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Theater & Tanz in und um Hamburg

Theater - Tanz

„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ nach dem Roman von Joachim Meyerhoff

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Geschrieben von: Frauke Hartmann - Montag, 25. Februar 2019 um 13:51 Uhr
„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ nach dem Roman von Joachim Meyerhoff

Zum zweiten Mal wagt sich das Altonaer Theater in Hamburg an ein Buch von Joachim Meyerhoff. Frei nach dem Motto „Bestseller auf die Bühne“. Wie das Buch, so heißt auch der Abend: „Ach diese Lücke, diese entsetzlichen Lücke“. Er scheint noch besser ins Theater zu passen als die in Altona bereits gefeierte Bühnenadaption von Meyerhoffs Roman „Wann wird es endlich wieder so wie es nie war“, in der er seine Kindheit auf dem Gelände einer psychiatrischen Klinik bei Schleswig wiederbelebt.
Denn hinter dem Goethe-Zitat verbirgt sich ein zugleich liebevoller, schmerzvoller und urkomischer Rückblick auf den Beginn seiner Theaterkarriere an der Otto-Falckenberg-Schule in München und vor allem auf seine Großeltern, in deren großbürgerliche Villa am Schloss Nymphenburg der junge Mann aus Schleswig vorübergehend einzieht.

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Theater - Tanz

Hamburger Comedy Pokal

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Dienstag, 29. Januar 2019 um 20:36 Uhr
Hamburger Comedy Pokal

Die Menschen zum Lachen zu bringen ist harte Arbeit. Noch schwieriger, als sie zu Tränen zu rühren. Nicht ohne Grund ist das Lachen im Deutschen ein Ort, wo man die Leute hinbringt und keine Gefühlsregung, wie der syrische Comedian Kinan Al aus Berlin beim Wettkampf um den 17. Hamburger Comedy Pokal im ausverkauften Schmidt’s TIVOLI trocken bemerkte.
Mit seinem lakonischen Humor gewann das Schwergewicht unter den sieben Finalisten im Handumdrehen die Herzen der Zuschauer, was ihm neben dem 2. Platz auch gleich noch den Publikumspreis sicherte.

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Theater - Tanz

„1980 – Ein Stück von Pina Bausch“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 25. Januar 2019 um 18:40 Uhr
1980 – Ein Stück von Pina Bausch Foto Oliver Look

Vier Stunden und keine Minute zu lang. Auf Kampnagel begeisterte das Tanztheater Wuppertal mit seinem Gastspiel „1980 – Ein Stück von Pina Bausch“ – einem wahrhaft magischen Abend, dem es 39 Jahre nach seiner Uraufführung immer noch gelingt, Sehgewohnheiten zu torpedieren.

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Theater - Tanz

„Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“. Höhepunkte intellektueller Hochleistungs-Exhibitionisten

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Donnerstag, 24. Januar 2019 um 08:22 Uhr
„Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“. Höhepunkte intellektueller Hochleistungs-Exhibitionisten

Es ist das wohl böseste Ehedrama, das je geschrieben wurde. Und auch das bekannteste: Dutzende Male wurde Edward Albees Theaterstück „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ von 1962 für die Bühne bearbeitet.
Die Verfilmung mit Elizabeth Taylor und Richard Burton (1966) ist legendär. Nun hat Karin Beier den gnadenlosen Geschlechterkampf am Deutschen Schauspielhaus Hamburg mit Maria Schrader und Devid Striesow inszeniert – als einen klug auf zwei Stunden gekürzten Wettkampf zweier intellektueller Hochleistungs-Exhibitionisten, die ihre gegenseitige Zerfleischung coram publico als eine Art akademische Disziplin um die schmerzhaftesten Verbalinjurien austragen.

