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Musik Magazin

Musik

„Erobere mein Herz“ – Sinan Mercenk feat. Adriana Kaegi

Details
Geschrieben von: Claus Friede - Mittwoch, 20. Juni 2012 um 20:11 Uhr
Sinan Mercenk feat. Adriana Kaegi  „Occupy My Heart“

„Occupy My Heart“ heißt die neue Arbeit des Hamburger Musikproduzenten, Remixers, Compilers, Sounddesigner, DJs und Label-Owner Sinan Mercenk, dessen eigene Handschrift auch hier wieder zu hören ist.
Mit Unterstützung der angesagten DJs und Kooperationen mit ausgewählten Sängern ist ihm daher gewiss, dass seine Projekte ein Spiegel dessen darstellen, was sich in der elektronischen Musikszene verbinden lässt.

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Musik

Krieg und innerer Frieden – die Welt des Paul Gerhardt (Teil 1)

Details
Geschrieben von: Herby Neubacher - Mittwoch, 20. Juni 2012 um 10:33 Uhr
Krieg und innerer Frieden – die Welt des Paul Gerhardt - Teil 1

Paul Gerhardt veröffentlichte folgendes Gedicht 1653 im Gesangbuch „Praxis Pietatis Melica“:

Geh aus mein Herz und suche Freud
In dieser schönen Sommerzeit
An deines Gottes Gaben
Schau an der schönen Gärtenzier
Und siehe wie sie mir und dir
Sich ausgeschmücket haben
Mach in mir Deinem Geiste Raum,
Daß ich Dir werd ein guter Baum,
Und laß mich Wurzeln treiben;
Verleihe, daß zu Deinem Ruhm,
Ich Deines Gartens schöne Blum
Und Pflanze möge bleibe

Es gehört zu seinen bekanntesten. Aber wer war dieser Paul Gerhardt? Wohl kaum jemand wird das heute noch genau beantworten können, obwohl jeder schon einmal von ihm gehört hat.

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Musik

Ekkehard Jost Ensemble - Cantos de Libertad

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Geschrieben von: Claus Friede - Donnerstag, 24. Mai 2012 um 14:25 Uhr
Ekkehard Jost - Cantos Libertad

"Wie jede große gesellschaftliche Umwälzung, bringt auch der Krieg seine eigene musikalische Subkultur hervor: Hymnen, Gesänge des Kampfes und des Widerstandes, der Sehnsucht nach Frieden und des Heimwehs, Klage- und Spottlieder, Tänze und Trauermärsche.“
Auch im spanischen Bürgerkrieg, der vor 76 Jahren endete, entstand ein umfangreiches musikalisches Repertoire, zu dessen Vielfalt die spanische Volksmusik, die katalanische Sardana und der Flamenco das ihre beitrugen.

Zum Elbjazz Festival in Hamburg erlebt diese Tradition – jazzmusikalisch vom Ekkehard Jost Ensemble gedeutet – eine sozialhistorische Widergeburt.
Claus Friede traf den Musikwissenschaftler und Baritonsaxophonisten Ekkehard Jost und sprach mit ihm über Spanien, den Bürgerkrieg, Texte und Musik sowie über politische Aussagen in der Kunst.

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Musik

Ian Shaw - Fantastischer Jazz

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Geschrieben von: Sarah Seidel - Mittwoch, 23. Mai 2012 um 10:53 Uhr
Ian Shaw - ELBJAZZ

Ian Shaw ist ein Allroundtalent – zwar ist er in erster Linie Musiker, als solcher hat er aber sehr viel Sinn für Unterhaltung.
Der walisische Sänger und Pianist hat das Publikum mit seinen Qualitäten als Entertainer schnell auf seiner Seite. Die Kommunikation mit den Zuhörern ist für den 49-jährigen ein wichtiger Teil der Show, den er glänzend beherrscht. Er trat früher als Musicaldarsteller und Komödiant auf, arbeitete in London als Moderator für die BBC und nahm Alben mit amerikanischen Jazz-Musikern auf. Beim Elbjazz Festival machte er sich im vergangenen Jahr mit seinen launigen Ansagen schnell beliebt. Und führte seine sensible, zerbrechliche Seite vor, die in seiner Musik stets zugegen ist. In Ian Shaws Repertoire finden sich Pop-Stücke, die unter seinen Händen zu purem Jazz werden und Songs, die im Blues gebadet sind.

