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Die Rolls fließen traumhaft locker, werden von kraftvollen Kantenschlägen auf der Snare und rhythmischem Beckenzischen zur machtvollen Demonstration eines dynamischen, aber auch sensiblen Schlagwerkers, bei dem jeder Akzent sitzt.

Fünf Minuten lang ergießt sich ein magisches Donnerwetter aus Wirbeln, Fills, Patterns und polyrhythmischen Figuren: Mit dieser Intensität beherrschen nur wenige Drummer ihr Arbeitsgerät.

 
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Der Alt-Folk Musiker James Auger a.k.a. „A Choir of Ghosts“ (UK/SE) veröffentlicht am 19. November 2021 seine neue Single „Do You Remember?“.

 

„Der Song handelt im Wesentlichen von meiner seltsamen Angst, alt zu werden oder zu sterben, bevor ich das Gefühl hatte, mein Leben gelebt zu haben“, beschreibt James Auger seine Gefühle. „Es ist auch eine kleine Geschichte darüber, was meine Frau und ich in den letzten 8 Jahren durchgemacht haben.“

 
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Traditionelles Afrika und moderner Jazz? Das mutet zunächst wie eine verquere Mischung an.

Matthias Spillmann und Band haben mit Mbuso Khoza jedoch einen Musiker gefunden, der farbgebendes und verbindendes Element in der ungewöhnlichen Mixtur ist. Der Vokalartist aus Südafrika bringt die Werke königlicher Lobsänger aus seiner Heimat mit, die sogenannten „imbongi“. Speziell die Gesänge der Prinzessin Makogo kaDinzulu hat er sich ausgesucht.

 
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Das Folk-Trio „AySay“ verbindet lyrisch und musikalisch unterschiedliche Kulturen.

Migrationsprozesse, ob in Dänemark – woher AySay stammt – oder anderswo in Europa, haben insbesondere kulturell erstaunliche Effekte. Gesellschaften wird schnell klar, dass Integration nie so funktioniert, dass eine Kultur oder gar Kulturen in einer anderen vollkommen aufgehen. Es bleiben Fragmente oder entstehen Beeinflussungen, neue Haltepunkte und Verbindungslinien.

 
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Was haben das Videospiel „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ und Joni Mitchells Album „Hejira“ gemeinsam? Nun: Sie nehmen ein eigentlich etabliertes Genre, verknüpfen es gleichwertig mit neuen Einflüssen und erschaffen ein zeitloses Kunstwerk.

Gleichwertig ist das Stichwort: Auf ihrem Album „Ekual“ schaffen Yumi Ito & Szymon Mika nämlich ein ebensolches Phänomen. Mit der Vielfalt von Stimme sowie Saiteninstrumenten kreiert das polnisch-japanisch-schweizerische Gesangs-Gitarren-Duo Welten aus Flageolett, Akkorden, Gesangsmelodien und Stimmimprovisationen. Dabei drängt sich kein Element in den Vordergrund.

 
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Der erste Titel („For Weeks Prolog“) ist eine Instrumentalnummer. Aber irgendetwas vermisst man. Genau – es ist die Stimme der Sängerin Stefanie Boltz. Doch im zweiten Song („For Weeks“) zeigt die Münchner Jazzerin, wie unersetzlich sie ist.

 

Keine Frage: Ihr Kompagnon, der Pianist Christian Wegscheider, ist ein versierter Keyboarder. Aber die volle Dröhnung Sahnehäubchen ist Stefanie Boltz. Das zeigt sich auch im dritten Stück „Marvelous“. Obwohl Wegscheider sein Piano virtuos beherrscht – erst die Sängerin veredelt den Song zu einem Unikat. Irgendwo zwischen Abbey Lincoln, Dee Dee Bridgewater und natürlich in allererster Linie Stefanie Boltz klingt sie so eigenständig wie eine traditionsbewusste Jazzsängerin nur klingen kann.

 
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Außergewöhnlich, transkulturell und verbindend – auf eine Weise, die man in dieser Kombination äußerst selten findet: Die in Tschechien geborene Musikerin Barbora Xu studierte in Taiwan und Finnland. Alle drei – vermeintlich exotische – allgemein kulturelle und speziell musikalische Einflüsse hat sie miteinander verwoben und diese auf eine Art, die wie natürlich, gelernt und selbstverständlich miteinander bei ihr harmonieren.

