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Kolumne Meinung

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  • Neuer Deutsch-Österreichischer Lyrikpreis geht an Esther Kinsky und Ann Cotten
  • Philippe Sands mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2026 ausgezeichnet
  • „Die Zukunft der Freundlichkeit“: Wim Wenders hält die Nexus Lecture 2026

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Rache ist keine Gerechtigkeit

C.A.R.: Bäckerei 2000

„How to Feel Real. Art, Technology and Us“. Das ZKM Karlsruhe im MO Museum Vilnius

Justin Caguiat: „Change Ringing“

Venske & Spänle: „Helotrophe“

Jaroslav Rudiš: „Wo die Toten sprechen“

Stonehenge. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen

„Dürer für hessische Fürsten“

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Kolumne – Meinung und Widerspruch

Meinung

70 Jahre Frankfurter Buchmesse – ein Erlebnisbericht

Details
Geschrieben von: Marion Hinz - Montag, 22. Oktober 2018 um 08:23 Uhr
70 Jahre Frankfurter Buchmesse ein Erlebnisbericht

Bücherfreunde „On The Same Page“
In diesem Jahr feiern die Vereinten Nationen den 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Frankfurter Buchmesse und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, nahmen dies als Anlass, gemeinsam mit ARTE, ZDF und Spiegel die Kampagne „On The Same Page“ 2018 ins Leben zu rufen. Unterstützt wurde diese Aktion von den Vereinten Nationen und Amnesty International wird. Am Buchmessesamstag unterstrichen Großdemonstrationen in Berlin, Frankfurt und anderen Städten diesen wichtigen Ruf in alle Welt. Von Weckruf wage ich nicht zu sprechen, wohl aber davon, dass Leser sich ebenfalls „On The Same Page“ befinden, zumindest in weitläufigem Sinn. Das Gefühl der Gemeinsamkeit begleitete mich während meiner drei Besuchstage auf der Frankfurter Buchmesse. Wenn Sie mögen, folgen Sie mir auf meinem persönlichen Rundgang auf dem Fest der Bücher, Leser und Macher.

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Meinung

Florian Henckel von Donnersmarck und Sebastian Koch stellen den Film „Werk ohne Autor“ in Lüneburg vor

Details
Geschrieben von: Dagmar Seifert - Mittwoch, 10. Oktober 2018 um 08:45 Uhr
Florian Henckel von Donnersmarck und Sebastian Koch stellen den Film Werk ohne Autor in Lüneburg vor

Vorstellung des neuen Films „Werk ohne Autor im ‚Filmpalast‘ in Lüneburg – nach den drei überaus eindrucksvollen Stunden kann das Publikum den Regisseur und einen seiner Hauptdarsteller befragen.
Florian Henckel von Donnersmarck ist riesig, zwei Meter fünf oder so. Das bewirkt, dass er alle zu Zwergen macht, die um ihn herumstehen. Dazu wallt ihm ein üppiger Heiligenschein von Haaren rund um den Kopf, der mindestens sieben Zentimeter nach oben hinzufügt. Seine Stirn macht fast die Hälfte des Gesichts aus (wie bei Goethe), das Kinn ist ausgeprägt und in beiden Wangen bilden sich beim Sprechen Grübchen. Ein sanfter Riese? Aber die Augen blicken hell und scharf, gebieterisch.

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Meinung

Meine 18. Lange Nacht der Museen in Hamburg

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Geschrieben von: Dagmar Seifert - Dienstag, 24. April 2018 um 09:02 Uhr
Foto Mario Sturm

...beginne ich, indem ich mit meinem Navi streite. Das tut so, als wüsste es nicht von der traurigen Tatsache, dass es in dieser Stadt mehr Baustellen als Kulturgüter gibt und will mich beharrlich auf Wege locken, die augenblicklich streng verboten sind.
Schließlich kommen wir gemeinsam trotz allem in die Lange Nacht der Museen in Hamburg und zum Geologisch-Paläontologischen Museum im CeNak.

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Meinung

Unsere 17. Lange Nacht der Museen in Hamburg

Details
Geschrieben von: Dagmar Seifert und Claus Friede - Dienstag, 25. April 2017 um 09:36 Uhr
Unsere 17. Lange Nacht der Museen in Hamburg

Dagmar Seifert (DS) und Claus Friede (CF) sind wie bereits in den vergangenen gefühlten 20 Jahren für KulturPort.De in die Lange Nacht der Museen in Hamburg ausgeschwärmt und tragen, getrennt durch eine zarte, aber sichtbare Linie, ihre Erlebnisse hinein in die dazu vorgesehene Kolumne.

