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Kultur Kolumne

CDs JazzMe

Yumi Ito: Stardust Crystals

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 17. November 2020 um 08:34 Uhr

„Stardust Crystals” (dt. Sternenstaubkristalle) ist nicht das erste Album von Yumi Ito, aber ein sehr besonderes.

Alle acht Stücke darauf sind selbst komponiert, arrangiert und gesungen und begleitet von einem zehnköpfigen Ensemble und lässt sich stilistisch kaum in wenige Begriffe packen – und das ist gut so, denn die klangliche Vielfalt ist eines der qualitativen Merkmale. Daneben verfügt die Schweizerin über eine wunderbare, variantenreiche Stimme.

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Das Segelschiff Peking: Rückkehr einer Legende

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 13. November 2020 um 12:18 Uhr

Die Umschreibung „Rückkehr einer Legende“ wird gewöhnlich immer dann benutzt, wenn historische Objekte oder Sportler plötzlich wieder sichtbar (gemacht) werden. Wenn es um eine Automarke wie den Borgward geht oder den „Silberpfeil“ von Mercedes, ein Iron Man es schafft, nach Hawaii zurückzukehren und dort zu siegen oder wenn zukünftig der HSV wieder in der 1. Bundesliga anklopfen sollte.

Wobei – mit dem HSV sind wir schon bei der richtigen Verortung, denn die Freie und Hansestadt Hamburg spielt eine mehrfach zentrale Rolle bei der Rückkehr eines Segelschiffs, präzise gesagt einer Viermastbark in ihren ursprünglichen Heimathafen.

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CDs JazzMe

A Choir of Ghosts: „Skin & Bones“

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Donnerstag, 12. November 2020 um 08:43 Uhr

Der Alt-Folk Musiker James Auger aka A Choir of Ghosts (UK/SE) veröffentlicht am 20. November 2020 seine neue Single „Skin & Bones“.

 

Der skandinavische Songwriter mit britischen Wurzeln hat eine bemerkenswerte und einprägsame Stimme. Nachdem er seine Europa-Tournee im April wegen der Corona-Pandemie absagen musste, hörte man eine ganze Weile nichts von ihm. Nun stellt er einen hörenswerten, energischen, modernen und sehnsuchtsvollen Song in die Medien, der als Single und Video veröffentlicht wird und der mehr als nur Haut und Knochen ist.

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CDs KlassikKompass

Jürgen Saalmann – 28 Days

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Donnerstag, 05. November 2020 um 08:35 Uhr

Das musikalisch-facettenreiche Reisetagbuch „28 DAYS“ von Jürgen Saalmann umfasst 28 Kompositionen. Jede ist an einem einzigen Tag, inspiriert durch Augenblicke, entstanden. Jede ist ein musikalischer Eintrag in ein Tagebuch einer Reise durch Dänemark und Norwegen.

Die einzelnen Titel sind geographische Koordinaten eines spontanen Selbstexperiments. Sie sind die klanglichen Markierungen der vierwöchigen Route – jedem Reisetag ist eine Komposition gewidmet.

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CDs KlassikKompass

Echo Collective: The See Within

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Geschrieben von: Redaktion - Mittwoch, 28. Oktober 2020 um 10:39 Uhr

„The See Within“ ist das Debütalbum des in Brüssel ansässigen Ensembles „Echo Collective“ mit ausschließlich eigenem Material.

Dabei verknüpft es die Vergangenheit des postklassischen Kollektivs mit der Gegenwart und bündelt den reichen Erfahrungsschatz zahlreicher Kollaborationen, der nun die eigene schöpferische Schönheit nährt: „Wir haben in den vergangenen Jahren Musik mit wunder- vollen Menschen erschaffen und dabei so viel gelernt, sagt Neil Leiter. „Wenn Du dann Deine eigene Musik schreibst, kannst Du gar nicht anders, als all diese Menschen irgendwie mit einzubringen.“

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Meinung

Vergessen? Gelesen! – „Grundriss der Logik und Metaphysik“ von Johann Eduard Erdmann

Details
Geschrieben von: Frank-Peter Hansen - Dienstag, 27. Oktober 2020 um 08:12 Uhr

Wem sagt heute der Name Johann Eduard Erdmann noch etwas? Wer hat ihn im Original gelesen? Philosophiehistorikern des 19. Jahrhunderts sicherlich.