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Theater - Tanz

Hamburger Tradition seit 1894 – die 11. Spielzeit im Hansa-Theater

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Samstag, 20. Oktober 2018 um 12:59 Uhr
Hamburger Tradition seit 1894 die 11 Spielzeit im HansaTheater

Die Saison ist wieder eröffnet – nicht irgendeine, es ist die Hundertfünfundzwanzigste! Und zu dieser Jubiläumsspielzeit im Hansa Theater in Hamburg haben Thomas Collien und Ulrich Waller ein grandioses Programm an Weltklasse-Artistik zusammengestellt.
Das „handverlesene Publikum“ im nunmehr denkmalgeschützten Saal war völlig aus dem Häuschen – obwohl ihm Kabarettist und Conférencier Georg Schramm zwischendurch heftig ins Gewissen redete und den Stargast frech als „Grottenolm“ ankündigte.

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Theater - Tanz

Es läuft und läuft und läuft: 15 Jahre „Heiße Ecke“ im Schmidt's Tivoli

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Montag, 17. September 2018 um 20:57 Uhr
Heisse Ecke 15 Jahre

Von solchen Zahlen kann man nicht einmal träumen. Rund 42000 Kondome, 25 000 Würstchen, 16800 Waschmaschinenladungen und 12600 Bierdosen wurden in sage und schreibe 4208 Vorstellungen bislang verbraucht:
Genau 15 Jahre nach der Uraufführung am 16. September 2003 begrüßten Norbert Aust und Corny Littmann mit Pauken und Trompeten auf rotem Teppich ihre Gäste zur Jubiläumsaufführung des St. Pauli Musicals „Heiße Ecke“ im Schmidts Tivoli.

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Theater - Tanz

Die Liebe stirbt zuletzt. „Orpheus – eine musische Bastardtragödie“ begeistert im Hamburger Thalia Theater

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Dienstag, 11. September 2018 um 18:04 Uhr
Orpheus eine musische Bastardtragödie

Mit einem berauschend sinnlichen, wunderbar poetischen und philosophischen, dabei total abgedrehten Pop-Techno-Bühnenmärchen begeistert Theatermagier Antú Romero Nunes zum Saisonauftakt im Hamburger Thalia Theater: „Orpheus – Eine musische Bastardtragödie“ gleicht in seiner bildgewaltigen Opulenz phasenweise einer Musicalshow, schon allein wegen der Live-Band und der tollen Tanzeinlagen.
Wenn alle Antikenspektakel so sexy wären, würden die Kids die griechische Mythologie in- und auswendig kennen.

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Theater - Tanz

Wayne McGregor: Autobiography

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 24. August 2018 um 22:43 Uhr
Wayne McGregor: Autobiography

Es war wirklich vollgepackt, das Programm des diesjährigen Internationalen Sommerfestivals, das an diesem Wochenende zu Ende geht: Neun Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren, vier Konzert-Uraufführungen und rund 50 unterschiedliche Programmpunkte lieferten in den vergangenen drei Wochen auf Kampnagel und anderswo Unterhaltung auf höchst unterschiedlichem Niveau.

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Theater - Tanz

Sommerfestival auf Kampnagel: Malpaso Dance Company – Triple Bill

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 10. August 2018 um 09:00 Uhr
Sommerfestival auf Kampnagel: Malpaso Dance Company – Triple Bill

War es nun die erdrückende Hitze in der Halle K6, der alle möglichst rasch entkommen wollten oder konnte die kubanische Malpaso Dance Company, die Mittwochabend das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel in Hamburg eröffnete, die hochgesteckten Erwartungen am Ende doch nicht erfüllen?
Der Beifall des erlesenen Publikums jedenfalls war erstaunlich knapp. Gerade noch im Bereich des Höflichen. Dabei hätte die brillante Truppe für „Triple Bill“ bei ihrer Europapremiere durchaus etwas mehr Begeisterung verdient.

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Theater - Tanz

Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte: „Der Vorname“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Dienstag, 10. Juli 2018 um 09:29 Uhr
Der Vorname

Das Stück brillant, die Schauspieler große Klasse, die Inszenierung rundum gelungen und der kleine Saal der Komödie Winterhuder Fährhaus restlos ausverkauft. Dennoch muss das Theater KONTRASTE seinen Spielbetrieb zum Ende des Monats einstellen.
Mit der scharfzüngigen Gesellschaftskomödie „Der Vorname“ des französischen Erfolgsduos Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte, zeigt die experimentierfreudige Studiobühne noch bis zum 22. Juni, auf was die Hamburger in Zukunft wohl verzichten müssen.

