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Kolumne CDs JazzMe

  • Achim Seifert Project: Woven Strings
  • Red Orkestra: Letters From Afar
  • Martín Iaies: PEOPLE. PLACES.
  • Britta Rex: Madame Pele Project – She Who Shapes The Land
  • Līva: Unspoken
  • Hilal Kaya: Sümbül
  • Phraim: Sirens
  • Empirical: Like Lambs – To The Slaughter
  • Fabian Dudek: Recent
  • Tovte: Cumulus

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  • Neuer Österreichisch-Deutscher Lyrikpreis zum Bachmann-Jubiläum würdigt zeitgenössische Lyrik
  • 150 Jahre Kunstgewerbemuseum Dresden – Gestaltung als Impuls für Gesellschaft und Wirtschaft

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Jazz Musik – wissen was zu hören lohnt

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Mats Up feat. Mbuso Khoza: Ivovo

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Geschrieben von: Sabine Meinert - Montag, 15. November 2021 um 08:15 Uhr

Traditionelles Afrika und moderner Jazz? Das mutet zunächst wie eine verquere Mischung an.

Matthias Spillmann und Band haben mit Mbuso Khoza jedoch einen Musiker gefunden, der farbgebendes und verbindendes Element in der ungewöhnlichen Mixtur ist. Der Vokalartist aus Südafrika bringt die Werke königlicher Lobsänger aus seiner Heimat mit, die sogenannten „imbongi“. Speziell die Gesänge der Prinzessin Makogo kaDinzulu hat er sich ausgesucht.

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AySay: Su Akar

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Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 19. Oktober 2021 um 08:05 Uhr

Das Folk-Trio „AySay“ verbindet lyrisch und musikalisch unterschiedliche Kulturen.

Migrationsprozesse, ob in Dänemark – woher AySay stammt – oder anderswo in Europa, haben insbesondere kulturell erstaunliche Effekte. Gesellschaften wird schnell klar, dass Integration nie so funktioniert, dass eine Kultur oder gar Kulturen in einer anderen vollkommen aufgehen. Es bleiben Fragmente oder entstehen Beeinflussungen, neue Haltepunkte und Verbindungslinien.

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Yumi Ito & Szymon Mika: Ekual

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Geschrieben von: Stoph Ruckli - Freitag, 15. Oktober 2021 um 08:39 Uhr

Was haben das Videospiel „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ und Joni Mitchells Album „Hejira“ gemeinsam? Nun: Sie nehmen ein eigentlich etabliertes Genre, verknüpfen es gleichwertig mit neuen Einflüssen und erschaffen ein zeitloses Kunstwerk.

Gleichwertig ist das Stichwort: Auf ihrem Album „Ekual“ schaffen Yumi Ito & Szymon Mika nämlich ein ebensolches Phänomen. Mit der Vielfalt von Stimme sowie Saiteninstrumenten kreiert das polnisch-japanisch-schweizerische Gesangs-Gitarren-Duo Welten aus Flageolett, Akkorden, Gesangsmelodien und Stimmimprovisationen. Dabei drängt sich kein Element in den Vordergrund.

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Jazzbaby: A Tamed Tiger’s Roar

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Geschrieben von: Willy Theobald - Dienstag, 28. September 2021 um 08:11 Uhr

Der erste Titel („For Weeks Prolog“) ist eine Instrumentalnummer. Aber irgendetwas vermisst man. Genau – es ist die Stimme der Sängerin Stefanie Boltz. Doch im zweiten Song („For Weeks“) zeigt die Münchner Jazzerin, wie unersetzlich sie ist.

 

Keine Frage: Ihr Kompagnon, der Pianist Christian Wegscheider, ist ein versierter Keyboarder. Aber die volle Dröhnung Sahnehäubchen ist Stefanie Boltz. Das zeigt sich auch im dritten Stück „Marvelous“. Obwohl Wegscheider sein Piano virtuos beherrscht – erst die Sängerin veredelt den Song zu einem Unikat. Irgendwo zwischen Abbey Lincoln, Dee Dee Bridgewater und natürlich in allererster Linie Stefanie Boltz klingt sie so eigenständig wie eine traditionsbewusste Jazzsängerin nur klingen kann.

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Barbora Xu: Olin Ennen

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 17. September 2021 um 08:10 Uhr

Außergewöhnlich, transkulturell und verbindend – auf eine Weise, die man in dieser Kombination äußerst selten findet: Die in Tschechien geborene Musikerin Barbora Xu studierte in Taiwan und Finnland. Alle drei – vermeintlich exotische – allgemein kulturelle und speziell musikalische Einflüsse hat sie miteinander verwoben und diese auf eine Art, die wie natürlich, gelernt und selbstverständlich miteinander bei ihr harmonieren.

Diese Brücke zwischen Ost und West schlägt Barbora Xu auf ihrem Debütalbum „Olin Ennen“ (finnisch; zu deutsch: „Ich war früher einmal“).

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Gaspar Claus: Tancade

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Geschrieben von: Redaktion - Freitag, 27. August 2021 um 08:05 Uhr

Auf dem Solo-Debütalbum des französischen Cellisten Gaspar Claus hört man fast ausschließlich sein Cello. Es wird gestrichen, gezupft, liebkost, geschlagen und manchmal mit der Hilfe von Effektpedalen verändert.

Es vermittelt auf innovative und suggestive Weise die Illusion, eine Vielzahl an Streichinstrumenten voll von harmonischem, rhythmischem und melodischem Potential zu hören.

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Vedan Kolod: The Tale of Igor’s Campaign

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Geschrieben von: Claus Friede - Mittwoch, 11. August 2021 um 08:01 Uhr

Das russische Trio Vedan Kolod aus dem sibirischen Krasnojarsk widmet sich mit einem neuen Album, namens „The Tale of Igor’s Campaign“, ganz dem Mittelalter und dem Epos der Kiewer Rus.

