Kultur Blog
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die Belcanto-Oper „I Puritani“ des sehr jung verstorbenen sizilianischen Komponisten Vincenzo Bellini (1801–1835) bildet den Auftakt einer Reihe von im Kino live übertragenen Opern aus der Metropolitan Opera in New York.
„I puritani e i cavalieri“ („Die Puritaner und die Kavaliere“) – so der eigentliche Titel – ist ein Glanzstück, mit dem die Met den Jahreswechsel im Rahmen einer glanzvollen Gala-Premiere am 10. Januar 2026 feiert und auf über 200 Leinwände in Deutschland und Österreich übertragen wird.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Das Leben und Werk von Joseph Beuys (1921–1986) sind eng mit der Kunsthalle Tübingen verbunden. Der Künstler war von Anfang der 1970er-Jahre bis zur Jahrtausendwende nicht nur mehrmals in Ausstellungen in der Universitätsstadt – Werke von ihm befinden sich auch in der hauseigenen Sammlung.
Der Blick auf das Werk und die Person Joseph Beuys hat sich in den letzten Jahren in Wissenschaft und Öffentlichkeit stark verändert.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Eine pinkfarbene Bauernrose – oder ist es eher eine edle Päonie? - ziert das Cover von Natascha Wodins neuem Roman „Die späten Tage“. Wer das Buch aufschlägt, liest statt der üblichen Inhaltsangabe beachtlich-schöne Buchzitate auf der linken Umschlagsseite.
Ein kurzes Beispiel: Jeden Tag nach dem Aufwachen, wenn das Bewusstsein langsam einsetzt, der Schock: Du bist alt, du wirst bald sterben. Sätze wie diese stimmen uns ein auf all das, was uns in diesem Buch erwartet
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Mit „Anders Zorn – Schwedens Superstar“ zeigt die Hamburger Kunsthalle rund 150 Werke eines schillernden und überaus wandlungsfähigen Jahrhunderttalentes, das in Deutschland jahrzehntelang in Vergessenheit geriet.
Wer das TV-Historiendrama „Martha Liebermann – Ein gestohlenes Leben“ von Stefan Bühling gesehen hat, dem ist auch der Name Anders Zorn nicht entgangen.
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- Geschrieben von: Marc Peschke -
Heilbronn, die Stadt am Neckar, umgeben von Weinbergen und geprägt von einer reichen Geschichte als Reichs- und Handelsstadt, hat sich in den vergangenen Jahren mit spannender Dynamik neu erfunden.
Neben Theater und Museen prägt heute ein wachsender Bildungscampus mit international renommierten Hochschulen und Forschungsinstituten, internationalen Studierenden und ja, einer ausgeprägten Innovationskultur die Stadt. Mit besonderem Fokus auf Zukunftstechnologien hat sich Heilbronn zu einem der spannendsten Bildungs- und Wissensstandorte Deutschlands entwickelt.
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- Geschrieben von: Ruth Asseyer -
Schade oder Gott sei Dank, dass das nicht gebaut wurde! Je nach persönlicher Priorität und Perspektive ist das meist der erste Gedanke, den man bei der Lektüre dieses 600 Seiten langen Buches hat, eine Wundertüte voller bunter Pläne, Zeichnungen, historischer Fotos und großartiger Luftaufnahmen.
„Das ungebaute Hamburg“ ist aber vor allem ein aufschlussreiches Erinnerungsbuch über die baukulturellen Debatten und politischen Kämpfe der zukünftigen Stadtgestalt Hamburgs seit 1960, die zur gebauten Gegenwart geführt haben.
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- Geschrieben von: Julia Landgrebe und Claus Friede -
Die Archäologische Staatssammlung in München widmet sich in einer Sonderausstellung den Gladiatoren des römischen Imperiums.
Der Gladiator ist die populärste Figur der römischen Welt. Er verkörpert den Kampf auf Leben und Tod, die extreme Unterhaltung, das maximale Risiko, aber auch die Aussicht auf größten Ruhm. Gladiatorenkämpfe lieferten spezifisch römische Antworten auf Fragen zum Leben und zum Tod. Sie führten exemplarisch und vor der größtmöglichen Öffentlichkeit vor Augen, wie man dem Tod entgegentreten solle: nämlich mit Tapferkeit und Todesmut!
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Um das Thema Liebe ranken sich seit Jahrhunderten unendlich viele Gedanken und Gedichte. Immer wieder und unermüdlich beschreiben Dichter die Irrungen und Wirrungen der Liebe. Auf jeweils eigene Art besingen sie Freundschaft und Liebe, Nähe und Ferne.
Ein facettenreiches Beispiel für die lyrische Vielfalt der Thematik ist die Anthologie „Von Nähe und Ferne“. Herausgeberin Thea Caillieux hat dieses Lesebuch über die Liebe in acht Themenkomplexe gegliedert. Mit einem Geleitwort von Aleida Assmann ist das Buch in der „Kröner Edition Klöpfer“ erschienen.
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- Geschrieben von: Redaktion -
In ihrer Einzelausstellung „Waters call me home“ verwandelt die litauische Emilija Škarnulytė den Space01 des Kunsthauses Graz in eine poetisch-immersive Unterwasserwelt aus Video, Licht, Klang und Skulptur.
Wasser steht hier für Transformation und ein fluides Archiv und wird zugleich zur Metapher eines inklusiven Weltbildes. Škarnulytė verschränkt Wissenschaft und Mythologie, Realität und Fiktion und schafft im „Cosmic Belly“ mit „Waters call me home“ ein sinnliches Plädoyer dafür, unsere Beziehungen zu Erde und Kosmos neu zu denken.
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- Geschrieben von: Redaktion -
In der Tat kann man von einer Entdeckung sprechen: Nach 80 Jahren werden erstmals Fotografien der in Köln wirkenden Röntgenschwester Margarita Neiteler präsentiert.
In den Räumen der Michael Hornbach Stiftung ist eine Auswahl Schwarz-Weiß-Fotografien zu sehen, ergänzt um einige Briefe und Bücher, die vier Jahre zum Ende des Zweiten Weltkriegs und zum Neubeginn in Köln in den Fokus rücken.