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Musik

Adriana Altaras inszeniert „Anatevka“ in Osnabrück

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Geschrieben von: Christine Adam - Mittwoch, 02. Mai 2012 um 09:27 Uhr
Anatevka

Ein herzerwärmendes Kleinod jüdischen Lebens hat Regisseurin Adriana Altaras mit dem Musical „Anatevka“ auf die Bühne des Stadttheaters gezaubert – helle Begeisterung nach der Premiere.
Was für eine vorzügliche Idee von Adriana Altaras, „Anatevka“ in einer Synagoge spielen zu lassen. Damit bekommt die herzerwärmende, aber auch informative Geschichte um den Milchmann Tevje und seine Familie im ukrainischen Schtetl Anatevka etwas Exemplarisches – mit dem sich auch andere Religions- und Kulturgemeinschaften veranschaulichen ließen. Der Außenraum spiegelt so den Innenraum und umgekehrt: Denn Tevje ist ein frommer Jude, dessen ständige Zwiegespräche mit Gott allerdings manchmal recht pragmatisch-irdisch verlaufen. So wie in der Synagoge im Eingangsbild auch ganz weltlich palavert, gelacht und gespielt wird.

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Musik

Brigitte Fassbaender: "Kreativität kann auch auf die Nerven gehen"

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Dienstag, 01. Mai 2012 um 09:00 Uhr
Brigitte Fassbaender:

Es soll kein großes Fest geben, das hat sie schon verkündet. Brigitte Fassbaender will sich leise aus der Stadt Innsbruck zurückziehen, in der sie 13 Jahre lang die Geschicke des Tiroler Landestheaters lenkte.
Ob das gelingt, ist jedoch mehr als fraglich. Zum einen steht am 5. Mai die Uraufführung von „Shylock!“ an, ein Musical von Stephan Kanyar, zu dem die Theaterchefin das Libretto schrieb, und im Juni ihre letzte Inszenierung: „Albert Herring“ von Benjamin Britten. Zum anderen lieben die Innsbrucker ihre scheidende Intendantin, wie ein Tiroler Taxifahrer erklärte und werden sich den Abschied nicht nehmen lassen. Isabelle Hofmann sprach mit der Grand Dame des Opern- und Liedgesangs über Karriere, Kritiker und unerschöpfliche Kreativität.

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Musik

Leitfaden durch historische Instrumente: Vom Krummhorn und Gar Klein Flötlein

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Geschrieben von: Herby Neubacher - Dienstag, 24. April 2012 um 09:05 Uhr
alt

Beweinet Rubeben, Fiedeln und Symphonien
Psalter, alle höfischen Instrumente
Quinternen, Flöten, Harfen und Schalmaien
Querflöten und auch die Waldnymphen
Tambourine auch, spielt mit den Fingern
Alle Instrumente, alle, die antik seid:
Tut eure Pflicht, beweint liebe Gallier
Den Tod von Machaut
Der edel in der Kunst der Rhetorik war.

(Die Beweinung des Todes von Guillaume de Machaut)

Guillaume de Machaut (1300 - 1377) war ein französischer Dichter und Komponist der sogenannten „ars nova“ der beginnenden Mehrstimmigkeit. Er war einer der ersten Komponisten vom dem Notenaufzeichnungen erhalten sind wie die „Messe de Nostre Dame“.

