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Musik Magazin

Musik

Jordi Savall und die Routen der Sklaverei: Musik, die unter die Haut geht

Details
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Freitag, 14. April 2017 um 15:22 Uhr
Jordi Savall und die Routen der Sklaverei

Wie kann man heute noch die Geschichte der Sklaverei erfahrbar machen? Eine Geschichte, bei der aus purer Geldgier Menschen aus Afrika nach Süd- und Nordamerika verschleppt wurden, gequält und ausgebeutet? Die Musik hat die Spuren des Unrechts konserviert, und Jordi Savall lässt sie in seinem neuen Programm hörbar werden – mit Musik von beiden Seiten des Atlantiks.

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Musik

Wu Muye: Die Kraft des Virtuosen und der Charme des Leisen

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Donnerstag, 06. April 2017 um 09:35 Uhr
Wu Muye

Das Debütkonzert des jungen chinesischen Pianisten Wu Muye im Kleinen Saal der Laeiszhalle in Hasmburg gab Anlass zum Staunen über Tastentechnik und Virtuosenkraft. Und forderte reizvolle Vergleiche heraus zwischen dem fernöstlichen und dem bekannten westlichen Klavierspiel.

Das war schon ein besonderes Konzert, das da mit der Naturgewalt eines Gewittersturms durch den Kleinen Saal der Laeiszhalle fegte. Ein Anschlag so kompromisslos hart, dass man zeitweilig um das Wohlergehen des Schimmel-Flügels zu fürchten begann. Die pianistische Kraft von Wu Muye hätte locker den Großen Saal gefüllt und sicher auch Potenzial für unverstärktes Arenenformat gehabt. Vermutlich war es für ihn die größte Herausforderung des Abends, wenigstens hin und wieder das intime kammermusikalische Format des Kleinen Laeiszhalle-Saals im Ohr zu behalten. Ein spannendes Erlebnis für die überwiegend chinesischen Zuhörer, das einen guten Vergleich ermöglichte zwischen östlicher und westlicher Klavierkunst.

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Musik

Musikwoche Hitzacker: Zu sich selbst gefunden

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Geschrieben von: Thomas Janssen - Freitag, 17. März 2017 um 10:02 Uhr
Musikwoche Hitzacker: Zu sich selbst gefunden

Das Cembalo bringt „Fantasie“ auf den Punkt und entfaltet von dort aus die Vielfalt.

Hitzacker – Manchmal konzentrieren sich Veränderungen an einem Punkt. Bei der Musikwoche Hitzacker 2017 trägt dieser Punkt eine BWV-Nummer: 1055. Das ist Johann Sebastian Bachs Cembalo-Konzert in A-Dur. Dieses Werk gehört zu denen, die beim Winterfestival an der Elbe in den vergangen 31 Jahren immer wieder zu hören waren.

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Musik

Shakespeare und Verdi an der Staatsoper Hamburg – Schattenseiten der Seele

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Geschrieben von: Annedore Cordes - Mittwoch, 22. Februar 2017 um 10:00 Uhr
Shakespeare und Verdi an der Staatsoper Hamburg – Schattenseiten der Seele

William Shakespeare ist seit 400 Jahren tot. Seine Werke leben bis heute und werden rund um den Globus gespielt. An der Staatsoper Hamburg feierte Verdis Shakespeare-Adaption „Otello“ im Januar Premiere, im März kehrt „Macbeth" mit fünf Vorstellungen auf den Spielplan zurück.

