Musik

Sommer kann man das, was uns der August derzeit bietet, sicherlich nicht nennen, doch bei dem kombinierten Abend aus Zauberkunst und einem typisch virtuos-verrückten Jacques Palminger Konzert auf der Open-Air-Bühne der Hanseatischen Materialverwaltung hatte der Wettergott ein Einsehen: Es blieb trocken und für einen ganz kurzen Moment brach auch die Sonne durch die Wolken.

Den Rest des Abends schien sie jedoch in den Herzen der eingefleischten Palminger Fangemeinde.

 
Film

Die britische Schauspielerin Emerald Fennell („The Crown“) entrümpelt bei ihrem Regiedebüt gründlich das Rape & Revenge Genre: Entstanden ist ein spektakuläres Hybrid aus Comedy, Drama und Neo-Noir mit tragischem Finale.

Schwärzester Humor trifft auf feministischen Anspruch inmitten betörender Bonbonfarben, kitschiger Engel Ästhetik, griechischer Mythologie und Paris Hiltons Song Philosophie. Fennells provokante Satire wurde mit dem Academy Award für das Beste Originaldrehbuch ausgezeichnet.

 
Festivals, Medien & TV

Dörte Hansens Roman „Mittagsstunde“ zählt nach wie vor zu den 50 meistverkauften Büchern in Deutschland, hielt sich allein 38 Wochen unter den Top 3 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde auch von den Medien gefeiert.

Regisseur Lars Jessen sagt über den Roman: „Für mich ist „Mittagsstunde“ in der Genauigkeit der Milieuschilderung und der Zugewandtheit zu den Figuren ein großes Stück europäischer Literatur. Ein Roman über die Frage, wohin der Mensch gehört.“

Seit Anfang August laufen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen die Dreharbeiten.

 
Festivals, Medien & TV

Die belgische Künstlerin Miet Warlop begeisterte mit ihrer Chaos-Performance beim Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel.

 

Es braucht nicht viel, um das Publikum zu verzaubern, ein ganz normaler Umzugskarton aus Pappe reicht schon – wenn er so vorwitzig keck ist, wie in Miet Warlops surrealem Spektakel „After all Springville“ beim Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel. Der kleine Karton auf zwei Beinen ist eines der seltsamen Geschöpfe, die in dem „Disasters And Amusement Parks“ der belgischen Künstlerin ihr erstaunliches Eigenleben entwickeln.

 
Bildende Kunst

Im mecklenburgischen Schwaan wird das Werk Alfred Heinsohns vorgestellt.

Wer kennt Alfred Heinsohn? Nicht viele; oder doch nicht genug. Und wer kennt die „Kunstmühle“ in Schwaan? Wohl auch nicht sehr viele außerhalb von Mecklenburg-Vorpommern.

Die erste Ausstellung überhaupt, die das Gesamtwerk Heinsohns vorstellt, kann man sich jetzt in dem kurz vor Rostock gelegenen Schwaan anschauen. Der Besuch lohnt sich!

 
Festivals, Medien & TV

Rasante Action und spektakuläre Animationen

Während der vom französischen Autor Maurice Leblanc geschaffene Meisterdieb Arsène Lupin auf Netflix weltweit erfolgreich ist, steht ihm sein animierter Enkel Lupin III. im Kino in nichts nach. Im Rahmen der KAZÉ Anime Nights erscheinen drei aktuelle Film-Highlights zu Ehren der berühmten Manga-Figur aus der Zeichenfeder von Monkey Punch, einem der herausragendsten Manga-Künstler Japans.

 
Festivals, Medien & TV

„Togetherness“ bedeutet so viel wie Zusammengehörigkeit, Miteinander, Wir-Gefühl. „Togetherness“ hat sich das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel im Corona-Sommer 2021 auf die Fahnen geschrieben.

Wohl wahr: Es ist ein Glücksgefühl wieder ausgehen zu dürfen, sich mit Freunden zu treffen und gemeinsam Kultur zu erleben. Allein waren wir lange genug.

 
Film

„Glanzvolle Ironie, zärtliche Lyrik und ein gehöriger Schuss Bitterkeit”, so charakterisiert Dominik Graf die Sprache des Schriftstellers Erich Kästner, sie prägt sein dreistündiges Leinwand-Epos. Der 68jährige Regisseur inszeniert „Fabian oder Der Gang vor die Hunde” mit der melancholischen Beiläufigkeit des Untergangs.

Die Adaption von Kästners erstmals 1931 veröffentlichtem Klassiker ist eine der schönsten und ungewöhnlichsten deutschen Literaturverfilmungen. Grandios Tom Schilling als Fabian, ein Moralist, der auf den Sieg der Anständigkeit wartet, ohne recht daran zu glauben genauso wenig wie an die Liebe, -bis sie ihn überrumpelt.

 
Film

1909 erschien Jack Londons Schlüsselroman „Martin Eden”. Filmregisseur Pietro Marcello verlegt den Kampf seines proletarischen Antihelden um Bildung und gesellschaftliche Anerkennung vom kalifornischen Oakland in die italienische Hafenstadt Neapel.


Das vielschichtige Künstlerporträt „Martin Eden” mutiert zum suggestiven historischen Fresko, erinnert an Bernardo Bertoluccis Monumentalwerk „Novecento”. Es ist, als drohe sich vor unseren Augen das frühe 20. Jahrhundert samt kapitalistischer Maschinerie in seine Bestandteile aufzulösen: Die ästhetischen Fixpunkte der Epochen werden austauschbar, überlagern sich mit den verschiedenen gegensätzlichen politischen Überzeugungen. 

 
Festivals, Medien & TV

Teenager-Rebellion trifft Sozialsatire

Im Rahmen der diesjährigen KAZÉ Anime Nights wird „Seven Days War“ das Coming of Age-Erlebnis des Jahres. Es ist somit das heißersehnte Kinoevent im August, das in 200 teilnehmende Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz stattfindet.

 

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