Jazz Musik – wissen was zu hören lohnt
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- Geschrieben von: Redaktion -
Madame Pele, die mächtige hawaiianische Göttin der Blitze, des Feuers, des Windes und der Vulkane als treibende Energie hinter diesem Album. Britta Rex sucht diese wilde Energie und wir wohnen unmittelbar einem musikalischen Urknall bei, aus dem sich alles Weitere ergibt.
Eine große Stimme ist ein Geschenk. Doch selbst wenn man über besondere vokale Voraussetzungen verfügt, bedarf es auch der Fähigkeit, des Willens und nicht zuletzt des Selbstvertrauens, sie in ein expressives Medium zu transformieren, mit dem man nicht nur Melodien, sondern auch Texte und nonverbale Gefühlszwischenräume ausdrücken kann. Dass Britta Rex über all diese Gaben verfügt, hat sie bereits auf mehreren Alben bewiesen. Umso überraschender ist es, wenn sie nun auf ihrer neuen Platte „She Who Shapes The Land“ mit dem ihr gegebenen Instrumentarium in ganz neue Sphären aufbricht.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Auf ihrem Debütalbum ‚Unspoken‘ erzählt LīVA mit Trompete und Flügelhorn von Emotionen und persönlichen Erlebnissen. Eigene Kompositionen treffen auf Einflüsse aus Jazz, lettischer Pop- und Volksmusik sowie auf ein Billy-Joel-Cover.
Eine Leidenschaft, zwei Instrumente. Līva Strazdiņa, Ur-Berlinerin mit lettischen Wurzeln, spielt Trompete und Flügelhorn und komponiert außerdem. Zu welchem Instrument Līva greift, hängt davon ab, welche Stimmung sie übertragen möchte.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Verwurzelt in der türkischen Folkmusik, verbindet die dänisch-türkische Sängerin, Songwriterin und Komponistin Hilal Kaya mit ihrem Debütalbum „Sümbül“ Elemente aus Rock, Jazz und Psychedelia und interpretiert traditionelle anatolische Klangwelten neu durch einen modernen und freien musikalischen Ausdruck.
Mit den bereits veröffentlichten Singles „Perişan“, „Sultan“ und „Harabe“ hat sich Hilal Kaya als eine der spannendsten neuen Stimmen der europäischen Anatolian-Psych-Szene etabliert. Mikrotonale Melodien, akustische Instrumente, improvisatorische Strukturen und kraftvolle Vocals prägen den Sound von „Sümbül“, der zugleich tief verwurzelt und überraschend zeitgenössisch wirkt.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Zwischen Verführung und Aufbruch: Das Luzerner Kollektiv Phraim erfindet sich neu – und lädt in eine klangliche Zwischenwelt voller Spannung und Freiheit ein. Eine Klangsprache, die Raum lässt und bewusst Grenzen im Sound verschiebt.
Ein Neuanfang ist kein Bruch, sondern ein von Erfahrungen begleiteter, bewusster Richtungswechsel.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Das britische Jazzensemble „Empirical“ kehrt mit einer Warnung für unsere unruhigen Zeiten zurück: seinem insgesamt achten Album mit dem unheilvollen Titel „Like Lambs: To The Slaughter“.
Nach der Übersiedelung des Vibraphonisten und langjährigen Bandmitglieds Lewis Wright in die USA besteht die preisgekrönte Band nun aus Nathaniel Facey am Altsaxophon, Tom Farmer am Kontrabass und Shaney Forbes am Schlagzeug.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Mit „Recent“ legt der Kölner Saxophonist und Komponist Fabian Dudek ein Album vor, das sich konsequent dem Moment verschreibt.
„Recent“ ist zugleich der Name der Band wie des Albums und beschreibt programmatisch Dudeks Arbeitsweise: „Ich arbeite stark im Moment – das ist Fluch und Segen zugleich; ich sehe meine Konzerte eher als Werkstatt: Man zeigt den aktuellen Stand, nichts ist endgültig.“
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Das letzte Album „Bukovina“ von Tovte wurde für einen Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Im Sommer folgt nun das neue Album des Quintetts.
