Mit „Sumu“ legt das Afro-Soul-, Jazz- und Hip-Hop-Quartett Tribeqa aus Nantes in Frankreich sein viertes Album vor. In diesen Zeiten wirkt es mit seinem mitreißenden optimistischen Groove, der großen Mischung aus unterschiedlichen Kulturen und überbordender Energie wie eine sehr willkommene frische Brise.
Im besten Picasso’schen Sinne findet Tribeqa immer den richtigen Groove, ohne ihn zu suchen – oder künstlich zu erzwingen.
Auf den Festivalbühnen in Frankreich und darüber hinaus glänzt die Band mit einer auf den Punkt kommenden Mischung aus Josselin Quentins chromatischem Balafon, Etienne Arnoux‘ akustischer Gitarre, Julien Ouvrards Schlagzeug und Malou Oheix‘ Stimme und Synth-Bass. Die Texte sind auf Englisch, Französisch, Spanisch und der westafrikanischen Sprache Dioula – wie bei einer kleinen Weltreise auf nur einer einzigen Bühne.
„Tribeqa’s music is a gift. I urge everyone
to listen to their music and reap the benefits of their secret potion.”
Magic Malik
„Sumu“ ist das Wort für „Zusammenkommen“ in Dioula. Nach drei Alben, die in Frankreich bereits für große Aufmerksamkeit gesorgt haben, bekräftigt das neue Album die Identität des Kollektivs. Es ist wagemutig und voller Licht, reich an Textur und Herz, getragen vom warmen Klang des Balafons, von den lyrischen Gitarren und den tiefen Grooves. In den Texten geht es um die Familie („Family“), darum, das Leben zu feiern („Life“), kreative Impulse zu bekommen („Artist“) und inspirierende Orte zu entdecken, so wie Josselin es auf seinen Reisen durch die Elfenbeinküste („Grand Bassam“) und Burkina Faso („Secteur 22“) tut.
Auf Sumu verstärken renommierte Gäste das Quartett: die Querflöte von Jazzlegende Magic Malik, die scharfsinnigen Texte des kalifornischen Rappers Mr. J. Mereiros (AllttA), der Dafuniks-Rapper Blacc El und Wamian Kaïd sowie die Griot-Familie bestehend aus Fatoma Dembele, Fanta Dembele, Maryam Diabaté und Dramane Dembele. Sie verankert das Album in der roten Erde Burkina Fasos und in der Landschaft der Elfenbeinküste.
Josselin Quentin begann mit neun Jahren Musik zu machen und studierte klassisches Schlagzeug und Jazz an mehreren Konservatorien, darunter in Nantes und Paris. Er gewann viele Preise und spielte Schlagzeug und Vibraphon in den unterschiedlichsten Funk-, Jazz-, World- und Hip-Hop-Projekten.
Seine ersten Kompositionen entstanden in der Band Karré Magik, die 2001 zur „Entdeckung des Jahres“ des Festivals Printemps de Bourges gekürt wurde. Tribeqa wurde 2003 gegründet. Dort setzte Quentin sein gerade aus Burkina Faso mitgebrachtes selbstgebautes chromatisches Balafon ein, das er mit seiner Spielweise, mit vier statt zwei Stöcken und in eher ungewohnten Genres wie z.B. bei der Hip-Hop-Jazz-Gruppe Hocus Pocus modernisierte. Drei Alben von Tribeqa sind bei Underdog Records erschienen, und zahlreiche Tourneen folgten.
Étienne Arnoux begann seine Musikkarriere mit 14 Jahren. Er spielte in Bands wie Philippe Allano y Compadres, Yak, Gwen Delabar und aktuell Tribeqa.
Malou Oheix studierte klassisches Klavier am Konservatorium in Nantes sowie zeitgenössische Musik und Jazz. Ihre vielfältigen musikalischen Einflüsse reichen von Jazz über Soul bis hin zu Hip-Hop, darunter Künstlerinnen und Bands wie Esperanza Spalding, Erykah Badu und The Roots. Seit Sommer 2018 ist sie als Bassistin und Sängerin bei Tribeqa.
Auch Julien Ouvrard absolvierte eine klassische Ausbildung in Jazz und zeitgenössischer Musik am Konservatorium und stieß im Sommer 2018 ebenfalls zu Tribeqa.
Tribeqa: Sumu
Label: Underdog Records | Vertriebe: Broken Silence (physisch) / Believe (digital)
Format: CD, LP, digital
EAN: 3516628498725
VÖ: 12.12.2025
Weitere Informationen (Tribeqa)

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