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Bildende Kunst in und um Hamburg

Bildende Kunst

Zauber der Wirklichkeit in Kiel

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Geschrieben von: Stefan Diebitz - Montag, 29. März 2021 um 08:07 Uhr

Einem großartigen, leider fast ganz vergessenen Künstler widmet die Kieler Kunsthalle eine aufregende Ausstellung: Albert Aereboe und dem „Zauber der Wirklichkeit“.

Wer sich die Kieler Sonderausstellung ansieht, stellt sich vor allem eine Frage: Warum ist der Name dieses Künstlers fast unbekannt?

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Bildende Kunst

Georges Braque: Tanz der Formen

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Montag, 22. März 2021 um 08:03 Uhr

Kaum nach zwei Wochen geöffnet, musste die Ausstellung „Georges Braque. Tanz der Formen“ im Bucerius Kunst Forum in Hamburg auch wieder schließen...

Doch dank des BKF Guides, der kostenlosen Smartphone-App des Hauses am Alten Wall, ist die fulminante Retrospektive des französischen Kubisten derzeit zumindest multimedial zu erleben. Sicher kein Ersatz für die Begegnung vor Ort, aber allemal besser als nichts.

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Bildende Kunst

Max Ernst und die Geburt des Surrealismus

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Geschrieben von: Stefan Diebitz - Freitag, 05. Februar 2021 um 08:10 Uhr

In einem schmalen Band schildert der prominente Kunsthistoriker und Museumsmann Werner Spies, wie Max Ernst zum Surrealismus fand. Oder erfand er ihn sogar?

 

Eine Biographie ist das Buch nicht, denn über Kindheit, Jugend und Ausbildung des 1891 in Köln geborenen, 1976 in Paris gestorbenen Künstlers verliert Werner Spies kaum ein Wort, sowenig wie über seine letzten Lebensjahrzehnte.

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Bildende Kunst

„enlighten" von der Lichtkünstlerin Katrin Bethge. Eine helle Botschaft aus Kühlungsborn

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt - Freitag, 06. November 2020 um 08:14 Uhr

Hell und aufgeklärt durch den Winter, trotz November-Blues und Corona-Pandemie: Das ist das Licht am Ende des Tunnels, das Katrin Bethges Leuchtkunstwerke dieser Tage in Kühlungsborn, direkt an der Ostseeküste gelegen, vom hohen Norden aus leuchtturmartig auf den Rest des Landes ausstrahlen.

So viel Energie und buntes „Lumen" könnte derzeit freilich der ganze Kontinent gut vertragen, aber lassen wir Europa und COVID-19 einmal beiseite und die Welt „Welt" sein. Denn unter dem Werktitel „enlighten" hat Katrin Bethge für die kalte Jahreszeit ein Gesamtpaket an Kunstprojekten geschnürt, zu dem die Stadt Kühlungsborn bis Monatsende einlädt und das uns einen höchst erfreulichen Blick auf unsere Umgebung und die Welt des künstlichen sowie künstlerisch „bewegten Lichts" eröffnet.

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Bildende Kunst

Eine große Neuanschaffung des St. Annen-Museums in Lübeck: Lucas Cranach

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Geschrieben von: Stefan Diebitz - Dienstag, 03. November 2020 um 08:17 Uhr

Seiner großartigen Sammlung spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Kunst hat das Lübecker St. Annen-Museum jetzt zwei Porträts aus der Hand Lucas Cranachs hinzufügen können.

Das St. Annen-Museum wurde als ein Kloster inmitten Lübecks errichtet, aber 1531 zerschlug die Reformation alle Pläne, und seine außerordentlich schönen Räume dienten fortan verschiedenen Funktionen – unter anderem als ein Armenhaus. Aber seit gut einhundert Jahren ist es ein Museum, und für nichts dürften sich seine Räume besser eignen als für die Präsentation von sakraler Kunst.