Womöglich einer Handvoll Psychologen, des „Grundrisses der Psychologie“ wegen, den dieser den Alt- oder Rechtshegelianern zugerechnete Autor verfasst hat. Aber darüber hinaus? Dubito. Dabei empfiehlt sich eine aufmerksame Lektüre seines erstmals 1841 erschienenen „Grundrisses der Logik und Metaphysik“ (Vierte, verbesserte Auflage, Halle 1864). Weshalb? Diese Frage soll gleich beantwortet werden. Zuvor nur noch ein Weniges zur Person des weithin vergessenen Philosophen.

 

Johann Eduard Erdmann kam 1805 in Wolmar (Livland/Russisches Kaiserreich. Heute: Valmiera/Lettland) zur Welt. Er bekleidete seit 1836 in Berlin eine A. o. Professur und wurde 1839 in Halle a. d. Saale Ordentlicher Professor. Daselbst ist er im Jahre 1892 gestorben.

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Meinung

Auf der Suche nach einer universellen Harmonie. Zum Tod des Kommunikationsdesigners und Schriftgestalters Hans Weckerle (29. April 1937 - 14.Oktober 2020)

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Geschrieben von: Rüdiger Joppien - Montag, 26. Oktober 2020 um 17:42 Uhr

Ein Freund ist jemand, der es gut mit einem meint, der einen nimmt, wie man ist, der lobt, kritisiert und verzeiht, der manchmal auch nervt, der vor allem nicht nachtragend ist, sondern das Gefühl vermittelt: ich zähle auf Dich.

Hans Weckerle war ein Mensch, dem Freundschaften viel bedeuteten, der die Fähigkeit hatte, Freundschaften zu pflegen und diese mit Aufmerksamkeiten zu bedenken. Hans hatte sehr besondere Freunde, vielfach waren es Künstler, wie Friedrich Einhoff oder Thomas Schleede, die schon vor Hans von uns gegangen sind. Aber ich denke auch an wie Jovica Veljovic, Friedemann von Stockhausen, Susanne und Michael Liebelt, Thomas Grebe, Roland Jaeger und viele andere, die in diesen Tagen die Nachricht von Hansens Tod tief bestürzt erfahren haben.

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Follow Book

Oliver Precht: Heidegger. Zur Selbst- und Fremdbestimmung seiner Philosophie

Details
Geschrieben von: Stefan Diebitz - Freitag, 23. Oktober 2020 um 08:08 Uhr

Kein deutscher Philosoph ist ähnlich umstritten wie Martin Heidegger, und kaum einer ist seinen Verehrern wie Gegnern als Person ähnlich präsent.

Oliver Precht zeigt in seiner Dissertation die Phasen von Heideggers Selbstdarstellung. Gerade dank seiner Sachlichkeit und der Nähe zum Text gerät das Buch zu einem ebenso überzeugenden wie scharfen Angriff auf den Autor selbst wie auf seine Herausgeber, Anhänger und Apologeten.

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Follow Book

Hitchcock – Alle Filme. Eine Monographie zum 40. Todesjahr

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Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 20. Oktober 2020 um 08:05 Uhr

Es ist eine umfassende Würdigung des britisch-amerikanischen Filmregisseurs, der zugleich Drehbuchautor, Filmproduzent und Filmeditor war. 1899 im nördlichen Londoner Vorort Leytonstone geboren und 1980 in Los Angeles verstorben, ist Sir Alfred Hitchcock so etwas wie der Großmeister des Thrillers, der nie auf eine Prise Humor verzichtete.

Anlässlich des 40. Todesjahres erschien soeben eine gewaltige Monographie, die allein vom Umfang und Gewicht (3 kg) sein außerordentliches Lebenswerk auf 648 Seiten in sich birgt und von den französischen Autoren Bernard Benoliel, Gilles Esposito, Murielle Joudet und anderen verfasst wurde.

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Meinung

Vergessen? Gelesen! – „Psychologie der Sprache“ von Friedrich Kainz

Details
Geschrieben von: Frank-Peter Hansen - Montag, 05. Oktober 2020 um 08:56 Uhr

Vorbemerkung: „Vergessen? Gelesen!“ ist eine neue Reihe bei KulturPort.De, die in unregelmäßigen Abständen von Dr. Frank-Peter Hansen, Philosoph aus Berlin geschrieben wird und vergessene Bücher vorstellt. Im ersten Teil führt uns der Weg nach Wien in die Welt der Sprachpsychologie von Friedrich Kainz (1897-1977).

