Musik
Vladislav Sendecki mit Hamburger Jazzpreis 2011 ausgezeichnet

Er gilt als weltweit einer der fünf besten Pianisten: Der polnische Jazzmusiker Vladislav Sendecki, der seit 1995 in Hamburg lebt und arbeitet.
Am 22. Mai 2011 erhält er den mit 10.000 Euro dotierten Hamburger Jazzpreis, der alle zwei Jahre von der Dr.-E.-A.-Langer-Stiftung vergeben wird.

 
Musik
Haydn, Dowland, Gubaidulina: Musikalisches Passions-Triptychon

Das Ensemble Resonanz würdigt als einzige Hamburger Institution den 80. Geburtstag der russischen Komponistin Sofia Gubaidulina.
Ihre „Sieben Worte“ für Violoncello, Bajan und Streicher wurden am vergangenen Sonntag in der Kulturkirche Altona umrahmt von Joseph Haydns Sinfonie Nr. 44 e-moll, genannt „Trauer-Sinfonie“ und Auszügen aus John Dowlands „Lachrimae or Seven Tears“.

 
Musik
Stell Dir vor, Du hörst Jazz und merkst es nicht, GrooveFM

Webradiosender gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Versucht man jedoch, zwischen all den Sandkörnern, ein Stück Bernstein zu finden, so kann es mehr als anstrengend werden.
Sucht man Nischensender mit dem Begriff ‚Groove’, landet man schnell bei austauschbaren Formaten, die sich um alles zwischen Deep House, Downtempo oder sogenannter Lounge Music kümmern.

 
Musik
Blödes Orchester: Michael Petermann macht Haushaltsgeräte zu Sinfonikern

Haben Sie ihren alten Toaster weggeworfen, die Waschmaschine entsorgt und die Trockenhaube verschenkt? Wie dumm!
Ihre ausgedienten Haushaltsgeräte hätten noch Karriere machen können – als Sinfoniker in Michael Petermanns „Blödem Orchester“. Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe hat dem verrückten Klangkörper nun eine Ausstellung gewidmet oder besser gesagt, einen Konzertsaal eingerichtet – denn immer 15 Minuten nach der vollen Stunde ist hier die „Haushaltsgeräte-Sinfonie“ zu hören.

 
Musik
Rantakala - Achtung, die Finnen kommen!

Alvar Aalto, Aki Kaurismäki, Jean Sibelius – vielmehr wissen die meisten Deutschen nicht über Kultur „Made in Finnland“. Dabei, so heißt es, hat das Land der unendlichen Wälder, Seen und Saunen die meisten Dirigenten, Sänger, Komponisten und Orchester pro Kopf.
Grund genug für Christoph Lieben-Seutter die interessantesten Musiker nach Hamburg einzuladen. Unter dem Motto „Die Finnen kommen“ gibt der Generalintendant der Elbphilharmonie schon mal einen Vorgeschmack auf die Programmmischung, die er in seinem Konzerthaus realisieren will - wenn es denn mal fertig ist: Von moderner Klassik, über Techno und Elektro bis zu Folk und Jazz reicht die Bandbreite der 44 Musiker, die vom 12.-19. Februar in zehn Konzerten auf der Reeperbahn und auf Kampnagel zu „Rantakala“ laden.

 
Musik
Hamburg im siebten Gitarrenhimmel

„Wenn vier Sologitarristen über vier Stunden ein Konzert bestreiten und es bleibt dauerhaft, bis zur letzten Zugabe, erfrischend und spannend, dann haben die Veranstalter des 4. Hamburger Gitarrenfestivals die richtige Mischung gefunden“ schrieb Nathan Steinhagen, hier bei Kultur-Port.De in seinem begeisterten Bericht über die Fingerstyle-Night, mit der das Hamburger Gitarrenfestival vom 29.-31.10.2010 eröffnet wurde.
Diese positive Bewertung des Auftaktkonzerts ließ sich getrost auch auf das gesamte Festivalwochenende übertragen. Einmal mehr wurden in der Hansestadt drei hochintensive Tage rund um die akustische Gitarre geboten. Obwohl sich das Hamburger Gitarrenfestival schon nach der dritten Auflage deutschlandweit zu den wichtigsten derartigen Veranstaltungen zählen durfte, konnte das Programm in Umfang und Qualität eine weitere Steigerung erfahren.

 
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alt

Mit dem einen oder anderen Appetizer für die Ohren hält sich die Elbjazz-Crew auch jenseits des jährlichen Festivaltermins erfolgreich im Gespräch.
Jüngster „Ankerwurf“ – so die eigenwillige und charmante Bezeichnung der Konzerte außerhalb der Elbjazz-Festivalzeit – war das stimmungsvolle Konzert von Bugge Wesseltoft am 28. November 2010 in der Hauptkirche St. Katharinen.

 
Musik
Kunst und Kultur - kurz vorgestellt: True Collection Special Edition Mercenk

„idee deluxe records“ ist ein feines, kleines, junges, niedersächsisches Label, das feine, elektronische Musik produziert.
Ende November 2009 war die Release des zweiten idr-Albums, des in Lübeck geborenen und in Hamburg lebenden Sinan Mercenk, namens „True Collection“. Geprägt ist es von elektronischen Lounge- und Downbeat-Einflüssen.