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Theater - Tanz

Das Lied von der Erde. Über Transformation und künstlerische Prozesse

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Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 11. Juni 2018 um 08:14 Uhr
Das Lied von der Erde. Über Transformation und künstlerische Prozesse Foto Kiran West

Das Hamburg Ballett führt in seinem diesjährigen Spielplan „Das Lied von der Erde“ von John Neumeier mehrmals in der Staatsoper Hamburg auf. 2015 wurde das Werk für das Ballet de l’Opéra de Paris choreographiert und anschließend für Hamburg neu entwickelt.
Zugrunde liegt die 1907 bis 1908 von Gustav Mahler (1860-1911) komponierte gleichnamige „Sinfonie“, die sich jedoch sowohl einer direkten musikalischen Zuordnung als auch Kategorisierung entzieht. Für Mahler war das Werk eines im Übergang. Er wiederum legte für seine Vertonung Nachdichtungen chinesischer Lyrik aus dem 8. Jahrhundert zu Grunde. Somit spannt sich beim „Das Lied von der Erde“ ein zeitlich-kultureller Bogen über mehr als ein Jahrtausend bis ins Heute.

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Theater - Tanz

The Nutcracker Reloaded – Tchaikovsky meets Streetdance

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Donnerstag, 11. Januar 2018 um 15:58 Uhr
The Nutcracker Reloaded – Tchaikovsky meets Streetdance

Drosselmeier als blutsaugender Organhändler, Clara auf der Müllkippe, statt Hoftheater und Spitzenschuhe Breakdance, Darth Vader und Super Mario.Vergessen Sie alles, was Sie über Tschaikowskys Märchenballett „Der Nussknacker“ zu wissen glaubten. „The Nutcracker Reloaded“ von Frederik Rydman ist ein inhaltlich düsteres, tänzerisch, musikalisch und Bühnenbild-technisch sensationell gemachtes Streetdance-Spektakel mit hinreißenden Tänzern. Noch ist das Jahr jung, doch diese Interpretation aus Schweden gehört garantiert zu den Tanzhighlights 2018.

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Theater - Tanz

Studio Braun: „Der goldene Handschuh“ im Deutschen Schauspielhaus

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Mittwoch, 22. November 2017 um 09:43 Uhr
Studio Braun: Der goldene Handschuh im Deutschen Schauspielhaus Foto Sinje Hasheider

Was Kult ist, muss nicht unbedingt gut sein. Heinz Strunk ist Kult und tut alles dafür, dass es so bleibt. Egal, auf welchem Niveau. Sein blutrünstiger Bestseller „Der goldene Handschuh“ über den Frauenmörder Fritz Honka mag lesenswert sein, die abgedrehte Revue mit Live-Band nach dem Buch, die er jetzt gemeinsam mit seinen Kollegen Jacques Palminger und Rocko Schamoni (Studio Braun) auf die Schauspielhausbühne brachte, ist einfach nur öde.
Ein schriller, prätentiöser Mix aus naturalistischem Kammerspiel und plakativer Kiez-Revue. Allein die wunderbaren Schauspieler, allen voran Lina Beckmann, Charly Hübner und Bettina Stuckey, machen diese banale Rocko-Honka-Horrorshow sehenswert.

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Theater - Tanz

Dschungelbuch für Kinder – ganz eng am Original

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Dienstag, 21. November 2017 um 09:34 Uhr
Dschungelbuch für Kinder – ganz eng am Original - Allee Theater Foto Joachim Fluegel

Das Hamburger Theater für Kinder im Allee Theater, das in dieser Spielzeit seinen 50. Geburtstag feiert, bezaubert mit einer fantastischen Version des „Dschungelbuchs“ nach den Geschichten Rudyard Kiplings. Ein Bühnenbild wie aus dem Urwald geschnitten, Traum-Kostüme und -Masken und eine neue Musik, die dem Ganzen emotionale Kraft gibt. Auch die ganz schön turbulente Handlung ist neu justiert: kein Disney, dafür mehr Kipling. Das junge Publikum ist begeistert.

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