Kultur Blog
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- Geschrieben von: Dagmar Reichardt -
Das niederländische Nexus-Institut mit Stiftungssitz in Amsterdam wartet dieses Jahr mit einer Rede von Filmregisseur, Drehbuchautor und Fotograf Wim Wenders (geb. 1945) im Auditorium der Erasmus-Universität Rotterdam im Programmangebot auf.
Der gebürtige Düsseldorfer hielt sie auf Englisch vor eigens aus den USA, Kanada, Deutschland, der Schweiz, Großbritannien oder Polen nach Rotterdam angereisten Gästen, während sie erstmals per Livestream auch rund um den Globus in Realzeit übertragen wurde.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Das Museo Picasso Málaga präsentiert mit der Ausstellung „Munch – Picasso“, erstmals einen Dialog zwischen dem Norweger Edvard Munch (1863–1944) und dem aus Málaga stammenden Pablo Picasso (1881–1973).
Die soeben eröffnete Präsentation untersucht, wie beide Künstler durch eine eigenwillige Verbindung von Experimentierfreude und dem Ausdruck ihrer Obsessionen und Emotionen der modernen Kunst den Weg bereiteten.
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- Geschrieben von: Susanne Pröpsting -
Zahlreiche Postkarten aus den 1870er- und 1880er-Jahren geben neue Einblicke in das Privatleben des Pianisten, Komponisten und Brahms-Vertrauten Theodor Kirchner (1823–1903).
Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) konnte das wertvolle, bislang in Privatbesitz befindliche Konvolut erwerben und damit den bereits vorhandenen Nachlass um persönliche Zeugnisse aus Kirchners Alltag ergänzen.
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- Geschrieben von: Mario Graß -
Am vergangenen Samstag feierte das Stück „Summer Snow“ im Theater Bielefeld Premiere. Für ihre poetische Choreografie, die eine surreal-groteske und aus den Fugen geratene Welt zeigt, erhielten Ella Rothschild, die neue Leiterin der Bielefeld Dance Company, und ihr Team stürmischen Applaus vom Publikum.
Wir sind es gewohnt, von zahlreichen Gegenständen umgeben zu sein. Unsere Wohnungen, Schubladen und Regale sind mit ihnen gefüllt. Die einen erfüllen funktionale, andere rein dekorative Zwecke. Manche bewahren wir als Erinnerung an ein Ereignis oder an eine geliebte Person auf, während andere keine erkennbare Funktion haben. In ihrer Gesamtheit bilden sie eine Kulisse unseres Daseins und sagen viel über uns als Menschen aus.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Das Werk von Niki de Saint Phalle (1930–2002) kreist um den Traum als radikalen Akt gesellschaftlicher Veränderung. In der groß angelegten Ausstellung „Dream Machine“ beleuchtet der Kunstpalast in Düsseldorf über vier Jahrzehnte hinweg seinen Kampf gegen Strukturen, die Frauen das Recht auf Selbstbestimmung – insbesondere über den eigenen Körper – verwehren
Aktion, Skulptur, Bühne und Film sowie Modelle begehbarer Architekturen machen Niki de Saint Phalles autobiografisches Worldbuilding, ihren Entwurf einer weiblich geprägten Welt und ihre gemeinschaftliche Arbeitsweise sichtbar.
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- Geschrieben von: Ruth Asseyer -
Normalerweise wird die Architekturgeschichte anhand von Bauten erzählt. So entsteht eine Leistungsschau ikonischer Werke, deren Urheber überwiegend Männer sind.
Mit der neuen Reihe „She was an Architect“ versucht der Hatje Cantz Verlag, einen neuen Ansatz zu verfolgen, um zu zeigen, dass Architektur mehr ist als das Errichten von Gebäuden. Im ersten Buch stellt die Kulturwissenschaftlerin und Autorin Laura Helena Wurth das Leben und die Arbeit der Architektin und Hochschullehrerin Astra Zarina vor.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
In der Archäologischen Staatssammlung in München gehen Wissenschaftler, Kuratoren und Experten in einer Ausstellung dem Phänomen eines noch heute sichtbaren Steinkreises nach, der vor etwa 5000 Jahren von Menschen im Südwesten des heutigen Englands angelegt wurde: Stonehenge.
Das eindrucksvolle Bauwerk aus der Steinzeit wurde zu einem der bekanntesten Monumente der Welt und wird von Millionen Menschen besucht. Noch immer liegen – und das bereits seit gut neun Jahrhunderten – viele Fragen unbeantwortet im Boden und in der Luft: z.B. wer es erbaut hat, wie und warum.
Antworten darauf zu finden, ist alles andere als einfach: Es gibt keine schriftlichen Quellen, und die berühmten Menhire – senkrecht aufgerichtete Langsteine – schweigen.
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- Geschrieben von: Mario Graß -
Hessen Kassel Heritage, in Kooperation mit dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt, präsentiert die Ausstellung „Dürer für hessische Fürsten“.
Die Schau im Schloss Wilhelmshöhe, die bis zum 17. Januar 2027 zu erleben ist, ermöglicht einen Einblick in die Auseinandersetzung mit Dürers Werk sowie in die moderne kunsthistorische Forschung.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Mit seinem Roman „Wo die Toten sprechen“ hat der Schriftsteller Jaroslav Rudiš das diesjährige Gastland Tschechien auf der Frankfurter Buchmesse würdig vertreten. Das Buch ist eine Hommage an Tschechien, eine Hommage an das Böhmische Paradies, das allerdings auch die Hölle sein kann.
Wer sich auf Rudiš Road-Trip, auf seine Road-Novel einlässt, erlebt trotz enthaltener Melancholie und Tragik pure Lesefreude. Wir werden während der Lektüre zudem erinnert an große Namen der Literatur und an Pop-Musik der 80er Jahre.
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- Geschrieben von: Marc Peschke -
Zunächst sieht man im Luftmuseum Amberg etwas ganz Weiches. Etwas, das sich zu bewegen scheint, quillt und sich windet, über eine Kante hängt oder sich breitmacht.
Eine amorphe Masse, ein Stück Gummi, Kunststoff, Wachs oder eine seltsame organische Substanz. Doch es ist Stein, der hier bearbeitet wurde. Was aussieht, als könne es jeden Moment seine Form verändern, besteht aus Marmor, einem der härtesten und dauerhaftesten Materialien der Bildhauerei.
