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Hamburger Architektur Sommer 2019

Musik
Kent Nagano und die Suche nach inhaltlicher Wahrheit in der Musik

Der zweite Teil des Gesprächs mit Hamburgs Generalmusikdirektor Kent Nagano im Park Hyatt Hotel Hamburg geht den Fragen nach: warum ihm die Londoner Symphoniker ein Schild schenkten mit der Aufschrift „Danger – Live Conductor; was es bedeutet, in der Musik inhaltliche Wahrheit zu suchen, warum für ihn Partituren mehr sind als bloße Empfehlungen und was die Elbphilharmonie für Hamburg bewirken kann und schließlich warum Balance und Ausgeglichen-Sein so wichtig ist.

 
Musik
Kent Nagano Foto: Steven Haberland

Seit acht Monaten ist der Amerikaner Kent Nagano Generalmusikdirektor in Hamburg. Hans-Juergen Fink sprach mit ihm über den Hamburger Klang, Olivier Messiaen, seine Arbeit mit Frank Zappa, seine „schrecklichen Ohren“ sowie über Schönheit und Balance. Ein Gespräch in zwei Teilen.

 
Musik

Konzert für Koroliov – ein musikalischer Dank

Keiner spielt Bach so wie er. Und doch führte Evgeny Koroliov über 30 Jahre ein Doppelleben: Neben seltenen Konzertauftritten war der gebürtige Russe mit Herz und Seele hoch geachteter Klavierprofessor an der Hamburger Musikhochschule. Aus Anlass seiner Emeritierung luden jetzt Schüler und Freunde des Weltklasse-Pianisten zu einem ganz besonderen Danke-schön-Konzert ins Rolf-Liebermann-Studio. Um es gleich zu sagen: Es blieb nicht bei Bach.

 
Musik
Internationale Musikfest Hamburg La Passione Copyright Uhlig

„La Passione“, mit dem Konzept und der Regie von Romeo Castellucci, eröffnete das 2. Internationale Musikfest Hamburg – ein Musik- und Theaterabend, der neben den tiefen Emotionen aus Bachs Musik viele zwiespältige Gefühle hervor rief, oft Kopfschütteln, Ratlosigkeit und immer wieder schlicht Langeweile.
 
Es war der Versuch, Bachs großartiger „Matthäus-Passion“ neue Denkanstöße anzulagern, ein gewaltiges Kopfkino, das zu einem tieferen Zuhören und Erfassen des Sinns dieser musikalischen Leidens- und Erlösungsgeschichte führen sollte. Er ist leider missglückt – bei musikalisch hoher Qualität.

 
Musik
Oper Hamburg Programm

Opernereignisse, die Aufsehen erregen werden – das verspricht ein Blick ins neue Programm der Staatsoper Hamburg für 2016/17, die zweite Saison unter der Leitung von Georges Delnon, Kent Nagano und dem weltweit in der Zahl seiner Dienstjahre unübertroffenen John Neumeier.

 
Musik
Elbphilharmonie maxim_schulz

Ein heißes Programm, zu dessen Präsentation Elbphilharmonie-Chef Christoph Lieben-Seutter und ein angesichts der Zielgeraden sichtlich erleichterter Bürgermeister Olaf Scholz ins kalte Parkhaus des Prestige-Neubaus am Kaiserkai gekommen waren. Nach sieben Jahren des Warmlaufens wurde enthüllt, worauf sich Hamburger und Hamburg-Musik-Touristen in der ersten Saison mit dem neuen Konzerthaus am Hafen freuen dürfen. Es sind über 300 Konzerte, die Bandbreite ist kaum übersehbar und ungeheuer vielfältig – und sie markieren kaum weniger als, wie es ein Kollege punktgenau formulierte, einen Quantensprung im Hamburger Musikangebot.

 
Musik
Romeo Castellucci: Johann Sebastian Bach – La Passione

Fünf Mal am Abend des 16. Juni 2015 kämpften Sanitäter in der leeren Messehalle 3 um das Leben schwer verletzter Unfallopfer. Fünf Mal vergebens. Einem Mann quollen bereits die Gedärme aus dem Bauch, ein junges Mädchen starrte noch entsetzt auf sein abgetrenntes Bein, ehe es verblutete.
Hätten sich diese grausamen Szenen nicht zum Auftakt der Art Basel abgespielt, man hätte sie für real gehalten. Doch zum Glück war es „nur“ ein Schauspiel des italienischen Star-Regisseurs Romeo Castellucci (56). Wo Castellucci auftaucht, ist der Skandal nicht weit. In den Hamburger Deichtorhallen wird er im April Bachs „Matthäuspassion“ aufführen – als spektakulärer Auftakt des 2. Internationalen Musikfestes.