DS: Bevor es richtig losging mit der Langen Nacht der Museen in Hamburg am vergangenen Samstag fand die Pressekonferenz bereits am Donnerstag statt: im Atombunker beim Hauptbahnhof. Das ist tatsächlich eins der Hamburger Museen, obwohl bestimmt nicht das bekannteste.

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Meinung

Nigel Kennedy „Bach meets my World“ in der Hamburger Laeiszhalle

Details
Geschrieben von: Cornelia Schiller - Freitag, 31. März 2017 um 08:56 Uhr
Nigel Kennedy „Bach meets my World“ in der Hamburger Laeiszhalle

Nigel Kennedy hat mich sehr ermüdet. Sehr. Sitze nun, nach dem Konzert –inzwischen ist es 23 Uhr – im Café Paris mit einem „cortado très vite“ und einem „eau gazeuse“.
Ja, ja, ja – die Laeiszhalle. Gott wie langweilig, jetzt, da es die Elbphilharmonie gibt! Wie soll man jemals noch einmal glücklich sein in einem anderen Konzertsaal, nachdem man die Elphi kennt – geht nicht – unmöglich!

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Meinung

Vom Glotzen & Labern oder Durchbruch durch acedia

Details
Geschrieben von: Harry Popow - Freitag, 24. März 2017 um 10:04 Uhr
Vom Glotzen & Labern oder Durchbruch durch acedia

„Trägheit, lateinisch acedia, der wir alle unterliegen (…) ein Zustand,
den schon die alten Buddhisten reflektierten,
ob Versenkung und Meditation denn auch Tun sei,
oder, wie man heute sagt, Lethargie,
uneffektives Verhalten, Gleichgültigkeit, (…)
Durchbruch durch acedia.“ (1)

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Meinung

„Salām Syria“ – Weltmusik als Heimat

Details
Geschrieben von: Cornelia Schiller - Mittwoch, 22. März 2017 um 09:55 Uhr
Salām Syria – Weltmusik als Heimat

Ja, ich weiß, alle beschweren sich, dass nur noch aus der Elbphilharmonie berichtet wird, alles andere werde vernachlässigt von uns Journalisten etc.
Aber: Wenn etwas gut ist, ja außerordentlich gut ist, muss und will man eben darüber berichten, egal wo es stattgefunden hat und seit der Eröffnung der Elbphilharmonie findet einfach viel Gutes, Spezielles, und – auch Unvergessliches statt, wie im Falle des „Salām Syria-Festival“, das vom 16. bis 18. Juli alle möglichen Facetten alter, traditioneller, neuer, gemischt-gemeinschaftlicher, experimenteller und ungewöhnlicher Musik sowie Mixed Arts Variationen zu Gehör und vor Augen eines sehr interessierten, sehr begeisterten, sehr nachdenklichen, und ebenfalls sehr gemischten, oft durch tiefe Emotionsberührung bewegten Publikums brachte.

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Meinung

Paolo Conte in der Elbphilharmonie

Details
Geschrieben von: Cornelia Schiller - Montag, 27. Februar 2017 um 13:59 Uhr
Paolo Conte in der Elbphilharmonie

Paolo Conte, geboren am 6. Januar 1937 und aufgewachsen im norditalienischen Asti, war nicht nur von Kindesbeinen an ein fleißiger Hörer des Jazz, sondern hat auch schon ganz früh die Lust am eigenen Komponieren entdeckt; und doch trat er, der von klein auf die Musik von ganzem Herzen und aus voller Seele liebte, zunächst in die Fußstapfen seines Vaters, eines Notars: Er studierte Jura und wurde Rechtsanwalt.
Nebenbei professionalisierte er aber das Songwriting und spricht über diese Zeit, als er in Asti sowohl im Anwaltsbüro seines Vaters arbeitet als auch zwischendurch immer wieder nach Mailand zu den dortigen Musikproduzenten reist, als eine der anstrengendsten Perioden in seinem Leben – immer auf Achse, zerrissen zwischen einem Kopf und einem Bauch voll mit Kompositionen und dem Broterwerb als Rechtsanwalt.

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Meinung

„Und nun ist Elphi erwacht.“

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 13. Januar 2017 um 20:05 Uhr
Eröffnungskonzert Elbphilharmonie F-Michael-Zapf

Was für ein netter, was für ein sympathischer Satz! Bemerkenswert, dass Joachim Gauck schon den Kosenamen für Hamburgs gläserne Baukunstwerk der Superlative kannte, das den Hanseaten in den vergangenen zehn Jahren vor Problemen die Haare zu Berge stehen ließ und das die Stadt nun mit einem Schlag an die Weltspitze der Musikmetropolen katapultiert.