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Musik

Die Organistin der Elphi: Frisch verliebt, aber noch beim respektvollen Siezen

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Geschrieben von: Florian Maaß - Montag, 30. Januar 2017 um 10:00 Uhr
Iveta Apkalna Foto Nils Vilnis

Iveta Apkalna (40) gilt als beste klassische Organistin. Sie spielt mit den größten Orchestern und Dirigenten, zeitgenössische Komponisten widmen ihr Werke.
Als erste Orgelspielerin gewann sie 2005 einen „ECHO Klassik“ als „Instrumentalistin des Jahres”, daneben diverse weitere hochrangige internationale Preise. Zudem schaffte sie es, mit ihrem offenen, freundlichen Auftreten auch außerhalb der Kirchen und Konzertsäle, neues Publikum für Orgelmusik zu interessieren. Jetzt ist sie zudem die Titularorganistin der Elbphilharmonie. Die Möglichkeiten der 4.765 Pfeifen in 69 Registern, mit einer Frequenz von 16 Hertz bis 15.600 Hertz, konnte Apkalna am 27. Januar beim ersten Orgelkonzert der Elbphilharmonie im Rahmen des Eröffnungsfestivals vorführen.

Florian Maaß traf sich mit Iveta Apkalna zu einem Gespräch.

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Musik

Elbphilharmonie: routinierter Start im TV, Gänsehaut exklusive. Die Eröffnung im Fernsehen

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Donnerstag, 12. Januar 2017 um 12:59 Uhr
Elbphilharmonie: routinierter Start im TV, Gänsehaut exklusive. Die Eröffnung im Fernsehen

Der erste Akkord, der erste große Abend in der Elbphilharmonie – das Eröffnungskonzert. Vom NDR live übertragen. Nicht einfach, diese Atmosphäre höchster Erwartungen in einer Live-Sendung zu transportieren.

Da sitzt man nun zu Hause, tiefenerkältet und das ersehnte Ticket für den Bericht über das Elphi-Eröffnungskonzert blutenden Herzens retourniert. Also: Husten vor dem heimischen Fernseher, meine davongekommenen Eröffnungsnachbarn werden’s mir danken. Und der NDR überträgt ja live, schon ab 18 Uhr, da wird mir nicht viel entgehen.

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Musik

„Pimpinone/Dinner for One“ in der Hamburger Kammeroper

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Geschrieben von: Frauke Stroh - Mittwoch, 14. Dezember 2016 um 12:08 Uhr
Pimpinone/Dinner for One in der Hamburger Kammeroper Foto Joachim Fluegel

Oper schlägt Fernsehen – Wie die kleine Bühne der Hamburger Kammeroper an der Max-Brauer-Allee aus einer verrückten Idee eine hinreißende Opernüberraschung gemacht hat.

Was Jahr für Jahr Silvester Millionen Zuschauer vor den Fernseher lockt, kann nicht ganz verkehrt sein, sagte sich Uwe Deeken, Gründer und ehemaliger Leiter der Kammeroper. Also machte sich im Sommer das Kreativ-Team des kleinen Opernhauses an die Arbeit. Ehefrau Barbara Hass entwickelte eine Geschichte, Ettore Prandi und Marius Adam suchten und bearbeiteten die passende Musik, Lisa Überbacher war für Bühne und Kostüme zuständig, und für die spielfreudige Regie sorgte Andreas Franz.

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Musik

Klaus Florian Vogt: „In der Oper steckt viel Liedgesang“

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Montag, 12. Dezember 2016 um 09:55 Uhr
Klaus Florian Vogt Foto Harald Hoffmann

Klaus Florian Vogt steht als umjubelter Startenor auf den großen Bühnen der Welt im Mittelpunkt. In Hamburg singt er jetzt aus dem Halbdunkel am Bühnenrand – in Mahlers symphonischen Liederzyklus „Das Lied von der Erde“ zur Choreographie von John Neumeier und dem Hamburg Ballett. Ein Gespräch im Opern-Foyer.

Klaus Florian Vogt ist Tenor, genauer: einer der bedeutenden dramatischen Tenöre unserer Zeit und einem vollen Terminkalender auf Jahre hinaus. Mit seinen Rollen steht er im Mittelpunkt großer Opern: Er singt den Lohengrin in Bayreuth und Berlin, den Paul in „Die tote Stadt“ in Wien, den Florestan in „Fidelio“ in New York, ab kommendem Mai den Tannhäuser in München und im Herbst in Japan. Dazwischen, wenn es sich machen lässt, auch mal einen Brahms-Liederabend oder eine „Schöne Müllerin“, eine Operetten- oder eine Wagner-Gala.

