihnachtsausstellung ganz im Zeichen von „Pracht und Prächtig“ – ein Titel, der dieser Ausstellung alle Ehre macht: Die handgefertigten Objekte von 15 namhaften Kunsthandwerker*innen und Newcomern sind nicht nur einzigartig und von höchster Qualität, sie schmücken auch ungemein, wie man auf dem opulent gedeckten Gabentisch im Zentrum der Galerie entdeckt.
Ganz wunderbar ist dieser Tisch, bestückt mit Produkten sämtlicher Gewerke, die sich zu einem poetisch anmutenden Gesamtkunstwerk zusammenfügen. Ungewöhnliche Kombinationen sind hier zu entdecken, darunter die filigranen Papierbilder von Susanne Schwarz („Wolkenheim“), die mit Raum und Fläche spielen, sowie Kira Kotliars bunte Pappmaché-Katzen, die der Tafel eine heitere Note verleihen. (In der Galerie präsentiert sie eine große Auswahl ihrer geflügelten Fantasietiere).
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Eine Ausstellungseröffnung mitten in den Sommerferien? Nicht unbedingt der beste Zeitpunkt. Umso strahlender die Gesichter allerseits, als Kulturstaatsrätin Jana Schiedek, Stiftungs-Vorstand Hans-Jörg Czech und die Direktorin des Museums der Arbeit Rita Müller bei herrlichem Sommerwetter rund 700 Gäste in der Alten Fabrik zur III. Biennale angewandter Kunst begrüßen konnten.
WERTVOLL lautet der Titel der diesjährigen Biennale – und wieder ist er inspiriert vom Ort der Ausstellung – nach dem Museum für Hamburgische Geschichte 2020 und 2022 nun im Museum der Arbeit in Hamburg.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Diese Künstlerin ist in keine Schublade zu stecken. Begriffe wie „frei“ oder „angewandt“ wollen bei ihr nicht greifen, auch wenn „Margit Jäschke - Kairos“ in der Reihe „Contemporary Craft“ im Museum für Kunst und Gewerbe zu sehen ist.
Die ebenso facettenreiche wie puristisch inszenierte Retrospektive, die nach Leipzig, Pforzheim und München nun als letzte Station in Hamburg gastiert, macht deutlich, dass Jäschkes Arbeiten die Grenzen des Kunsthandwerks mühelos sprengen.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
„Wer hat Angst vor Rot, Gelb und Blau“ nannte US-Künstler Barnett Newman 1966 sein berühmtes Alterswerk aus großen monochromen Farbflächen in Primärfarben.
„Wer hat Angst vor Rot, Gelb und Blau“ könnte man auch die Ausstellung des tschechischen Glaskünstlers Petr Hora im Hamburger HHGlasmuseum der Achilles-Stiftung überschreiben, da seine Objekte eine Leuchtkraft entwickeln, die fast schon schmerzlich ist.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Die international renommierte Keramikerin Sonngard Marcks war zu Gast in der AdK-Galerie „Arts & Crafts Hamburg“.
Wer ihr mit Blumen, Blättern, Früchten, Insekten und Vögeln bemaltes Tafelgeschirr einmal gesehen hat, wird es überall wiedererkennen. Die Keramiken von Sonngard Marcks sind Ausnahmeerscheinungen in der Töpferwelt: Ein Füllhorn an Formen und Farben, ebenso virtuos wie verspielt, mitunter surreal und verrückt anmutend, dann wieder barock in ihrer Überladenheit.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
„Frauen kommen langsam, aber gewaltig“. Der Spruch aus der Frauenbewegung der 70er Jahre hat nichts an Aktualität verloren.
Das beweist derzeit „The F* Word“ - die großartige Ausstellung über die Guerilla Girls und feministisches Grafikdesign im Museum für Kunst & Gewerbe.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Dieser Slogan steht für Billigware, Massenartikel, Produktpiraterie. Heute, wohlgemerkt.
Bis Anfang des 20. Jahrhunderts stand das Label für unübertroffene Handwerkskunst, insbesondere auf dem Gebiet keramischer Erzeugnisse. Unter dem Titel „Made in China!“ gibt das Museum für Kunst und Gewerbe (MK&G) in Hamburg derzeit Einblick in seine exquisite antike Porzellansammlung.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Das Design des Holzstuhls J80 mit geflochtener Sitzfläche des dänischen Designers Jørgen Bækmark ist heute noch genauso aktuell wie in seiner Entstehungszeit.
Dieser in den 1950er-Jahren entworfene Klassiker ist ein Paradebeispiel für die typischen Qualitäten, die dänisches Möbeldesign ausmachen: Funktionalität, Eleganz, Komfort und ein besonderes Augenmerk auf den Benutzer.