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Meinung

Flaggschiff am Industriegebiet: Die Elbphilharmonie wird durch eine Briefmarke gewürdigt – eine Hamburgensie sieht anders aus!

Details
Geschrieben von: Dirk Meyhöfer - Mittwoch, 04. Januar 2017 um 10:23 Uhr
Die Elbphilharmonie wird durch eine Briefmarke gewürdigt

Es ist ja nicht ganz üblich, wenn ein Stadt-, Architektur- und Designkritiker gleichzeitig auch Briefmarken sammelt und deswegen in einem Artikel zur Hamburger Elbphilharmonie in der Kunstzeitung schrieb: „Die große Show beginnt also jetzt. Mut wird mehr belohnt als Wut, und der Wunsch mit diesem Haus auf der kulturellen Landkarte ein Zeichen zu setzen, ist erfüllbar. Der Beweis, ob ein Gebäude zur erhofften Landmarke wird, ist für mich immer noch sehr profan, nämlich dann, wenn es als Briefmarke durch die Welt reist – sie erscheint am 2. Januar, 2017.“ Nun ist sie da, Zig Millionen Mal, mit dem Wert von 145 Cent, womit man einen Großbrief versenden darf.

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Meinung

SpiegelLive: Joschka Fischer im Gespräch - "Ist Europa noch zu retten"

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Donnerstag, 08. Dezember 2016 um 15:59 Uhr
Fischer-Sandberg

Während die ganze Stadt zu fiebern scheint, vor dem Rathausmarkt mehr Polizisten als Schaulustige stehen und über den Messehallen die Hubschrauber kreisen, fand am Alstertor eine angenehm unaufgeregte OSZE-Konferenz der anderen Art statt: In der Talk-Reihe „SPIEGELlive im Thalia Theater“ stellte sich Joschka Fischer den Fragen von Britta Sandberg zum Thema "Ist Europa noch zu retten?"

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Meinung

Barbara Kisseler. Hamburg ist ihr zu Dank verpflichtet. Und wir haben eine Freundin verloren.

Details
Geschrieben von: Helga Schuchardt - Montag, 10. Oktober 2016 um 17:11 Uhr
Barbara Kisseler Foto I Hofmann

Sie hat gekämpft. Sie wusste schon lange, dass sie unheilbar krank war, doch wollte unbedingt noch die Elbphilharmonie im kommenden Januar einweihen. Der heimtückische Krebs ließ es nicht zu. Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler starb nach langer, schwerer Krankheit am vergangenen Freitag im Alter von 67 Jahren. Kaum jemand in Hamburg kannte Barbara Kisseler so gut wie Helga Schuchardt. Die ehemalige Hamburger Kultursenatorin (1983-1987) war in ihrer Zeit als Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur (1990-1998) Kisselers Chefin. Für KulturPort.de erinnert sich Helga Schuchardt.

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Meinung

Warum das Kunsthandwerk wieder an Bedeutung gewinnt – 60 Jahre AdK Hamburg

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Donnerstag, 06. Oktober 2016 um 09:34 Uhr
Warum das Kunsthandwerk wieder an Bedeutung gewinnt  60 Jahre AdK Hamburg

Als Cornelia Woitun, die langjährige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Hamburg e.V. kurz AdK genannt vor mittlerweile fast eineinhalb Jahren anrief und fragte, ob ich den Vorsitz übernehmen wollte, habe ich ziemlich spontan „ja“ gesagt. Wenn ich gewusst hätte, wie viel Arbeit auf mich durch das 60. Jubiläumjahr zukommt, hätte ich es mir vielleicht etwas genauer überlegt.

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Meinung

„Musicking“ – Eugene und die europäische Klassik

Details
Geschrieben von: Akiko Hitomi - Montag, 18. April 2016 um 10:15 Uhr
„Musicking“ – Eugene und die europäische Klassik

Vom 12. bis 16. April diskutierten und musizierten im Nordwesten der USA internationale Kulturgrößen, Nachwuchskünstler und Akademiker über europäische Musik. Schauplatz: der urwüchsig-gepflegte, ökologisch rauch- und abfallfreie, weitläufige und breitflächige Campus der Universität Oregon in Eugene.
Studierende skateboarden, radeln und schlendern über samtweiche, grasgrüne Rasenflächen oder unter schwindelerregend hohen Pinienbäumen und Zedernalleen vorbei an blühenden Büschen und Beeten, hochmodernen Business-Centern mit Solarzellwänden oder dem Campus-eigenen Museum – natürlich, so etwas gibt es hier an Amerikas Westküste!

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