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Kolumne – Meinung und Widerspruch

Meinung

Wagner hören: CD Empfehlungen

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Freitag, 01. November 2013 um 10:04 Uhr
Wagner Hören: CD Empfehlungen - Wagner für Ohren und Phantasie

Tannhäuser
„Dir töne Lob! Die Wunder sei'n gepriesen,
Die deine Macht mir Glücklichem erschuf!
Die Wonnen süß, die deiner Huld entsprießen,
Erheb' mein Lied in lautem Jubelruf!
Nach Freude, ach! nach herrlichem Genießen
Verlangt' mein Herz, es dürstete mein Sinn:
Da, was nur Göttern einstens du erwiesen,
Gab deine Gunst mir Sterblichem dahin.“
Preislied aus dem 1. Akt ‚Tannhäuser’

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Meinung

Wagner Sehen und Hören – DVD Empfehlungen II

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Montag, 14. Oktober 2013 um 10:48 Uhr
Wagner Sehen und Hören

Vier sehr unterschiedliche Aufführungen von Wagners größtem Werk, der Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ sollen nun als Empfehlung folgen.
Die Metropolitan Opera in New York hat eine lange Wagner Tradition. Sie zählt zu den weltweit führenden Opernhäusern. Diese ‚Metropolitan Opera Company’ wurde im Jahre 1880 gegründet und erhielt ein vom Architekten J. Cleaveland Cady
erbautes Opernhaus, das zwischen der 39. und 40. Straße am Broadway lag. Das erste Opernhaus wurde 1967 abgerissen. Heute ist die ‚Met’ im Lincoln Center zuhause.

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Meinung

mail aus riga - Nebels Welt XXI

Details
Geschrieben von: Klaus Peter Nebel - Mittwoch, 09. Oktober 2013 um 11:01 Uhr
mail aus riga - Nebels Welt XXI

Von der Globalisierung im Kleinen, vom Osten und vom Westen.
Das war ein Spaß, was haben wir gelacht. Das war echt komisch. Hat doch der große Markenartikelhersteller Henkel aus Deutschland (nach deren Selbstverständnis weltweit) einen Toilettenreiniger auch in der Ukraine auf den Markt gebracht. In Fluggenformat und blau und gelb; na, da war was los! Das ist schon verständlich. Hierzulande wären viele auch erbost darüber „Schwarz-Rot-Gold“ im eigenen Klo wiederzufinden.

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Meinung

Klaus Witzeling - ein Nachruf

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Mittwoch, 02. Oktober 2013 um 12:24 Uhr
Klaus Witzling Copyright Andreas Laible

„Ach, so tragisch ist das nun auch wieder nicht. Du übertreibst mal wieder“, würde er sagen. Lachend, mit einer kleinen, abfälligen Handbewegung und einem kaum sichtbaren Stirnrunzeln. „Doch, es ist tragisch. Es ist verdammt tragisch. Und das weißt Du auch“, würde ich ihm antworten.
„Es gibt niemanden, der sich in der Hamburger Theaterszene so gut auskennt wie Du. Es gibt niemanden, der hier als Theaterkritiker so geschätzt wird. Dein Tod reißt eine riesige Lücke. Es ist einfach unfair, dass Du schon gehen musstest.“

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Meinung

Wagner Sehen und Hören – DVD Empfehlungen I

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Freitag, 27. September 2013 um 10:26 Uhr
Richard Wagner

Besonders Wagner-Neulingen ist empfohlen, die Opern des Meisters zunächst mal anzusehen und anzuhören, als nur auf reine CD-Klänge zu vertrauen.
Man muss Wagner erst mal sehen – er ist ein Dramatiker für die Bühne – der Eindruck der Musik wird durch die Handlung noch größer und man versteht eher was Wagner ausmacht. Daher sollen in unseren Empfehlungen für den heimischen Wagner-Genuss zunächst die DVD stehen – zum Glück hat man eine breite Auswahl fast aller großen Wagner-Inszenierungen auf DVD und die neueren sogar auf Blue Ray Disc zur Verfügung – für den Opernabend zuhause.