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Bildende Kunst

„The Rustle of Touch" von Ellen Korth – oder: Die raschelnde Sinnlichkeit der Unterwäsche

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt - Dienstag, 13. Oktober 2020 um 08:08 Uhr

Zunächst die gute Nachricht: Die Welt trägt nicht nur Maske – ein in COVID-19-Zeiten global als zivilisatorische Errungenschaft der Menschheit unerlässlicher Schutz für den Mund-Nasen-Bereich. Ein anderes, sehr persönliches, hygienisches Textilstück eint die Kulturen der Moderne länderübergreifend schon seit geraumer Zeit: unsere Unterwäsche. Jeder trägt sie direkt auf der Haut, hält sie aber vor der Öffentlichkeit eher verborgen. Das will die Künstlerin Ellen Korth ändern: Sie hat diese Verhältnisse umgekehrt, historische Intimwäsche fotografiert und sie mit viel Feingefühl in ihrem neuesten Buchprojekt nicht nur in Szene gesetzt, sondern in ein geradezu poetisch-faszinierendes, künstlerisches Licht getaucht.

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Bildende Kunst

Das andere Goldene Zeitalter. Johann Ludwig Lund und der deutsch-dänische Künstlerkreis

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Geschrieben von: Stefan Diebitz - Mittwoch, 30. September 2020 um 08:09 Uhr

Eine vielseitige und interessante Sonderausstellung zu dem deutsch-dänischen Künstler Johann Ludwig Lund macht mit einem sehr zu Unrecht vergessenen Künstler bekannt.

Das Jahr 2020 widmen die Lübecker Museen ihren „Nachbarn im Norden“, und für ein solches Motto dürfte sich kaum ein Künstler besser eignen als der dänische Maler Johann Ludwig Lund (1777-1867), der als geborener Kieler Deutsch, Dänisch und Plattdeutsch beherrschte und ein enger Freund Caspar David Friedrichs (1774-1840) war, den er 1800 für eine Weile in Dresden besuchte.

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Bildende Kunst

Blüteninstallation „100 Sehnsüchte – eine Installation von Janine Turan“

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Geschrieben von: Stefan Diebitz - Montag, 07. September 2020 um 08:35 Uhr

Eine ästhetisch reizvolle Installation mit hundert blauen Blumen, „gepflanzt“ von Janine Turan, kann man sich in diesen Tagen im Lübecker St. Annen-Museum anschauen.

Es ist der „Puppenhof“ des St. Annen-Museums, in dem Janine Turan ihre blauen Holzblumen – es sollen Vergissmeinnichtblüten sein – an Metallständern aufgestellt hat, versehen mit den Wünschen, den ihr „Mitmenschen“ aufgeschrieben haben. In jedem einzelnen Fall handelt es sich um Wünsche, die sich während der Corona-Pandemie nicht erfüllen ließen oder lassen: „Livemusik“ kann man auf einer Blume lesen, auf einer anderen „Sommer“, „Geschichten“, „Geborgenheit“, „Liebe“ oder „Zuverlässigkeit“. Es gab eine „Vorabinstallation“, die sich „Koffer voller Sehnsüchte“ nannte – das war eine Gelegenheit, die Wünsche des Publikums zu erfahren.

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Bildende Kunst

Manaf Halbouni – „Ostwind“

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Geschrieben von: Stefan Diebitz - Dienstag, 01. September 2020 um 08:00 Uhr

Mit Arbeiten des in Syrien geborenen Manaf Halbouni – aber eine seiner Muttersprachen ist Deutsch – präsentiert die Kunsthalle St. Annen in diesem Herbst eine durch und durch politische Ausstellung.

 

Manaf Halbouni (*1984) wurde bekannt dank dreier senkrecht stehender Busse in Dresden und Berlin, die an den Krieg in seiner Heimat erinnern sollten, aber er hat kein Interesse daran, auf diese Aktion reduziert zu werden, in seinen Worten „der Typ mit den Bussen zu sein“. Und wirklich demonstriert er in dieser Ausstellung zunächst mit seinen eigenen Arbeiten, aber auch mit Bildern, die er im Magazin der Kunsthalle fand und mit seinen Installationen und Bildern kombinierte, eine bemerkenswerte Vielseitigkeit.

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Bildende Kunst

Arbeiten, die das Leben feiern. Keiyona C. Stumpf in der Galerie Hengevoss-Dürkop

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Donnerstag, 27. August 2020 um 14:45 Uhr

Die Hamburger Galeristin Kerstin Hengevoss-Dürkop hat sich in den vergangenen Jahren immer häufiger der Bildhauerei zugewandt. Mit der faszinierenden Ausstellung „Natura Naturans“ der Münchner Künstlerin Keiyona C. Stumpf hat diese Entwicklung ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht.

