Kultur Kolumne
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Between Us – Eine musikalische Begegnung
Die Geschichte des Albums Between Us beginnt mit einer digitalen Geste: Ein Like auf Instagram, ein Kommentar, ein geteiltes Stück Musik – so begegnen sich Jonas Hain und Robert Gromotka zum ersten Mal.
Beide stehen zu diesem Zeitpunkt an sehr unterschiedlichen Stellen ihres Lebens: Jonas, der junge Pianist & Komponist, der nach seinem gefeierten Debüt „Solopiano“ noch immer mit der Angst vor dem Rampenlicht ringt, und Robert, der erfahrene Multi-Instrumentalist, der nach Jahren zwischen Studio, Bühne und Familie Gefahr läuft, sich selbst zu verlieren. Es ist Ende 2023, als sie sich in Berlin, bei der Eröffnung von Roberts neuem Studio, persönlich kennenlernen – und damit ein Kapitel aufschlagen, das beider Leben verändern wird. Am 23.01.2026 erscheint nun das erste gemeinsame Album beim Label Neue Meister auf CD, Vinyl und als Stream.
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Es ist nicht die Geschichte der Sprache überhaupt, sondern die Geschichte „unserer“ Sprache, die von der englischen Wissenschaftsjournalistin Laura Spinney in einem jederzeit interessanten Buch erzählt wird. Es geht der Autorin um den Ursprung der indoeuropäischen Sprachenfamilie, zu der auch das Deutsche zählt.
Nicht jeder Sprachenstudent liebt die Linguistik. Aber wie spannend sie sein kann und welche Schlaglichter sie nicht allein auf unseren eigenen Sprachgebrauch, sondern sogar auf die Geschichte der Menschheit werfen kann, das demonstriert Spinney in einem Buch, das sich auf die Ergebnisse archäologischer Grabungen ebenso stützt wie auf die Genetik; und natürlich auf die Wanderung von Wörtern oder den Wandel der Grammatik. Manche Ergebnisse sind so erstaunlich, dass man sie kaum glauben mag, und vielleicht ist ja auch wirklich nicht alles richtig, was heute den Stand der Forschung ausmacht. Spinney ist offen genug, immer wieder auf das Spekulative, nicht vollständig Gesicherte des Forschungsstandes hinzuweisen – das ist einer der starken Punkte ihres Buches. Sie berichtet von einer lebendigen Entwicklung und konfrontiert uns nicht mit einer starren Dogmatik.
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Wenn die Tage kürzer werden und die Luft nach Schnee und Tannengrün duftet, beginnt für viele Menschen eine Zeit voller Zauber, Erinnerungen und Sehnsucht nach Geborgenheit.
Für die international gefeierte Saxophonistin Asya Fateyeva ist die Weihnachtszeit festlich und besinnlich zugleich – eine Zeit zwischen Lachen, Lichtern und dem stillen Zauber des Kerzenscheins. Ihr neues Album „Nutcracker Unwrapped“ ist eine musikalische Einladung in diese Welt der Wintergeschichten, in der Tradition und Innovation, Orchesterklang und intime Vokalkunst auf einzigartige Weise verschmelzen.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Sonetos del Amor Oscuro ist eine Ode von vier verwunschenen Seelen, die ihre Herzen, Harmonien und Rhythmen miteinander verflochten haben, um für alle Zeiten inmitten der fesselnden Worte des Lyrikers Federico García Lorca aus Granada zu wandeln.
García Lorca verdrehte und verschob Worte und ließ sie wie tektonische Platten vibrieren, verwandelte Ebenen in lyrische Berglandschaften, die er mit einem maurischen Teppich aus Schneekristallen bedeckte, und ließ sie dann von den dunklen Locken eines Gitano-Mädchens aus Albaicín widerspiegeln, die mit einer Stimme aus Gold und Silber ihre kleine Schwester in den Schlaf singt.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Der Bassist und Komponist Jakob Dreyer präsentiert auf seinem dritten Album als Bandleader, „Roots and Things“, einen neuen Sound, eine neue Band und eine unbändige Lust am Swing.
Der vielseitige, in Deutschland geborene und in New York lebende Bassist Jakob Dreyer hatte sich bereits auf zwei früheren Alben seiner Reihe Songs, Hymns and Ballads als äußerst produktiver Komponist erwiesen, doch auf „Roots and Things“ legt er noch einmal eine Schippe drauf.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Auf seiner neuen Einspielung „Broken Eyes“ erkundet der österreichische Countertenor Alois Mühlbacher die spirituellen Paradoxien in Bachs Alt-Kantaten.