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Meinung

Richard Wagner – Kraftvoll bis Einfühlsam: Wagner Dirigenten

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Montag, 02. September 2013 um 09:59 Uhr
ichard Wagner – Kraftvoll bis Einfühlsam: Wagner Dirigenten

Richard Wagner war ein Perfektionist.
Nicht nur jeder Ton und jedes Tempo seiner Musik war von ihm genau vorgeschrieben – so legte er fest das der Lohengrin nicht über dreieinhalb Stunden zu dauern hätte – auch die Inszenierung seiner Operndramen war minutiös definiert und in langen Regieanweisungen in die Partituren eingearbeitet. Und gerade deshalb ist es so erstaunlich das Wagners Musik immer wieder neu aufgefasst und neu interpretiert wurde und in jedem Fall sehr unterschiedliche Dirigenten-Persönlichkeiten hervorbrachte die jede ihren ganz eigenen Wagner „Stempel“ haben. Diese persönliche Interpretation der Dirigenten begann bereits kurz nach Wagners Tod.

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Meinung

Richard Wagner – Musikalischer Revolutionär und rätselhaftes Ärgernis: Wagners Opern II

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Freitag, 16. August 2013 um 10:02 Uhr
Wagners Opern - Götterdammerung - Hamburgische Staatsoper

Der Ring des Nibelungen (1876)
Aus ‚Das Rheingold’, Vorabend des „Ring des Nibelungen“
Alberich: „Wie durch Fluch er mir geriet, verflucht sei dieser Ring!
Gab sein Gold mir Macht ohne Maß,
Nun zeug’ sein Zauber Tod dem, der ihn trägt!
Kein Froher soll seiner sich freun;
Keinem Glücklichen lache sein lichter Glanz!
Wer ihn besitzt, den sehre die Sorge,
Und wer ihn nicht hat, den nage der Neid!
Jeder giere nach seinem Gut,
Doch keiner genieße mit Nutzen sein!“

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Meinung

mail aus riga - Nebels Welt XX

Details
Geschrieben von: Klaus Peter Nebel - Samstag, 10. August 2013 um 10:05 Uhr
Mail aus Riga 117

Von überraschenden Elementen, von digitaler Hybris und einem „Beispiel“ nachhaltiger Unternehmensstrategie.
Dieser Tage schreckte das verehrte Publikum die Nachricht auf, dass der Springer Verlag sich von einigen seiner Stammtitel trennen werde. Käufer ist die Funke Mediengruppe, die aus der WAZ-Gruppe hervorgegangen ist. Die WAZ wurde nach dem 2. Weltkrieg in Bochum gegründet; sie wurde von zwei Familien, Bost und Funke, getragen. Wie es so geht nach langer Gemeinsamkeit, vertrug man sich nicht mehr. Funke übernahm Anteile der Familie Bost und nun hieß der ganze Laden „Funke Mediengruppe“ – auf dem Balkan durchaus sehr erfolgreich.

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Meinung

Richard Wagner – Musikalischer Revolutionär und rätselhaftes Ärgernis: Wagners Opern I

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Freitag, 02. August 2013 um 09:02 Uhr
Richard Wagner - die Opern I

Aus: Der Fliegende Holländer 1.Akt
„Dich frage ich, gepries’ner Engel Gottes,
Der meines Heils Bedingung mir gewann;
War ich Unsel'ger Spielwerk deines Spottes,
Als die Erlösung du mir zeigtest an?’

Ich möchte nun im dritten und vierten Teil meiner Wagner-Reihe zehn der wichtigsten Wagner-Opern vorstellen, bevor ich anschließend im fünften Teil Wagners Dirigenten vorstelle:

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Meinung

Richard Wagner – Musikalischer Revolutionär und rätselhaftes Ärgernis: Ganz persönlich

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Donnerstag, 25. Juli 2013 um 10:06 Uhr
Signatur Richard Wagner

Wie kommt man zu Wagner?
Sir Georg Solti (1912-1997) war einer der ganz berühmten Wagner-Pioniere am Dirigentenpult.
Seine große Erfahrung als Operndirigent ermöglichte die erste Studio-Gesamteinspielung (1958 bis 1965) von Richard Wagners ,Der Ring des Nibelungen’ mit den Wiener Philharmonikern, die noch heute als Sternstunde der Schallplattengeschichte gilt – wir werden sie in einem der nächsten Teile natürlich empfehlen.
Solti hat am Ende dieser bahnbrechenden Ring-Erst-Einspielung die Wirkung von Wagner auf den Hörer treffend beschrieben: „Am Ende der Götterdämmerung möchte man auf die Straße laufen und jedem sagen das etwas ganz Ungeheuerliches passiert ist...“

