Das Konzert mit jungen Musiker*innen aus Georgien und Deutschland – Gemeinsames Zeichen für Demokratie und Vielfalt in Zeiten der Polarisierung – Vorab: Deutsche Welle Talk zur Lage der Kultur- und Medienschaffenden in Georgien
Am Donnerstag, dem 24. September 2026, bringt das sogenannte “Campus-Projekt“ des Bonner Beethovenfests junge Musiker*innen aus Georgien und Deutschland in der James-Simon-Galerie zusammen. Mitglieder des Tbilisi Youth Orchestra, des Bundesjugendorchesters und des Bundesjugendchors sowie Sänger*innen aus Georgien spielen Werke Ludwig van Beethovens und georgische Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Highlight ist die Uraufführung eines Werks des 17-jährigen Pianisten und Komponisten Tsotne Zedginidze.
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Der Abend beginnt um 19 Uhr mit einer Konzerteinführung und einer Gesprächsrunde der Deutschen Welle unter dem Titel „Demokratie unter Druck? Die Lage für Kultur- und Medienschaffende in Georgien“. Im Mittelpunkt stehen die zunehmenden Einschränkungen für unabhängige Medien und Kulturschaffende sowie die politische und gesellschaftliche Situation des Landes. Die Moderation übernimmt Jochen Rosenkranz, Leiter Culture & Sports bei der Deutschen Welle.
Das Konzert beginnt gegen 19:45 Uhr. Unter der musikalischen Leitung von Mirian Khukhunaishvili reicht das Programm von Ludwig van Beethoven und Heinrich Schütz bis zu Werken georgischer Komponisten. Ein Höhepunkt ist die Uraufführung von „Chmebi: Georgian Fantasia“ für Klavier und Kammerorchester. Das Auftragswerk des Beethovenfests Bonn stammt vom 17-jährigen Pianisten und Komponisten Tsotne Zedginidze, der an diesem Abend auch selbst am Klavier zu erleben ist.
Neben Zedginidze wirken der Geiger Benjamin Günst, die Cellistin Lizi Ramishvili und die Cembalistin Marija Tamkevičiūtė mit. Das rund 80-minütige Konzert verbindet unterschiedliche musikalische Traditionen und schafft Raum für Begegnung und kulturellen Austausch.
Seit 2001 bringt das Campus-Projekt des Beethovenfests junge Musiker*innen aus Deutschland mit Nachwuchstalenten aus wechselnden Partnerländern zusammen. Nach 2003 steht Georgien 2026 zum zweiten Mal im Mittelpunkt des internationalen Projekts.
Ort und Zeit
Donnerstag, 24. September 2026
Einlass: 18:45 Uhr
Konzerteinführung und Talk der Deutschen Welle: 19 Uhr
Konzertbeginn: gegen 19:45 Uhr
James-Simon-Galerie, Auditorium, Bodestraße, 10178 Berlin
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