Nach der ‚Wahren Sammlung’ des vergangenen Jahres, reicht Sinan Mercenk nun am 27. August 2010 eine spezielle Version seines Albums als Online-Release nach: eine exklusive Titelauswahl der November-CD mit einem Zusatztrack.

 
Musik
5 Jahre Jazzclub im Stellwerk – Great Shit

Im September 2010 feiert der Jazzclub im Stellwerk in Hamburg-Harburg sein fünfjähriges Bestehen.
Eröffnet zu einer Zeit, in der andere Clubs – egal ob Jazz- oder Rockclubs - eher die Pforten schlossen, dazu auf der „falschen Seite“ des Flusses – nämlich im totgesagten Süden Hamburgs. In einer Stadt, die für Jazzer ohnehin einen weißen Fleck auf der Karte darstellte und dann noch in einem Bahnhof.
In den 5 Jahren hat sich nicht nur der Club selbst etliche Male verändert (neue Fenster dämmen Hitze wie Kälte und vor allem den Zuglärm von Außen), Bistrotische und Stühle haben das einstige hölzerne Sitzreihenmobiliar abgelöst. Ein Durcheinander von Stromkabeln wurde durch eine geordnete Elektrik ersetzt, ein Backstage-Bereich ausgebaut und eine gut 15 Jahre alte Tontechnik durch modernes Equipement ersetzt. Und selbst ein gut eingespielter Flügel gehört mittlerweile zum festen Inventar. „Great Shit“, wie die Stellwerker sagen und es selbstironisch zum 5jährigen auch zu ihrem Leitmotiv machen.

 
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Mikis Theodorakis ist eine der großen Symbolfiguren für Menschlichkeit in unserer Zeit. Sein Leben ist das eines tatkräftig und unbeugsam handelnden Komponisten, Literaten und Politikers – es ist ein Leben für die Freiheit.

Das machen seine Lieder und Texte hörbar. Gerhard Folkerts hat sie für eine Hommage zusammengestellt und arrangiert und begleitet die Mezzosopranistin Julia Schilinski am Klavier. Rolf Becker rezitiert Gedichte und Stationen aus Mikis Theodorakis’ Autobiografie.


Claus Friede traf Gerhard Folkerts im Hotel Grand Elysée Hamburg und sprach mit ihm über Theodorakis' Werk und die Hommage zu dessen 85. Geburtstag im Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

 
Musik
Kunst und Kultur - kurz vorgestellt:

Auch die fünfte Ausgabe von "Relax", der deutschen Trancemeister Blank & Jones, ist ein vielseitiges Album und eine hörenswerte Mischung aus Downbeat, Chill Out, Beach House und Bar Grooves.
Schon bei den vergangenen "Relax"-Ausgaben wirkten hochkarätige Künstler wie Keane, die Pet Shop Boys oder Sarah McLachlan mit. Auch auf dem neuen Album geht die Reise rund um den Globus mit Gastsängern wie der französischen Chanson-Ikone Coralie Clement. Gemeinsam mit ihrem Bruder Benjamin Biolay, man sagt er sei ein legitimer Nachfolger Serge Gainsbourgs, hat sie bereits drei großartige Alben veröffentlicht und beweist nun mit Blank & Jones, dass sie auch ohne den berühmten Bruder locker zu verzaubern weiß.

 
Musik
Ensemble Resonanz: Don Quijote tanzt und verführt an der Alster

Die spanische Romanfigur (be-)geistert musikalisch durch halb Europa und vier Jahrhunderte – sein kongeniales Medium in der kleinen Musikhalle: das Ensemble Resonanz und der Cellist Jean-Guihen Queyras
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Musik
Kunst & Kultur - kurz vorgestellt: Sharon Kam, die Klarinettenvirtuosin in Hamburg

"Ich kann nicht singen, ich kann nur Klarinette spielen", sagt Sharon Kam. Sie ist zur Zeit die begehrteste Klarinettistin in den Musikzentren der Welt.

Wer hier seine Fähigkeiten so bescheiden umschreibt, aber bereits 1998 und 2006 zwei "Echo Klassik Preise" als "Instrumentalistin des Jahres" verliehen bekam, ist eine außergewöhnliche Künstlerin!
 

 
Musik
Im Gespräch: Dagmar Leischow mit der schwedischen Band ODDJOB

Ein ungewöhnlicher Ort für ein Interview: Die fünf Musiker der schwedischen Jazzband Oddjob haben sich in der Offiziersmesse der „Cap San Diego“ versammelt, die seit vielen Jahren im Hamburger Hafen liegt.

Abends werden sie ein kleines Vorschaukonzert für das ELBJAZZ Festival im „River-Kasematten“ geben, jetzt reden sie über ihre musikalische Arbeit und neue CD „Clint“, für die sie Musik aus Clint-Eastwood-Filmen neu arrangiert haben. Für dieses Projekt haben sie, wie üblich, viel improvisiert. Denn sie mögen keine festgefahrenen Strukturen.
 

 

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