Musik
Kultur - Kunst Ulrich Maiss: unterwegs - Cellectric

Ulrich Maiss ist Cellist, kein gewöhnlicher, keiner, den man im Orchestergraben vermutet, und keiner, der ausschließlich in einem Ensemble den Tenorpart der Streicher übernimmt.
Ulrich Maiss aka Cellectric ist Sounddesigner, experimenteller Musiker und beherrscht dennoch auch ein klassisches Repertoire. Sein Studium der klassischen Musik im Fach Violoncello schloss er 1993 an der Hochschule der Künste Berlin mit Examen ab. Es folgte eine internationale Karriere als Interpret zeitgenössischer und klassischer Kammermusik, die ihn durch Westeuropa, Nordamerika und nach Japan führte. Maiss spielte Uraufführungen namhafter Komponisten, wie Joseph Butch Rovan, Mario Bertoncini, Kasper T. Toeplitz, Ulrich Krieger, Phill Niblock und Il-Ryun Chung. Er arbeitet live und im Studio mit Lou Reed, Al Di Meola, Zülfü Livaneli, Element Of Crime, Markus Stockhausen, Vinx und Maria Farandouri und ist oder war Mitglied in Bands und Ensembles: envyloop, zeitkratzer, der Kammerakademie Potsdam, im Ensemble Oriol, KooKoon, ZsaZsa Buschkow, Berlin Improvising Composers Ensemble, im Boris Blacher Ensemble und Trio Filou. Seine Kompositionen und Sounddesign-Installationen wurden in Deutschland, den USA, Kanada und auf der Biennale in Venedig uraufgeführt.

 
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Akustische und elektronische Wirkungsräume - Villalobos und Loderbauer, Re:ECM

Es gibt Alben, die ihr großes Publikum nicht finden werden. Es gibt Alben, die dennoch wirkungsvoll sind. Und es gibt Alben, da muss man zuhören, konzentriert und mit Feingefühl.
Ricardo Villalobos, einer der bekanntesten DJs und Produzenten für elektronische Musik hat sich mit seinem musikalischen Partner Max Loderbauer wohl einen kleinen Traum erfüllt. Sie haben ein sensibles und mutiges Stück Musik bei einem der großen deutschen Labels abgeliefert. Die Musikwelt der Münchner ECM dient den beiden Elektronikern als Spielwiese und Steinbruch zugleich. Das Ausgangsmaterial stammt aus Werken von Christian Wallumröd, Alexander Knaifel, John Abercrombie, Miroslav Vitous, Louis Sclavis, Wolfert Breverode, Paul Giger, Enrico Rava/Stefano Bollani/Paul Motian, Arvo Pärt und Bennie Maupin.

 
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Vladislav Sendecki mit Hamburger Jazzpreis 2011 ausgezeichnet

Er gilt als weltweit einer der fünf besten Pianisten: Der polnische Jazzmusiker Vladislav Sendecki, der seit 1995 in Hamburg lebt und arbeitet.
Am 22. Mai 2011 erhält er den mit 10.000 Euro dotierten Hamburger Jazzpreis, der alle zwei Jahre von der Dr.-E.-A.-Langer-Stiftung vergeben wird.

 
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Haydn, Dowland, Gubaidulina: Musikalisches Passions-Triptychon

Das Ensemble Resonanz würdigt als einzige Hamburger Institution den 80. Geburtstag der russischen Komponistin Sofia Gubaidulina.
Ihre „Sieben Worte“ für Violoncello, Bajan und Streicher wurden am vergangenen Sonntag in der Kulturkirche Altona umrahmt von Joseph Haydns Sinfonie Nr. 44 e-moll, genannt „Trauer-Sinfonie“ und Auszügen aus John Dowlands „Lachrimae or Seven Tears“.