Wörtlich aus dem alt-ost-slawischen übersetzt heißt die Dichtung: „Lied von der Heerfahrt Igors“, heute schlicht als das „Igorlied“ bekannt.

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Nils Petter Molvær Quartet: Stitches

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Geschrieben von: Redaktion - Dienstag, 03. August 2021 um 08:12 Uhr

Nils Petter Molvær gehört zu den prominentesten Vertretern inmitten eines elektroakustischen Jazz- Hybriden, der seit den 1990ern zu einem eigenen Genre gewachsen ist.

Innerhalb dieses Feldes, das zuweilen auch als „Future Jazz" oder "Nu Jazz“ bezeichnet wird, ist der norwegische Komponist sowohl Pionier als auch Veteran, war er doch einer der ersten Jazzmusiker, der die aufkommenden digitalen und elektronischen Tendenzen um das Jahr 2000 herum in sein Schaffen einbezog.

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Kongero: Live in Longueuil

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Geschrieben von: Claus Friede - Donnerstag, 15. Juli 2021 um 08:06 Uhr

Die vier weiblichen Mitglieder der schwedische Vokalgruppe „Kongero“, gegründet 2005, kennen sich seit dem Studium. Vier Studioalben in der Tradition der skandinavischen A-capella-Vokal- und Folk-Musik wurden bislang produziert. Den Neologismus „Folk-apella“ haben die Musikerinnen dafür entwickelt und tragen diesen und ihre Gesänge auf einschlägigen Konzerten und Festivals vor. Tourneen führten sie bislang durch Europa, Asien und Nordamerika.

 

Lotta Andersson, Emma Björling, Anna Larsson und Anna Wikénius – die vier „Spinnen“ –­ so die Übersetzung des Gruppennamens aus dem jämtländischen Regionaldialekt Zentral-Nordschwedens – reisten im März 2019 in die kanadische Provinz Québec, wo sie ihren Live-Auftritt im Théâtre de la Ville von Longueuil, zu einem neuen Album aufnehmen ließen. Quasi als Geschenk zu ihrem 15-jährigen Gruppen-Bestehen.

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Nils Landgren Funk Unit: Funk is my Religion

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Geschrieben von: Willy Theobald - Mittwoch, 09. Juni 2021 um 08:36 Uhr

Lemmy Kilmister von Motörhead war zwar kein Jazzer, sagte aber mal einen Satz, der auch im Funk Gültigkeit hat: „Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“

Diese zentrale Ansage setzt der Posaunist Nils Landgren auf dem elften Album seiner Fusion-Formation Funk Unit immer wieder um. Trotzdem legt die sechsköpfige Band um den schwedischen Ausnahmemusiker mit „Funk is my Religion“ einen in vieler Hinsicht abwechslungsreichen Longplayer vor.

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Norah Jones: Til We Meet Again

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Geschrieben von: Willy Theobald - Freitag, 21. Mai 2021 um 08:59 Uhr

Was für ein Gefühl, was für eine Stimme, was für ein musikalisches Highlight! Eigentlich weiß man bei diesem Album nie, welche Zauberkräfte die Zuhörer gerade in die Songs hineinziehen! Es beginnt mit flüchtig hingeklimperten Akkorden, die Stimme schleicht sich fast unbemerkt in die Harmonien – und irgendwann ist man mittendrin. Plötzlich fangen die Songs an zu leuchten, funkeln immer stärker, werden zu rotierenden Musik-Leuchttürmen die ihre Klangkaskaden verschwenderisch durch die Atmosphäre schleudern.

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Doppler Trio: Archean

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Geschrieben von: Willy Theobald - Dienstag, 11. Mai 2021 um 08:53 Uhr

Das Klavier perlt meist spielerisch durch die Songs, stürzt sich aber auch ansatzlos in dunkel schwärende Staccato-Akkorde. Der Schlagzeuger versucht sich anscheinend auf einer komplett anderen Party – und der Bass hält trotzdem alles zusammen.

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Saucējas: Dabā

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Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 03. Mai 2021 um 08:01 Uhr

Saucējas ist der Name einer weiblichen, mehrstimmigen Gesangsgruppe der Lettischen Kulturakademie in Riga. Im Jahr 2003 gegründet stellt die Gruppe alte, polyphone, lettische Gesangstraditionen in den Mittelpunkt ihres künstlerischen Wirkens.

 

Die geistigen und gesanglichen Traditionen der kleinen baltischen Republik wurden sehr lange vernachlässigt. Fremdherrschaft, Okkupation auch mit dem Versuch, Lettland zu germanisieren, russifizieren und sowjetisieren, rückten das eigene Erbe so mancher Epoche an den Rand der Aufarbeitungsmöglichkeiten, auch wenn es nie vergessen wurde und als selbstbewusstes Zeichen und wichtige Erinnerung an Selbstständigkeit fungierte – egal ob die eigene Sprache, das Liedgut (dainas), Geschichten und Geschichte.

 

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Albaluna: Heptad

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Geschrieben von: Claus Friede - Mittwoch, 14. April 2021 um 08:20 Uhr

 

Die 2010 gegründete portugiesische Worldfusion-Band Albaluna Ende April ein neues Album mit dem Titel „Heptad“ auf den deutschen Markt, das viel Freude bereitet.

„Heptad“ bezeichnet in der Wissenschaft ein sich wiederholendes Sequenzmotiv – in der Kultur findet man diese in der Ornamentik des Islams wieder, insbesondere im arabischen und persischen Raum und entlang der historischen Seidenstraßen.

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