Kultur, Geschichte & Management

Mitte des 19. Jahrhunderts bereiste die Wienerin Ida Pfeiffer die Welt und verfasste darüber Artikel und Bücher, die im deutsch- und englischsprachigen Raum ein breites Publikum begeisterten.

 

Ausgestattet mit leichtem Gepäck und wenig Geld scheute sie keine Strapazen und drang in die entlegensten Winkel vor. Sie sammelte Pflanzen, Tiere und ethnographische Gegenstände, die noch heute in Museen zu besichtigen sind. Zu ihrem 225. Geburtstag am 14. Oktober letzten Jahres hat der Promedia Verlag ihre Reiseberichte neu herausgebracht. Dazu hat die Kultur- und Sozialanthropologin Gabriele Habinger eine kenntnisreiche Biographie über Ida Pfeiffer geschrieben, in der sie die besondere Leistung dieser außergewöhnlichen Frau vor dem zeithistorischen Hintergrund würdigt.

 
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In einem „Liebeserklärung“ untertitelten schlanken Buch bekämpft Roland Kaehlbrandt in überzeugender Weise die zehn meistverbreiteten Vorurteile über die deutsche Sprache.

 

Wir hören nichts Gutes, wenn sich Ausländer über die deutsche Sprache verbreiten. Es scheint, dass sie sich für viele nicht sehr melodisch anhört – etwa so wie das Italienische, das bekanntlich reine Musik ist, sozusagen Belcanto –, sondern hart oder guttural oder sogar grob; und außerdem sei es fast unmöglich, sich in ihr so kurz und präzise auszudrücken, wie das im Wesen des Englischen liege.

 
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Im Palais de la Porte Dorée eröffnet ein weiterer kultureller Höhepunkt: das Nationalmuseum für die Geschichte der Einwanderung (Musée national de l’histoire de l’immigration) nach Frankreich.

 

Ab Juni 2023 wird eine permanente Galerie mit einem komplett erneuerten, didaktischeren und sich weiterentwickelnden Raum, der die neuesten Forschungsergebnisse zur Einwanderung in Frankreich integriert, eröffnet.

 
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Die Alpen, ein Sehnsuchtsort. Mit Beginn der Romantik um 1800 erhielt die Natur als Gottes Schöpfung einen ganz neuen Stellenwert. Erst erkundeten Künstler und Forscher die damals noch schwer zugänglichen Regionen, dann entdeckten Bildungsreisende die (vermeintliche) Alpenidylle, seit den 1960er Jahre stürmen nicht nur Sommerfrischler, sondern auch Skiverrückte die Berge.

 

Mit der Ausstellung „Hamburg und Tirol – eine Alpenfreundschaft?“ knüpft das Museum am Rothenbaum an die historisch gewachsenen Beziehungen der norddeutschen „Flachlandtiroler“ zu dem österreichischen Bundesland an – ein Grund mehr, um ihre lange in Vergessenheit geratenen volkskundlichen Tirol-Sammlung zu präsentieren.

 
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Mit einem spektakulären steinzeitlichen Grab in Bad Dürrenberg (Sachsen-Anhalt) beschäftigt sich das Buch des Autorenteams Harald Meller und Kai Michel. Zu was für einem Menschen gehörten die gut erhaltenen Knochen?

 

Was bedeuten die auffällig reichen Grabbeigaben, und was sagt uns das Grab über die gesellschaftlichen und kulturellen Zustände jener unendlich fernen Zeit, dem Mesolithikum (der mittleren Steinzeit)? Wer war dieser bedeutende Mann, so fragten sich schon die Ausgräber der dreißiger Jahre, und wären erstaunt zu hören, dass sie das Grab einer Frau gefunden hatten.

 
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Wien steht 2023 ganz im Zeichen von „Vision und Aufbruch – 150 Jahre Wiener Weltausstellung“. Aus gutem Grund: Die Wiener Weltausstellung 1873 machte Wien zur Weltmetropole. Neben zahlreichen Ausstellungen in bekannten Wiener Museen warten 2023 auch spektakuläre Neueröffnungen und lange erwartete Wiedereröffnungen. „Vision und Aufbruch“ feiert Wiens Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Zeichen urbaner Visionen.

 
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Im Jahr 1811 gründete Erzherzog Johann von Österreich das Joanneum als „Innerösterreichisches Nationalmuseum“, um Zeugnisse der Natur, Kunst und Kultur des Landes zu sammeln, zu erforschen und zu archivieren.
Als ältestes und zweitgrößtes Museum umfasst es heute 19 Museen, 1 Tierpark und rund 5 Millionen Objekte. An 14 Standorten werden Besucher*innen eingeladen, in die unterschiedlichsten Bereiche von zeitgenössischer Kunst, über Naturkunde bis hin zur Volkskunde einzutauchen. Am 1. Januar 2023 feiert die Universalmuseum Joanneum GmbH ihr 20-jähriges Bestehen als eigenständige GmbH im Eigentum des Landes Steiermark.