 
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Stell Dir vor, Du hörst Jazz und merkst es nicht, GrooveFM

Webradiosender gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Versucht man jedoch, zwischen all den Sandkörnern, ein Stück Bernstein zu finden, so kann es mehr als anstrengend werden.
Sucht man Nischensender mit dem Begriff ‚Groove’, landet man schnell bei austauschbaren Formaten, die sich um alles zwischen Deep House, Downtempo oder sogenannter Lounge Music kümmern.

 
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Blödes Orchester: Michael Petermann macht Haushaltsgeräte zu Sinfonikern

Haben Sie ihren alten Toaster weggeworfen, die Waschmaschine entsorgt und die Trockenhaube verschenkt? Wie dumm!
Ihre ausgedienten Haushaltsgeräte hätten noch Karriere machen können – als Sinfoniker in Michael Petermanns „Blödem Orchester“. Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe hat dem verrückten Klangkörper nun eine Ausstellung gewidmet oder besser gesagt, einen Konzertsaal eingerichtet – denn immer 15 Minuten nach der vollen Stunde ist hier die „Haushaltsgeräte-Sinfonie“ zu hören.

 
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Rantakala - Achtung, die Finnen kommen!

Alvar Aalto, Aki Kaurismäki, Jean Sibelius – vielmehr wissen die meisten Deutschen nicht über Kultur „Made in Finnland“. Dabei, so heißt es, hat das Land der unendlichen Wälder, Seen und Saunen die meisten Dirigenten, Sänger, Komponisten und Orchester pro Kopf.
Grund genug für Christoph Lieben-Seutter die interessantesten Musiker nach Hamburg einzuladen. Unter dem Motto „Die Finnen kommen“ gibt der Generalintendant der Elbphilharmonie schon mal einen Vorgeschmack auf die Programmmischung, die er in seinem Konzerthaus realisieren will - wenn es denn mal fertig ist: Von moderner Klassik, über Techno und Elektro bis zu Folk und Jazz reicht die Bandbreite der 44 Musiker, die vom 12.-19. Februar in zehn Konzerten auf der Reeperbahn und auf Kampnagel zu „Rantakala“ laden.

 
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Hamburg im siebten Gitarrenhimmel

„Wenn vier Sologitarristen über vier Stunden ein Konzert bestreiten und es bleibt dauerhaft, bis zur letzten Zugabe, erfrischend und spannend, dann haben die Veranstalter des 4. Hamburger Gitarrenfestivals die richtige Mischung gefunden“ schrieb Nathan Steinhagen, hier bei Kultur-Port.De in seinem begeisterten Bericht über die Fingerstyle-Night, mit der das Hamburger Gitarrenfestival vom 29.-31.10.2010 eröffnet wurde.
Diese positive Bewertung des Auftaktkonzerts ließ sich getrost auch auf das gesamte Festivalwochenende übertragen. Einmal mehr wurden in der Hansestadt drei hochintensive Tage rund um die akustische Gitarre geboten. Obwohl sich das Hamburger Gitarrenfestival schon nach der dritten Auflage deutschlandweit zu den wichtigsten derartigen Veranstaltungen zählen durfte, konnte das Programm in Umfang und Qualität eine weitere Steigerung erfahren.

 
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alt

Mit dem einen oder anderen Appetizer für die Ohren hält sich die Elbjazz-Crew auch jenseits des jährlichen Festivaltermins erfolgreich im Gespräch.
Jüngster „Ankerwurf“ – so die eigenwillige und charmante Bezeichnung der Konzerte außerhalb der Elbjazz-Festivalzeit – war das stimmungsvolle Konzert von Bugge Wesseltoft am 28. November 2010 in der Hauptkirche St. Katharinen.

 
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Kunst und Kultur - kurz vorgestellt: True Collection Special Edition Mercenk

„idee deluxe records“ ist ein feines, kleines, junges, niedersächsisches Label, das feine, elektronische Musik produziert.
Ende November 2009 war die Release des zweiten idr-Albums, des in Lübeck geborenen und in Hamburg lebenden Sinan Mercenk, namens „True Collection“. Geprägt ist es von elektronischen Lounge- und Downbeat-Einflüssen.