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Musik

Amadou & Miriam: Folila

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Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 06. März 2012 um 08:35 Uhr
Amadou & Miriam: Folila

Seit über 30 Jahren sind sie ein Paar – als musikalisches Duo wie im Leben.
Amadou Bagayoko und Miriam Doumbia stammen aus Bamako, der Hauptstadt des westafrikanischen Landes Mali. In den 1970er- und 80er-Jahren tourten sie durch ihr Heimatland, durch Burkina Faso und die Elfenbeinküste und werden dort als musikalische Stars gefeiert. Heute sind sie längst auch auf den internationalen Bühnen zuhause, treten in Europa und Nordamerika auf – zwischen Paris, London und New York City. Eher seltener in Deutschland.
"Folila", das neue Album des Duos, wird am 2. April veröffentlicht und am 13. des Monats um 19 Uhr stellen Amadou & Miriam es live in Londons Shepherd’s Bush Empire vor.

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Musik

„Poetry Slam meets A-cappella“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Dienstag, 31. Januar 2012 um 09:05 Uhr
alt

Sie gurren, heulen und tröten, gurgeln, schnauben und zischen ins Mikrofon, dass man meint, ein ganzes Orchester zu hören.
Dabei haben sie nichts als ihre Stimme. Die Rede ist von A-cappella, einer Gesangsformation ohne Instrumentalbegleitung. Lange Zeit führte diese Musikgattung ein Nischendasein, doch mittlerweile ist sie wieder stark im Kommen. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass im Grunde jeder, der einen A-cappella-Chor zum ersten Mal hört, einfach nur begeistert ist“, sagt Dominique Heidle, promovierter Zahnarzt und leidenschaftlichen Chorsänger. Vor einem Jahr gründete der 44-jährige Hamburger gemeinsam mit Barbara Schirmer acappellica, das Hamburger Festival für das vielfältige Genre der Vokalmusik (13.-16. September 2012). Als Appetitanreger präsentiert acappellica ab heute beim BUDNI Poetry Slam „Hamburgs Dichter sind dran“ vier Vocal-Ensembles, die sich bereits deutschlandweit einen Namen gemacht haben. Zuvor sprach Isabelle Hofmann mit Dominique Heidle.

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Musik

Jeff Cascaro - The Other Man

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Geschrieben von: Claus Friede - Montag, 30. Januar 2012 um 09:34 Uhr
Jeff Cascaro - The Other Man

Auch wenn sein Name international klingt – was für einen Soul- und Jazzmusiker bestimmt kein Nachteil ist – Jeff Cascaro stammt aus Bochum.
„Er singt“, sagt er „seit er denken kann“. Den „Jugend jazzt“- Wettbewerb gewann er im Alter von 18 Jahren, das war der Start seiner Karriere. Erfahrungen sammelte er unter anderem als Backgroundsänger und Gastmusiker mit den Bigbands von NDR und SWR, mit Ute Lemper, den Fantastischen Vier, Sasha, Joe Sample von den Crusaders, Götz Alsmann, Klaus Doldinger's Passport und den Guano Apes. Daran erkennt man seine Bandbreite. Background das war einmal, längst hat er seine Solokarriere gestartet, arbeit als Professor für Jazz-Gesang an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar und gibt Masterclasses.

Ende Februar erscheint sein neues Album „The Other Man“, ein Statement für den Soul. Kultur-Port.De-Chefredakteur Claus Friede traf Jeff Cascaro in Hamburg und sprach mit ihm über die neue CD, seine Inhalte und Texte, über Soul, Jazz, Studioarbeit und Konzerte.