Diese Brücke zwischen Ost und West schlägt Barbora Xu auf ihrem Debütalbum „Olin Ennen“ (finnisch; zu deutsch: „Ich war früher einmal“).

 
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Auf dem Solo-Debütalbum des französischen Cellisten Gaspar Claus hört man fast ausschließlich sein Cello. Es wird gestrichen, gezupft, liebkost, geschlagen und manchmal mit der Hilfe von Effektpedalen verändert.

Es vermittelt auf innovative und suggestive Weise die Illusion, eine Vielzahl an Streichinstrumenten voll von harmonischem, rhythmischem und melodischem Potential zu hören.

 
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Das russische Trio Vedan Kolod aus dem sibirischen Krasnojarsk widmet sich mit einem neuen Album, namens „The Tale of Igor’s Campaign“, ganz dem Mittelalter und dem Epos der Kiewer Rus.

Wörtlich aus dem alt-ost-slawischen übersetzt heißt die Dichtung: „Lied von der Heerfahrt Igors“, heute schlicht als das „Igorlied“ bekannt.

 
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Nils Petter Molvær gehört zu den prominentesten Vertretern inmitten eines elektroakustischen Jazz- Hybriden, der seit den 1990ern zu einem eigenen Genre gewachsen ist.

Innerhalb dieses Feldes, das zuweilen auch als „Future Jazz" oder "Nu Jazz“ bezeichnet wird, ist der norwegische Komponist sowohl Pionier als auch Veteran, war er doch einer der ersten Jazzmusiker, der die aufkommenden digitalen und elektronischen Tendenzen um das Jahr 2000 herum in sein Schaffen einbezog.

 
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Die vier weiblichen Mitglieder der schwedische Vokalgruppe „Kongero“, gegründet 2005, kennen sich seit dem Studium. Vier Studioalben in der Tradition der skandinavischen A-capella-Vokal- und Folk-Musik wurden bislang produziert. Den Neologismus „Folk-apella“ haben die Musikerinnen dafür entwickelt und tragen diesen und ihre Gesänge auf einschlägigen Konzerten und Festivals vor. Tourneen führten sie bislang durch Europa, Asien und Nordamerika.

 

Lotta Andersson, Emma Björling, Anna Larsson und Anna Wikénius – die vier „Spinnen“ –­ so die Übersetzung des Gruppennamens aus dem jämtländischen Regionaldialekt Zentral-Nordschwedens – reisten im März 2019 in die kanadische Provinz Québec, wo sie ihren Live-Auftritt im Théâtre de la Ville von Longueuil, zu einem neuen Album aufnehmen ließen. Quasi als Geschenk zu ihrem 15-jährigen Gruppen-Bestehen.

 
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Lemmy Kilmister von Motörhead war zwar kein Jazzer, sagte aber mal einen Satz, der auch im Funk Gültigkeit hat: „Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“

Diese zentrale Ansage setzt der Posaunist Nils Landgren auf dem elften Album seiner Fusion-Formation Funk Unit immer wieder um. Trotzdem legt die sechsköpfige Band um den schwedischen Ausnahmemusiker mit „Funk is my Religion“ einen in vieler Hinsicht abwechslungsreichen Longplayer vor.

 
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Was für ein Gefühl, was für eine Stimme, was für ein musikalisches Highlight! Eigentlich weiß man bei diesem Album nie, welche Zauberkräfte die Zuhörer gerade in die Songs hineinziehen! Es beginnt mit flüchtig hingeklimperten Akkorden, die Stimme schleicht sich fast unbemerkt in die Harmonien – und irgendwann ist man mittendrin. Plötzlich fangen die Songs an zu leuchten, funkeln immer stärker, werden zu rotierenden Musik-Leuchttürmen die ihre Klangkaskaden verschwenderisch durch die Atmosphäre schleudern.

 
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Das Klavier perlt meist spielerisch durch die Songs, stürzt sich aber auch ansatzlos in dunkel schwärende Staccato-Akkorde. Der Schlagzeuger versucht sich anscheinend auf einer komplett anderen Party – und der Bass hält trotzdem alles zusammen.

 

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