 
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Wann begann die Zeit? Was war vor dem Urknall? Wie kam das Leben auf die Erde? Schon im Aufzug zur interaktiven Ausstellung „Wie alles begann - Galaxien, Quarks und Kollisionen“ im 3. Stock des Museums der Arbeit werden wir mit den existenziellen Fragen der Menschheit konfrontiert.

 

Die in Wien konzipierte Schau, die in Hamburg mit der Uni Hamburg und dem DESY realisiert wurde, wartet denn auch nicht mit einfachen Antworten auf. Sie begibt sich vielmehr auf eine faszinierende Spurensuche zurück zum Ursprung des Universums, die auf ausgesprochen unterhaltsame Art und Weise den Forschungsstand der Astrophysik präsentiert.

 
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Diese Malerei hat das Lebensgefühl einer ganzen Generation geprägt: Groß, grell, wütend, Punk und HipHop zweidimensional. Ein irrer Mix aus figurativen Elementen, Farbfeldern, Schriftzügen und Zeichen, der nachts heimlich an Flächen im öffentlichen Raum entstand. Nicht gemalt, sondern gesprüht.

 

Im Museum für Hamburgische Geschichte wird nun das spannende Kapitel Hanseatischer Graffiti Geschichte 1980-1999 aufgeblättert: „Eine Stadt wird bunt“.

 
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Pionierprojekte, die soziale Nachhaltigkeit zu einem funktionierenden Faktor für die Arbeitswelt machen, bringen Wien eine Vorreiterrolle in diesem Bereich. Der Grundstein dafür wurde schon 1919 gelegt, als die Sozialdemokraten des Roten Wien die Vision einer lebenswerten Stadt in die Tat umsetzten.

Heute bestreitet Social Business seinen Weg in die Hotellerie und in die Gastronomie – Soziale Konzepte, die internationale Beachtung finden.

 
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Am 27. Oktober 2023 wird das Museo Picasso Málaga (MPM) 20 Jahre alt. Zum Zeitpunkt des Eintritts in die Reifephase seiner Entwicklung hat das Museum seinen transformativen Einfluss auf die institutionelle Kultur in Málaga und Andalusien bestätigt und ist mit mehr als 8 Millionen Besuchern und einem immer dynamischen Programm zudem zu einem wichtigen Bezugspunkt und wertvollen Anreiz für den Kulturtourismus und die Schaffung sozioökonomischer Strukturen geworden, die in unserer Umgebung vorher nicht in dieser Form existierten.

 
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Eine sehenswerte Ausstellung über das beliebteste Getränk der Welt bietet noch bis Ende Januar das St. Annen-Museum in Lübeck.

In den spätgotischen Räumen des ehemaligen Klosters wird nicht allein sakrale Kunst präsentiert, sondern das St. Annen-Museum ist in Lübeck auch der Ort für Ausstellungen über die Kulturgeschichte und das Alltagsleben. Zur ständigen Ausstellung gehören deshalb Geschirr und Küchengeräte, Möbel oder Kleidung einer Hansestadt vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Jetzt wird die Geschichte, wie der Tee aus dem fernen China ins nördliche Mitteleuropa kam und dort das Alltagsleben veränderte, mit der Hilfe von 130 Objekten erzählt.

 
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Lippen aufspritzen, Fett absaugen, straffen, glätten, hungern. Was ertragen Frauen nicht alles, um einem höchst zweifelhaften Ideal zu entsprechen. Körpermodifikationen gibt es in allen Kulturen. Zum einen, um den jeweiligen Schönheitsvorstellungen zu entsprechen, zum anderen als Statussymbole und identitätsstiftende Zugehörigkeit zu sozialen und ethnischen Gruppen.

 

Das Museum am Rothenbaum (MARKK) in Hamburg wirft mit der Ausstellung „UnBinding Bodies – Lotosschuhe und Korsett“ nun einen differenzierten Blick auf dieses weltumspannende Phänomen, das in den gebundenen Füßen chinesischer Mädchen über tausend Jahre hinweg seine wohl drastischste und schmerzhafteste Ausprägung gefunden hat.

 
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Mit der zunehmenden Digitalisierung von Alltag und Arbeitswelt verschwimmen die Grenzen zwischen analogen und virtuellen Lebensräumen. Technologische Entwicklungen wie das Metaverse lassen die Grenzen zwischen analogem und virtuellem Erleben noch durchlässiger erscheinen.

 

Welche Chancen und Gefahren birgt diese Entwicklung – politisch, sozial und individuell? Unter dem Titel „Merging Realities: Leben im Hier und Netz” veranstaltete die Kreativgesellschaft Hamburg am 1. Oktober 2022 im Oberhafen-Quartier ihren alljährlichen Kongress, der diese Frage diskutieren und damit letztlich auch ihre eigene Arbeit reflektieren sollte.

 

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