Nach der ‚Wahren Sammlung’ des vergangenen Jahres, reicht Sinan Mercenk nun am 27. August 2010 eine spezielle Version seines Albums als Online-Release nach: eine exklusive Titelauswahl der November-CD mit einem Zusatztrack.

 
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5 Jahre Jazzclub im Stellwerk – Great Shit

Im September 2010 feiert der Jazzclub im Stellwerk in Hamburg-Harburg sein fünfjähriges Bestehen.
Eröffnet zu einer Zeit, in der andere Clubs – egal ob Jazz- oder Rockclubs - eher die Pforten schlossen, dazu auf der „falschen Seite“ des Flusses – nämlich im totgesagten Süden Hamburgs. In einer Stadt, die für Jazzer ohnehin einen weißen Fleck auf der Karte darstellte und dann noch in einem Bahnhof.
In den 5 Jahren hat sich nicht nur der Club selbst etliche Male verändert (neue Fenster dämmen Hitze wie Kälte und vor allem den Zuglärm von Außen), Bistrotische und Stühle haben das einstige hölzerne Sitzreihenmobiliar abgelöst. Ein Durcheinander von Stromkabeln wurde durch eine geordnete Elektrik ersetzt, ein Backstage-Bereich ausgebaut und eine gut 15 Jahre alte Tontechnik durch modernes Equipement ersetzt. Und selbst ein gut eingespielter Flügel gehört mittlerweile zum festen Inventar. „Great Shit“, wie die Stellwerker sagen und es selbstironisch zum 5jährigen auch zu ihrem Leitmotiv machen.

 
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Im Gespräch: Claus Friede mit dem Komponisten und Pianisten Gerhard Folkerts

Mikis Theodorakis ist eine der großen Symbolfiguren für Menschlichkeit in unserer Zeit. Sein Leben ist das eines tatkräftig und unbeugsam handelnden Komponisten, Literaten und Politikers – es ist ein Leben für die Freiheit.

Das machen seine Lieder und Texte hörbar. Gerhard Folkerts hat sie für eine Hommage zusammengestellt und arrangiert und begleitet die Mezzosopranistin Julia Schilinski am Klavier. Rolf Becker rezitiert Gedichte und Stationen aus Mikis Theodorakis’ Autobiografie.


Claus Friede traf Gerhard Folkerts im Hotel Grand Elysée Hamburg und sprach mit ihm über Theodorakis' Werk und die Hommage zu dessen 85. Geburtstag im Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

 
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Kunst und Kultur - kurz vorgestellt:

Auch die fünfte Ausgabe von "Relax", der deutschen Trancemeister Blank & Jones, ist ein vielseitiges Album und eine hörenswerte Mischung aus Downbeat, Chill Out, Beach House und Bar Grooves.
Schon bei den vergangenen "Relax"-Ausgaben wirkten hochkarätige Künstler wie Keane, die Pet Shop Boys oder Sarah McLachlan mit. Auch auf dem neuen Album geht die Reise rund um den Globus mit Gastsängern wie der französischen Chanson-Ikone Coralie Clement. Gemeinsam mit ihrem Bruder Benjamin Biolay, man sagt er sei ein legitimer Nachfolger Serge Gainsbourgs, hat sie bereits drei großartige Alben veröffentlicht und beweist nun mit Blank & Jones, dass sie auch ohne den berühmten Bruder locker zu verzaubern weiß.

 
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Ensemble Resonanz: Don Quijote tanzt und verführt an der Alster

Die spanische Romanfigur (be-)geistert musikalisch durch halb Europa und vier Jahrhunderte – sein kongeniales Medium in der kleinen Musikhalle: das Ensemble Resonanz und der Cellist Jean-Guihen Queyras
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