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Meinung

Richard Wagner - Musikalischer Revolutionär und rätselhaftes Ärgernis: Wahn und Weihe

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Donnerstag, 18. Juli 2013 um 09:32 Uhr
Richard Wagner - 1861 in Paris

Wissen was Wotan will
Er wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden und er ist – offensichtlich – nach wie vor ein deutsches Problem – der Komponist Richard Wagner (geboren am 22. Mai 1813 in Leipzig, gestorben am 13. Februar 1883 in Venedig).

Denn wenn man die „tiefbraune Sauce“ liest, die sich durch die Kulturkolumnen ergießt die Wagner ja eigentlich nur „ehren“ wollen, sich aber an ausgiebigen Darstellungen der Wagner Liebe der Nazis und Wagners (angeblicher) Judenhetze, die seine Musik zu Hitlers Lieblingsklängen gemacht hat, ergehen, der kann dem ‚Führer Wort’ folgen: „Solange Wagners Musik erklingt, wird man sich meiner erinnern...“, Adolf Hitler (1889-1945)

Die medialen Wagner-Elogen gedeihen zu Wahn und Weihe des Dritten Reiches – und machen letztlich nur eins wirklich – gute PR für die Nazis.
Mir ist das alles eigentlich gleich – ich liebe Wagners Musik. Punkt.

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Meinung

mail aus riga - Nebels Welt XIX

Details
Geschrieben von: Klaus Peter Nebel - Freitag, 05. Juli 2013 um 10:15 Uhr
Mail aus Riga - Nebels Welt XIX

Von den Privattheater-Tagen, die die Bühnen im ganzen deutschsprachigen Raum ansprechen, von Forderungen, die eher das Gegenteil bewirken und von der Kultur so im ganz Allgemeinen.
Mal wieder geht es ums Geld. Es lässt sich so leicht fordern. Bei den 2. Privattheatertagen in Hamburg, die mit 600.000 € vom Bund gefördert werden, gab es natürlich Ansprachen, wogegen ja nichts einzuwenden ist: Was gesagt werden muss, muss gesagt werden. Es sprachen der Initiator dieser Tage und Intendant des Altonaer Theaters Axel Schneider zum Programm, das hohes Lob in den Medien erhalten hatte, von einer Steigerung der Besucherzahl von 10 %, was eine Auslastung von über 90% entsprach.

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Meinung

mail aus riga - Nebels Welt XVIII

Details
Geschrieben von: Klaus Peter Nebel - Mittwoch, 05. Juni 2013 um 10:36 Uhr
mail aus riga - Nebels Welt XVIII

Von Filmfesten und ihren Gästen, von sozialer Verantwortung und Make-Up als Beantwortung, von Honorieren und Sanktionieren.
Es ist mal wieder soweit. Filmfest in Cannes. Neben Berlin und Venedig eines der drei A-Festivals der Welt. Mit dabei Sponsoren aller Art. Wie mir berichtet wurde die Firma L’Oréal – wie immer bei solchen Gelegenheiten – vorneweg. Den Veranstaltern könnte es egal sein, Hauptsache die Kohle stimmt. Nur macht man sich als Betrachter dieses Geschehens schon so seine Gedanken. Alles wirkt wie eine Promotion Veranstaltung der großen Firma, auf der auch Filme gezeigt werden.

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Meinung

mail aus riga - Nebel´s Welt XVII

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Geschrieben von: Klaus Peter Nebel - Freitag, 03. Mai 2013 um 13:30 Uhr
mail aus riga XVII

Von der Personalpolitik der Medien im Großen und im Allgemeinen, vom Wohl der Kontinuität und einige Betrachtungen, worum es eigentlich geht.
Nun hat es auch den Spiegel erwischt. Die beiden Chefredakteure wurden von heute auf morgen ihrer aufreibenden Tätigkeit entbunden. Großes Rätselraten über das „Warum?“. Es wurde dann gestreut, die beiden können nicht miteinander – sozusagen ein chemisches Problem – und als praktisches Beispiel wurde die Uneinigkeit zwischen Print und Online aufgeführt.

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