 
Musik
Roger Cicero

Das kann doch nicht wahr sein! Das ist doch nicht möglich! Für alle, die Roger Cicero kannten und seine Musik liebten, ist sein plötzlicher Tod wie ein Schlag ins Gesicht. Unfassbar und hundsgemein.
Es hat mal wieder einen der Besten getroffen - einen der besten Jazz-Interpreten unserer Zeit. Sein Charme, sein Witz und seine Liebenswürdigkeit werden uns immer in Erinnerung bleiben. Und, natürlich, seine begnadete Musikalität: Er war es, der dem deutschen Swing neuen Auftrieb gab – mit humorvoll-banalen „Männersachen“, die vor allem Frauen begeisterte. Gründonnerstag starb der Wahl-Hamburger, dessen Markenzeichen Hut oder Schiebermütze waren, an einem Hirnschlag.
Roger Cicero wurde nur 45 Jahre alt.

 
Musik
Das Philharmoniker-Programm für Laeiszhalle und Elbphilharmonie

Da ist sie also endlich, die Saison 2016/17, die dem Hamburger Musikleben den großen Sprung vom „bis jetzt“ zum „jetzt aber“ bescheren soll. Als erster der großen Hamburger Player in Laeiszhalle und Elbphilharmonie stellte nun das Philharmonische Staatsorchester Hamburg seine Pläne für die zweihälftige Saison vor.

 
Musik
Guillaume Tell - Staatsoper Hamburg

Kräftige Buhs für die Regie: Roger Vontobel nimmt für Rossinis „Guillaume Tell“ in der Hamburgischen Staatsoper den Gründungsmythos der Schweizer Eidgenossenschaft komplett auseinander. Das funktioniert prima. Aber was soll daraus in den Köpfen des Publikums entstehen? Ein unbefriedigender Premierenabend, der viele Fragen offen lässt.

 
Musik

Nikolaus Harnoncourt ist tot

Der Musiker, Dirigent und passionierte Musikforscher Nikolaus Harnoncourt ist tot. Er starb am 5. März im Alter von 86 Jahren, nur drei Monate, nachdem er sich aus dem Konzertleben zurückgezogen hatte. Er wird in Erinnerung bleiben als einer, der die Türen zur historisch informierten Musizierpraxis weit aufgestoßen und die Wege in alte Klanglandschaften neu erkundet hat.

 
Musik
Mozarts „Don Giovanni“ in der Hamburger Kammeroper

Hervorragende Sängerinnen und Sänger, ein wunderbares Mini-Orchester, ein eingängiges Regiekonzept – der Hamburger Kammeroper gelingt mit „Don Giovanni“ der zweite Volltreffer in einer ambitionierten Spielzeit, die später noch „Così fan tutte“ auf die Bühne bringen wird. Der Wüstling und die Gesellschaft seiner Opfer, die ihre Rache planen – im kleinen Opernhaus sorgen sie für einen großen, musikalisch höchst hörenswerten Opern-Abend.

 
Musik
Elisabeth. Das Musical – Die wahre Geschichte der Sissi

„Elisabeth“ im Mehr! Theater hätte zweifellos das Zeug zu großer Oper.
Dass die Musical-Produktion äußerst mittelmäßig bleibt, liegt an wenig eingängigen Melodien und stimmschwachen Tenören. Vor allem aber an der lausigen Lichtregie und einer ärgerlich reflektierenden Projektionsfläche als kostengünstigem Tour-Bühnenbild. Dabei enthält die als Totentanz interpretierte Lebensgeschichte der österreichischen Kaiserin durchaus intensive Momente. Dafür steht schon der Name Harry Kupfer, der einstige Vorzeige-Regisseur der DDR.

 
Musik
Kolorit der Freiheit – Rossinis Guillaume Tell als Schwellenstück zur politischen Oper

Die Auflehnung eines aufrechten berglerischen Volkes, das in inniger Verbundenheit mit der Natur seines nationalen Wertes gewiss war, mündete 1291 im schweizerischen Staatsgründungsmythos vom Rütli-Schwur. So geht die Sage, und so erzählt es uns Schiller in seinem Wilhelm Tell.
Der Feind war das österreichische Habsburg, in dem der unterdrückte Helvetier alles Üble versammelt sah: Verstädterung statt Natur, Intrige statt Aufrichtigkeit, Fremd- und Willkürherrschaft statt Freiheit. Doch genauso wenig wie Schiller zur offenen Rebellion aufstacheln wollte, sah sich Rossini in seiner Stoffauswahl für seine dritte französische Oper Guillaume Tell aufgerufen, der Herrschaft des französischen König Karls X. mit seinen Opernklängen den Kampf anzusagen.

 

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