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Diana Krall - PR - Foto Mary McCartney

Celine Dion (49) feiert diesen Sommer laut Süddeutscher Zeitung ein so „cooles“ Comeback, dass ihre Songs sogar in den angesagtesten Coffeeshops im New Yorker Hipster-Stadtteil Williamsburg laufen. – Ihre kanadische Landsmännin Diana Krall (52) steht ihr da in nichts nach.
Krall, seit 2003 mit dem britischen Musiker Elvis Costello verheiratet, hat bereits im Millenniumjahr 2000 den Jazz-Olymp auf dem Montreux Jazz Festival erklommen und gilt seitdem als „die“ Jazzsängerin überhaupt. Dieser Tage tourt Diana Krall mit Stücken aus ihrem neuesten Studioalbum „Turn Up The Quiet“ – „Stell die Stille lauter“ – durch deutsche Lande und präsentiert unvergleichliche Klassiker des amerikanischen Jazz.

COVER Diana Krall Turn Up The QuietNachdem Diana Krall letzten Sommer bereits auf Welttournee war und Begeisterungsstürme bei Publikum und Presse ausgelöst hat, kehrt sie jetzt mit einem ebenso gefeierten Auftritt nach Europa zurück. Seit Mai ist ihr neues Album „Turn Up The Quiet World Tour" im Handel, und seit 14.9. in Frankfurt/M. bis 5.10. (Zürich) tourt Krall durch den deutschsprachigen Raum: Deutschland – Österreich – Schweiz.
Die kanadische Sängerin und Pianistin zählt seit nahezu einem Vierteljahrhundert zu den Top-Stars der Jazz-Szene. In den letzten dreißig Jahren hat sie mehr Alben verkauft als jede andere Jazz- Künstlerin (es heißt, es seien über 15 Millionen). Fünf Grammys, acht Juno-Awards und weltweit neun Gold-, drei Platin- und sieben Multi-Platin-Alben zieren ihren Weg zum Erfolg. Mit „Turn Up The Quiet“ kehrt Krall gar nicht leise, sondern unüberhörbar zu den Wurzeln zurück, mit denen sie die Basis ihrer Weltkarriere legte: indem sie nämlich die schönsten Jazz-Standards mit ihrer Samtstimme veredelt.

Die aus einer musikalischen Familie stammende Sängerin und Jazzpianistin wurde 1964 in der Stadt Nanaimo in der Provinz British Columbia (Kanada) geboren. Schon Kralls Eltern spielten Klavier, die Großmutter war selbst eine Sängerin. Nach ihrem Musikstudium am Berklee College of Music in Boston und einer steilen Karriere nannte ihre Geburtsstadt Nanaimo die Harbourfront Plaza 2008 nach ihr in die Diana Krall Plaza um. Zwölf Alben waren bereits erschienen und mehrfach ausgezeichnet, als Krall sich mit ihrer 2015 erschienenen „Wallflower“-CD auf ein neues Parkett wagte und die Popmusik für sich entdeckte. Mit Star-Produzent David Foster, der schon mit Celine Dion, Whitney Houston, Michael Bublé, Barbra Streisand und vielen mehr zusammenarbeitete, unternahm sie in diesem 13. Studioalbum eine Zeitreise in ihre Jugend und nahm die Hits auf, die damals die Charts dominierten. So finden sich auf der „Wallflower” CD Titel, die von The Mamas & the Papas' „California Dreamin'” über Elton Johns Mega-Ballade „Sorry Seems To Be The Hardest Word” bis hin zu „Feels Like Home” von Bryan Adams reichen. Wie KulturPort.De schon in einem früheren Beitrag berichtete, zaubern diese Stücke dem Zuhörer „ein Lächeln ins Gesicht“ und beflügeln seine Phantasie „durch die ruhige, rauchige Stimme“ von Diana Krall.
Mit der „Wallflower World Tour“ absolvierte Kanadas Jazz Queen dann 2016 insgesamt 114 Auftritte, davon 55 in Nordamerika und 23 in Europa – darunter bereits alle acht deutschsprachigen Städte, die sie auch dieses Jahr wieder beglücken wird. Mit Celine Dion verbindet Diana Krall allerdings nicht nur das Herkunftsland, der „Wallflower“-Produzent Foster und ihre Affinitäten zur Pop-Musik. In einem Interview mit Eve Jackson in Paris verriet sie ihr im Juni auf France 24, sie „entdecke in allen Dingen Romantisches“. Auch Kralls Hollywood-Look ist übrigens alles andere als „Mauerblümchen“ – also „Wallflower“... Mit ihrer verraucht-kehligen Stimme haucht sie nicht nur dem Jazz und seinen Evergreens neues Leben ein, sondern unternimmt auch immer wieder lustvolle Abstecher in fremde musikalische Gefilde.

Ihre Kern-Genres bleiben der Jazz, traditioneller Pop und Bossa Nova, und mit „Turn Up The Quiet“ kehrt Krall wieder zum reinen Jazz zurück. Diese Heimkehr zu Klassikern des „Great American Songbook“ inspiriert sie hörbar und wurde von der Presse entsprechend gewürdigt. So finden deutsche Urteile ihre gar nicht stille Einspielung über die „Stille“ – „The Quiet“ – einfach „puristisch und authentisch“ (Fono Forum). Von „unvergleichlicher Leichtigkeit und Direktheit“ ist die Rede. Ja, es gäbe „jenseits der Stille derzeit wenig Schöneres zu hören als Diana Krall“, meint die Berliner Zeitung. Auch im oft zurückhaltenden Großbritannien werden Kralls Neuinterpretationen als „stilvolles und elegantes Werk“ gelobt (Mojo), und der Evening Standard befindet schlicht und ergreifend: „Hinreißender geht’s nicht.“
Nun kommt Diana Kralls Smooth-Jazz also wieder nach Deutschland. In kleiner Besetzung von mit bereits erprobten Mitstreitern in Form von Trios, Quint- und Quartetten eingespielt, geht die Pianistin, Sängerin und Songschreiberin – hierzu herangeführt von ihrem erfahrenen Komponisten-Gatten Elvis Costello – mit der „Turn Up The Quiet World Tour" wieder auf Nummer sicher. Angesiedelt zwischen Mainstream, Jazz und Pop greift Krall auf vergangene Erfolgsrezepte zurück und liefert in kühl-spröder Intonation, doch mit sinnlicher Leidenschaft und Hingabe aktuelle Interpretationen der Songbook-Klassiker von „Like Someone in Love“, über „Isn’t It Romantic“ bis hin zu „L-O-V-E“, „Night And Day“ und „Moonglow“, „Sway“ oder auch „No Moon At All“. – Enjoy the show!

Diana Krall: „Turn Up The Quiet“
Live-Tour-Daten von Diana Krall im deutschsprachigen Raum:
14.09.2017 Frankfurt am Main, Alter Oper
15.09.2017 Berlin, Tempodrom
16.09.2017 München, Philharmonie im Gasteig
18.09.2017 Wien, Wiener Konzerthaus
19.09.2017 Wien, Wiener Konzerthaus
22.09.2017 Duisburg, Mercatorhalle Duisburg im CityPalais
04.10.2017 Stuttgart, Liederhalle Beethovensaal
05.10.2017 Zürich, Samsung Halle
15.10. 2017 Genf, Leman Theatre

Karten bestellen auf Diana Kralls Homepage

YouTube-Videos:
Offizieller Trailer von “Turn Up The Quiet World Tour” 2017
Diana Krall live auf dem Montreux Jazz Festival 2016



Abbildungsnachweis:
Header: Diana Krall. Foto: Mary McCartney

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