Es dreht sich um Wetter und Wolken, von „Cirrus“ bis „Mistral“, von „Nebulae“ bis zum griechischen Herrscher der Winde, „Aiolos“.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Junger Jazz, der seinen eigenen Fluss findet: Mit „Listen To The River“ präsentiert das Linus Rebmann Trio ein Debüt voller Spielfreude, Dynamik und wacher musikalischer Neugier.
Ein Debütalbum, das zeigt, wie lebendig und überraschend moderner Jazz klingen kann.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Im Grenzbereich der Stille: Die Kunst des Weglassens und die Kraft des Leisen. Das Kathrin Pechlof Trio zeigt, wie aus minimalen Impulsen maximale Klangräume entstehen.
Wie kann man etwas Kleines ganz groß, etwas Leises ganz laut und etwas sehr Intimes absolut umfassend erscheinen lassen?
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Die malische Singer-Songwriterin und Gitarristin Fatoumata Diawara veröffentlicht ein neues Album mit dem Titel „Massa“.
Es ist ihr bis dato persönlichstes und introspektivstes Werk und behandelt das Thema der richtigen Balance in ihrem Leben als Künstlerin und als Mutter sowie die Missstände in unserer Gesellschaft, den Verfall menschlicher Beziehungen, Verrat, Enttäuschung und Eifersucht, vor allem in polygamen Familien.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Seit den 1970er Jahren hat Christof Lauer in den unterschiedlichsten Formationen seine Virtuosität, Originalität und Vielseitigkeit auf seinem Instrument, dem Saxophon, demonstriert, sei es im Duo, Trio, Quartett, Quintett oder bei der NDR-Bigband.
Mit der neuen Solo-Saxophon-Einspielung „Odyssea Sonorum“, die seit mehr als zehn Jahren seine erste unter seinem eigenen Namen ist, betritt Lauer ein für ihn neues Terrain. Ohne instrumentale Begleitung kreiert er mit Tenor- und Sopransaxofon einen Klangraum, den er allein musikalisch gestaltet. Das Album enthält Liveaufnahmen aus einer Konzertreihe, die Christof Lauer 2019 gemeinsam mit der Jazz-Initiative Frankfurt ins Leben gerufen hat.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Neha! ist mehr als eine Vokalformation – es ist ein lebendiges Porträt von Freundschaft, Mut und künstlerischer Freiheit.
Sechs Frauen, jede einzigartig, tiefgründig und komplex, vereinen ihre Stimmen zu einem polyphonen Klangteppich, der Grenzen überschreitet und Herzen berührt.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Welche Rolle spielt Musik heutzutage? Kann Poesie die Welt noch retten? Hatten Künstlerinnen und Künstler, die vor 100 Jahren lebten, auf diese Frage eine Antwort?
Rainer Maria Rilke, der vor genau 100 Jahren starb, konnte sich sicherlich nicht vorstellen, was die Menschheit in einem Jahrhundert alles durchmachen würde. Er hätte sich auch nicht vorstellen können, dass eine nach Deutschland ausgewanderte ukrainische Musikerin ein Jahrzehnt später sein Gedichtbuch aufmacht, über die Zeilen „Mein Dunkel, mein Dunkel, da steh ich mit dir...” stolpert und wie gefesselt von der Idee ist, dass es endlich jemanden gibt, der ihre Gefühle so sanft, präzise und elegant zum Ausdruck bringen kann, dass er mit seiner Poesie die Naturgesetze zu brechen scheint.
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
„Unbound“, das neue Album des Ensembles "Ragnhild Hemsing VETRA“, ist soeben digital erschienen auf allen Streaming-Plattformen. Dieses Werk ist ein wilder, zugleich kontemplativer Gang durch die norwegische Musiktradition.
Es ist ein hörbares Abenteuer, eine Einladung, sich mitnehmen zu lassen in weite, nordische Klanglandschaften, in denen Jazz und norwegische Volksmusik einander begegnen.