Kultur Blog
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Als Retabel wird meist ein Bild der rückwärtigen Schauwand eines Altaraufsatzes bezeichnet. Die beiden Flügel des Altars werden meist vor Ostern zugeklappt (verbergen die prächtige Seite, meist mit Schnitzereien) und präsentieren dann ein von den Geschichten der Bibel oder von Heiligenlegenden diktiertes Bildprogramm.
Wochen später, wenn die Wandlung vollzogen wird, werden die beiden Flügel aufgeklappt und zeigen den oft geschnitzten und dazu bunt bemalten Altar in seiner vollen Schönheit.
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- Geschrieben von: Christoph Muhr / Marc Peschke -
Im dreißigsten Jubiläumsjahr steht in der FabrikGalerie der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG die nächste Veranstaltungt der Reihe „Art After Work“ bevor: Am 6. August 2025 um 17:00 Uhr wird die vierte Ausstellung des Jahres feierlich eröffnet.
Die Berliner Künstlerin Sabine Dehnel präsentiert unter dem Titel „Wie gemalt“ einen Einblick in ihr kreatives Schaffen mit Werken aus den Serien „Vasen“ und „Stars“.
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- Geschrieben von: Ruth Asseyer -
Die Jarrestadt in Hamburg-Winterhude gehört zu den wichtigsten Siedlungen des modernen sozialen Wohnungsbaus der Weimarer Republik. Im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ arbeitet die Stadt Hamburg daran, das Erscheinungsbild dieses hundertjährigen Denkmals wieder näher an seine originalen Qualitäten heranzuführen.
Dieses Jahr soll mit der behutsamen Umgestaltung der öffentlichen Grünanlagen begonnen werden.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Der 1956 in Tønsberg geborene Schriftsteller Ingvar Ambjørnsen, der seit 1985 in Hamburg lebte, ist am 19. Juli gestorben.
Er war einer der bekanntesten und beliebtesten Schriftsteller Norwegens. Auch in Deutschland war Ingvar Ambjørnsen berühmt, vor allem durch seine Romane über den Antihelden „Elling“, die auch verfilmt und als Theaterstück aufgeführt wurden.
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- Geschrieben von: Claus Friede und Dagmar Reichardt -
Eine Ausstellung im Schloßmuseum Murnau, südlich von München, widmet sich noch bis Anfang November dem Leben und Werk der russisch-jüdischen Künstlerin Olga Meerson (1882–1930). Die Exponate, die unter dem Titel „Olga Meerson. Schülerin von Kandinsky – Muse von Matisse“ in dieser Zusammenschau nun erstmals in Oberbayern zu sehen sind, bringen ans Tageslicht, warum Meersons Mal- und Graphikarbeiten das Inbild eines vor der Vergessenheit zu bewahrendes Lebenswerk darstellen.
Olga Meersons künstlerisches Schaffen und ihre weitverzweigten Verbindungen und Lebenswege heute wieder sichtbar zu machen, ist eine Aufgabe, die zum einen künstlerisch und kunstgeschichtlich, zum anderen auch im größeren europäischen Sozialkontext von aufklärerischer, emanzipatorischer und fortschrittszugewandter Bedeutung ist.
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- Geschrieben von: Cornelia Schiller, Jürg Lützelschwab -
An der Grenze zum Kanton Solothurn liegt im Kanton Baselland, rund 30 Autominuten vom Dreiländereck und von Basel entfernt, inmitten von sanften Jurahügeln das Kloster Schönthal, zugehörig der kleinen Gemeinde Langenbruck.
Das ehemalige Benediktinerkloster wurde 1986 von John Schmid erworben, einem Basler aus der Werbebranche, der eigentlich auf der Suche nach einem Bauernhof war.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Der Begriff „Dekonstruktion“ – als Nukleus der Postmoderne – wird in der Philosophie, Kulturwissenschaft und in der Architektur verwendet. Der Begriff hinterfragt sich kritisch selbst, formuliert aber auch Widersprüche zwischen Inhalt, Form, Text und Bild.
Der in Hamburg ansässige Architekt Viglas Schindel stellt seine digital verfremdeten Werke unter dem Titel „Urban Deconstruction“ bis Anfang August in der The Yard Gallery in Hamburg aus.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Das Kunstmuseum im südwestjütländischen Esbjerg präsentiert mit der Ausstellung „Billeddomino” (dt.: „Bilderdomino“) das im deutschsprachigen Raum kaum bekannte Werk der Malerin Inge Ellegaard.
Es ist die erste Museumsausstellung mit Werken von Inge Ellegaard (1953–2010) seit 24 Jahren, weil sie auch in ihrer Heimat in Vergessenheit zu geraten droht.
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
„Was ich von ihr weiß“ (Originaltitel: „Veiller sur elle“) von Jean-Baptiste Andrea ist ein faszinierender Roman. Für dieses Buch wurde Andrea 2023 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet.
Jetzt ist der Roman auf Deutsch (Übersetzung: Thomas Brovot) im Luchterhand Literaturverlag erschienen. Wer das Buch zu lesen beginnt, kann, will und wird nicht aufhören, bis die letzte Seite gelesen ist. Was am Ende bleibt, ist die Erinnerung an ein grandioses Leseerlebnis und die Hoffnung auf eine Verfilmung. Vielleicht schreibt Autor und Filmemacher Jean-Baptiste Andrea ja auch das Drehbuch zum Film und führt selbst Regie. Das könnte uns Leser ein weiteres Mal glücklich machen.
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Der Germanist Manfred Koch deutet in seiner Biographie Leben und Dichtung Rainer Maria Rilkes.
Rilke gehört zu den ganz großen Namen der deutschen Lyrik. Robert Musil brachte seine Bedeutung auf den Punkt, als er wenige Wochen nach dem Tod des Dichters erklärte, Rilke habe nichts anderes getan, „als daß er das deutsche Gedicht zum erstenmal vollkommen gemacht hat.“