 

Vor drei Jahren hat Keiyona Constanze Stumpf in Eigenregie einen Katalog unter dem Titel „Amalgam“ herausgebracht. Wer „Amalgam“ hört, denkt vermutlich zuerst an den Zahnarzt. Jeder dritte Deutsche hat heute noch die Legierung aus Kupfer, Zinn, Silber und Quecksilber im Mund, die mittlerweile als Sondermüll entsorgt werden muss.

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Bildende Kunst

Zwei Ausstellungen in Schwerin: „George Brecht. Fluxus als Event“ und „Alf Löhr. Der Sturm. The Tempest.“

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Geschrieben von: Stefan Diebitz - Montag, 17. August 2020 um 08:17 Uhr

Neben seiner bedeutenden Sammlung niederländischer Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts ist das Staatliche Museum in Schwerin besonders für zeitgenössische Kunstausstellungen von Marcel Duchamp bis Günter Uecker bekannt.

In diesen Wochen kann man sich in einer Kabinettsausstellung mit einigen charakteristischen Arbeiten des Amerikaners George Brecht (1926-2008) bekanntmachen und sich außerdem in zwei Sälen mit der Malerei des in England lebenden Deutschen Alf Löhr (*1957) beschäftigen.

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Bildende Kunst

„Hieronymus im Gehäuse“

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Geschrieben von: Stefan Diebitz - Freitag, 03. Juli 2020 um 08:04 Uhr

Die beeindruckende Sammlung spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Kunstwerke des Lübecker St. Annen-Museums konnte durch einen schönen „Hieronymus im Gehäuse“ ergänzt werden.

Sophronius Eusebius Hieronymus (347-420) war einer der vier Kirchenlehrer, wahrscheinlich mehr als bloß eine Legende und bedeutend durch seine Übersetzungsarbeit, mit der er die Bibel aus dem Griechischen ins Lateinische übersetzte. Damit war er einer der Schöpfer der „Vulgata“, der in einem eher volkstümlichen Latein verfassten Heiligen Schrift. Einerseits steht er vor uns als religiöser Asket, andererseits als ein Gelehrter, und in der Gegensätzlichkeit seiner Anlagen liegt wohl auch der Grund, warum diese Figur in einer Zeit des Übergangs den Wechsel von einem gottgefälligen Leben zu der Existenz eines Forschers symbolisieren konnte.

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Bildende Kunst

INDERNET – eine virtuelle Ausstellung indisch inspirierter Kultur

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Geschrieben von: Claus Friede - Freitag, 12. Juni 2020 um 08:15 Uhr

Das Internet kann uns verbinden und uns separieren, es wird emanzipiert und polarisiert, was sowohl Gutes als auch irreversibel Schlechtes verursacht. Es ist widersprüchlich, exponentiell wachsend, interkulturell und kann eine unerschöpfliche Inspirationsquelle sein.

In Form einer Ausstellung – als jährlich wiederkehrendes Kunstereignis – präsentiert INDERNET in diesem Jahr die Parallelen und Interaktionen zwischen digitaler und indischer Kultur im virtuellen Raum.

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Bildende Kunst

Eberhard Schmidt: Wohin in dieser Welt? Der Maler Franz Radziwill

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Geschrieben von: Stefan Diebitz - Freitag, 05. Juni 2020 um 08:45 Uhr

Das Leben eines der eigenwilligsten Maler des 20. Jahrhunderts schildert Eberhard Schmidt in einer guten Biographie.

Franz Radziwill (1895-1983) war als junger Mensch ein sehr eigener Kopf und später ein knorriger alter Mann, und auf jeden Fall ging er über Jahrzehnte hinweg seinen Weg und schuf ein Werk von großer Erkennbarkeit. Ein Meister der „Neuen Sachlichkeit“, lud er seinen Realismus mit Symbolen auf, so dass die Bilder zu seinem Ärger mal dem „Magischen“, mal dem „Symbolischen Realismus“ zugerechnet wurden oder werden. Ihre dramatischen, an den Expressionismus erinnernden (Falsch-) Farben und Szenerien haben von Anfang an das Publikum angesprochen, und noch heute heben sie Radziwills Gemälde aus der Fülle der Bilder heraus.

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