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Musik

„Herzog Blaubarts Burg“ und „Senza Sangue“: Expeditionen in die Abgründe der Seele

Details
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Mittwoch, 09. November 2016 um 09:51 Uhr
Senza Sangue: Expeditionen in die Abgründe der Seele

„Herzog Blaubarts Burg“ von Belá Bartók ist ein düstere Kurzoper. In der Staatsoper Hamburg wird sie mit Péter Eötvös’ „Senza Sangue“ aufgeführt, einer zweiten Kurzoper, die eine mögliche Vorgeschichte erzählt. Zusammen ergibt das einen schlüssigen, großartigen und bejubelten Opernabend.

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Musik

Großes Miau in der Staatsoper Hamburg: „Katze Ivanka“ nervt die Primadonna

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Freitag, 21. Oktober 2016 um 12:30 Uhr
Staatsoper Hamburg Katze Ivanka

Die „Katze Ivanka“ auf der kleinen Bühne der Hamburgischen Staatsoper ist ein kleines, funkelndes Juwel der Kinder- und Familienoper. Eine mit Spaß und großartiger Musik erzählte Geschichte über die Katze, die der Primadonna Konkurrenz macht. Vera Nemirova (Libretto und Regie) und Massimiliano Matesic (Musik) ist damit ein großer Wurf gelungen.

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Musik

Ensemble Resonanz: Gastspiel in der Staatsoper und neue CD mit C.P.E. Bach

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Donnerstag, 13. Oktober 2016 um 09:50 Uhr
Ensemble Resonanz: Gastspiel in der Staatsoper und neue CD mit C.P.E. Bach

Zwei Highlights mit Riccardo Minasi am Pult: Das Ensemble Resonanz spielte bei Glucks „Iphigénie en Tauride“ erstmals im Orchestergraben der Hamburgischen Staatsoper. Und eine neue CD präsentiert Orchestersymphonien von Carl Philipp Emanuel Bach – hochenergetische Musik voller Überraschungen.

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Musik

Bellini, Belcanto, Berlusconi: „Romeo und Julia“ in der Hamburger Kammeroper

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Montag, 03. Oktober 2016 um 10:06 Uhr
Romeo und Julia in der Hamburger Kammeroper

Nur 33 Jahre alt wurde Vincenzo Bellini, doch die Opern des gebürtigen Sizilianers haben Europas Operngeschichte geprägt. Aus seiner opulenten Fassung des verbitterten Streits zwischen den Capuleti und den Montecchi destillierte die Hamburger Kammeroper zum Saisonstart „Romeo und Julia“ – ein Kunststück mit fünf Sängerinnen und Sängern auf der Bühne und fünf Musikern im Orchestergraben.

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Musik

Die Zauberflöte in Hamburg: Herzattacke in der Staatsoper

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Sonntag, 25. September 2016 um 10:21 Uhr
Die Zauberflöte in Hamburg: Herzattacke in der Staatsoper

Radikal entschlackt, mit großen Lichtvorhängen ins Computerzeitalter gebeamt, lässt Regisseurin Jette Steckel die Neuinszenierung von Mozarts Opernhit „Die Zauberflöte“ an der hamburgischen Staatsoper zum bunten, unkonventionellen und nachdenklich machenden Bühnenereignis werden.

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Musik

Saisonstart mit philharmonischem Glück und symphonischem Tiefgang

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Montag, 19. September 2016 um 11:49 Uhr
Saisonstart mit philharmonischem Glück und symphonischem Tiefgang

Die Hamburger Philharmoniker mit Kent Nagano punkten bei ihrer Saisoneröffnung mit Brahms’ Erster. Die Symphoniker Hamburg holen mit Thomas Adès erschütterndem „Totentanz“ letzte Dinge auf die Bühne. Starke Akzente nach zwei deutlich schwächeren ersten Halbzeiten.

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