Gemeinsam mit seinem Mentor Franz Farnberger und dem 2023 gegründeten Ensemble Pallidor präsentiert er auf dieser Aufnahme Bachs Alt-Solokantaten BWV 82 und 170 sowie ausgewählte Arien aus BWV 125, 120 und 34.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Mit „Sumu“ legt das Afro-Soul-, Jazz- und Hip-Hop-Quartett Tribeqa aus Nantes in Frankreich sein viertes Album vor. In diesen Zeiten wirkt es mit seinem mitreißenden optimistischen Groove, der großen Mischung aus unterschiedlichen Kulturen und überbordender Energie wie eine sehr willkommene frische Brise.
Im besten Picasso’schen Sinne findet Tribeqa immer den richtigen Groove, ohne ihn zu suchen – oder künstlich zu erzwingen.
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Entstanden aus Vorlesungen an der Universität München, verspricht uns Axel Hutters Buch eine „Einführung in die moderne Philosophie“.
Unter dieser versteht der Autor allein die analytische Philosophie in der Tradition Ludwig Wittgensteins. Andere Richtungen und Methoden werden nicht erwähnt.
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- Geschrieben von: Simon Broughton (deutsche Fassung: Uta Bretsch) -
Paradoxerweise ist der „Garten der Stille“ voller Klänge: multikultureller Klänge von heute, aber im Dialog mit den Stimmen der Vergangenheit. Geleitet vom schwedischen Bassisten Björn Meyer mit Wohnsitz in der Schweiz, treffen sich hier neun Musikpersönlichkeiten mit einer ihnen sehr eigenen Vision.
Die Entwicklung des Albums „Neither You Nor I“ reicht mehr als ein Jahrzehnt ins Jahr 2011 zurück, als sich aus dem von der iranischen Sängerin und Harfenistin Asita Hamidi geleiteten multikulturellen Quartett „Bazaar“ der „Garden of Silence“ entwickelte. Die Aufnahmen zum Album begannen 2012, aber kamen noch im selben Jahr zum Erliegen, als Björn Meyers Partnerin Asita Hamidi im Dezember an Krebs verstarb.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Die ungarische Folk-Sängerin und Kontrabassistin Veronika Varga präsentiert ihr lang erwartetes Debütalbum „True Picture“ als CD, das die Essenz ihrer musikalischen Identität einfängt.
Das Album ist eine persönliche Sammlung traditioneller Lieder aus Ungarn und Griechenland, arrangiert für Gesang und Kontrabass, und öffnet ein Fenster auf eine Welt voller Träume, Natur, Liebe und Klangfarben.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Das Schweizer Trio Duboule | Tavelli | Oester (D | T | O) gehört zu den eigenwilligsten und innovativsten Ensembles der aktuellen Jazzszene.
Geleitet von Gitarrist Théo Duboule und Schlagzeuger Noé Tavelli und geprägt von ihrer tiefen Verbundenheit mit afro-diasporischen Traditionen, kühner experimenteller Improvisation und einem radikal-künstlerischen Geist, kreiert das Trio einen rohen und dringlichen Sound.
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- Geschrieben von: Uta Bretsch -
Mit tiefer Verwurzelung im fruchtbaren Boden der afro-amerikanischen Musik begibt sich die französische Band „The Buttshakers“ auch auf dem neuen Album „Lessons In Love“ tief ins Herz ihrer von Nostalgie durchwirkten Soulmusik.
Ihre Botschaft ist zuversichtlicher geworden und hat der Musik eine tiefgehende, von Liebe umhüllte und vom Blues getränkte Ausgeglichenheit und Harmonie verliehen. Angeführt von Sängerin Ciara Thompson, die es 2008 aus ihrer Heimat USA nach Lyon zog, wirkt der neue musikalische Ansatz intimer, so, als ob sein Kompass inmitten des Chaos in der Welt nur eine Richtung kennt: zum Licht.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Es ist eine Reise ins Innere – nicht nur geografisch, sondern auch musikalisch und seelisch. „Inside the Island“, das neue Album von Quadro Nuevo, ist mehr als eine Sammlung von Stücken: Es ist ein klingender Reisebericht, geboren auf der griechischen Insel Samos.
Dort, wo Wellen, Licht und Sonne die Landschaft formen, wo alte Dörfer in den Hügeln schlummern und ein Kafenion der Treffpunkt für Einheimische bleibt, haben sich die vier Musiker zurückgezogen, um Musik zu schreiben, die nach Zitronen, wildem Rosmarin und der heiteren Melancholie des Südens duftet.
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- Geschrieben von: Redaktion -
Mit ihrem zweiten Album „Circles“ legt die Schweizer Akkordeonistin Lea Gasser ein Werk vor, das intime Klangmalereien und rhythmische Vielschichtigkeit in den Mittelpunkt stellt.
Die Kompositionen entstanden während einer mehrwöchigen Residenz in Island. Ein erster Aufenthalt auf der Insel hatte bereits tiefe Eindrücke hinterlassen, die sie nun hörbar gemacht hat. In den Stücken spiegeln sich raue Landschaften, melancholische Weite und die Bewegung von Natur und Zeit wider.