 

Ein zu Unrecht in Vergessenheit geratenes Buch ist die „Psychologie der Sprache“ des ehemaligen Wiener Universitätsprofessors Friedrich Kainz. Sein erster Band, der die Grundlagen der allgemeinen Sprachpsychologie beinhaltet, ist 1941 beim Ferdinand Enke Verlag in Stuttgart erschienen.
Auf diesen in doppelter Bedeutung grundlegenden Band, der aus Vorlesungen des Autors hervorgegangen ist, konzentriere ich mich im Folgenden.

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Follow Book

Markus Gabriel: Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten

Details
Geschrieben von: Stefan Diebitz - Montag, 28. September 2020 um 08:35 Uhr

Markus Gabriel sei der „Philosoph der Stunde“, erklärte der Moderator von „Titel, Thesen, Temperamente“ am 26. Juli, als er ein Interview mit dem telegenen Erfolgsautor über dessen Buch „Moralischer Fortschritt“ ankündigte. Kann man seiner Einschätzung zustimmen?

 

Leben wir in einer besonders dunklen Zeit? Sind unsere moralischen Probleme größer, als sie es noch vor kurzer Zeit gewesen sind? Brauchen wir in dieser Situation einen moralischen Wegweiser, weil uns die aktuellen politischen und humanitären Konflikte mit Fragen konfrontieren, die wir allein gar nicht lösen können? Geht es nicht ohne die Hilfe eines Philosophen, eines Fachmanns für ethische Fragen aller Art, der sich mit diesen Problemen professionellerweise auskennt und deshalb dem tumben Volk einige Hinweise geben kann? Dürfen wir hoffen, dass so einer kommt und uns aufklärt?

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Follow Book

Robert Seethaler: „Der letzte Satz“ – Gustav Mahler am Ende seiner Lebensreise

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Geschrieben von: Marion Hinz - Donnerstag, 24. September 2020 um 08:39 Uhr

Schon Robert Seethalers preisgekrönte Romane „Der Trafikant" (2012) und „Ein ganzes Leben“ (2014) sind Romane über Leben und Tod. Mit dem letzten Buch dieser Trilogie, mit dem Roman „Der letzte Satz“, hat sich der vielfach ausgezeichnete österreichische Schriftsteller auf ein besonderes Wagnis eingelassen.

Seethaler beschreibt die letzten Tage des berühmten Komponisten und Dirigenten Gustav Mahler (1860-1911) in einer fiktiven Geschichte. Dabei hält sich der Autor zwar an biographische Details, spart aber den künstlerischen Werdegang Mahlers komplett aus. Er beschränkt sich in seiner Erzählung auf einige bekannte Ereignisse und Anekdoten aus dem Leben des großen Künstlers. Im Mittelpunkt des Buches steht Mahlers letzte Reise, die ihn von New York zurück nach Europa führt.

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CDs JazzMe

Isabel Frey: Millenial Bundist

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 18. September 2020 um 08:36 Uhr

Nein, es ist kein Schreibfehler! Das Album heißt in der Tat „Millenial“ und nicht „Millennial“ – warum auch immer. Mag sein, dass es der guten alten Tradition von jiddischen Revolutions- und Widerstandsliedern geschuldet ist und sich grundsätzlich schon im Titel gegen eine Art von Konformität und Übereinstimmung stellt.

Isabel Frey, die junge, aus Wien gebürtige Sängerin, die mit Gitarre im Gepäck reist, als Straßenmusikantin und auf kleinen Festivals ihre Spuren hinterlässt, war eine ganze Weile auf der Suche nach der eigenen jüdischen Identität. Ihr genügten nicht jene Gesänge aus Liturgie oder Volksliedern, die sie von klein auf kannte. Die Suche führte sie nach Israel in einen Kibbuz, nach Amsterdam zum Studium und wieder zurück nach Wien.

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Follow Book

„Follow Arts“: Eine Lebensleistung in ausgewählten Texten von Claus Friede

Details
Geschrieben von: Marion Hinz - Mittwoch, 09. September 2020 um 08:51 Uhr

Eine eindrucksvolle Reise durch die Kunst- und Kulturszene aus drei Jahrzehnten

„Follow Arts“ lautet der richtungsweisende Titel des ersten, soeben erschienenen Buchs von und mit Claus Friede (*1960). Unter diesem kunstfreundlichen und kunstfreudigen kulturellen Imperativ vereint der von Dagmar Reichardt und Gudrun Thiessen-Schneider herausgegebene Band ausgewählte Texte von Claus Friede aus den letzten drei Jahrzehnten (1990-2020).

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