Kultur Blog
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Mit deutlich mehr als einhundert Arbeiten wird das Gesamtwerk des dänischen Künstlerpaares Carl-Henning Pedersen und Else Alfelt in der Lübecker Kunsthalle vorgestellt.
Alfelt (1910–1974) und Pedersen (1913–2007) zählen in ihrer Heimat zu den Großen der Kunst, sind aber hierzulande nur wenig prominent. Eine schöne Ausstellung in der Lübecker Kunsthalle kann jetzt vielleicht etwas daran ändern.
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- Geschrieben von: Ruth Asseyer -
Das Einfache ist nicht immer das Beste, aber das Beste ist immer einfach – mit diesem Credo ist der Reformarchitekt Heinrich Tessenow (1876–1950) berühmt geworden.
In einer Zeit knapper Ressourcen und eines großen Bedarfs an bezahlbaren Wohnungen gewinnt dieser Satz für das Bauen wieder an Aktualität.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Der vollständige Titel dieses Theaterstücks über Glauben, Zweifel und die Zerbrechlichkeit unserer Überzeugungen lautet: „MASS: A Theatre Piece for Singers, Players and Dancers“.
Eigentlich ist es ein Bühnenweihfestspiel, bei dem Leonard Bernstein (1918–1990) in einer bewusst vollzogenen Stilmischung, in musikalisch gefasster Festlichkeit, eine Gemeinschaft herstellt. Und das gelingt Omer Meir Wellber und seinen Mitstreitern an diesem Pfingstsonntag in beeindruckender Weise.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die dialogische Ausstellung von zwei recht unterschiedlichen Werken, die im Lechner Museum Ingolstadt zu erleben ist, verbindet erstmals in einer Gegenüberstellung die gemauerten Skulpturen, grafischen Wandarbeiten und farbigen „Landing Hoops“-Siebdrucke der in Berlin lebenden und an der Kunstakademie in Dresden lehrenden Judith Hopf mit den Massivstahlskulpturen und den auf Büttenpapier collagierten und in Stahlrahmen gefassten klaren Formbildern von Alf Lechner (1925–2017).
Kuratorischer Leiter Dominik Bais lässt die Künstler – aus zwei sehr unterschiedlichen Generationen stammend – auf den beiden Museumsstockwerken mit achtunddreißig Werken in klarer und minimalistischer Sprache miteinander kommunizieren.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Während der New York Design Week 2026 präsentiert das Designerduo „Dualde & Cornelsen“ (Lucas Jimeno Dualde und Pali Xisto Cornelsen) die erste Ausstellung bei Espasso in New York.
Die Ausstellung konzentriert sich auf Werke von Lucas Jimeno Dualde und Pali Xisto Cornelsen sowie auf Arbeiten von Pali in Zusammenarbeit mit seinem Vater, dem Künstler und Skulpturenmacher Jejo Cornelsen.
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- Geschrieben von: Gabriele Haefs -
Die Rede ist vom Roman „Der Mord an Maschinenführer Roolfsen“ des norwegischen Autors Maurits Christopher Hansen (1794–1842) aus dem Jahre 1839/40.
Wobei sich die Gelehrten streiten: Ist es wirklich der erste Kriminalroman oder vielleicht eher der erste Detektivroman? Der Streit erscheint müßig zu einem Zeitpunkt, zu dem sich das Genre gerade erst herausbildete, und im Buch begegnen uns weder Kriminalpolizei noch Detektive, einfach, weil es das alles noch nicht gab, als Hansen seinen Roman schrieb.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Dramma per musica(l) an der Deutschen Oper Berlin
Schon nach seinem Operndebüt mit „Rinaldo“ in London wurde G.F. Händel zum führenden Musikdramatiker Englands. Sein furioses Bühnenspektakel wurde sogar als Vorwegnahme der Gattung Musical gehandelt. Diesem Ruf wird auch die Inszenierung von „Giulio Cesare in Egitto“ an der Deutschen Oper Berlin umfänglich gerecht.
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- Geschrieben von: Ruth Asseyer -
Mit der Ausstellung „Schlafquartier“ lenkt der 11. Hamburger Architektursommer den Blick auf das Thema Obdachlosigkeit, ohne dabei auch nur einen einzigen obdachlosen Menschen zu zeigen.
Die Fotografen Lars Klingenberg und Julius C. Schreiner zeigen in den Schaufenstern des Architekturbüros Fehlig Moshfegi Aufnahmen öffentlicher Orte deutscher und europäischer Großstädte, die das Leben auf der Straße erfahrbar machen.
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- Geschrieben von: Ulla und Heinz Lohmann -
Sie, eine Institution der hanseatischen Kulturgesellschaft, hat alles, was ihr wichtig war, in ihren Bildern festgehalten, unaufgeregt, fast nüchtern, jedoch immer mit äußerster Sorgfalt. Und sie bekam sie alle vor die Kamera: Mäzene, Museumsleiter, Galeristen, Ausstellungsmacher, Künstler, Sammler. Die Fotografin Isabel Mahns-Techau machte klar, dass diese Menschen für ihr Engagement stehen, Triebfedern der kulturellen Entwicklung in der Stadt sind und die enorme Vielfalt der Aktivitäten widerspiegeln. 2012 hat sie mit dem Buch „Kunstszene Hamburg“ eine Auswahl ihrer Fotografien und Porträts vorgelegt.
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
In diesem Jahr haben die Berliner Philharmoniker am 1. Mai ihr 144-jähriges Bestehen und 35 Jahre Europakonzert gefeiert. Ein Auftritt fand im Schloss Esterhazy in Eisenstadt (Burgenland) statt und drei weitere Abende in Berlin.
In der Bundeshauptstadt spielte das Orchester am 9. Mai das um Joseph Haydn reduzierte Konzert.