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Musik

Stella & Ma Piroschka - jiddische Chansons

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Geschrieben von: Claus Friede - Donnerstag, 29. Dezember 2011 um 12:18 Uhr
Stella & Ma Piroschka - jiddische Chansons

Seit über eintausend Jahren gibt es die Sprache, die in Mittel- und Osteuropa gesprochen wurde und auch heute noch in Antwerpen, London oder New York zu hören ist.
Gut eine Millionen Menschen sprechen sie weltweit noch heute. Die Rede ist von Jiddisch. Die Sprache gibt es nicht nur gesprochen, sondern auch geschrieben. Texte wurden mit hebräischen Buchstaben verfasst, längst findet man sie jedoch auch in lateinischer Transkription. Die Lyrik bildet in der Schriftsprache einen besonders wichtigen Teil.
Das Wort „lid“ bedeutet im Jiddischen sowohl Gedicht als auch gesungenes Lied. Wer sich also – wie die Gruppe „Stella & Ma Piroschka“ – mit Lyrik musikalisch beschäftigt, stößt unweigerlich irgendwann auf die jiddische Dichterin Rajzel Zychlinski (1910-2001). Ihre poetischen Miniaturen sind voller Musikalität und Zeitlosigkeit.

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Musik

„Klangwerktage 2011“ - Gibt es überhaupt Neue Musik im Iran?

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Geschrieben von: Christoph Becher - Freitag, 02. Dezember 2011 um 13:03 Uhr
„Klangwerktage 2011“ - Gibt es überhaupt Neue Musik im Iran? - Iranien Orchestra For Contemporary Music

„Gibt es überhaupt Neue Musik im Iran?“ fragt Christiane Leiste provokant in ihrem Editorial zur aktuellen Ausgabe der „Klangwerktage“.
Die Frage der Künstlerischen Leiterin des Musikfestivals auf Kampnagel ist rethorisch. Den Nachweis, dass es zumindest iranische Komponisten gibt, erbrachte bereits die Eröffnungsnacht: Unter dem schönen persischen Titel „Khiyal“ (Traumbild, Imagination) erklangen sechs Uraufführungen junger Komponistinnen und Komponisten, unter denen die Teheranerin Sarvenaz Safari den mitternächtlichen Schlusspunkt setzte. Wie die fünf Kompositionen zuvor (von Daniel Dominguez Teruel, Antonis Adamopoulos, Martin von Frantzius, Alexander Schubert und Florian Vitez) fügte sich auch diese Musik in einen Raum, der durch große weiße Planen durchspannt war, zwischen denen sich das Publikum vorsichtig, doch neugierig bewegte. Ein Neue-Musik-Labyrinth, das seine Besucher entschleunigt, zum Fantasieren anregt, ihre Wahrnehmung verschleiert. „Schleier“ lautet ein zentraler Begriff dieser „Klangwerktage“.

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Musik

Chilltronica No. 3 - Night Music for the Cold & Rainy Season

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Geschrieben von: Claus Friede - Dienstag, 15. November 2011 um 15:08 Uhr

Chilltronica No.3 - Night Music for the Cold & Rainy Season - Blank & Jones

 

Schaue ich aus meinem Fenster, sehe ich das Motiv eines Covers des neuen Werks der DJs Blank & Jones: Einen Spätherbstwald. Kahle, gefrorene Bäume, Raureif am Boden und entlang der Stämme, mir wird automatisch kalt.
Schiebe ich die graue CD in den Player ändert sich die gefühlte Temperatur schlagartig.

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Musik

Anna Depenbusch: Ich möchte Emotionen transportieren

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Freitag, 28. Oktober 2011 um 21:15 Uhr
Anna Depenbusch: Ich möchte Emotionen transportieren

Jahrelang galt sie als Geheimtipp, nun ist sie im Olymp des Chansons angekommen - und hat ihr Erfolgsalbum gleich zweimal aufgenommen.
Mit der „Mathematik der Anna Depenbusch in Schwarz-Weiss“ tourt die 34-jährige Sängerin derzeit durch Deutschland. Isabelle Hofmann traf die Hamburgerin zu einem Gespräch über Sehnsucht, das richtige Bauchgefühl und die Leidenschaft der Tango-Spieler.

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